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    Wirtschaft im Umbruch: Zölle, Ölrisiken, Rentenreform und Bahn-Wettbewerb

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    16.07.2026 35 mal gelesen 1 Kommentare

    Von neuen US-Zöllen und schwindenden Ölreserven über Streit um die Kapitalrente bis zum Bahn-Wettbewerb in Deutschland: Der Pressespiegel zeigt, wie politische Entscheidungen, globale Krisen und wirtschaftlicher Strukturwandel Unternehmen, Märkte und Arbeitsplätze prägen.

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    USA planen 25 Prozent Zölle auf bestimmte Importe aus Brasilien

    Die US-Regierung will diverse Importgüter aus Brasilien mit einem Zollsatz von 25 Prozent belegen. Nach Angaben von SZ.de sollen die Zölle ab nächster Woche Mittwoch fällig werden.

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    Ausgenommen werden sollen Produkte, die in den USA nicht ausreichend vorhanden sind oder zu besonders sensiblen Lieferketten gehören. Dazu zählen Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile.

    Die US-Regierung begründet die Maßnahme mit einer Untersuchung, die eine Vielzahl unfairer Handelspraktiken festgestellt habe. Kritisiert werden unter anderem Handelsvorteile für Indien und Mexiko, die den USA nicht zugutekämen. Außerdem geht es um angebliche Hemmnisse für US-Technologiekonzerne und Finanzdienstleister in Brasilien.

    Der Regierungsbeamte erklärte, die Zölle könnten wieder zurückgenommen werden, wenn die brasilianische Regierung die beanstandeten Praktiken abschaffe. Zugleich warnte er Brasilien vor Gegenmaßnahmen.

    „Sollten wir Vergeltungsmaßnahmen sehen, wären wir offen gesagt gezwungen, unser Vorgehen anzupassen.“

    Die US-Regierung stützt sich laut SZ.de auf einen Passus eines Handelsgesetzes aus dem Jahr 1974. Dieser erlaubt Zölle, sofern unfaire Handelspraktiken festgestellt werden. Entsprechende Untersuchungen laufen demnach auch gegen Deutschland und andere europäische Länder. Ihnen wird vorgeworfen, Arzneimittel unrechtmäßig zu verbilligen, während US-Bürgerinnen und US-Bürger den Großteil der Entwicklungskosten trügen.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Zollsatz: 25 Prozent
    • Betroffene Herkunft: Brasilien
    • Geplanter Beginn: nächste Woche Mittwoch
    • Ausnahmen: Erdöl und Gas, Rindfleisch, Orangensaft sowie bestimmte Flugzeugteile
    • Quelle: SZ.de

    IWF warnt vor schrumpfenden Puffern am globalen Ölmarkt

    Der Internationale Währungsfonds warnt vor wachsenden Risiken für den weltweiten Ölmarkt. Wie T-Online berichtet, konnten eine geringere Nachfrage, höhere Fördermengen außerhalb der Golfregion und der Abbau von Lagerbeständen die Folgen der faktischen Schließung der Straße von Hormus zunächst abfedern.

    Dieser Spielraum werde jedoch immer kleiner. Zu Beginn des Krieges im Nahen Osten seien die Rohölpreise zunächst stark gestiegen und hätten sich anschließend zwischen 90 und 100 US-Dollar pro Barrel eingependelt. Damit seien sie niedriger geblieben, als viele Ökonomen befürchtet hätten.

    Durch die faktische Schließung der Straße von Hormus seien täglich rund 20 Millionen Barrel Rohöl und Raffinerieprodukte vom Markt abgeschnitten worden. Das entspreche etwa einem Fünftel des weltweiten Verbrauchs.

    Saudi-Arabien habe versucht, Lieferungen über eine Pipeline zum Rotmeerhafen Yanbu umzuleiten. Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten den außerhalb der Meerenge gelegenen Hafen Fujairah nahezu bis an seine Kapazitätsgrenze ausgelastet. Diese Ausweichrouten hätten jedoch nur einen kleinen Teil der verlorenen Liefermengen ersetzen können.

