Höchster Kaffee-Genuss mit Nespresso - jetzt Angebote entdecken!
Entdecken Sie die Vielfalt von Nespresso! Finden Sie Ihre Lieblingssorte und genießen Sie mit jeder Tasse Kaffeegenuss in Perfektion.
Jetzt Angebote entdecken
Anzeige

    Kalifornien baut Großspeicher aus, Iran spürt Sanktionen – Wirtschaftsnews im Überblick

    KI-generiert
    31.08.2026 47 mal gelesen 2 Kommentare

    Von Kaliforniens Batterieboom über die Folgen internationaler Sanktionen bis zum Streit um die deutsche Rente: Der Pressespiegel zeigt, wie Energie, globale Krisen und politische Entscheidungen die Wirtschaft prägen. Im Mittelpunkt stehen dabei konkrete Kosten, Reformdruck und die Frage, wer für künftige Risiken aufkommt.

    Werbung

    Großspeicher prägen Kaliforniens Stromversorgung

    Kalifornien setzt zunehmend auf große Batteriespeicher, um Solarstrom vom Mittag in die Abendstunden zu verlagern. Während in Deutschland die höchsten Solarstrommengen regelmäßig gegen 13 Uhr entstehen und bei steigendem Verbrauch am Abend Kohle- und Gaskraftwerke einspringen, speisen kalifornische Batteriespeicher ihre Rekordmengen zwischen 19.10 Uhr und 20.10 Uhr in das Netz ein, berichtet n-tv.de.

    Höchster Kaffee-Genuss mit Nespresso - jetzt Angebote entdecken!
    Entdecken Sie die Vielfalt von Nespresso! Finden Sie Ihre Lieblingssorte und genießen Sie mit jeder Tasse Kaffeegenuss in Perfektion.
    Jetzt Angebote entdecken
    Anzeige

    Der kalifornische Netzbetreiber Caiso meldete im Juni, Juli und August an mehreren Tagen neue Bestwerte bei der Einspeisung aus Großspeichern. Wenn Menschen in Los Angeles, San Diego und San Francisco nach Feierabend zu Hause Strom verbrauchen, kann gespeicherter Solarstrom zunehmend Gaskraftwerke ersetzen. Im ersten Halbjahr verbrauchten die Kalifornier erstmals mehr Solarenergie als Erdgas.

    Der Ausbau der Großspeicher begann nach Angaben von n-tv.de vor allem nach 2019. In diesem Jahr lag die installierte Leistung aller Batteriespeicher noch bei weniger als einem Gigawatt und damit auf deutschem Niveau. Anders als in Deutschland konzentrierte sich der Boom in Kalifornien jedoch nicht nur auf Heimspeicher, sondern auch auf große, netzdienlich betriebene Batteriesysteme.

    Diese Speicher nehmen Strom auf, wenn Solaranlagen mittags mehr Energie erzeugen als benötigt wird. Dadurch soll das Netz entlastet und verhindert werden, dass Solarstrom abgeregelt werden muss. Am Abend wird der gespeicherte Strom wieder eingespeist, wenn der Verbrauch durch Haushalte und Klimaanlagen steigt.

    KennzahlAngabe
    Installierte Leistung kalifornischer Großspeicherknapp 17 Gigawatt
    Verfügbare Speicherleistung einschließlich benachbarter Bundesstaaten21 Gigawatt
    Übliche kalifornische SpitzenlastDie Speicherleistung entspricht ungefähr der Hälfte
    Kapazität der Großspeicher84 Gigawattstunden
    Laufzeitvier Stunden

    Marc Jacobson, Umweltingenieur und Professor für saubere Energiesysteme an der Stanford Universität in Kalifornien, sagte im Podcast „Das Klima-Labor von ntv“, der Strombedarf sei in diesem Jahr an 175 Tagen bis zu zehn Stunden lang nur mit Wind, Sonne und Wasserkraft gedeckt worden. Überschüsse würden bei mehr als 100 Prozent erneuerbarer Stromerzeugung in Batterien gespeichert, nachts entladen und teilweise in andere Bundesstaaten exportiert.

