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    Paypal, Wasserknappheit und Übernahmen: Die Wirtschaft im Überblick

    Symbolbild – ganz oder teilweise KI-generiert
    16.07.2026 101 mal gelesen 4 Kommentare

    Paypal als Übernahmeziel, Wasserknappheit mit Folgen für Industrie und Kommunen, neue Machtverhältnisse im Liefergeschäft sowie Kursdruck bei Space X: Der Pressespiegel zeigt, wie eng Märkte, Infrastruktur und wirtschaftliche Risiken derzeit miteinander verbunden sind.

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    Paypal wird zum Übernahmeziel von Stripe und Advent

    Der Bezahldienst Paypal ist laut übereinstimmenden Medienberichten zum Ziel eines Übernahmeversuchs geworden. Der deutlich jüngere Wettbewerber Stripe und der Finanzinvestor Advent sollen ein Kaufangebot in Höhe von mehr als 53 Milliarden Dollar abgegeben haben; Paypal hat sich dazu bislang nicht geäußert. Das berichtet die FAZ.

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    Der Vorstoß fällt in eine turbulente Phase für Paypal. Im Februar wechselte das Unternehmen abrupt seinen Vorstandsvorsitzenden: Alex Chriss gab den Posten nach nicht einmal zweieinhalb Jahren ab, sein Nachfolger wurde Enrique Lores, der zuvor den Computerhersteller HP geführt hatte. Als Begründung hatte Paypal erklärt, „die Geschwindigkeit der Veränderung und der Umsetzung“ liege unter den Erwartungen.

    Das Unternehmen steht insbesondere im traditionellen Kerngeschäft unter Druck. Das Bezahlen mit Paypal bei Onlineeinkäufen schwächt sich ab, während Bezahldienste von Technologiekonzernen wie Apple und Google stärker konkurrieren. Auch in Deutschland, dem wohl wichtigsten Markt nach den USA, nimmt der Wettbewerbsdruck zu.

    An der Börse hat Paypal in den vergangenen Jahren erheblich an Wert verloren. 2021 lag die Marktkapitalisierung einmal bei mehr als 350 Milliarden Dollar, derzeit sind es weniger als 50 Milliarden Dollar. Nach Bekanntwerden des Übernahmeangebots sprang der Kurs um 17 Prozent nach oben.

    UnternehmenAngabe aus der Quelle
    Paypal, Marktkapitalisierung 2021mehr als 350 Milliarden Dollar
    Paypal, derzeitige Marktkapitalisierungweniger als 50 Milliarden Dollar
    Übernahmeangebotmehr als 53 Milliarden Dollar
    Kursreaktion nach Bekanntwerden des Angebots17 Prozent

    Paypal wurde 1998 unter dem Namen Confinity gegründet. Zu den Gründern gehörte der deutschstämmige Peter Thiel. Confinity fusionierte bald mit einem von Elon Musk mitgegründeten Unternehmen und wurde anschließend in Paypal umbenannt.

    2002 ging Paypal an die Börse und wurde im selben Jahr für 1,5 Milliarden Dollar an Ebay verkauft. Seit der Abspaltung im Jahr 2015 ist Paypal wieder unabhängig. Während Paypal über viele Jahre höher bewertet wurde als der frühere Mutterkonzern, liegt Ebay heute mit einer Marktkapitalisierung von rund 50 Milliarden Dollar wieder gleichauf.

    Stripe wurde 2010 von den irischstämmigen Brüdern Patrick und John Collison gegründet. Das Unternehmen hat wie Paypal seinen Hauptsitz im kalifornischen Silicon Valley, ist aber noch nicht börsennotiert. Zuletzt wurde Stripe von Investoren mit 159 Milliarden Dollar bewertet.

    Der Schwerpunkt von Stripe liegt stärker auf Unternehmenskunden, während Paypal deutlich häufiger mit Verbrauchern in Kontakt kommt. Stripe wickelte 2025 ein Bezahlvolumen von 1,9 Billionen Dollar ab, ein Zuwachs von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Paypal kam auf 1,8 Billionen Dollar und steigerte sich damit um 7 Prozent.

