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Frankreichs steigende Finanzierungskosten, anhaltend hohe Energiepreise und die weltweit höchsten G20-Strompreise zeigen den wachsenden Druck auf Europas Wirtschaft. Zugleich treiben Milliardeninvestitionen in KI-Rechenzentren den Strukturwandel voran, während sich in Deutschland erste vorsichtige Signale für eine Überwindung der Stagnation abzeichnen.
Frankreichs Schulden werden zum neuen Risiko für Europa
Frankreich muss für zehnjährige Staatsanleihen seit August erstmals wieder eine Rendite von über vier Prozent zahlen. Mitte August lagen die Renditen französischer Staatsanleihen zwischen 4,04 und 4,14 Prozent und damit über den Vergleichswerten griechischer Papiere von 3,82 bis 3,93 Prozent.
Deutschland zahlte für zehnjährige Anleihen zuletzt zwischen 3,20 und 3,26 Prozent. Frankreichs Finanzierungskosten lagen damit knapp einen Prozentpunkt über denen Deutschlands. Nach Darstellung von ntv.de gilt dies als Warnsignal, weil Frankreich als zweitgrößte Volkswirtschaft Europas und politischer Taktgeber neben Deutschland inzwischen als riskanter eingestuft wird.
Die jährliche Neuverschuldung Frankreichs lag zuletzt bei gut fünf Prozent der Wirtschaftsleistung. In der Eurozone sind nach den Fiskalregeln drei Prozent erlaubt. Italien liegt inzwischen bei rund drei Prozent, während Griechenland Primärüberschüsse erzielt.
Frankreichs Schuldenquote beträgt inzwischen knapp 116 Prozent der Wirtschaftsleistung. 2025 stieg sie um fast vier Prozentpunkte, fast zwei davon allein im letzten Quartal. Zum Vergleich: Italiens Schuldenquote sank von knapp 155 Prozent 2020 auf zuletzt rund 137 Prozent, während die griechische Quote zuletzt um über neun Punkte in nur einem Jahr zurückging.
Die Zinslast Frankreichs beträgt in diesem Jahr rund 59 Milliarden Euro und liegt damit über dem gesamten Verteidigungshaushalt. Deutschland zahlt rund 50 Milliarden Euro Zinsen. Der Durchschnittszins liegt bei beiden Ländern noch unter zwei Prozent, doch auslaufende Anleihen mit einem Prozent Zinsen müssen zunehmend durch neue Anleihen mit derzeit über vier Prozent Verzinsung ersetzt werden.
Als Ursache der französischen Haushaltsprobleme nennt der Bericht unter anderem die hohen Sozialausgaben. Paris wendet fast 14 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Renten auf. In Deutschland liegt das reguläre Renteneintrittsalter bei bis zu 67 Jahren, während es in Frankreich bei 62 Jahren und neun Monaten festgeschrieben wurde. Die geplante Anhebung auf 64 Jahre wurde auf 2028 verschoben.
„Früher war Italien das größte Risiko für Europa ... aber Frankreich holt jetzt ziemlich schnell auf“, zitiert ntv.de den Chefstrategen bei T. Rowe Price, Tomasz Wieladek.
Eine akute Euro-Krise sieht der Bericht derzeit nicht. Nach vorläufigen Eurostat-Zahlen vom Juli liegt die Schuldenquote der gesamten Eurozone bei knapp 89 Prozent; die Finanzierung der Staaten funktioniere geordnet, und die Zinsabstände seien im historischen Vergleich gering.
Die nächste Bewährungsprobe wird laut ntv.de am 30. September erwartet. Dann soll der neue Haushaltsentwurf in der Nationalversammlung beraten werden. Das Ziel liegt bei knapp fünf Prozent Defizit.
Zusammenfassung: Frankreichs Schuldenquote steigt weiter, während die Renditen französischer Staatsanleihen über denen Griechenlands liegen. Eine akute Euro-Krise besteht laut Quelle nicht, jedoch wächst der Druck auf Paris, die Defizite zu senken.