    „Wenn wir bei mehr als 100 Prozent Erneuerbaren im Netz stehen, wird der Überschuss in Batterien gespeichert. Diese Batterien werden nachts entladen. Der Rest wird in andere Bundesstaaten exportiert.“

    Im Mai erzeugte Kalifornien laut dem Bericht als erstes großes Stromnetz weltweit mehr als die Hälfte seines Stroms aus Solarenergie. Zugleich lag die Stromerzeugung aus Gaskraftwerken im Juni 2026 etwa 40 Prozent niedriger als im Juni 2025 und 70 Prozent niedriger als im Juni 2021.

    Am 16. Mai stammten laut dem Branchenportal Solar Power World nur 3,1 Prozent des gesamten kalifornischen Stroms aus Gas. Nach Angaben des Instituts für Energiewirtschaftlichkeit und Finanzanalysen lag der Gasanteil vom 13. bis 17. Mai an keinem Tag über 10 Prozent.

    Die Strompreise spiegeln den Ausbau erneuerbarer Energien bislang nicht unmittelbar wider. Kalifornien hat die zweithöchsten Strompreise der USA; Haushalte zahlen im Schnitt gut 33 Cent je Kilowattstunde. Für die Industrie werden 24,1 Cent je Kilowattstunde genannt.

    Jacobson führt die hohen Preise nicht auf erneuerbare Energien zurück. In 2025 hätten Sonne, Wind und Wasserkraft in 14 US-Bundesstaaten zwischen 50 und 126 Prozent des jährlichen Strombedarfs gedeckt. In 12 dieser 14 Bundesstaaten hätten die Strompreise 2 bis 5 Cent je Kilowattstunde unter dem US-Durchschnitt gelegen.

    Als größten Kostenfaktor in Kalifornien nennt Jacobson Waldbrände. Nach verheerenden Bränden mussten Energieversorger zerstörte Stromleitungen reparieren; Kosten für Reparaturen, Gerichtsverfahren und Entschädigungen wurden auf Verbraucher umgelegt. Auch Netzausbau und die Förderung erneuerbarer Energien erscheinen auf den Stromrechnungen.

    Umstritten ist zudem der Weiterbetrieb des Kernkraftwerks Diablo Canyon. Die Anlage verfügt über zwei Reaktoren und erzeugt 8 Prozent des kalifornischen Stroms. Nach Einschätzung Jacobsons führt der Betrieb dazu, dass günstiger Wind- und Solarstrom abgeregelt werden muss.

    „Im April und Mai wurden effektiv 90 Prozent des Atomstroms nicht benötigt, weil in demselben Umfang die Erzeugung von Wind- und Solarstrom abgeregelt werden musste.“

    Der Bundesstaat und die Bundesregierung zahlten laut dem Bericht 3,2 Milliarden US-Dollar, damit Diablo Canyon bis 2030 weiterläuft. Der Betreiber PG&E schätzt die Gesamtkosten für den Betrieb bis 2030 auf 9 Milliarden US-Dollar. Die Differenz von 6 Milliarden Dollar sollen die kalifornischen Haushalte über eine Umlage finanzieren.

    Kalifornien plant, die Batterieflotte in den kommenden Jahren von 17 auf 52 Gigawatt auszubauen. Die Speicher sollen nicht alle gleichzeitig Strom liefern, sondern nacheinander einspringen und dadurch länger als vier Stunden durchhalten.

    Für 2045 ist eine vollständig erneuerbare Stromversorgung geplant. Neben Solar- und Batteriespeichern sollen Windkraft, Wasserkraft sowie Stromimporte aus Nachbarstaaten die Versorgung sichern. Genannt werden unter anderem Oregon, Arizona, New Mexico, Utah, Wyoming und Kanada.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse laut n-tv.de:

    • Kalifornische Großspeicher verschieben Solarstrom vom Mittag in die Abendstunden.
    • Die installierte Leistung der Großspeicher liegt bei knapp 17 Gigawatt.
    • Die geplante Batterieflotte soll auf 52 Gigawatt wachsen.
    • Kalifornien plant für 2045 eine Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.