    Deutschland gilt bei Paypal ausdrücklich als Schwachpunkt. Bei der Vorlage der Geschäftsergebnisse im Februar sprach das Unternehmen von einer „Normalisierung“ seiner langjährigen Position als Marktführer und verwies auf die verstärkte Konkurrenz. Lores erklärte im Mai, er habe Deutschland nach seinem Amtsantritt besucht, um die Situation vor Ort besser zu verstehen.

    Zusätzlichen Druck erzeugt Wero, der Onlinezahlungsdienst der European Payments Initiative großer europäischer Banken. Viele Banken implementieren Wero kostenlos und einfach in ihren Apps. Auch der Geldtransfer zwischen Freunden und Familien funktioniert laut FAZ ähnlich schnell und einfach wie mit Paypal.

    Paypal-Chef Lores hat das Unternehmen neu organisiert und in drei Geschäftsbereiche eingeteilt. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg plant er außerdem, in den kommenden Jahren 20 Prozent des Personals abzubauen. Der Analyst Andrew Jeffrey von William Blair vermutet, Lores werde das Angebot vermutlich nicht gutheißen und für zu niedrig halten.

    Für Advent ist die Zahlungsbranche kein neues Geschäftsfeld. Advent und Bain Capital erwarben 2017 von einem Konsortium deutscher Banken den Anbieter Concardis, der heute zur italienischen Nexi gehört. Advent erklärte vor zwei Jahren, in mehr als eineinhalb Jahrzehnten mehr als 6,6 Milliarden Dollar in 17 Zahlungsdienstleister und andere Fintechgesellschaften investiert zu haben.

    Infobox: Paypal verliert im klassischen Onlinezahlungsgeschäft an Boden, während Stripe beim abgewickelten Bezahlvolumen 2025 vorbeigezogen ist. Das Übernahmeangebot von mehr als 53 Milliarden Dollar trifft auf ein Unternehmen, dessen Börsenwert seit 2021 stark gesunken ist.

    Umweltminister warnt vor ernsthaften Konflikten um Wasser

    Bundesumweltminister Carsten Schneider warnt vor zunehmenden Konflikten um Wasser in Deutschland. „Künftig werden wir ernsthafte Konflikte um Wasser haben - auch in Deutschland“, sagte der SPD-Politiker dem „Spiegel“, wie ntv.de berichtet.

    Deutschland sei bisher ein wasserreiches Land gewesen, doch das ändere sich gerade. In rund 80 Kommunen müssen nach Angaben des Deutschen Städtetags inzwischen in jedem Hitzesommer sogenannte Allgemeinverfügungen erlassen werden. Diese beschränken die Nutzung von Trink- oder Grundwasser oder untersagen zeitweise die Entnahme aus Flüssen und Seen.

    Schneider sieht neben Folgen für private Haushalte auch erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft. Als Beispiel verwies er auf den Halbleiterkonzern Infineon, der sich auch in Dresden niedergelassen habe, was viel mit der Elbe zu tun habe. „Die brauchen viel Wasser bei der Halbleiterproduktion“, sagte Schneider.

    „Deutschland war bisher ein wasserreiches Land, aber das ändert sich gerade.“ – Carsten Schneider, zitiert von ntv.de

    Die Trockenheit führt auch in anderen europäischen Ländern zu Einschränkungen. In Dublin und Teilen Ostirlands gilt seit Donnerstag eine sechswöchige „Water Conservation Order“, umgangssprachlich ein „Gartenschlauchverbot“. Ähnliche Maßnahmen gibt es laut ntv.de bereits in Bayern, Frankreich, Italien und der Schweiz.