    Bis Ende Mai hätten insgesamt mehr als 1,1 Milliarden Barrel Rohöl den Markt nicht erreicht. Nach Berechnungen des IWF entspreche diese Menge ungefähr dem üblichen weltweiten Verbrauch von zehn Tagen. Der Lieferausfall sei damit größer gewesen als während des Ölschocks von 1973, des Krieges zwischen Iran und Irak in den 1980er-Jahren und des Golfkriegs Anfang der 1990er-Jahre.

    Der IWF nennt drei Faktoren, die den Preisschock zunächst dämpften: Vor Kriegsbeginn habe das weltweite Angebot die Nachfrage um rund zwei Millionen Barrel pro Tag übertroffen. In Asien sei die Nachfrage gesunken, während Volkswirtschaften stärker auf Kohle und erneuerbare Energien ausgewichen seien. Außerdem sei die Förderung außerhalb der Golfregion gegenüber dem Niveau von 2025 um fast zwei Millionen Barrel pro Tag gestiegen. Den größten Beitrag hätten die USA geleistet; auch Venezuela, Guyana und Russland hätten ihre Produktion erhöht.

    Das verbleibende Marktdefizit von rund vier Millionen Barrel pro Tag sei nahezu vollständig durch den Abbau weltweiter Lagerbestände gedeckt worden. Abgebaut worden seien sowohl kommerzielle Vorräte in China als auch strategische Reserven.

    Eine vollständige Rückkehr der Lieferungen könnte Zeit benötigen. Nach Schätzungen aus der Branche könne es nach einer vollständigen Öffnung der Meerenge zwei bis drei Monate dauern, bis ein erheblicher Teil der Öllieferungen wieder aufgenommen werde. Längere Produktionsstopps könnten zudem zu dauerhaften Förderverlusten führen.

    Der IWF hatte seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2026 von 3,1 auf 3,0 Prozent gesenkt. Für 2025 nennt der Fonds ein Wachstum von 3,5 Prozent. Die Bundesregierung erwartet für 2026 ein Wachstum von 0,5 Prozent und für das kommende Jahr ein Wachstum von 0,9 Prozent.

    Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Mittwoch 85,23 US-Dollar. Damit war die globale Referenzsorte 0,59 Prozent teurer als am Vortag. Anfang Juli war der Preis noch auf gut 70 Dollar gefallen.

    „Ein großer Teil des Spielraums ist nun aber aufgebraucht.“

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Vom Markt abgeschnittene Menge: rund 20 Millionen Barrel täglich
    • Anteil am weltweiten Verbrauch: etwa ein Fünftel
    • Lieferausfall bis Ende Mai: mehr als 1,1 Milliarden Barrel
    • Brent zur Lieferung im September: 85,23 US-Dollar
    • Veränderung zum Vortag: 0,59 Prozent
    • Quelle: T-Online

    Kapitalrente: Expertin warnt vor Belastungen für die deutsche Wirtschaft

    Die Bundesregierung will das deutsche Rentensystem stärker kapitalgedeckt ausrichten. Nach einem Bericht der Frankfurter Rundschau haben sich Union und SPD den 33 Empfehlungen der Rentenkommission verschrieben. Das daraus entstehende Gesetzespaket soll bis Ende 2026 im Deutschen Bundestag verabschiedet werden.

    Ein zentraler Vorschlag ist die stärkere Einbeziehung der kapitalgedeckten Rente. Bürgerinnen und Bürger sollen sich demnach nicht ausschließlich auf die umlagebasierte Rente verlassen, sondern durch kollektive Investitionen am Aktienmarkt zusätzliche Altersvorsorge aufbauen.

    Ulrike Stein, Referatsleiterin für „Wirtschaftspolitische Beratung, Modellsimulation“ beim Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Hans-Böckler-Stiftung, warnt vor negativen Folgen für Kaufkraft und Wirtschaft. Nach dem Plan der Kommission soll künftig ein zusätzlicher Beitragssatz von zwei Prozentpunkten für die kapitalgedeckte Altersvorsorge erhoben werden. Dieser Zielwert soll schrittweise erreicht werden.