Öl- und Gaspreise könnten Inflation in Deutschland bis 2027 belasten
Der ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski erwartet langwierige wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs und des Konflikts um die Straße von Hormus. Im Gespräch mit t-online warnt er vor hohen Öl- und Gaspreisen, einer steigenden Inflation und zusätzlichen Belastungen für Unternehmen in Deutschland.
Im Basisszenario sieht Brzeski den Ölpreis im dritten Quartal zunächst bei ungefähr 90 Dollar je Barrel. Zum Jahresende könnte er sich Richtung 80 Dollar bewegen, sofern es nach den Midterm-Wahlen Fortschritte bei Verhandlungen gibt und sich die Straße von Hormus langsam wieder weiter öffnet.
Ein Ölpreis von rund 90 Dollar je Barrel könnte nach Einschätzung des Ökonomen zu Spritpreisen von mehr als 2,30 Euro führen. Einen neuen Tankrabatt lehnt Brzeski ab, da dieser beim letzten Mal schon nicht besonders viel gebracht habe.
Auch zum Jahresende 2026 erwartet der Ökonom keine vollständige Rückkehr zur Lage vor dem Krieg. Er rechnet damit, dass etwa 15 Prozent weniger Schiffe die Straße von Hormus passieren als vor dem Krieg.
Für Deutschland prognostiziert Brzeski bis zum Jahresende eine Inflationsrate von mehr als drei Prozent. Die Inflationsrate im August könnte die Drei-Prozent-Marke knacken, andernfalls spätestens im September. Anschließend dürfte die Inflation leicht über drei Prozent bleiben und sich bis in das Jahr 2027 hinein auf diesem erhöhten Niveau bewegen.
Als weiteren Preistreiber nennt der ING-Chefvolkswirt steigende Gaspreise bei niedrigen Speicherständen. Die höheren Kosten würden bei Verbrauchern häufig erst zum Jahreswechsel ankommen, wenn Verträge angepasst werden. Zur Jahresmitte 2027 könnte die Inflation wieder bei ungefähr zwei Prozent liegen, sofern es nicht zu sogenannten Zweitrundeneffekten kommt.
Brzeski erwartet eine Art Verbraucherstreik: Die Verbraucher seien weder in der Lage noch bereit, immer höhere Preise zu bezahlen. Unternehmen könnten ihre gestiegenen Energiekosten deshalb nicht vollständig weitergeben, wodurch ihre Gewinnmargen schrumpfen würden.
Dadurch könnte sich auch der Anstieg der Insolvenzen verlängern. Der mögliche Wendepunkt könnte sich laut dem Gespräch um ein halbes Jahr verschieben. Besonders kleinere Energieversorger könnten erneut unter Druck geraten, wenn sie hohe Marktpreise nicht sofort an ihre Kunden weitergeben können.
Beim Gaspreis rechnet Brzeski mit einer Bewegung in Richtung 70 Euro je Megawattstunde. Verglichen mit dem Frühjahr wäre das ungefähr ein Plus von 30 Prozent. Die knapp 70 Euro könnten bis in das erste Quartal 2027 anhalten; ab dem zweiten Quartal 2027 würden nur noch etwas mehr als 30 Euro je Megawattstunde erwartet.
Die Gasspeicher liegen laut Interview derzeit ungefähr bei 50 Prozent, womöglich sogar etwas darunter. Bei einem normalen Winter erwartet Brzeski keine Engpässe. Mehrere sehr kalte Monate hintereinander könnten jedoch bis hin zu einer Gasmangellage führen.
Im negativen Szenario einer weiteren militärischen Eskalation könnte der Ölpreis zum Jahresende und auch im ersten Quartal 2027 bei mehr als 100 Dollar je Barrel liegen. Im zweiten Quartal 2027 wären dann weiterhin Ölpreise um 80 Dollar möglich.
Das optimistische Szenario wäre eine schnelle politische Lösung und eine weitgehende Wiedereröffnung der Straße von Hormus. Der Ölpreis könnte dann relativ schnell Richtung 70 Dollar je Barrel fallen.
„Viel wird davon abhängen, wie kalt der Winter wird“, sagte ING-Chefökonom Carsten Brzeski laut t-online.