    Der irische Wasserversorger Uisce Éireann begründet die Einschränkungen mit schwindenden Vorräten in Flüssen und Speichern. Landesweit liegt der private Wasserverbrauch rund 20 Prozent über dem üblichen Niveau. Im Großraum Dublin wurden zuletzt täglich bis zu 693 Millionen Liter verbraucht, etwa 50 Millionen mehr als im Durchschnitt.

    AngabeWert
    Kommunen mit Allgemeinverfügungen in jedem Hitzesommerrund 80
    Dauer der „Water Conservation Order“ in Dublin und Teilen Ostirlandssechs Wochen
    Privater Wasserverbrauch in Irland über dem üblichen Niveaurund 20 Prozent
    Täglicher Verbrauch im Großraum Dublinbis zu 693 Millionen Liter
    Mehrverbrauch im Großraum Dublin gegenüber dem Durchschnittetwa 50 Millionen

    In Deutschland fordert der Deutsche Städtetag einen bewussteren Umgang mit Wasser. Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, Wasser sei früher vielen Menschen als unbegrenzte Ressource erschienen. Die Wasserversorgung sei zwar weiterhin sicher, Bund und Länder sollten aber einheitliche Entnahmeentgelte schaffen.

    Diese Entgelte sollen sich ausdrücklich nicht gegen Privathaushalte richten, sondern gegen die kommerzielle Wasserentnahme. Gewerbe, Industrie und Landwirtschaft müssten durch die Preise einen Anreiz zum Sparen erhalten.

    Auch die Grünen verlangen mehr Verantwortung von Unternehmen. Fraktionschefin Britta Haßelmann erklärte, Unternehmen, die viel Wasser abpumpen, müssten Verantwortung übernehmen. Trinkwasser für Menschen müsse immer Vorrang haben und sei keine Ware wie jede andere.

    „Trinkwasser für Menschen muss immer Vorrang haben. Es ist keine Ware, wie jede andere.“ – Britta Haßelmann, zitiert von ntv.de

    Der Deutsche Landkreistag verteidigt kommunale Einschränkungen. Präsident Achim Brötel verwies darauf, dass Hitze- und Trockenperioden in vielen Regionen zunähmen. Private Komfortverbräuche wie das Befüllen von Pools müssten in solchen Situationen kritisch hinterfragt werden.

    In München dürfen private Pools nicht mehr befüllt werden. Auch Rasensprengen und das Abpumpen von Wasser aus Seen und Flüssen sind verboten; bei Verstößen drohen Bußgelder bis 50.000 Euro. Oberbürgermeister Dominik Krause begründete die Maßnahmen mit einem außergewöhnlich trockenen Winter und Frühling sowie stark strapazierten Ressourcen der Münchner Wasserversorgung.

    Frankreich ist nach der dritten Hitzewelle großflächig von Trockenheit betroffen. Einschränkungen gelten auch im grenznahen Departement Moselle bis Ende August. In Regionen Italiens wie der Toskana und dem Latium ist es untersagt, Leitungswasser für private Gärten, Pools oder zum Abspritzen von Höfen und Autos zu verwenden.

    In der Schweizer Gemeinde Coldrerio im Kanton Tessin dürfen Bewohner mit geraden Hausnummern montags, mittwochs und freitags Blumenbeete gießen. Bewohner mit ungeraden Hausnummern haben dafür drei andere Tage. Topfpflanzen und kleine Hausgärten sind ausgenommen; im Emmental im Kanton Bern ist das Flussbett des Fankhusbachs ausgetrocknet.

    Infobox: Wasserknappheit betrifft private Haushalte, Kommunen und industrielle Produktion. Im Mittelpunkt der Debatte stehen Einschränkungen, einheitliche Entnahmeentgelte und der Vorrang der Trinkwasserversorgung.

    Uber übernimmt Delivery Hero

    Im Liefergeschäft zeichnet sich eine milliardenschwere Übernahme ab: Das US-Unternehmen Uber kauft den deutschen Konzern Delivery Hero. Der Firmensitz von Delivery Hero bleibt in Berlin, wie die ARD Mediathek in „Wirtschaft vor acht“ berichtet.

