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Frankreich diskutiert den radikalen Schuldenschnitt, Deutschland die Risiken eines Euro- und Schengen-Austritts: Der Pressespiegel zeigt, wie eng Staatsfinanzen, Handel und Arbeitsmarkt miteinander verknüpft sind. Zugleich sorgen Rekordinvestitionen, steigende Teilzeit und neue Recyclingpläne für weitere wirtschaftspolitische Impulse.
Frankreich streitet über eine mögliche Annullierung von Staatsschulden
Die desaströse Haushaltslage Frankreichs und steigende Zinsen befeuern eine ungewöhnliche Debatte: Die Banque de France könnte einen erheblichen Teil der französischen Staatsschulden annullieren. Den Vorschlag machte Jean-Luc Mélenchon, Chef der Linksaußenpartei La France insoumise und wahrscheinlicher Präsidentschaftskandidat.
Mélenchon argumentiert, die französische Notenbank müsse die von ihr gehaltenen Staatsanleihen lediglich „nehmen und sie ins Feuer werfen“. Bei der Banque de France liegen derzeit knapp 20 Prozent der französischen Staatsschulden. Die Anleihen wurden im Rahmen der Anleihekaufprogramme der Europäischen Zentralbank in den Niedrigzinsjahren erworben, um Geld in den Finanzmarkt zu pumpen, die zu niedrige Inflation zu erhöhen und eine Deflation zu verhindern.
Befürworter wie der Ökonom Thomas Piketty und der Investmentbanker Matthieu Pigasse halten eine Annullierung für begrenzt sinnvoll. Da die Anleihen dem Markt bereits entzogen seien, hätte ihre Abschreibung ihrer Einschätzung nach keine weiteren Folgen für Wirtschaft oder Finanzsystem. Frankreichs Schuldenberg würde um knapp ein Fünftel schrumpfen, während der Staat Zinszahlungen sparen und durch die geringere Gesamtschuld möglicherweise seine Bonität verbessern könnte.
Die Europäische Zentralbank und zahlreiche Experten sehen den Vorschlag dagegen kritisch. Der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, Olivier Blanchard, bezeichnete die Argumente für eine Annullierung als „idiotisch“ und verwies darauf, dass die Banque de France bei einem Schuldenerlass zugleich die Zinserträge verlieren würde, die sie an den Staatshaushalt überweisen könnte.
Im Zentrum der Kritik stehen außerdem rechtliche und wirtschaftliche Risiken. Eine Annullierung könnte nach Ansicht der EZB die Grenze zur verbotenen Staatsfinanzierung überschreiten. Wirtschaftsminister Roland Lescure warnte zudem, Frankreich könnte seine Gläubiger, darunter Sparer, Lebensversicherer und Banken, im Stich lassen und dadurch das Vertrauen an den Finanzmärkten beschädigen.
Besonders problematisch wäre nach Einschätzung von Experten eine Wiederholung des Vorgehens. Wenn die Notenbank regelmäßig Staatsanleihen kaufe und anschließend annulliere, könnte sie zunehmend die Staatsfinanzierung übernehmen und ständig neues Geld schaffen. Dadurch drohten ein Verlust der Inflationskontrolle und eine Beschädigung der Glaubwürdigkeit der Zentralbank.
| Aspekt | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Anteil der Staatsschulden bei der Banque de France | knapp 20 Prozent |
| Mögliche Verringerung des französischen Schuldenbergs | knapp ein Fünftel |
| Position der EZB | Warnung vor verbotener Staatsfinanzierung |
Zusammenfassung: Die Befürworter sehen in der Annullierung eine Möglichkeit, Frankreichs Schuldenlast zu senken. Kritiker warnen vor rechtlichen Problemen, höheren Finanzierungskosten, Inflationsrisiken und einem Verlust an Glaubwürdigkeit.
Quelle: ntv.de
„Dexit“ könnte deutsche Exporte, Arbeitsplätze und Lieferketten belasten
Die Forderungen der AfD nach einem Austritt Deutschlands aus dem Euro und dem Schengen-Raum hätten nach Einschätzung der im Beitrag zitierten Experten weitreichende Folgen für Wirtschaft und Verbraucher. Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, bezeichnete insbesondere die Unsicherheit während der Übergangsphase als Belastung für Geschäftsklima, Investitionen und Wachstum.