Zusammenfassung: Brzeski erwartet bis 2027 erhöhte Energiepreise und eine Inflation von mehr als drei Prozent bis zum Jahresende. Bei einem normalen Winter seien keine Gasengpässe zu erwarten, bei einem außergewöhnlich kalten Winter könne es jedoch zu einer Gasmangellage kommen.
Deutschland hat die höchsten Strompreise unter den G20-Staaten
Deutschland hat laut einer Analyse des Vergleichsportals Verivox auf Basis von Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices die höchsten Strompreise unter den G20-Staaten. Eine Kilowattstunde kostet hierzulande 35,6 Cent.
Auf Deutschland folgen Italien mit 34,5 Cent pro Kilowattstunde und Großbritannien mit 32,4 Cent. Der Durchschnitt der G20-Staaten liegt bei rund 16,3 Cent. Damit ist Strom in Deutschland mehr als doppelt so teuer wie im G20-Durchschnitt, berichtet DIE ZEIT.
| Staat beziehungsweise Gruppe | Strompreis je Kilowattstunde |
|---|---|
| Deutschland | 35,6 Cent |
| Italien | 34,5 Cent |
| Großbritannien | 32,4 Cent |
| G20-Durchschnitt | 16,3 Cent |
| Frankreich | 23,3 Cent |
| USA | 18,3 Cent |
Auch gegenüber anderen großen Volkswirtschaften ist der Abstand erheblich. In Frankreich kostet eine Kilowattstunde 23,3 Cent, in den USA werden 18,3 Cent fällig.
Verivox-Energieexperte Thorsten Storck führt die hohen deutschen Haushaltsstrompreise vor allem auf die Preisstruktur zurück. Die Stromproduktion selbst mache nur etwa ein Drittel des Strompreises aus, während aktuell über 60 Prozent auf Steuern, Umlagen, Abgaben und Netzentgelte entfielen.
Zu den weiteren Bestandteilen zählen Kosten für Beschaffung, Vertrieb, Service und andere Dienstleistungen des Lieferanten. Wirtschaftsverbände fordern seit Langem, die Stromsteuer für alle Unternehmen sowie für Haushalte zu senken.
Union und SPD hatten laut DIE ZEIT im Koalitionsvertrag vereinbart, die Stromsteuer möglichst schnell „für alle“ zu senken. Die Bundesregierung entschied dann allerdings im Juni vergangenen Jahres, die Steuer zunächst nur für bestimmte Unternehmen zu verringern.
Zusammenfassung: Deutschland liegt mit 35,6 Cent je Kilowattstunde an der Spitze der G20-Strompreise. Laut Verivox entfallen über 60 Prozent des Strompreises auf Steuern, Umlagen, Abgaben und Netzentgelte.
KI-Rechenzentren treiben Ausbau der digitalen Infrastruktur voran
Der Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz nimmt in Deutschland an Fahrt auf. Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Großprojekt der Schwarz-Gruppe an der A20 südlich von Rostock bei Dummerstorf, berichtet die WirtschaftsWoche.
Die Schwarz-Gruppe investiert seit Jahren in digitale Infrastruktur und betreibt Rechenzentren sowohl für die eigene Datenverarbeitung als auch zur Vermietung von Rechenleistung. Das neue Projekt soll nach Darstellung der Quelle das benachbarte Amazon-Logistikzentrum in den Schatten stellen.
Digitalminister Karsten Wildberger hatte im März die Bedeutung von Rechenzentren für das Zeitalter der Künstlichen Intelligenz hervorgehoben. Die Kapazitäten in Deutschland sollen bis 2030 mindestens verdoppelt werden, während die Kapazitäten für KI und High-Performance-Computing gar vervierfacht werden sollen.
Die hiesige Leistung könnte dadurch 5000 Megawatt erreichen. In diesem Jahr hat sie erstmals die Grenze von 3000 Megawatt überschritten. Aktuell sind gut 2000 Rechenzentren in Betrieb oder kurz davor.