    Durch die Transaktion entsteht eine der weltweit größten Plattformen rund um Mobilität und Lieferung. Weitere Zahlen oder Einzelheiten zur Übernahmesumme enthält der vorliegende Beitrag nicht.

    Infobox: Uber übernimmt Delivery Hero, während der Firmensitz in Berlin bleibt. Die entstehende Plattform verbindet Mobilität und Lieferung auf globaler Ebene.

    Space-X-Aktie fällt erstmals unter den Ausgabepreis

    Die Aktie des Raumfahrtunternehmens Space-X ist erstmals kurzfristig unter den Ausgabepreis von 135 US-Dollar gefallen. Einen Monat nach dem Börsengang scheint der erste Hype damit deutlich abzuflauen, berichtet SZ.de.

    Der Börsengang fand am 12. Juni statt. Zum Handelsstart stieg der Aktienpreis auf etwa 160 Dollar, wenige Tage später lag er bereits deutlich über 200 Dollar. Dadurch wurde Space-X rechnerisch unter die zehn wertvollsten Unternehmen der Welt eingeordnet.

    Den hohen Börsenkursen standen laut SZ.de vergleichsweise schwache Geschäftszahlen gegenüber. Space-X erwirtschaftete im vergangenen Jahr 19 Milliarden Dollar Umsatz und verzeichnete fünf Milliarden Dollar Verlust. Einige Beobachter hielten deshalb bereits den Ausgabepreis von 135 Dollar je Aktie für überteuert.

    AngabeWert
    Ausgabepreis je Aktie135 US-Dollar
    Börsengang12. Juni
    Preis zum Handelsstartetwa 160 Dollar
    Umsatz im vergangenen Jahr19 Milliarden Dollar
    Verlust im vergangenen Jahrfünf Milliarden Dollar

    Auch Anleihen des Unternehmens verloren in den vergangenen Tagen deutlich an Wert. Viele Analysten raten dennoch weiterhin zum Kauf der Space-X-Aktie und halten mittelfristig einen Kurs weit jenseits der 200 Dollar für realistisch.

    Zu den Eigentümern der Weltraumfirma dürften inzwischen auch viele deutsche ETF-Sparer zählen. Indexbasierte Aktienfonds mussten Space-X-Anteile kaufen, nachdem das Unternehmen im Schnellverfahren in einige Indizes der Anbieter MSCI und Russell sowie in den Nasdaq 100 aufgenommen worden war.

    Diese automatisch erzeugte Nachfrage konnte den Börsenkurs offenbar nicht wesentlich stützen. Zum Börsenstart waren weniger als fünf Prozent aller Unternehmensanteile in den Handel gelangt. In den kommenden Wochen könnte sich das Angebot an verfügbaren Aktien vergrößern, weil frühe Investoren weitere Anteile veräußern dürfen.

    Üblicherweise dürfen frühe Investoren in den ersten 180 Tagen nach einem Börsenstart nicht verkaufen. Bei Space-X ist diese 180-Tage-Frist laut Börsenprospekt über ein Jahr gestaffelt. Dadurch sollen die Aktien schrittweise und nicht alle auf einmal in den Handel kommen.

    Einige Investoren und Mitarbeiter können einen Teil ihrer Aktien bereits verkaufen, kurz nachdem Space-X die Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt hat. Der Bericht wird für Anfang August erwartet.

    Elon Musk ist mit Abstand der größte Space-X-Aktionär und darf seine Anteile frühestens in etwa einem Jahr verkaufen. Nach dem Börsengang war Musk für einige Tage auf dem Papier zum Dollar-Billionär geworden. Wegen der Kursverluste der Space-X-Aktie verlor er diesen Titel inzwischen wieder.