    Irans Präsident räumt Belastung durch US-Sanktionen ein

    Der iranische Präsident Peseschkian hat eingeräumt, dass die gegen den Iran verhängten US-Sanktionen der Wirtschaft des Landes schaden. Das berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf die Äußerungen des Präsidenten.

    Die Meldung ordnet die Aussage in den Konflikt zwischen den USA und dem Iran ein. Der Iran steht dabei im Zentrum der Berichterstattung über die Beziehungen zu den USA sowie über den Krieg zwischen den USA und Iran.

    Weitere Einzelheiten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Sanktionen oder zu konkreten Maßnahmen der iranischen Regierung enthält der nutzbare Meldungstext nicht.

    Infobox – wichtigste Erkenntnis laut Deutschlandfunk: Präsident Peseschkian bestätigt, dass US-Sanktionen die iranische Wirtschaft belasten.

    WirtschaftsWoche: Frage nach den Wirtschaftskompetenzen der AfD in Sachsen-Anhalt

    Die WirtschaftsWoche stellt in einem Beitrag die Frage, ob Ulrich Siegmund und die AfD in Sachsen-Anhalt wirtschaftspolitische Verantwortung übernehmen könnten. Der Artikel steht im Zusammenhang mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

    Der übermittelte Inhalt enthält hierzu jedoch überwiegend Platzhaltertext und keine nutzbaren Angaben zu konkreten wirtschaftspolitischen Konzepten, Zahlen oder überprüfbaren Aussagen. Deshalb lassen sich aus der Quelle keine weiteren belastbaren Fakten zu den Positionen oder möglichen Folgen ableiten.

    Infobox – wichtigste Erkenntnis laut WirtschaftsWoche: Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Ulrich Siegmund und die AfD wirtschaftspolitisch handlungsfähig wären; konkrete nutzbare Details liegen im übermittelten Inhalt nicht vor.

    Klingbeil will bei G20 über globale Wachstumsimpulse beraten

    Bundesfinanzminister Lars Klingbeil will mit internationalen Amtskollegen darüber beraten, wie die Wirtschaft wieder in Schwung kommen kann. Vor seiner Abreise zum Treffen der G20-Finanzminister in Asheville in den USA erklärte der SPD-Chef, alle müssten dazu beitragen, die massiven globalen Unsicherheiten zu verringern, berichtet PZ-news unter Berufung auf dpa.

    Klingbeil drängt demnach auf ein Ende des Iran-Kriegs und auf offene Seewege durch die Straße von Hormus. Handelskonflikte und Wettbewerbsverzerrungen bezeichnete er als „Gift für die wirtschaftliche Entwicklung weltweit“.

    Die Bundesregierung setze laut Klingbeil auf Investitionen und Reformen. Dazu gehörten der Ausbau erneuerbarer Energien sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung.

    „Ich will, dass uns weltweite Krisen nicht mehr so hart treffen können wie zuletzt der Iran-Krieg.“

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse laut PZ-news:

    • Klingbeil will beim G20-Treffen über Wege zu neuem Wirtschaftswachstum beraten.
    • Er fordert ein Ende des Iran-Kriegs und offene Seewege durch die Straße von Hormus.
    • Die Bundesregierung setzt auf Investitionen, Reformen, erneuerbare Energien sowie Forschung und Entwicklung.

    Leuna vor der Landtagswahl zwischen Energiekrise und politischem Druck

    Vor dem Chemiepark Leuna werben AfD und BSW mit Antworten auf die Energie- und Wirtschaftskrise. Unternehmen und Beschäftigte wissen laut SZ.de jedoch, dass die Probleme der Industrie keine einfachen Lösungen haben.

    Der Beitrag beschreibt die Lage in Sachsen-Anhalt vor der Landtagswahl als angespannt. Wirtschaft, Regierung, Demokratie und Zivilgesellschaft stünden unter Druck, während Leuna als bedeutender Standort der Chemieindustrie mit den Folgen der Energie- und Wirtschaftskrise umgehen müsse.