Nach einem Medienbericht auf Grundlage von Daten mehrerer Nichtregierungsorganisationen befinden sich derzeit 99 Rechenzentren in der Entstehung, davon sind 41 bereits im Bau. Mehr als ein Drittel der neuen Projekte wird von Unternehmen geplant oder gebaut, die nicht aus der EU stammen; US-Techkonzerne bilden dabei die größte Gruppe.
Zu den in Deutschland aktiven Betreibern zählen neben Amazon und Microsoft auch Digital Realty und Stack Infrastructure. Digital Realty aus Texas baut allein an einer Frankfurter Adresse elf neue Rechenzentren.
Frankfurt stößt durch den Boom an infrastrukturelle Grenzen. Rechenzentren benötigen Leitungen und Umspannwerke, die entsprechend erweitert werden müssen. Experten empfehlen, Projekte nicht allein wegen zunächst nicht verfügbarer Spitzenlasten abzusagen, sondern schrittweise zu beginnen und technische Lösungen zur Abfederung von Lastspitzen weiterzuentwickeln.
Der VDE-Experte Damian Dudek sieht Chancen für deutsche Unternehmen bei energieeffizienteren Anlagen, die besser zu den räumlichen Bedingungen Deutschlands passen. In Deutschland bestünden andere Voraussetzungen als in China und den USA.
„Eine dezentrale Infrastruktur an moderner Informationstechnik ist wichtig, um nicht alle Datenströme über den Atlantik transportieren zu müssen“, sagte Damian Dudek laut WirtschaftsWoche.
Die digitale Souveränität bleibt jedoch eine zentrale Herausforderung. Microsoft errichtet ein Rechenzentrum im Rheinischen Revier und betont seine Unterstützung für die Souveränität Deutschlands und Europas, bleibt aber ein US-Konzern.
In Lübbenau im Spreewald investiert die Schwarz-Gruppe elf Milliarden Euro. Das Rechenzentrum soll bereits im kommenden Jahr in Betrieb gehen. Mit der Cloud-Plattform Stackit der Schwarz-Tochter Digits soll Lübbenau zum Kern einer souveränen deutschen Infrastruktur werden.
35 Kilometer südlich plant Amazon im Ort Massen bei Finsterwalde einen weiteren Standort. Dieser soll im globalen Rechenzentrumsnetz der Amazon-Tochter AWS als erster Standort der European Sovereign Cloud eine besondere Rolle übernehmen. Die Infrastruktur soll vollständig in und aus der EU gesteuert werden und für Daten ausgelegt sein, die im europäischen Rechtsraum bleiben.
Auch deutsche Industrie- und Bauunternehmen profitieren. Siemens erzielte mit dem Bau und der Ausrüstung von Rechenzentren Rekord-Auftragseingänge und ein Viertel mehr Gewinn im Industriegeschäft. Baukonzerne wie Hochtief profitieren ebenfalls vom Boom.
Siemens-Chef Roland Busch warnt allerdings vor langen Genehmigungsprozessen. Wenn ein Hyperscaler zwei bis drei Jahre warten müsse, werde das Rechenzentrum womöglich an einem anderen Ort gebaut.
Zusammenfassung: Deutschland will seine Rechenzentrumskapazitäten bis 2030 mindestens verdoppeln und die Kapazitäten für KI und High-Performance-Computing vervierfachen. Der Ausbau schafft Chancen für heimische Unternehmen, bleibt wegen ausländischer Betreiber, Energiebedarf und langsamer Genehmigungen aber mit Herausforderungen verbunden.
Kleine Signale nähren Hoffnung auf eine Überwindung der deutschen Stagnation
Die deutsche Wirtschaft zeigt nach Einschätzung der SZ.de erste kleine Anzeichen einer möglichen Überwindung der Stagnation. Für Euphorie bestehe jedoch weiterhin kein Anlass.
Der Kommentar von Caspar Busse ordnet die Entwicklung als vorsichtiges positives Signal ein. Die Hoffnung ergibt sich demnach aus einzelnen Beobachtungen, ohne dass bereits von einer nachhaltigen wirtschaftlichen Wende gesprochen werden könne.
