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    Bauaufträge steigen, Varta kämpft ums Überleben, US-Wirtschaft wächst weiter

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    23.07.2026 28 mal gelesen 1 Kommentare

    Die Wirtschaft bleibt in Bewegung: Während Thüringens Bauwirtschaft auf ein kräftiges Auftragsplus hofft, verschärfen Drohnenangriffe den Druck auf Russlands Energieversorgung. Zugleich steht Varta vor einer möglichen Zerschlagung, und Klimarisiken sowie neue Zollkonflikte prägen die internationalen Aussichten. Der Pressespiegel zeigt, wo Chancen entstehen und welche Belastungen Unternehmen und Märkte erwarten.

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    Pressespiegel: Bauaufträge steigen, Varta vor Zerschlagung und internationale Wirtschaftsrisiken

    Thüringer Bauwirtschaft verzeichnet kräftiges Auftragsplus

    In der Thüringer Bauwirtschaft füllen sich die Auftragsbücher nach einer längeren Flaute wieder. Wie SZ.de unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur und das Statistische Landesamt in Erfurt berichtet, gingen bei den Betrieben im Bauhauptgewerbe in den ersten fünf Monaten des Jahres Aufträge mit einem Volumen von einer Milliarde Euro ein.

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    Damit lag der Auftragseingang um 211 Millionen Euro über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das entspricht einem Anstieg von fast 26 Prozent. Besonders deutlich verbesserte sich die Lage im öffentlichen Bau sowie im Straßenbau: Dort stieg das Auftragsvolumen im Vergleich zu den ersten fünf Monaten 2025 um 28 Prozent oder 120 Millionen Euro.

    Als möglicher Grund für die bessere Entwicklung gelten staatliche Investitionsprogramme von Bund und Land. In Teilen der Thüringer Wirtschaft besteht die Erwartung, dass diese Programme mittelfristig für weitere Aufträge sorgen. Zugleich bleibt die Lage im Bauhauptgewerbe angespannt, weil die Branche in den vergangenen Jahren insbesondere unter einer Auftragsflaute im Wohnungsbau litt.

    Der Umsatz der erfassten Betriebe lag bis Ende Mai bei rund 806 Millionen Euro. Das waren 3,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In die Statistik wurden Betriebe mit mindestens 20 Beschäftigten einbezogen.

    Gemessen am Umsatz war Erfurt die Region mit den meisten Bauprojekten. Es folgten das Weimarer Land, der Landkreis Nordhausen, der Wartburgkreis und das Eichsfeld. Im Thüringer Bauhauptgewerbe sind knapp 14.000 Arbeitnehmer beschäftigt.

    Thüringen hat nach Angaben der Landesregierung im aktuellen Doppelhaushalt so viel Geld für Investitionen vorgesehen wie seit langem nicht. Nach Angaben des Finanzministeriums stehen allein in diesem Jahr rund 2,37 Milliarden Euro für Investitionen zur Verfügung, auch aufgrund von Zahlungen aus dem Sondervermögen des Bundes. Mit den Mitteln soll der in der Vergangenheit entstandene Investitionsstau verkleinert werden.

    KennzahlWert
    Auftragseingang in den ersten fünf Monateneine Milliarde Euro
    Mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum211 Millionen Euro
    Anstieg des Auftragseingangsfast 26 Prozent
    Auftragsplus im öffentlichen Bau und Straßenbau28 Prozent oder 120 Millionen Euro
    Umsatz bis Ende Mairund 806 Millionen Euro
    Umsatzveränderung zum Vorjahreszeitraum3,1 Prozent weniger
    Beschäftigte im Thüringer Bauhauptgewerbeknapp 14.000 Arbeitnehmer
    Investitionsmittel in diesem Jahrrund 2,37 Milliarden Euro

    Zusammenfassung: Der Thüringer Bauwirtschaft brachte der Auftragseingang in den ersten fünf Monaten eine Milliarde Euro und damit ein Plus von fast 26 Prozent. Der Umsatz blieb jedoch mit rund 806 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert.

    Quelle: SZ.de

    Drohnenschläge erhöhen den Druck auf Russlands Wirtschaft

    Die Frankfurter Rundschau berichtet über eine anhaltende Serie ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren sowie auf die Öl- und Energieinfrastruktur. Auch in der Nacht auf den 23. Juli waren mehrere russische Regionen betroffen.

    In der Siedlung Nowospasskoje im Gebiet Uljanowsk schlugen Drohnen offenbar in eine Flüssiggas-Basis der Firma „NS-Oil“ ein. Gouverneur Alexej Russkich sprach laut The New Voice of Ukraine von einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Brennstoff- und Energiekomplex, nannte jedoch keine näheren Details.