    Reint Gropp, der in Halle forscht und als einer der wichtigsten Ökonomen Deutschlands bezeichnet wird, warnt eindringlich vor einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Nach seiner Einschätzung würde die Wirtschaft des Landes unter einer solchen Regierung leiden.

    „Die Menschen hier wollen zurück in eine Welt, die es nie gab.“

    Der Artikel stellt den Chemiepark damit in den Mittelpunkt einer politischen und wirtschaftlichen Debatte. Die dortigen Unternehmen und Beschäftigten stehen vor der Herausforderung, Energie- und Standortfragen zu bewerten, während Parteien mit unterschiedlichen politischen Antworten um Zustimmung werben.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse laut SZ.de:

    • AfD und BSW werben in Leuna mit Antworten auf die Energie- und Wirtschaftskrise.
    • Die Industrieprobleme werden als komplex und nicht mit einfachen Lösungen beherrschbar beschrieben.
    • Ökonom Reint Gropp warnt vor wirtschaftlichen Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt.

    Wirtschaftsweise Grimm fordert Ende der Mütterrente und Reform der Witwenrente

    Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm fordert weitreichende Änderungen bei der gesetzlichen Rente. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland sprach sie sich für die Abschaffung der Mütterrente und eine Reform der Witwenrente aus, berichtet der Merkur.

    Grimm lobte zwar die Richtung der Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz, erklärte jedoch, dass „nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft“ worden seien. Die Koalition aus CDU und SPD hatte zuvor die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente, der sogenannten „Rente mit 63“, beschlossen; Grimm betrachtet dies dem Bericht zufolge nur als ersten Schritt.

    Die Mütterrente kostet den Staat jährlich 13,5 Milliarden Euro. Die Ausweitung der Leistung, die ein Wahlversprechen der CSU war, verursachte weitere rund 4,45 Milliarden Euro.

    Grimm fordert die vollständige Rücknahme der Leistung. Damit würde eine politisch umstrittene Rentenleistung erneut zur Diskussion stehen. Zusätzlich verlangt sie eine Reform der Witwenrente, ohne dass der übermittelte Inhalt konkrete Einzelheiten zu deren Ausgestaltung nennt.

    ThemaAngabe
    Jährliche Kosten der Mütterrente13,5 Milliarden Euro
    Kosten der Ausweitungrund 4,45 Milliarden Euro

    Die Forderungen hätten erhebliche Konsequenzen für deutsche Rentner und Beitragszahler. Im Zentrum der Debatte stehen damit sowohl die Ausgaben des Staates als auch die langfristige Finanzierbarkeit der Rentenversicherung.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse laut Merkur:

    • Veronika Grimm fordert die Abschaffung der Mütterrente.
    • Sie verlangt außerdem eine Reform der Witwenrente.
    • Die Mütterrente kostet den Staat jährlich 13,5 Milliarden Euro.
    • Die Ausweitung der Leistung schlug mit weiteren rund 4,45 Milliarden Euro zu Buche.

    Einschätzung der Redaktion

    Kalifornien zeigt, dass Großspeicher erneuerbare Energien vom variablen Angebot zu einer planbareren Stromquelle machen können. Entscheidend ist jedoch nicht allein der Ausbau der Batterien, sondern das Zusammenspiel mit Netzen, Erzeugung, Importen und tragfähigen Finanzierungsmodellen. Für Deutschland liegt die zentrale Lehre daher weniger in einer direkten Übertragung des kalifornischen Modells als in der konsequenten Entwicklung netzdienlicher Speicher und flexibler Kraftwerksstrukturen.

    Kurzfazit: Großspeicher können fossile Reservekraftwerke deutlich zurückdrängen, ersetzen aber keine umfassende Planung des gesamten Energiesystems.

    Einschätzung der Redaktion

    Das Eingeständnis des iranischen Präsidenten macht sichtbar, dass die Sanktionen ihre wirtschaftliche Wirkung entfalten. Politisch dürfte die Aussage zugleich dem Versuch dienen, die schwierige Lage nach außen zu erklären. Ohne konkrete Reformen oder Entlastungen bleibt jedoch offen, ob daraus eine veränderte Wirtschaftspolitik folgt.