    „Jetzt fiel die Aktie erstmals kurzfristig unter den Ausgabepreis.“ – SZ.de

    Infobox: Die Space-X-Aktie unterschritt erstmals die Marke von 135 US-Dollar. Die weitere Kursentwicklung könnte auch davon abhängen, wann zusätzliche Aktien früher Investoren und Mitarbeitern zum Verkauf zur Verfügung stehen.

    Rhein-Niedrigwasser belastet Binnenschifffahrt und Industrie

    Fehlende Niederschläge und steigende Temperaturen lassen die Pegelstände in Flüssen und Seen sinken. Das schränkt die Binnenschifffahrt stark ein und kann in der Folge die Industrieproduktion in Deutschland beeinträchtigen, berichtet der Deutschlandfunk.

    Der Rhein steht dabei im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Sorgen. Sinkende Wasserstände erschweren Transporte, während die Binnenschifffahrt mit steigenden Transportkosten konfrontiert ist. Die angespannte Lage kann damit über die Logistik auf Unternehmen und industrielle Produktionsabläufe ausstrahlen.

    Der Deutschlandfunk verweist außerdem auf Auswirkungen für Thyssenkrupp Steel. Der Konzern drosselt demnach wegen des Rhein-Niedrigwassers seine Produktion.

    Die Entwicklung wird in den Zusammenhang mit dem Klimawandel gestellt. Unter dessen Einfluss wird Wasser auch in Deutschland knapper. Städte wie München sowie Kommunen in Brandenburg reagieren mit Sparappellen und Verboten.

    Auch andere Flüsse und Regionen sind betroffen. Niedrigwasser auf der Elbe beeinträchtigt die Dresdner Dampfschifffahrt. Der Deutschlandfunk berichtet zudem über einen historisch tiefen Wasserstand des Bodensees sowie über Trockenheit und Dürre in Deutschland.

    Wirtschaftliche FolgeBetroffener Bereich
    Stark eingeschränkte TransporteBinnenschifffahrt
    Steigende TransportkostenWirtschaft und Logistik
    Gedrosselte ProduktionThyssenkrupp Steel
    Beeinträchtigter BetriebDresdner Dampfschifffahrt

    Die Folgen der Wasserknappheit reichen damit über den Verkehr hinaus. Wenn Schiffe wegen niedriger Pegelstände weniger transportieren können oder ausfallen, steigen die Kosten und Lieferketten geraten unter Druck. Für die Industrie kann dies bis zu einer Drosselung der Produktion führen.

    Als mögliche Reaktion nennt der Deutschlandfunk unter anderem ein anderes Konsumverhalten und ein Monitoring des Wasserverbrauchs, das die Effizienz verbessern soll. Zugleich wird ein wasserpolitischer Paradigmenwechsel als notwendig beschrieben.

    Infobox: Niedrigwasser gefährdet die Leistungsfähigkeit der Binnenschifffahrt und belastet dadurch Industrie und Lieferketten. Der Rhein, die Elbe und weitere Gewässer stehen beispielhaft für die wirtschaftlichen Folgen von Dürre und Wasserknappheit.

    Wirtschaftsupdate: Überblick von tagesschau.de

    Das Wirtschaftsupdate von tagesschau.de trägt den Titel „Update Wirtschaft vom 16.07.2026“. Der vorliegende Quellenauszug enthält jedoch keine nutzbaren Angaben zu einzelnen Wirtschaftsmeldungen, Kursen oder Kennzahlen.

    Da aus dem Beitrag keine weiteren verwertbaren Daten und Fakten hervorgehen, werden daraus keine zusätzlichen Inhalte übernommen.

    Infobox: Der Beitrag ist als Wirtschaftsupdate vom 16.07.2026 ausgewiesen; konkrete nutzbare Meldungsinhalte sind im vorliegenden Material nicht enthalten.

