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Der Pressespiegel beleuchtet drei spannende Themen aus der Welt der Wirtschaft, die sowohl Anleger als auch Branchenkenner interessieren dürften. Zunächst wird das seltene, aber äußerst zuverlässige Raketenschubsignal vorgestellt, ein Indikator, der seit 1945 in 18 Fällen auftrat und stets positive Entwicklungen am S&P 500 vorhersagte. Im Anschluss folgt ein aufschlussreiches Interview mit Hans Engberding, dem Gründer von „Lernidee Erlebnisreisen“, der über seine Erfahrungen in der Reisebranche und die gestiegenen Ansprüche der Reisenden spricht. Schließlich wird die wachsende Unzufriedenheit der deutschen Wirtschaft mit der aktuellen Regierung thematisiert, die auf die Dringlichkeit notwendiger Reformen hinweist. Diese Themen bieten wertvolle Einblicke in aktuelle wirtschaftliche Trends und Herausforderungen.
Indikator seit 1945 fehlerfrei: Das Raketenschubsignal ist an der Börse extrem zuverlässig - und selten
Das Raketenschubsignal, auch bekannt als "Zweig Breadth Thrust", ist ein wenig bekannter, aber äußerst treffsicherer Anlage-Indikator, der seit 1945 in 18 Fällen auftrat. In jedem dieser Fälle lag der S&P 500 Index sechs und zwölf Monate später im Plus, im Durchschnitt jeweils zweistellig. Das jüngste Beispiel zeigt, dass der S&P 500 seit dem letzten Signal rund 30 Prozent im Plus liegt.
Der Indikator misst, ob sich der Markt abrupt von einer Schwäche zu breiter Stärke dreht. Dabei muss der Anteil steigender Aktien zunächst unter 40 Prozent fallen und innerhalb von maximal zehn Handelstagen auf über 61,5 Prozent ansteigen. Diese Schwellenwerte sind entscheidend für die Auslösung des Signals.
„Die historische Bilanz des Signals ist außergewöhnlich: Seit dem Zweiten Weltkrieg trat es 18 Mal auf.“
Die Berechnung des Signals ist komplex, da gleitende Durchschnitte verwendet werden. Kritiker bemängeln, dass das Signal rein empirisch ist und keinen fundamentalen Bezug zu makroökonomischen Faktoren hat. Dennoch könnte es gerade in unsicheren Marktphasen wertvolle Hinweise geben.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Raketenschubsignal ein bemerkenswerter Indikator ist, der in der Lage ist, Wendepunkte an den Märkten frühzeitig zu erkennen, auch wenn es selten auftritt.
„Ich bin sehr reich, natürlich“ - Ein Interview mit Hans Engberding
Hans Engberding, Gründer von „Lernidee Erlebnisreisen“, hat durch seine Reisen auf der Transsibirischen Eisenbahn ein Vermögen gemacht. Er erinnert sich an seine erste Reise im Jahr 1986, die 1600 Mark kostete, und erklärt, dass die Ansprüche der Reisenden im Laufe der Jahre stark gestiegen sind. Heute chartert seine Firma Züge mit Samtcouch und Luxusschiffen.
Engberding berichtet von den Herausforderungen, die er in der Planwirtschaft Russlands erlebte, und wie er es schaffte, seine Gäste trotz der schwierigen Bedingungen zufrieden zu stellen. Er betont, dass die Menschen heute eher für Erlebnisse als für materielle Dinge Geld ausgeben.
„Die Ansprüche sind sehr, sehr stark gestiegen.“
Er spricht auch über die Veränderungen in der Reisebranche und die Auswirkungen von Krisen auf das Reiseverhalten der Deutschen. Trotz der Herausforderungen sieht er eine wachsende Schicht wohlhabender Kunden, die bereit sind, für exklusive Erlebnisse zu zahlen.
Zusammenfassend zeigt das Interview, wie Engberding seine Leidenschaft für das Reisen in ein erfolgreiches Geschäft verwandelt hat und welche Veränderungen er in der Branche beobachtet hat.
Wirtschaftskompetenz: Die Wut der Wirtschaft auf den Kanzler
Die deutsche Wirtschaftselite äußert scharfe Kritik an der Merz-Regierung, da wichtige Reformen aufgrund der Selbstblockade der Koalition nicht vorankommen. Diese Situation könnte für die Union gefährlich werden, da die Unzufriedenheit in der Wirtschaft wächst.
Die Wut der Wirtschaft auf den Kanzler ist ein Zeichen dafür, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die politische Stabilität in Deutschland eng miteinander verknüpft sind. Die Wirtschaft fordert dringend Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die notwendigen Reformen umzusetzen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Unzufriedenheit der Wirtschaft mit der Regierung ein ernstzunehmendes Signal ist, das auf die Notwendigkeit von Veränderungen hinweist.
Einschätzung der Redaktion
Das Raketenschubsignal stellt einen signifikanten Indikator für Anleger dar, da es in der Vergangenheit eine hohe Zuverlässigkeit in der Vorhersage von Marktbewegungen gezeigt hat. Die Tatsache, dass der S&P 500 in jedem der 18 Fälle, in denen das Signal auftrat, im Plus lag, unterstreicht seine Relevanz. In einem Marktumfeld, das von Unsicherheiten geprägt ist, könnte dieser Indikator für Investoren von großem Wert sein, um Wendepunkte frühzeitig zu erkennen und strategische Entscheidungen zu treffen.
Allerdings ist die Kritik an der rein empirischen Natur des Signals nicht unbegründet. Die Abhängigkeit von historischen Daten ohne Berücksichtigung fundamentaler wirtschaftlicher Faktoren könnte in bestimmten Marktphasen zu Fehlinvestitionen führen. Dennoch bleibt das Raketenschubsignal ein nützliches Werkzeug, insbesondere in Zeiten erhöhter Volatilität.
Insgesamt zeigt die historische Performance des Indikators, dass er in der Lage ist, wertvolle Hinweise zu geben, was ihn zu einem interessanten Element in der Anlagestrategie macht.
Quellen:
- Indikator seit 1945 fehlerfrei: Das Raketenschubsignal ist an der Börse extrem zuverlässig - und selten
- „Ich bin sehr reich, natürlich“
- Wirtschaftskompetenz: Die Wut der Wirtschaft auf den Kanzler
- Update Wirtschaft vom 24.04.2026
- Update Wirtschaft vom 24.04.2026
- Wie US-Zölle die deutsche Wirtschaft belasten