    Kurzfazit: Die Sanktionen erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf den Iran; ihre politischen Folgen hängen von der Reaktion der Regierung ab.

    Einschätzung der Redaktion

    Die vorliegenden Informationen reichen nicht aus, um die wirtschaftspolitische Leistungsfähigkeit der AfD in Sachsen-Anhalt seriös zu bewerten. Entscheidend wären überprüfbare Konzepte zu Energie, Industrie, Fachkräften und öffentlichen Finanzen. Ohne diese Grundlage bleibt die Debatte vor allem eine politische Vertrauensfrage.

    Kurzfazit: Eine belastbare Bewertung ist mangels konkreter wirtschaftspolitischer Angaben derzeit nicht möglich.

    Einschätzung der Redaktion

    Globale Unsicherheit lässt sich nicht allein durch nationale Investitionsprogramme begrenzen. Entscheidend sind stabile Handelsbeziehungen, sichere Transportwege und eine abgestimmte Außen- und Wirtschaftspolitik. Der Ansatz ist daher grundsätzlich folgerichtig, bleibt aber wirkungslos, wenn geopolitische Konflikte und Handelshemmnisse fortbestehen.

    Kurzfazit: Wachstumspolitik braucht neben Investitionen vor allem internationale Stabilität und verlässliche Rahmenbedingungen.

    Einschätzung der Redaktion

    Leuna steht beispielhaft für die politische Verwundbarkeit industrieller Regionen: Hohe Energie- und Transformationskosten schaffen Raum für einfache Versprechen. Nachhaltige Lösungen erfordern jedoch langfristig wettbewerbsfähige Energie, Infrastruktur und qualifizierte Arbeitskräfte. Eine politische Kursänderung ohne tragfähiges Industrieprogramm könnte die bestehenden Standortprobleme verschärfen.

    Kurzfazit: Die industrielle Zukunft entscheidet sich an konkreten Standortbedingungen, nicht an politischen Slogans.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Forderung nach Einschnitten bei Mütterrente und Witwenrente berührt einen zentralen Zielkonflikt: kurzfristige Entlastung der Rentenfinanzen gegen den Bestandsschutz politisch zugesagter Leistungen. Eine Reform wäre nur tragfähig, wenn sie transparent begründet, sozial ausgewogen und langfristig angelegt ist. Einzelne Leistungskürzungen lösen das strukturelle Finanzierungsproblem der Rentenversicherung nicht.

    Kurzfazit: Die Debatte ist finanzpolitisch relevant, benötigt aber ein umfassendes Rentenkonzept statt isolierter Einschnitte.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Ich find den Kalifornien teil am spannendsten, auch wenn ich bei den ganzen Gigawatt und Gigawattstunden erstmal komplett aussteige. Das klingt immer so als ob eine Batterie einfach riesig genug sein muss und dann ist das Stromproblem erledigt, aber vermutlich ist es doch etwas komplizierter. Vier Stunden speichern ist ja schon ordentlich, aber eine ganze dunkle und windstille Woche wird man damit wohl nicht überbrücken können. Trotzdem scheint es dort besser zusammen zu passen als bei uns, weil die Solaranlagen mittags sonst ihren Strom garnicht loswerden und abends dann wieder Gas gebraucht wird. Das ist eigentlich total logisch, nur wundert mich das Kalifornien trotz soviel Sonne so hohe Strompreise hat. Die Waldbrände und die Leitungen sind sicher ein Grund, aber 33 Cent ist schon ziemlich happig. Da merkt man wieder das Erzeugung nicht automatisch gleich Endpreis ist, sondern Netz und Reparaturen auch irgendwie bezahlt werden müssen.