    Einschätzung der Redaktion

    Der mögliche Kaufpreis von mehr als 53 Milliarden Dollar signalisiert, dass Paypal trotz operativer Schwächen weiterhin über erhebliche strategische Werte verfügt. Für Stripe wäre die Übernahme ein riskanter, aber folgerichtiger Schritt: Sie könnte die Reichweite im Privatkundengeschäft massiv erweitern, zugleich aber hohe Integrationskosten und regulatorische Prüfungen auslösen. Entscheidend wird sein, ob Paypal seine Marke, Kundenbasis und Zahlungsinfrastruktur schneller in Wachstum übersetzen kann, als der Wettbewerbsdruck zunimmt.

    Infobox: Ein Zusammenschluss könnte die globale Zahlungsbranche grundlegend neu ordnen, wäre für Stripe jedoch finanziell und organisatorisch anspruchsvoll.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Warnung macht deutlich, dass Wasserknappheit vom Umweltproblem zum Standort- und Verteilungskonflikt wird. Besonders kritisch ist die Verbindung aus wachsendem privaten Verbrauch, industrieller Abhängigkeit und regional ungleichen Ressourcen. Ohne verbindliche Prioritäten, bessere Infrastruktur und wirksame Anreize drohen Einzelverbote zur Dauerlösung zu werden, obwohl die eigentliche Herausforderung eine langfristige Steuerung der Nachfrage ist.

    Infobox: Wasser wird zu einer strategischen Ressource, deren Verteilung zunehmend wirtschaftliche und gesellschaftliche Konflikte bestimmen kann.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Übernahme stärkt Ubers Position deutlich, birgt aber erhebliche kartellrechtliche Risiken. Ein größerer Plattformverbund kann zwar Skaleneffekte und effizientere Logistik ermöglichen, zugleich könnte die Marktmacht zulasten von Restaurants, Fahrern und Verbrauchern wachsen. Der Verbleib des Firmensitzes in Berlin ist wirtschaftlich positiv, sagt allein jedoch wenig über künftige Arbeitsplätze und die strategische Bedeutung des deutschen Standorts aus.

    Infobox: Der Deal verspricht mehr Plattformmacht und Effizienz, erhöht aber den Prüfungsdruck durch Wettbewerbsbehörden.

    Einschätzung der Redaktion

    Der Kursrückgang ist vor allem ein Warnsignal gegen eine Bewertung, die stark von Erwartungen statt von belastbaren Ergebnissen getragen wird. Bei einem Unternehmen mit fünf Milliarden Dollar Verlust bleibt die Aktie besonders anfällig für weitere Verkäufe und enttäuschte Wachstumsannahmen. Die Aufnahme in Indizes kann die Nachfrage kurzfristig stützen, ersetzt aber weder operative Profitabilität noch eine realistische Preisfindung.

    Infobox: Die Bewertung von Space-X steht vor einer Bewährungsprobe: Langfristige Visionen müssen sich nun stärker an Geschäftszahlen messen lassen.

    Einschätzung der Redaktion

    Niedrigwasser zeigt hier nicht nur ein Verkehrsproblem, sondern eine strukturelle Verwundbarkeit der deutschen Industrie. Wenn zentrale Gütertransporte vom Pegelstand abhängen, können Wetterextreme unmittelbar Produktionsentscheidungen und Lieferketten beeinflussen. Unternehmen und Politik müssen deshalb neben kurzfristigen Notmaßnahmen vor allem alternative Transportwege, resilientere Lagerhaltung und eine bessere Wasserbewirtschaftung aufbauen.

    Infobox: Die wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers reichen von höheren Logistikkosten bis zu Produktionskürzungen und machen Anpassungen der Infrastruktur dringlich.

    Einschätzung der Redaktion

    Ohne konkrete Meldungen oder Kennzahlen lässt sich aus dem Update keine belastbare wirtschaftliche Bewertung ableiten. Eine seriöse Einordnung setzt überprüfbare Informationen zu Entwicklungen, Entscheidungen oder Marktbewegungen voraus; alles Weitere wäre Spekulation.