Deutschland ist laut dem Beitrag in besonderem Maße auf die Währungsunion angewiesen, weil das Land ein Exportland ist. Nach einer Prognos-Studie hingen 2022 7,2 Millionen Arbeitsplätze in Deutschland vom Export in die EU ab; 54 Prozent der deutschen Ausfuhren gingen in ein EU-Land, ohne größere Handelshemmnisse, Kontrollen oder Zölle.
Ein Austritt aus der Eurozone würde voraussichtlich die Einführung einer neuen Währung erforderlich machen. Viele Ökonomen rechnen in diesem Fall mit einer enormen Aufwertung, da Deutschland die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt ist. Simon Gerards Iglesias vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln erwartet, dass deutsche Unternehmen ihre Preise auf den Weltmärkten erhöhen oder sinkende Gewinnmargen hinnehmen müssten.
Besonders betroffen wären nach seiner Einschätzung die Automobilindustrie, der Maschinenbau, die Chemieindustrie und die Elektrotechnik. Eine starke neue Währung könnte zwar Urlaube im Ausland und importierte Waren verbilligen, zugleich aber die Nachfrage nach deutschen Waren im Ausland verringern.
Als weitere Folge nennt der Beitrag wirtschaftliche Schwäche bis hin zu Arbeitsplatzverlusten. Auch Kredite könnten teurer werden, weil die Europäische Zentralbank vermutlich mit höheren Leitzinsen versuchen würde, die Stabilität einer neuen Währung zu sichern und Kapital aus dem Ausland anzulocken.
Ein Austritt aus dem Schengen-Raum würde den europäischen Warenverkehr zusätzlich erschweren. Erwartet würden höhere Transportkosten, Verzögerungen in den Lieferketten, Belastungen für Grenzpendler und stark negative Effekte in deutschen Grenzgemeinden.
Dem Beitrag zufolge ermöglicht das Schengen-Abkommen mehr als 450 Millionen Menschen, ohne Grenzkontrollen zwischen Mitgliedstaaten zu reisen. Heute gehören 29 Mitglieder zum Schengen-Raum. Das Ifo-Institut hat errechnet, dass Schengen den Warenhandel zwischen den Mitgliedstaaten im Schnitt um rund drei Prozent steigert; täglich überqueren rund 1,7 Millionen Menschen eine Schengen-Binnengrenze, um in einem anderen Land zu arbeiten.
Für Verbraucher wären wieder eingeführte Grenzkontrollen an den Grenzen zu anderen EU-Ländern deutlich spürbar. Auch an Flughäfen wären längere Abfertigungszeiten zu erwarten, während Verzögerungen an den Grenzen die Transportkosten und damit möglicherweise die Preise für Lebensmittel und andere Waren erhöhen könnten.
Der vollständige Austritt aus der Europäischen Union ist nach Einschätzung des Rechtswissenschaftlers Hans-Detlef Horn grundsätzlich durch den Vertrag von Lissabon möglich. Wie lange ein solcher Austritt dauern würde, sei jedoch schwer vorherzusagen. Beim Brexit vergingen bis zum vollständigen Austritt Großbritanniens viereinhalb Jahre; die geschätzten Kosten beliefen sich auf 140 bis 170 Milliarden Euro.
| Kennzahl | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Arbeitsplätze mit Abhängigkeit vom EU-Export | 7,2 Millionen |
| Anteil der Ausfuhren in EU-Länder | 54 Prozent |
| Warenwert der deutschen Exporte im Juni | 139,3 Milliarden Euro |
| Mitglieder des Schengen-Raums | 29 |
| Menschen im Schengen-Raum | über 450 Millionen |
| Tägliche Grenzübertritte zum Arbeiten | rund 1,7 Millionen |
| Steigerung des Warenhandels durch Schengen | rund drei Prozent |
| Geschätzte Brexit-Kosten | 140 bis 170 Milliarden Euro |
| Berechnete Dexit-Kosten nach fünf Jahren | fast 700 Milliarden Euro |
| Berechneter Arbeitsplatzverlust nach fünf Jahren | rund 2,5 Millionen Arbeitsplätze |
Zusammenfassung: Der Beitrag beschreibt einen möglichen „Dexit“ als erhebliches wirtschaftliches Risiko. Neben Währungsunsicherheit und möglichen Exportproblemen könnten Grenzkontrollen, höhere Transportkosten und Lieferverzögerungen die Unternehmen und Verbraucher belasten.