    Bei Diablo Canyon bin ich unsicher. Einerseits braucht man jede sichere Stromquelle, gerade wenn mal die Sonne nicht scheint. Andererseits ist es auch komisch ein Kraftwerk teuer weiterlaufen zu lassen, wenn gleichzeitig Solarstrom abgeregelt wird. Ob wirklich 90 Prozent vom Atomstrom nicht gebraucht wurden weis ich nicht, die Zahl klingt fast zu extrem und vielleicht fehlt da im Artikel noch etwas Kontext. Wahrscheinlich ist nicht die Batterie allein die Lösung, sondern ein ganzes System mit Netzen, flexiblen Verbrauchern und vielleicht auch mehr Stromhandel. Deutschland könnte da schon was lernen, aber einfach kalifornische Zahlen kopieren geht vermutlich nicht, weil hier Wetter und Verbrauch anders sind.

    Die Sanktionen gegen Iran sind leider wieder so ein Fall wo alle sagen sie wirken, aber am Ende vor allem normale Leute die Rechnung bezahlen. Das der Präsident selber zugibt das die Wirtschaft geschädigt wird ist jetzt nicht gerade eine überraschung. Interessanter wäre gewesen, welche Branchen besonders betroffen sind und ob die Regierung überhaupt gegensteuern kann. Ohne diese infos bleibt es eher eine kurze politische Aussage als eine richtige Wirtschafts analyse. Sanktionen sollen Druck auf die Führung machen, treffen aber oft auch Medikamente, Arbeitsplätze und Preise, also genau die Leute die wenig dafür können.

    Zu Sachsen-Anhalt und der AfD kann man wegen den Platzhaltern offenbar nicht viel sagen. Eigentlich schade, weil gerade bei Wirtschaftspolitik konkrete Zahlen wichtig wären und nicht nur große Sprüche. Energie billig machen, Bürokratie weg und Industrie retten hört sich erstmal immer gut an, aber wie das bezahlt wird und wer es umsetzt ist dann die andere frage. Leuna ist jedenfalls kein Ort wo man mit einfachen Parolen lange durchkommt, dort hängen echte Fabriken und viele Arbeitsplätze drann. Wenn eine Partei da regieren will, sollte sie schon erklären können was am ersten Tag, nach hundert Tagen und nach fünf Jahren passieren soll.

    Klingbeils G20 Vorhaben klingt ebenfalls vernünftig, aber globale Unsicherheit kann man nicht einfach wegberaten. Offene Seewege wären natürlich wichtig, besonders wenn durch Hormus viel Energie und Waren gehen. Gleichzeitig frage ich mich, wie Deutschland alleine die ganzen Krisen weniger schlimm spüren soll, wenn wir bei Öl, Gas, Rohstoffen und Lieferketten so abhängig sind. Mehr Forschung und Erneuerbare sind richtig, nur dauert das Jahre und die Probleme sind jetzt. Investitionen sind auch nicht automatisch gut, wenn sie am Ende nur neue Zuschüsse ohne Kontrolle werden. Da sollte man vielleicht auch mal sagen welche Reformen konkret gemeint sind und nicht nur das Wort Reform benutzen.

    Bei der Rente wird mir die Diskussion zu schnell auf einzelne Leistungen zugespitzt. 13,5 Milliarden sind natürlich eine gewaltige Summe, und nochmal 4,45 Milliarden obendrauf auch nicht gerade Kleingeld. Aber Mütter haben ja auch Erziehungsarbeit gemacht, die früher oft garnicht richtig berücksichtigt wurde. Wenn man das wieder streicht, fühlen sich viele verständlicherweise über den Tisch gezogen, besonders wenn sie ihr Leben lang mit diesen Regeln geplant haben. Das Problem ist doch eher das immer weniger Beitragszahler für mehr Rentner aufkommen und gleichzeitig politisch ständig neue Versprechen verteilt werden. Die Witwenrente zu ändern könnte vielleicht sinnvoll sein, aber dann muss man genau schauen wer betroffen ist. Eine reiche Doppelverdiener Familie ist was anderes als eine ältere Person die nach dem Tod des Partners plötzlich alleine mit einer kleinen Rente dasteht.