    Infobox: Für eine fundierte Einschätzung fehlen im vorliegenden Material konkrete Inhalte.

    Quellen:

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    Die Verbindung von Wasserknappheit und Wirtschaft wird hier ziemlich deutlich, gerade beim Rhein und der Industrie, während bei Paypal und Space-X am Ende wieder viel von Erwartungen und Vertrauen abhängt.
    Ich finde den Rhein-Teil fast noch bedenklicher als die Börsenstorys, weil Niedrigwasser ja nicht nur ein paar Schiffe langsamer macht sondern gleich die Produktion mit runterzieht. Bei solchen Abhängigkeiten merkt man erst wie fragiel die Lieferketten sind, und mit jedem trockenen Sommer wird das wohl eher kein Ausnamefall mehr.
    Ich sehe das ähnlich wie Anonymous, nur wird im Artikel noch deutlicher wie alles zusammenhängt. Beim Rhein denkt man erst an Schiffe und niedrige Pegel, aber wenn dann Stahlwerke oder andere Fabriken weniger Material bekommen ist das ja direkt ein Wirtschaftsproblem und nicht nur irgendwie Natur. Das mit Infineon fand ich auch krass, weil man bei Halbleitern eher an Computer und Chips denkt und nicht daran das dafür so viel Wasser gebraucht wird. Und wenn jede Kommune eigene Verbote macht wird es bestimmt schnell unübersichtlich, einer darf den Pool füllen und ein paar Kilometer weiter ist es schon verboten, oder so.

    Bei Paypal bin ich mir nicht sicher ob Stripe wirklich über 53 Milliarden zahlen sollte. Klar haben die viele Kunden und die Marke kennt jeder, aber wenn das Geschäft schon schwächelt und gleichzeitig Apple, Google und Wero kommen, kauft man vielleicht eher ein Problem mit. Andererseits kann Stripe dadurch sofort bei normalen Verbrauchern landen und müsste nicht alles selber aufbauen. Das klingt logisch, aber bei solchen Summen verliert man als normaler Mensch eh schnell den Überblick was ein Unternehmen eigentlich wert ist. Der Kurssprung um 17 Prozent zeigt jedenfalls das viele Anleger so ein Angebot gerne sehen, auch wenn noch garnicht sicher ist ob es überhaupt klappt.

    Uber und Delivery Hero ist wieder so ein Beispiel für mehr Größe gleich mehr Macht. Für Kunden kann das vielleicht schnellere Lieferung bedeuten, aber am Ende zahlen Restaurants und Fahrer den Preis wenn es weniger Konkurrenz gibt. Berlin als Firmensitz klingt erstmal gut, heißt aber nicht automatisch das dort auch alle Arbeitsplätze bleiben. Das wird bei Übernahmen oft ein bisschen schön dargestellt finde ich.

    Space X wirkt auf mich besonders wie eine Aktie bei der sehr viel Zukunft mitbezahlt wird. Wenn ein Unternehmen Milliarden Umsatz macht aber trotzdem fünf Milliarden Verlust, dann muss man schon sehr fest an die nächsten Jahre glauben. Die automatische Aufnahme in ETFs finde ich auch irgendwie komisch, weil dadurch Leute Anteile kaufen obwohl sie vielleicht garnicht selber entschieden haben das sie Space X wollen. Wenn dann noch mehr Aktien auf den Markt kommen können, kann der Kurs natürlich weiter wackeln. Visionen sind schön, aber Rechnungen und Gewinne wären halt auch nicht schlecht.