Quelle: ZDFheute.de
Teilzeitquote erreicht mit 40,3 Prozent einen neuen Höchststand
In Deutschland ist der Anteil der Teilzeitbeschäftigten im zweiten Quartal auf 40,3 Prozent gestiegen. Das teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit; zugleich stieg die Zahl der Teilzeitbeschäftigten binnen Jahresfrist um 0,5 Prozent.
Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten sank dagegen um 0,9 Prozent. Insgesamt ging die Zahl der Erwerbstätigen um 0,5 Prozent auf knapp 45,7 Millionen Personen zurück.
Das IAB führt die Entwicklung unter anderem darauf zurück, dass mehr Menschen in Branchen mit hohem Teilzeitanteil arbeiten. Genannt werden Schulen, Krankenhäuser und Kitas. Gleichzeitig gingen in Branchen mit vielen Vollzeitstellen, insbesondere im verarbeitenden Gewerbe, Arbeitsplätze verloren.
„Aber die Krisenbranche Industrie verliert viele Vollzeitstellen, sodass insgesamt dennoch weniger Stunden gearbeitet wurden.“
Die betriebsübliche Wochenarbeitszeit aller Beschäftigten stieg gegenüber dem Vorjahresquartal leicht auf 30,50 Stunden. Bei Vollzeitbeschäftigten blieb sie mit 38,32 Stunden konstant, während die Wochenarbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten leicht auf 18,88 Stunden stieg.
Bei Selbständigen und mithelfenden Familienangehörigen sank die Arbeitszeit binnen Jahresfrist um 1,2 Prozent. Nach Angaben des IAB ist dies ein Trend, der bereits seit einigen Jahren zu beobachten ist.
Insgesamt verringerte sich die Summe aller Arbeitsstunden der Beschäftigten in Deutschland auf 14,4 Milliarden Stunden. Die Arbeitszeit je Erwerbstätigen blieb hingegen mit 314,7 Stunden unverändert.
| Kennzahl | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Teilzeitquote | 40,3 Prozent |
| Erwerbstätige | knapp 45,7 Millionen Personen |
| Wochenarbeitszeit aller Beschäftigten | 30,50 Stunden |
| Wochenarbeitszeit Vollzeitbeschäftigte | 38,32 Stunden |
| Wochenarbeitszeit Teilzeitbeschäftigte | 18,88 Stunden |
| Arbeitsstunden insgesamt | 14,4 Milliarden Stunden |
| Arbeitszeit je Erwerbstätigen | 314,7 Stunden |
Zusammenfassung: Die Teilzeitquote liegt bei 40,3 Prozent, während Vollzeitbeschäftigung und gesamtes Arbeitsvolumen zurückgingen. Als wichtige Faktoren nennt das IAB die Verschiebung hin zu teilzeitintensiven Branchen und den Abbau von Vollzeitstellen in der Industrie.
Quelle: SZ.de
Ausländische Investitionen in Deutschland steigen 2025 auf rund 86 Milliarden Euro
Die ausländischen Investitionen in Deutschland sind 2025 einer Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zufolge deutlich gestiegen. Unternehmen investierten rund 86 Milliarden Euro und damit 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor.
Die Analyse basiert auf neuen Daten der Bundesbank. Nach dem Einbruch um fast 32 Prozent im Jahr 2024 stabilisierten sich die Auslandsinvestitionen damit wieder. Da Direktinvestitionsflüsse von Jahr zu Jahr stark schwanken und durch einzelne größere Transaktionen verzerrt werden können, verglich das IW den Wert für 2025 zusätzlich mit dem Median der Jahre 2015 bis 2024. Danach blieb ein Anstieg von fast elf Prozent.