Die Quelle betont damit vor allem den vorläufigen Charakter der Erholungserwartung. Die deutsche Wirtschaft steht weiterhin vor Herausforderungen, doch die beobachtbaren Anzeichen lassen laut SZ.de erstmals wieder etwas mehr Zuversicht zu.
Zusammenfassung: Nach Einschätzung der SZ gibt es erste Hinweise auf eine mögliche Überwindung der deutschen Stagnation. Eine belastbare Trendwende oder Anlass für Euphorie sieht der Kommentar jedoch noch nicht.
Einschätzung der Redaktion
Frankreichs wachsende Zinslast ist vor allem politisch relevant: Ohne glaubwürdige Haushaltskonsolidierung dürfte der finanzielle Spielraum für Investitionen und Krisenreaktionen weiter schrumpfen. Für Europa steigt damit der Druck, französische Reformen nicht nur zu fordern, sondern ihre Umsetzung eng zu begleiten.
Kernaussage: Frankreichs Haushaltsentwicklung wird zunehmend zu einem Stabilitäts- und Vertrauensproblem für die gesamte Eurozone.
Einschätzung der Redaktion
Der Energieschock würde die deutsche Wirtschaft an ihrer empfindlichsten Stelle treffen: bei bereits hohen Standortkosten und schwacher Nachfrage. Selbst ohne akute Versorgungskrise drohen anhaltender Kaufkraftverlust, Margendruck und weitere Insolvenzen. Entscheidend sind deshalb nicht kurzfristige Preisbremsen, sondern widerstandsfähigere Energieversorgung und geringere strukturelle Belastungen.
Kernaussage: Hohe Energiepreise könnten die wirtschaftliche Erholung bis 2027 verzögern und den Anpassungsdruck auf Unternehmen deutlich erhöhen.
Einschätzung der Redaktion
Die hohen Strompreise sind ein unmittelbares Wettbewerbsrisiko, insbesondere für energieintensive Unternehmen und einkommensschwache Haushalte. Eine Entlastung bei Steuern, Abgaben und Netzkosten wäre wirtschaftlich wirkungsvoller als politische Appelle an niedrigere Preise. Bleibt sie aus, wird die Elektrifizierung von Industrie und Verkehr unnötig erschwert.
Kernaussage: Deutschlands Stromkosten untergraben Wettbewerbsfähigkeit und Klimainvestitionen zugleich.
Einschätzung der Redaktion
Der Ausbau von KI-Rechenzentren kann Deutschland technologisch und industriell stärken, sofern Energieversorgung, Netze und Genehmigungen Schritt halten. Die Abhängigkeit von US-Anbietern bleibt jedoch ein strategischer Schwachpunkt. Digitale Souveränität entsteht nicht durch den Standort eines Rechenzentrums, sondern durch europäische Kontrolle über Daten, Software und kritische Infrastruktur.
Kernaussage: Rechenzentren sind eine Wachstumschance, aber nur mit ausreichender Infrastruktur und echter europäischer Handlungsfähigkeit.
Einschätzung der Redaktion
Die vorsichtigen positiven Signale sind wirtschaftlich erst dann bedeutsam, wenn sie sich in Investitionen, Beschäftigung und einer breiteren Nachfrage niederschlagen. Deutschlands größtes Risiko bleibt, aus einzelnen Verbesserungen vorschnell eine Trendwende abzuleiten. Gefragt sind deshalb verlässliche Rahmenbedingungen statt kurzfristiger Konjunkturzuversicht.
Kernaussage: Die Hoffnung auf Erholung ist berechtigt, aber eine nachhaltige Wende muss sich erst noch bestätigen.
Quellen:
- Neues Euro-Angstbarometer: So gefährlich sind Frankreichs Schulden für Europa
- Inflation über drei Prozent bis 2027: Ökonom prognostiziert "Verbraucherstreik"
- Energie: Deutschland hat höchste Strompreise von allen G20-Staaten
- Rechenzentren: Der KI-Bauboom kommt endlich in Deutschland an
- Kommentar: Es gibt ein wenig Hoffnung für die deutsche Wirtschaft - endlich
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