    Unterm Strich hängen die Themen sogar mehr zusammen als man zuerst denkt: Energiepreise beeinflussen die Industrie, Sanktionen beeinflussen Energie und Handel, Krisen kosten den Staat Geld und dadurch wird bei der Rente gestritten. Am Ende soll immer irgendwer die Rechnung übernehmen, meistens Verbraucher oder Beitragszahler. Ich hätte mir bei einigen Punkten mehr konkrete Daten gewünscht, aber der Überblick zeigt immerhin das Wirtschaft nicht nur aus Börsenkursen besteht sondern auch aus Stromleitungen, Kriegen, Fabriken und ganz normalen Monatsabrechnungen.
    Bei der Leuna-Geschichte find ich am auffälligsten, wie wenig konkrete Antworten eigentlich genannt werden. Alle reden von Energie und Industrie retten, aber ohne zu sagen wie genau bleibt das doch nur Wahlkampf-gerede. Gerade an so einem riesen Standort merkt man warscheinlich schnell, ob ein Konzept taugt oder nur auf Plakaten gut ausieht.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    AutorNapoleon Hill
    Erscheinungsjahr1937 / 2021 (aktuelle Ausgabe)
    VerlagNapoleon Hill
    Seitenanzahl320
    Art des BuchesRatgeber
    FokusPrinzipien, die den Weg zu Reichtum und Erfolg ebnen sollen
    Preis35,00€
    AutorRobert G. Hagstrom
    Erscheinungsjahr1994 / 2024 (aktuelle Ausgabe)
    VerlagBörsenbuchverlag
    Seitenanzahl416
    Art des BuchesBiografie und Investment-Ratgeber
    FokusWarren Buffetts Leben, Investmentmethoden & Value Investing
    Preis24,90€
    AutorLudwig Erhard
    Erscheinungsjahr1957 / 2020 (aktuelle Ausgabe)
    VerlagEcon Verlag
    Seitenanzahl424
    Art des BuchesWirtschaftspolitisches Sachbuch
    FokusSoziale Marktwirtschaft als Weg zu allgemeinem Wohlstand
    Preis22,00€
    AutorSaifedean Ammous
    Erscheinungsjahr2019
    VerlagAprycot Media
    Seitenanzahl368
    Art des BuchesSachbuch über Wirtschaft & Kryptowährungen
    FokusGeldsysteme & Bitcoin als dezentrale Alternative
    Preis24,00€
    AutorJohn J. Murphy
    Erscheinungsjahr1999 / 2006 (aktuelle Ausgabe)
    VerlagFinanzBuch Verlag
    Seitenanzahl512
    Art des BuchesFachbuch
    FokusTechnische Analyse von Finanzmärkten
    Preis49,90€
     Denke nach und werde reichKI-generiertWarren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.KI-generiertWohlstand für AlleKI-generiertDer Bitcoin-Standard: Die dezentrale Alternative zum ZentralbankensystemKI-generiertTechnische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, AnwendungenKI-generiert
      Denke nach und werde reich Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie. Wohlstand für Alle Der Bitcoin-Standard: Die dezentrale Alternative zum Zentralbankensystem Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen
    AutorNapoleon HillRobert G. HagstromLudwig ErhardSaifedean AmmousJohn J. Murphy
    Erscheinungsjahr1937 / 2021 (aktuelle Ausgabe)1994 / 2024 (aktuelle Ausgabe)1957 / 2020 (aktuelle Ausgabe)20191999 / 2006 (aktuelle Ausgabe)
    VerlagNapoleon HillBörsenbuchverlagEcon VerlagAprycot MediaFinanzBuch Verlag
    Seitenanzahl320416424368512
    Art des BuchesRatgeberBiografie und Investment-RatgeberWirtschaftspolitisches SachbuchSachbuch über Wirtschaft & KryptowährungenFachbuch
    FokusPrinzipien, die den Weg zu Reichtum und Erfolg ebnen sollenWarren Buffetts Leben, Investmentmethoden & Value InvestingSoziale Marktwirtschaft als Weg zu allgemeinem WohlstandGeldsysteme & Bitcoin als dezentrale AlternativeTechnische Analyse von Finanzmärkten
    Preis35,00€24,90€22,00€24,00€49,90€
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter