Kritik an der digitalen Wirtschaft
Sachbuch über Daten und digitale Geschäftsmodelle
Verstehen Sie digitale Macht, Datenökonomie und gesellschaftliche Folgen – fundierte Einblicke für kritische Verbraucher und Entscheider.
Kurz und knapp
- Kritische Analyse der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ethischen Folgen der Digitalisierung mit besonderem Fokus auf Web 2.0, digitale Plattformen und datengetriebene Geschäftsmodelle.
- Verständliche Erläuterung des Umgangs mit persönlichen Daten, darunter Datensammlung, Data Mining, kommerzielle Nutzung, Datenschutz und persönliche Freiheit.
- Untersuchung der internationalen Strukturen digitaler Konzerne mit Denkanstößen zu Steuergerechtigkeit, globaler Unternehmensverantwortung und nationaler Regulierung.
- Kritische Betrachtung großer Technologieunternehmen, ihrer Marktmacht, des Wettbewerbs sowie der Bedeutung von Innovationen, Forschung und Start-ups.
- Analyse des Wandels zur dienstleistungsorientierten Plattformwirtschaft anhand von Beispielen wie UBER und AIRBNB sowie der möglichen Folgen für Arbeitsbedingungen und soziale Absicherung.
- Geeignet für Leserinnen und Leser, die digitale Geschäftsmodelle kritisch verstehen und wirtschaftliche Entwicklungen auch aus gesellschaftlicher, ethischer und werteorientierter Perspektive einordnen möchten.
Beschreibung:
Kritik an der digitalen Wirtschaft beleuchtet die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und ethischen Folgen der Digitalisierung. Das Sachbuch richtet den Blick auf die Mechanismen hinter Web 2.0, datengetriebenen Geschäftsmodellen und digitalen Plattformen – und zeigt, welche Chancen, aber auch welche Risiken die digitale Wirtschaft für Verbraucher, Beschäftigte und die Gesellschaft mit sich bringt.
Im Mittelpunkt stehen persönliche Daten, die von vielen Nutzern oft unbewusst bereitgestellt werden. Durch Data Mining werden sie zur wichtigsten Ressource digitaler Unternehmen und zur wirtschaftlichen „Kriegskasse“ der Web-2.0-Konzerne. Die Kritik an der digitalen Wirtschaft macht verständlich, wie Daten gesammelt, ausgewertet und kommerziell genutzt werden und warum Fragen zu Datenschutz, Kontrolle und persönlicher Freiheit immer wichtiger werden.
Auch die internationale Struktur digitaler Unternehmen wird kritisch untersucht. Weil digitale Leistungen und Daten ohne große Grenzen übertragen werden können, lassen sich Geschäfte leichter über verschiedene Länder und Steuerstandorte organisieren. Das Buch regt dazu an, über Steuergerechtigkeit, die Verantwortung globaler Konzerne und die Grenzen nationaler Regulierung nachzudenken.
Eine kurze Alltagsszene macht die Thematik besonders greifbar: Ein Nutzer registriert sich bei einem kostenlosen Onlinedienst, akzeptiert die Nutzungsbedingungen und erhält scheinbar eine praktische Anwendung. Während er den Dienst verwendet, werden jedoch Informationen über seine Interessen, Kontakte und Gewohnheiten gesammelt. Was zunächst kostenlos wirkt, wird so Teil eines Geschäftsmodells, in dem persönliche Daten den eigentlichen Wert darstellen.
Darüber hinaus widmet sich das Werk den großen Technologieunternehmen und dem Wettbewerb in der digitalen Wirtschaft. Selbst marktführende Konzerne bleiben abhängig von Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie von der Übernahme dynamischer Start-ups. Die Analyse zeigt, wie schnell sich Machtverhältnisse verändern können und warum digitale Märkte einer besonderen politischen und gesellschaftlichen Beobachtung bedürfen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Wandel von der verarbeitenden zur dienstleistungsorientierten Wirtschaft. Plattformen wie UBER oder AIRBNB verändern traditionelle Branchen und versprechen flexible Arbeits- und Geschäftsmodelle. Gleichzeitig stellt sich die Frage, ob Beschäftigte dadurch zu prekären Selbstständigen werden. Leserinnen und Leser erhalten wichtige Denkanstöße zu Arbeitsbedingungen, sozialer Absicherung und digitaler Verantwortung.
Als Sachbuch zur Kritik an der digitalen Wirtschaft eignet sich der Titel für alle, die digitale Geschäftsmodelle besser verstehen und aktuelle Entwicklungen kritisch einordnen möchten. Die Einordnung in die Bereiche Bücher, Sachbücher sowie Einführungen und Allgemeines macht das Werk zu einem verständlichen Einstieg in wirtschaftliche und gesellschaftliche Debatten. Zugleich bietet die Kategorie Religion und Glaube, insbesondere Islam, einen passenden thematischen Rahmen für Leser, die wirtschaftliche Entwicklungen auch unter ethischen und werteorientierten Gesichtspunkten betrachten möchten.
Wer nicht nur digitale Angebote nutzen, sondern ihre Auswirkungen auf Daten, Arbeit, Wettbewerb und Gerechtigkeit verstehen möchte, findet in Kritik an der digitalen Wirtschaft eine anregende Grundlage für die eigene Meinungsbildung.
Letztes Update: 11.09.2026 02:51
Praktische Tipps
- Geeignet für Leserinnen und Leser, die digitale Plattformen, datenbasierte Geschäftsmodelle, Arbeitswandel und gesellschaftliche Folgen der Digitalisierung kritisch verstehen möchten; spezielle Vorkenntnisse in Wirtschaft oder Informatik sind nicht erforderlich.
- Lesen Sie die Abschnitte zu persönlichen Daten und Data Mining besonders aufmerksam und prüfen Sie anschließend bei zwei häufig genutzten Apps, welche Berechtigungen, Kontaktdaten und Nutzungsinformationen Sie tatsächlich freigeben.
- Führen Sie beim Lesen ein Notizblatt mit den vier Themen Daten, Wettbewerb, Arbeit und Steuern und ordnen Sie jedem Kapitel ein konkretes Beispiel aus Ihrem Alltag zu, etwa einen kostenlosen Onlinedienst oder eine Plattformvermittlung.
- Diskutieren Sie die Fallbeispiele zu UBER und AIRBNB mit Blick auf Preise, Arbeitsbedingungen, Haftung und soziale Absicherung, statt Plattformangebote nur nach ihrer Bequemlichkeit zu bewerten.
- Als Vertiefung eignen sich aktuelle Texte zu Datenschutz-Grundverordnung, Plattformregulierung, Besteuerung globaler Digitalkonzerne und Plattformarbeit; gleichen Sie die Buchthesen dabei mit Entwicklungen bis 2026 ab.