    Stein zufolge würde das Geld in Finanzprodukten im Ausland angelegt, weil sich die Renditeziele andernfalls nicht annähernd erreichen ließen. Dadurch werde der deutschen Wirtschaft Kaufkraft entzogen.

    „Wenn man nun den Beitragssatz erhöht und das zusätzliche Geld aus dem System herausnimmt, dann fehlt das an Kaufkraft. Bei zwei Prozentpunkten wären das dabei rund 40 Milliarden Euro im Jahr.“

    Nach Darstellung der Expertin würde dieses Geld nicht für Unternehmensgründungen oder andere Standortinvestitionen zur Verfügung stehen. Eine Überschlagsrechnung des IMK habe ergeben, dass die Einführung der Kapitalrente und der erwartete Kaufkraftverlust bis zu einem Prozentpunkt beim Bruttoinlandsprodukt kosten könnten. Außerdem könnten bis zu 250.000 Jobs betroffen sein.

    Die Rentenkommission schlägt einen zusätzlichen Beitrag von maximal zwei Prozent für die gesetzliche Rente vor. Die Beiträge sollen nach dem Vorbild des schwedischen Modells am Kapitalmarkt angelegt und zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden.

    Für die Anlage soll ein „öffentlicher, international wettbewerbsfähiger Fonds“ eingerichtet werden. Beitragspflichtige sollen aus einer weiteren begrenzten Zahl von Anlagemöglichkeiten wählen können. Die Kommission erwartet einen spürbaren Anstieg des Rentenniveaus und will einem größeren Teil der Bevölkerung den Zugang zum Aktienmarkt ermöglichen.

    Bundeskanzler Friedrich Merz hatte sich positiv zu dem Vorschlag geäußert. Er erklärte, dass das Rentenniveau bis in die 2040er- und 2050er-Jahre steigen könne, wenn die Kapitalrente beschlossen und ein ausreichender Grundstock aufgebaut sei.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Empfehlungen der Rentenkommission: 33
    • Geplanter zusätzlicher Beitragssatz: zwei Prozentpunkte
    • Von Stein genannter möglicher Kaufkraftentzug: rund 40 Milliarden Euro im Jahr
    • Mögliche BIP-Belastung laut IMK-Überschlagsrechnung: bis zu einem Prozentpunkt
    • Mögliche Zahl betroffener Jobs: bis zu 250.000
    • Geplante Verabschiedung des Gesetzespakets: bis Ende 2026
    • Quelle: Frankfurter Rundschau

    Italo plant ab April 2028 Hochgeschwindigkeitsverbindungen in Deutschland

    Das italienische Bahnunternehmen Italo will ab April 2028 Verbindungen in Deutschland anbieten. Nach Angaben von rbb24.de ist zunächst eine Strecke zwischen München und Berlin geplant, möglicherweise später auch eine Weiterführung bis Hamburg.

    Voraussetzung für den Markteintritt ist eine stärkere Öffnung stark ausgelasteter Bahnstrecken für den Wettbewerb. Die Bundesnetzagentur plant, der Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn, DB InfraGO, Vorgaben zu machen. Auf stark ausgelasteten Fernverkehrsstrecken soll ein einzelnes Unternehmen nicht mehr als 60 bis 75 Prozent der Kapazitäten erhalten dürfen.

    Eine Entscheidung der Bundesnetzagentur soll in den nächsten Tagen fallen. Das Verfahren wurde durch eine Beschwerde von Italo bei der Regulierungsbehörde angestoßen.

    Brandenburgs Verkehrsminister Robert Crumbach warnt vor Folgen für die Anbindung ländlicher Regionen. In einer Stellungnahme zum Entscheidungsentwurf der Bundesnetzagentur spricht er von „erheblichen Risiken für die Anbindung der Fläche und für die Funktionsfähigkeit des Schienenpersonennahverkehrs“.

    Crumbach befürchtet, dass sich der Fernverkehr bei mehr Wettbewerb auf besonders lukrative Strecken konzentrieren könnte. Dadurch könnten Halte in Mittelzentren entfallen. Als Beispiel nennt er Wittenberge, wo der Fernverkehrshalt für die Region und für die Verbindung zum Schienenpersonennahverkehr wichtig sei.