    Bei „NS-Oil“ handelt es sich laut The Kyiv Independent und Ukrinform um eine vergleichsweise kleine Raffinerie. Sie stellt Benzin, Diesel und Flüssiggas her, lagert diese Produkte und liefert sie aus. Der Flüssiggas-Terminal dient der Lagerung von Propan-Butan-Gas, der Bevorratung von Treibstoffen sowie der Belieferung von Verbrauchern per Lkw.

    Die Anlage liegt rund 650 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt. Ihre Rohölverarbeitungskapazität beträgt 600.000 Tonnen pro Jahr.

    Auch über der Stadt Tuymazy in der russischen Teilrepublik Baschkortostan stieg dichter schwarzer Rauch auf. Nach Angaben des Telegram-Kanals Exilnova+ wurde dort offenbar eine Ölpumpstation getroffen. Das Ausmaß der Schäden war zunächst nicht klar.

    Bereits zuvor in derselben Nacht war Woronesch Ziel eines massiven Drohnenangriffs. Nach Angaben von Augenzeugen soll erneut ein Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen worden sein. Fotos und Videos in sozialen Netzwerken zeigten demnach eine große Explosion am Nachthimmel sowie anschließend einen Brand im Bereich des Logistikzentrums.

    Der Angriff reiht sich in eine Serie von Attacken auf Wildberries-Standorte ein. Das Unternehmen hatte bereits am 22. Juli angekündigt, die Lager in Woronesch nachts nicht mehr zu betreiben. Als Grund wurden wiederholte ukrainische Angriffe der vergangenen Woche genannt.

    Die Frankfurter Rundschau verweist außerdem auf ein neues Sanktionspaket der EU-Staaten. Geplant sind weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten. Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, soll die automatische Anpassung des sogenannten Ölpreisdeckels für zw zwölf Monate ausgesetzt werden.

    Das neue Sanktionspaket ist das 21. gegen Russland wegen des Ukraine-Krieges. Das 20. Paket trat im April in Kraft und zielte ebenfalls darauf, die Einnahmen Russlands aus dem Verkauf von Gas und Öl zu reduzieren. Darüber hinaus richtete es sich gegen Unternehmen mit Verbindungen zur russischen Rüstungsindustrie, Banken und andere Finanzdienstleister.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj rechtfertigte die Angriffe auf Logistikzentren nach dem Vorfall vom 18. Juli mit deren Bedeutung für die russische Armee.

    „Das sind russische Logistikeinrichtungen, insbesondere Lagerhäuser, die zur Versorgung mit Kriegsmaterial genutzt werden: Navigationsausrüstung, Komponenten für die Drohnenproduktion und andere Versorgungsgüter für die russische Armee“, erklärte Wolodymyr Selenskyj laut Frankfurter Rundschau.

    Wildberries führt laut Kyiv Independent auf seiner Website militärische Ausrüstung wie Drohnenbauteile und Körperschutzwesten. Das Unternehmen und seine Gründerin Tatjana Kim stehen wegen des Ukraine-Kriegs unter internationalen Sanktionen und Handelsbeschränkungen. Polen bezeichnete Wildberries bei der Verhängung von Sanktionen 2022 als „größten Steuerzahler der Russischen Föderation“.

    Kiew betrachtet Ölanlagen als legitime militärische Ziele, weil die Energiestandorte die Kriegsmaschinerie des Kremls mit Treibstoff und Einnahmen versorgen. Nach Angaben des Kyiv Independent verschärfen die ukrainischen Angriffe auf die Ölinfrastruktur eine innerrussische Treibstoffkrise, die bereits zu Exportverboten, Preiserhöhungen und Verkaufsbeschränkungen geführt hat. In verschiedenen russischen Regionen wird weiterhin von stundenlangen Wartezeiten an Tankstellen berichtet.

    • Betroffen waren Öl- und Energieinfrastruktur sowie Logistikzentren.
    • Die NS-Oil-Anlage liegt rund 650 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.
    • Die Rohölverarbeitungskapazität von NS-Oil beträgt 600.000 Tonnen pro Jahr.
    • Die EU verständigte sich auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland.

    Zusammenfassung: Die Drohnenangriffe zielen laut den Berichten auf zentrale Energie- und Logistikstrukturen Russlands. Ihre wirtschaftlichen Folgen zeigen sich unter anderem in einer verschärften Treibstoffkrise, Preiserhöhungen und Verkaufsbeschränkungen.