Deutlich verändert haben sich die Herkunftsländer des Kapitals. Unternehmen aus den USA investierten 11,8 Milliarden Euro in Deutschland, was einem Rückgang von fast 44 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Der US-Anteil an allen ausländischen Investitionen in Deutschland sank dadurch von mehr als 36 Prozent auf rund 14 Prozent.
Aus dem Vereinigten Königreich stiegen die Investitionen dagegen um rund 284 Prozent auf 26 Milliarden Euro. Mit einem Anteil von fast 31 Prozent an allen ausländischen Investitionen lag das Vereinigte Königreich damit vor den USA.
Chinesische Investitionen legten um rund 51 Prozent zu, blieben mit 199 Millionen Euro jedoch laut IW ein Randphänomen. Der chinesische Anteil betrug 0,2 Prozent. Auch die Investitionen aus Chile und Saudi-Arabien stiegen um jeweils mehr als 40 Prozent.
Der größte Teil des ausländischen Investitionskapitals kommt weiterhin aus Europa. Die anderen EU-Staaten investierten trotz eines leichten Rückgangs von 2,7 Prozent rund 43 Milliarden Euro in Deutschland. Das entspricht gut 50 Prozent aller ausländischen Investitionen; einschließlich des Vereinigten Königreichs stammen mehr als 80 Prozent aus Europa.
Zu den ausländischen Direktinvestitionen zählen unter anderem Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen. Neben Kapital können dabei auch Know-how und Technologie nach Deutschland gelangen.
| Herkunft beziehungsweise Kennzahl | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Ausländische Investitionen in Deutschland 2025 | rund 86 Milliarden Euro |
| Veränderung gegenüber dem Vorjahr | 50 Prozent mehr |
| US-Investitionen | 11,8 Milliarden Euro |
| Veränderung der US-Investitionen | fast 44 Prozent Rückgang |
| Investitionen aus dem Vereinigten Königreich | 26 Milliarden Euro |
| Veränderung der Investitionen aus dem Vereinigten Königreich | rund 284 Prozent |
| Chinesische Investitionen | 199 Millionen Euro |
| Anteil chinesischer Investitionen | 0,2 Prozent |
| Investitionen anderer EU-Staaten | rund 43 Milliarden Euro |
| Veränderung der Investitionen anderer EU-Staaten | 2,7 Prozent Rückgang |
| Anteil Europas einschließlich Vereinigtem Königreich | mehr als 80 Prozent |
Zusammenfassung: Deutschland verzeichnete 2025 einen deutlichen Anstieg ausländischer Investitionen. Das Vereinigte Königreich gewann als Kapitalquelle stark an Bedeutung, während die Investitionen aus den USA zurückgingen und chinesische Investitionen trotz Zuwachs nur einen Anteil von 0,2 Prozent erreichten.
Quelle: Spiegel
Nordrhein-Westfalen will Recyclingmaterialien bei öffentlichen Bauprojekten priorisieren
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens möchte die Wirtschaft stärker auf Kreislaufwirtschaft ausrichten. Bei öffentlichen Bauaufträgen, insbesondere beim Straßenbau, sollen künftig wiederverwertete Baustoffe Vorrang erhalten.
Verkehrsminister Oliver Krischer kündigte bei der Vorstellung der ersten Kreislaufwirtschaft-Strategie des Landes ein entsprechendes Regelwerk an. Statt vor allem Primärrohstoffe wie Sand und Kies einzusetzen, sollen die Projekte möglichst auf Sekundärrohstoffe zurückgreifen, etwa auf Recycling-Schotter.
Der Einsatz von Recyclingmaterialien soll überall dort erfolgen, wo es möglich ist. Bisher sei dies nicht pauschal umsetzbar gewesen, weil Normwerte fehlten. Diese Normwerte werden nun erarbeitet, damit Projektverantwortliche konkrete Vorgaben für den Einsatz von Ersatzbaustoffen erhalten.
Der noch auszuarbeitende Erlass soll dazu führen, dass im Regelfall recycelte Baustoffe eingesetzt werden. Wenn Baufirmen darauf verzichten, sollen sie dies begründen müssen. Bei der Qualität soll es nach den Angaben des Ministers keine Abstriche geben.