    „Wenn Sie dort anstelle der Bahn Italo fahren lassen, dann hält beispielsweise am Ende der Zug in Wittenberge nicht mehr.“

    Der Bahnexperte Christian Böttger weist allerdings darauf hin, dass auch die Deutsche Bahn nicht verpflichtet sei, in Wittenberge zu halten. Derzeit gebe es keine Vertragsbeziehung zwischen der Deutschen Bahn und dem Bund im Fernverkehr. Die Bahn habe selbst bereits eine Reihe von Mittelzentren vom Fernverkehr abgehängt und ihr Haltekonzept für Wittenberge mehrfach geändert.

    Böttger spricht sich ebenso wie Crumbach für ein Fernverkehrsgesetz mit verbindlichen Halten aus. Die Aussichten dafür schätzt er jedoch als gering ein. Seit Jahrzehnten scheitere die Idee an unterschiedlichen Interessen und an der Sorge, dass die Länder den Fernverkehr mit zusätzlichen Wünschen nach ICE-Halten in kleineren Städten ausbremsen könnten.

    Italo plant laut Bundesnetzagentur derzeit einen Zweistundentakt zwischen München und Berlin. Eine Durchbindung nach Hamburg sei grundsätzlich geplant, aber nicht unbedingt im strengen Zweistundentakt. Bei der vorgesehenen Kapazitätsaufteilung würden die meisten Verbindungen weiterhin von der Deutschen Bahn betrieben.

    Der Fahrgastverband Pro Bahn sieht Chancen durch mehr Wettbewerb, warnt aber vor einer rein wirtschaftlichen Steuerung. Wettbewerb könne Preise senken, die Qualität steigern und das Angebot ausweiten. Zugleich seien faire Regeln notwendig, etwa durch die Bündelung lukrativer und weniger rentabler Strecken sowie einen anbieterübergreifenden Dachtarif.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Geplanter Start von Italo in Deutschland: April 2028
    • Geplante erste Verbindung: München–Berlin
    • Mögliche spätere Weiterführung: Hamburg
    • Kapazitätsanteil eines einzelnen Unternehmens: nicht mehr als 60 bis 75 Prozent
    • Geplanter Takt München–Berlin: Zweistundentakt
    • Quelle: rbb24.de

    Ungarn beendet Unterstützung für die Autobranche – erstes Werk geschlossen

    Ungarn stoppt sein bisheriges Verwöhnprogramm für die Autobranche. Nach dem Bericht von Capital.de wurde bereits das erste Werk geschlossen.

    Der Artikel ordnet die Entwicklung in die ungarische Industrie- und Subventionspolitik ein. Als Themen werden unter anderem Viktor Orbán, Subventionen, Umwelt, Wasserverbrauch, Mercedes-Benz, BMW, Audi, Batterien, Elektroautos und die Autoindustrie genannt.

    Die Meldung verweist außerdem auf die Bedeutung der Fahrzeug- und Batterieproduktion für den ungarischen Wirtschaftsstandort. Einzelheiten zu den Gründen der Werksschließung, zur Zahl der betroffenen Beschäftigten oder zu konkreten Förderprogrammen sind im vorliegenden Quelltext nicht enthalten.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Betroffenes Land: Ungarn
    • Entwicklung: Unterstützung für die Autobranche wird beendet
    • Stand der Entwicklung: erstes Werk geschlossen
    • Quelle: Capital.de

    Sachsen-Anhalt: Industrie sorgt sich vor der Landtagswahl

    Der Spiegel berichtet über die wirtschaftlichen Sorgen in Sachsen-Anhalt vor der Landtagswahl 2026. Im Mittelpunkt stehen Menschen und Unternehmen, die ihre Industrie nach früheren Einschnitten wieder aufgebaut haben und nun befürchten, sie erneut zu verlieren.