    Quelle: Frankfurter Rundschau

    Varta steht vor einer möglichen Zerschlagung

    Der Batteriekonzern Varta steht nach Angaben von SZ.de vor einer ungewissen Zukunft. Wichtige Geldgeber wollen das Geschäft mit Haushaltsbatterien aus dem Konzern herauslösen, weil die Finanzlage angespannt ist. Die übrigen zwei Unternehmensbereiche könnten dadurch in die Insolvenz rutschen.

    Varta beschäftigt eigenen Angaben zufolge rund 3260 Menschen, viele davon am Standort Ellwangen. Die zuletzt im Jahr 2024 veröffentlichten Zahlen weisen bei einem Umsatz von mehr als 790 Millionen Euro einen Verlust von rund 64,5 Millionen Euro aus.

    Neben Haushaltsbatterien produziert Varta Mikrobatterien, etwa für Hörgeräte, sowie Energiespeicher für Privathaushalte und die Industrie. Ein Werk mit rund 350 Mitarbeitern im bayerischen Nördlingen soll noch im Herbst geschlossen werden.

    Apple war als wichtigster Kunde für den Standort abgesprungen, wie im Mai bekannt wurde. Neue Großkunden fehlten. Varta stellt dort noch bis November Knopfbatterien für die kabellosen Kopfhörer des US-Konzerns her; diese Produktion soll künftig offenbar aus Asien kommen.

    Die aktuelle Entwicklung ist nicht die erste Krise des Batterieherstellers. Bereits 2024 musste sich Varta im Rahmen eines Sanierungsverfahrens nach dem Restrukturierungsgesetz StaRUG neu aufstellen. Alte Aktionäre verloren dabei ihr Investment, während Gläubiger auf einen Teil ihrer Forderungen verzichteten. Das Verfahren sollte eine Insolvenz verhindern und wurde von Varta im April des vergangenen Jahres für abgeschlossen erklärt.

    Nach Einschätzung von Branchenkennern besitzt Varta weiterhin Potenzial. Das Unternehmen arbeitet unter anderem an Natrium-Ionen-Batterien, die als Zukunftstechnologie gelten. Daraus könnten große und nachhaltigere Energiespeicher in Europa entwickelt werden.

    Die Entwicklung dieser Technologie erfordert jedoch zusätzliche finanzielle Mittel. Nach Angaben der Gläubiger benötigt Varta kurzfristig einen Finanzbedarf im mittleren zweistelligen Millionenbereich, um den laufenden Betrieb aufrechtzuerhalten. Für die kommenden Jahre kommen hohe Investitionen hinzu.

    Zu den wichtigsten Geldgebern zählen die Deutsche Bank sowie die Finanzinvestoren RBC BlueBay, Blantyre und Whitebox. Sie sehen nach Angaben der Zeitung keine tragfähige Gesamtlösung mehr. Stattdessen wollen sie das Geschäft mit Haushaltsbatterien herauslösen und dafür eine neue Eigentümerstruktur schaffen.

    „Trotz intensiver Gespräche mit allen Stakeholdern ist von keiner Seite eine Zusage zur Bereitstellung der erforderlichen zusätzlichen Finanzmittel eingegangen“, erklärte ein Sprecher der Geldgebergruppe laut SZ.de.

    Nach Medienberichten legte der Schweizer Investor Allswiss ein Angebot vor. Die finanzierenden Gläubiger sprechen dagegen lediglich von einer Interessenbekundung. Ihrer Darstellung zufolge fehlen wesentliche Informationen, um den Vorschlag bewerten zu können.

    „Wer die vollständige Rückzahlung nach eigenen Worten begrüßen würde und zugleich jedes Gespräch darüber ablehnt, will nicht verkaufen, sondern verwerten – auf Kosten des Unternehmens, seiner Beschäftigten und der übrigen Gläubiger“, sagte Allswiss-Gründer Pino Sergio der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

    Die Arbeitnehmervertretung reagierte alarmiert. Fabian Fink, zweiter Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Aalen und Schwäbisch Gmünd, bezeichnete die drohende Zerschlagung als „riesige Katastrophe“. Arbeitsplätze und Existenzen stünden auf dem Spiel, auch die vieler Familien.

    Fink forderte vom Unternehmen schnell Transparenz und Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen. Die Beschäftigten müssten so rasch wie möglich erfahren, wie es für sie weitergehe.

    Aus Sicht des Varta-Investors Michael Tojner war der Schritt der Gläubiger „leider“ voraussehbar. Mit dem Wegfall des großen US-Kunden Apple sei klar gewesen, dass Varta in der bestehenden Form nicht weitergeführt werden könne und einen weiteren Sanierungsschritt benötige.