    Am Ende ist das gemeinsame Thema wohl Risiko, nur jeweils an einer anderen Stelle. Wasser kann Lieferketten bremsen, Übernahmen können Märkte verändern und Aktien können wegen Erwartungen abstürzen. Vielleicht sollte man Wirtschaft nicht immer nur nach dem aktuellen Kurs beurteilen, sondern auch danach wie abhängig ein Unternehmen von Dingen ist die es nicht kontrollieren kann, also Wetter, Infrastruktur oder Konkurrenz. Das klingt jetzt vielleicht etwas allgemein, aber genau diese Abhängigkeiten werden vermutlich noch wichtiger werden.
    Der Zusammenhang zwischen Wasserknappheit und Wirtschaft wird hier wirklich greifbar. Beim Rhein denkt man sonst schnell nur an Schifffahrt und niedrige Pegel, aber wenn dadurch bei Thyssenkrupp die Produktion gedrosselt werden muss, merkt man erst, wie empfindlich ganze Lieferketten sind. Und das betrifft ja nicht nur große Konzerne: Am Ende können höhere Transportkosten auch bei Produkten und Energie ankommen.

    Bei Paypal finde ich spannend, dass ein Unternehmen mit früher über 350 Milliarden Dollar Börsenwert nun offenbar für gut 53 Milliarden übernommen werden könnte. Das zeigt schon, wie schnell sich die Stimmung an den Märkten drehen kann. Ob Stripe mit einem Kauf wirklich hilft, ist allerdings eine andere Frage. Mehr Kunden und Infrastruktur klingen logisch, aber zwei sehr unterschiedliche Geschäftsmodelle zusammenzubringen dürfte alles andere als einfach werden. Wero könnte in Europa zusätzlich für Bewegung sorgen, gerade weil es direkt über die Banken verteilt wird.

    Der Wasserteil bleibt für mich trotzdem der wichtigste Punkt. Verbote für Pools oder Gartenschläuche wirken erstmal kleinlich, sind aber nachvollziehbar, wenn gleichzeitig die Industrie große Mengen benötigt und Kommunen ihre Reserven schützen müssen. Es sollte nur nicht bei kurzfristigen Verboten bleiben. Wir brauchen bessere Leitungsnetze, Speicher und klare Regeln dafür, wer in trockenen Zeiten wie viel Wasser entnehmen darf. Sonst wird jeder Sommer zum improvisierten Krisenmanagement.

    Auch die Space-X-Zahlen passen irgendwie ins Gesamtbild: viel Zukunftsversprechen, hohe Erwartungen und dann ein Unternehmen, das trotzdem Milliardenverluste macht. Das kann lange gutgehen, solange Anleger an die Geschichte glauben. Aber irgendwann zählen eben doch Umsatz, Gewinn und die Frage, wie viele Aktien noch auf den Markt kommen. Insgesamt zeigt der Pressespiegel, dass Vertrauen allein keine Infrastruktur und keine funktionierende Bilanz ersetzt.

    Zusammenfassung des Artikels

    Der Pressespiegel beleuchtet den möglichen 53-Milliarden-Dollar-Kauf von Paypal durch Stripe und Advent sowie wachsende Wasserknappheit mit Folgen für Kommunen und Industrie.

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    Autor Napoleon Hill
    Erscheinungsjahr 1937 / 2021 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag Napoleon Hill
    Seitenanzahl 320
    Art des Buches Ratgeber
    Fokus Prinzipien, die den Weg zu Reichtum und Erfolg ebnen sollen
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    Art des Buches Biografie und Investment-Ratgeber
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    Wirtschaftsliteratur
    Autor Ludwig Erhard
    Erscheinungsjahr 1957 / 2020 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag Econ Verlag
    Seitenanzahl 424
    Art des Buches Wirtschaftspolitisches Sachbuch
    Fokus Soziale Marktwirtschaft als Weg zu allgemeinem Wohlstand
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    Erscheinungsjahr 2019
    Verlag Aprycot Media
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    Art des Buches Sachbuch über Wirtschaft & Kryptowährungen
    Fokus Geldsysteme & Bitcoin als dezentrale Alternative
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    Erscheinungsjahr 1999 / 2006 (aktuelle Ausgabe)
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    Verlag Napoleon Hill Börsenbuchverlag Econ Verlag Aprycot Media FinanzBuch Verlag
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