    Als Schauplatz wird der Chemiepark Leuna genannt. Der Artikel behandelt außerdem die wirtschaftspolitischen Folgen eines möglichen politischen Erfolgs der AfD und verweist auf die Bedeutung industrieller Arbeitsplätze und Investitionen für das Bundesland.

    Weitere Einzelheiten des Beitrags waren im vorliegenden Quelltext nicht abrufbar. Der Artikel ist als SPIEGEL+-Beitrag gekennzeichnet.

    Infobox – wichtigste Erkenntnisse:

    • Thema: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026
    • Wirtschaftlicher Schwerpunkt: Industrie und Chemiepark Leuna
    • Zentrale Sorge: erneuter Verlust industrieller Strukturen
    • Quelle: Spiegel

    Einschätzung der Redaktion

    Die geplanten Zölle verschärfen die handelspolitische Konfrontation und erhöhen das Risiko einer Eskalationsspirale. Besonders problematisch ist die weit gefasste Begründung, weil sie weiteren Staaten als Grundlage für vergleichbare Maßnahmen dienen könnte.

    Zusammenfassung: Die Maßnahme belastet die Beziehungen zwischen den USA und Brasilien und erhöht die Unsicherheit für Unternehmen.

    Einschätzung der Redaktion

    Der Ölmarkt verfügt nur noch über begrenzte Reserven, um länger anhaltende Lieferausfälle auszugleichen. Schon kleinere zusätzliche Störungen könnten deshalb deutlich stärkere Preis- und Inflationsimpulse auslösen und die globale Konjunktur belasten.

    Zusammenfassung: Der wichtigste Risikofaktor ist nicht allein der aktuelle Preis, sondern der schrumpfende Puffer für weitere Schocks.

    Einschätzung der Redaktion

    Eine kapitalgedeckte Rente kann die Altersvorsorge langfristig stabilisieren, ist aber kein kostenfreier Ersatz für strukturelle Reformen. Entscheidend sind eine schrittweise Einführung, transparente Kosten und eine Finanzierung, die die aktuelle Nachfrage nicht unverhältnismäßig schwächt.

    Zusammenfassung: Der Ansatz ist strategisch sinnvoll, seine kurzfristigen wirtschaftlichen Belastungen dürfen jedoch nicht unterschätzt werden.

    Einschätzung der Redaktion

    Mehr Wettbewerb kann den Fernverkehr attraktiver machen, ohne verbindliche Regeln aber regionale Lücken vergrößern. Ein fairer Marktzugang braucht daher klare Mindeststandards für Halte, Anschlüsse und Tarife.

    Zusammenfassung: Wettbewerb ist eine Chance für Preise und Qualität, darf aber nicht zulasten der Fläche gehen.

    Einschätzung der Redaktion

    Das Ende staatlicher Unterstützung signalisiert eine Neubewertung eines bislang stark subventionsgetriebenen Industriemodells. Für den Standort ist entscheidend, ob daraus eine nachhaltige Industriepolitik mit realistischen Energie-, Umwelt- und Beschäftigungszielen entsteht oder lediglich ein Rückzug ohne tragfähige Alternative.

    Zusammenfassung: Die Entwicklung stellt die langfristige Belastbarkeit der ungarischen Industriepolitik infrage.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Sorgen der Industrie sind politisch besonders relevant, weil industrielle Arbeitsplätze regionale Wertschöpfung und gesellschaftliche Stabilität sichern. Wirtschaftliche Unsicherheit kann den politischen Vertrauensverlust verstärken; umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen unabhängig vom Wahlausgang.

    Zusammenfassung: Die Landtagswahl wird auch als Abstimmung über die industrielle Zukunft und wirtschaftliche Verlässlichkeit wahrgenommen.

    Quellen:

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    Beim Bahn-Wettbewerb wird oft über Preise geredet, aber ohne feste Halte und einen gemeinsamen Tarif bringt der schönste Schnellzug den Leuten auf dem Land wenig.

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Pressespiegel beleuchtet US-Zölle gegen Brasilien, schrumpfende Ölreserven und Risiken der Kapitalrente für Kaufkraft, Wachstum und Beschäftigung.

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