    „Hohe Energiepreise, hohe Lohnkosten und andere Standortnachteile machten die Entwicklung des Batteriegeschäfts in Europa im Vergleich zu Asien zu einer großen Herausforderung“, sagte Michael Tojner der Augsburger Allgemeinen.

    Tojner will versuchen, die verbleibenden Unternehmensteile in Nischenmärkten neu zu positionieren. Dies werde jedoch mit einem weiteren Sanierungsverfahren und harten Einschnitten verbunden sein. Ziel sei es, das Batterie-Know-how in Europa zu erhalten.

    KennzahlWert
    Beschäftigte bei Vartarund 3260 Menschen
    Umsatz laut Zahlen aus 2024mehr als 790 Millionen Euro
    Verlust laut Zahlen aus 2024rund 64,5 Millionen Euro
    Beschäftigte im Werk Nördlingenrund 350 Mitarbeiter
    Geplante Schließung des Werks Nördlingennoch im Herbst
    Produktion der Knopfbatterien in Nördlingenbis November

    Zusammenfassung: Varta droht die Herauslösung des Haushaltsbatteriegeschäfts und eine mögliche Insolvenz der übrigen Unternehmensbereiche. Neben der angespannten Finanzlage belasten der Wegfall von Apple als wichtigstem Kunden sowie die geplante Schließung des Werks in Nördlingen die Zukunft des Konzerns.

    Quelle: SZ.de

    Klimawandel und Extremwetter belasten die Wirtschaft

    tagesschau.de thematisiert die Folgen des Klimawandels und von Extremwetterlagen für die Wirtschaft. Der Beitrag ist als Schwerpunkt zu den Themen Klimawandel, Extremwetter und Wirtschaft eingeordnet.

    Die Quelle stellt den Zusammenhang zwischen zunehmenden klimatischen Belastungen und wirtschaftlichen Auswirkungen in den Mittelpunkt. Konkrete Zahlen, Daten oder weiterführende Einzelfakten enthält der vorliegende Beitrag nicht.

    Zusammenfassung: tagesschau.de widmet sich den wirtschaftlichen Folgen von Klimawandel und Extremwetterlagen, ohne im vorliegenden Inhalt konkrete Kennzahlen zu nennen.

    Quelle: tagesschau.de

    Wirtschaftsupdate der ARD Mediathek

    Die ARD Mediathek kündigt ein „Update Wirtschaft“ vom 23.07.2026 an. Die Sendung wurde am 23.07.2026 um 09:00 Uhr ausgestrahlt und ist mit Untertiteln versehen.

    Der vorliegende Quelleneintrag enthält darüber hinaus keine Angaben zu einzelnen Themen, Entwicklungen oder Kennzahlen der Sendung. Deshalb lassen sich aus dem bereitgestellten Inhalt keine weiteren wirtschaftlichen Fakten ableiten.

    Zusammenfassung: Das Wirtschaftsupdate der ARD Mediathek stammt vom 23.07.2026 und wurde um 09:00 Uhr mit Untertiteln veröffentlicht.

    Quelle: ARD Mediathek

    US-Wirtschaft wächst trotz vielfach erwarteter Krise

    Die FAZ berichtet, dass die vielfach vorhergesagte Krise der US-Wirtschaft bislang ausgeblieben ist. Stattdessen wachse die Wirtschaft robust, der Arbeitsmarkt sei stabil und die Inflation erträglich. Analysten nennen dafür fünf Gründe.

    Der Beitrag steht im Zusammenhang mit einem neuen Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. US-Präsident Donald Trump droht Kanada mit einem Aufschlag von 50 Prozent auf bestimmte Produkte wie Hockeyschläger, Wein und Zement.

    Als Begründung wird eine „diskriminierende Behandlung amerikanischer Produkte“ genannt. Die Zölle sollen am 19. August in Kraft treten. Trump will damit erreichen, dass die Bedingungen für den Export amerikanischer Autos verbessert werden.

    AngabeWert
    Angedrohter Aufschlag auf bestimmte kanadische Produkte50 Prozent
    Geplantes Inkrafttreten der Zölle19. August

    Zusammenfassung: Die US-Wirtschaft wächst laut FAZ trotz der vielfach erwarteten Krise robust. Gleichzeitig sorgt die angekündigte Zollbelastung von 50 Prozent auf bestimmte kanadische Produkte für neue handelspolitische Spannungen.

    Quelle: FAZ

    Einschätzung der Redaktion

    Die Meldungen verdeutlichen eine zunehmende Polarisierung der wirtschaftlichen Lage: Öffentliche Investitionen können regionale Branchen kurzfristig stabilisieren, während strukturelle Probleme in Industrie und Bau weiterhin ungelöst bleiben. Besonders Varta zeigt, wie schnell technologische Kompetenz durch fehlende Finanzierung, hohe Standortkosten und den Verlust eines Großkunden gefährdet werden kann.

    Gleichzeitig erhöhen geopolitische Konflikte, Sanktionen, Handelsbarrieren und Extremwetter die Unsicherheit für Unternehmen. Entscheidend wird daher sein, ob Investitionen dauerhaft produktiv eingesetzt, kritische Technologien gesichert und wirtschaftliche Abhängigkeiten verringert werden. Kurzfristige Auftrags- oder Wachstumsimpulse dürfen nicht mit einer nachhaltigen Stabilisierung verwechselt werden.

    Infobox: Die zentrale Bedeutung
    Die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit hängt zunehmend von staatlichen Investitionen, resilienten Lieferketten, tragfähiger Unternehmensfinanzierung und einer verlässlichen Handelspolitik ab.

    Quellen:

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    Das is schon ein ziemlicher Mix an Meldungen, aber bei Thüringen sieht man mal wieder das Aufträge allein noch lange kein Aufschwung sind. 26 Prozent mehr klingt natürlich super, gleichzeitig sinkt der Umsatz um 3,1 Prozent. Da fragt man sich schon wo genau der Haken ist, vermutlich sind die Kosten und verzögerungen einfach so hoch das am ende weniger hängen bleibt. Öffentliche Gelder können den Bau sicher anschieben, aber wenn alles jahrelang geplant und dann noch teurer wird, ist das Geld auch schnell weg.

    Bei Varta finde ich es besonders bitter. Erst verliert man Apple, dann fehlt ein neuer großer Kunde und plötzlich steht ein Unternehmen mit tausenden Beschäftigten vor der Zerschlagung. Das zeigt auch wie riskant es ist, wenn ein Konzern so stark von einem einzigen Kunden abhängt. Natrium-Ionen Batterien klingen zwar nach Zukunft, aber Zukunftstechnologie bezahlt leider keine aktuellen Rechnungen. Die Gläubiger wollen verständlicherweise Geld sehen, aber wenn man nur die profitabelsten Teile raus zieht, bleibt am Ende vieleicht gar kein gesunder Konzern mehr übrig. Für die Mitarbeiter ist das jedenfalls eine riesen Unsicherheit, vorallem wenn ein Werk schon im Herbst schließen soll.

    Die Sache mit den Drohnen und der Energieversorgung ist wirtschaftlich natürlich relevant, aber man sollte bei solchen Meldungen auch vorsichtig sein, weil am Anfang oft keiner genau weis wie groß die Schäden wirklich sind. Wenn Raffinerien und Logistikzentren immer wieder getroffen werden, steigen irgendwann die Preise und die Versorgung wird schwieriger. Das trifft dann nicht nur die Armee sondern auch normale Leute und Firmen. Krieg ist halt auch immer ein Wirtschaftskrieg, auch wenn das für viele erstmal nach militärischen Nachrichten klingt.

    Beim Klimawandel wird im Artikel leider eher allgemein geblieben. Das Thema ist wichtig, aber ohne Zahlen zu Schäden, Versicherungen oder Ausfällen bleibt es etwas dünn. Extremwetter kostet Unternehmen ja nicht nur durch kaputte Gebäude Geld, sondern auch durch Lieferketten die nicht funktionieren. Man merkt erst wie abhängig alles ist wenn irgendwo eine Straße, Fabrik oder ein Hafen ausfällt.

    Die USA wachsen trotz der erwarteten Krise, wobei Wachstum auch nicht automatisch bedeutet das es allen gut geht. Wenn gleichzeitig neue Zölle angedroht werden, werden Produkte am Ende vermutlich einfach teurer. 50 Prozent auf bestimmte Waren ist schon eine Ansage und führt sicher nicht dazu das der Handel entspannter wird. Insgesamt zeigt der Pressespiegel eher, dass es überall einzelne Lichtblicke gibt, aber die Risiken gleich daneben stehen. Ein Auftragplus, ein wachsender Markt oder eine neue Batterieidee helfen nur wenn Finanzierung, Planung und politische Bedingungen auch mitspielen sonst ist alles schnell wieder vorbei.

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Pressespiegel zeigt ein Auftragsplus im Thüringer Bau, wachsenden Druck auf Russlands Energieversorgung und Unsicherheiten bei Varta sowie globalen Risiken.

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