Kreislaufwirtschaft umfasst laut dem Beitrag alle Wirtschaftsbereiche. Produkte wie Kleidung, Plastikspielzeug oder Elektronik sollen nach ihrer Nutzung nicht einfach verbrannt oder deponiert werden. Stattdessen sollen Bestandteile getrennt gesammelt, wiederaufbereitet und möglichst erneut in Produkten eingesetzt werden.
Nach Angaben von Oliver Krischer stammen derzeit nur 13 bis 15 Prozent aller von Menschen genutzten Materialien aus dem Kreislauf. Die Wirtschaftsministerin Mona Neubaur betonte zugleich den wirtschaftlichen Nutzen: Eine stärkere Wiederverwendung könne die Importabhängigkeit bei Rohstoffen verringern und Arbeitsplätze schaffen.
In Nordrhein-Westfalen arbeiten bereits rund 240.000 Menschen in der Kreislaufwirtschaft. Dazu zählen unter anderem Entsorgungsunternehmen, Recycler und weitere Unternehmensbereiche; die Zahl der Beschäftigten ist laut Beitrag tendenziell steigend.
Als Beispiel wird ein Recyclingunternehmen aus Frechen genannt, das Siliziumkarbid aufbereitet und für den Einsatz etwa in Halbleitern wieder nutzbar macht. Dadurch könnte die Abhängigkeit von China verringert werden, aus dem Deutschland Siliziumkarbid importiert.
Das Strategiepapier zur Kreislaufwirtschaft in Nordrhein-Westfalen umfasst 84 Seiten. Es setzt auf Wissensvermittlung, die Vernetzung von Akteuren und innovative Geschäftsmodelle. Neue harte Regeln enthält das Papier nach Angaben der Quelle nicht.
| Aspekt | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Recyclinganteil genutzter Materialien | 13 bis 15 Prozent |
| Beschäftigte in der Kreislaufwirtschaft in NRW | rund 240.000 Menschen |
| Umfang des Strategiepapieres | 84 Seiten |
Zusammenfassung: Nordrhein-Westfalen will recycelte Baustoffe bei öffentlichen Bauaufträgen zum Regelfall machen und deren Verzicht begründungspflichtig machen. Die Landesregierung verbindet damit Umweltziele, eine geringere Rohstoffabhängigkeit und neue wirtschaftliche Chancen.
Quelle: WELT
ARD Mediathek: „Update Wirtschaft“ vom 31.08.2026
Die ARD Mediathek führt eine Ausgabe von „Update Wirtschaft“ vom 31.08.2026. Die Sendung wurde am 31.08.2026 um 09:00 Uhr veröffentlicht und ist mit Untertiteln versehen.
Weitere inhaltliche Angaben zur Sendung enthält der bereitgestellte Quelltext nicht. Daher lassen sich aus dieser Meldung keine zusätzlichen Themen oder wirtschaftlichen Kennzahlen berichten.
Zusammenfassung: Verzeichnet ist eine untertitelte Ausgabe von „Update Wirtschaft“ vom 31.08.2026 mit dem Veröffentlichungszeitpunkt 09:00 Uhr.
Quelle: ARD Mediathek
Einschätzung der Redaktion
Die Debatte ist vor allem als Warnsignal zu bewerten: Ein Schuldenschnitt durch die Notenbank würde kurzfristig Entlastung versprechen, könnte aber die institutionelle Grenze zwischen Geld- und Fiskalpolitik gefährlich verwischen. Entscheidend bleibt daher nicht die rechnerische Schuldenreduzierung, sondern die Glaubwürdigkeit einer regelgebundenen Finanz- und Geldpolitik.
Kernaussage: Kurzfristige Entlastung darf nicht mit langfristiger Stabilität verwechselt werden.
Quellen:
- Genialer Trick oder Weg in Ruin: Was passiert, wenn die Notenbank Frankreichs Staatsschulden einfach löscht?
- Kontrollen, Zölle, sinkende Exporte: Was der "Dexit" für die deutsche Wirtschaft bedeuten würde
- Teilzeitquote auf neuem Höchststand - Wirtschaft - SZ.de
- Deutsche Wirtschaft ist wieder attraktiv für Investoren - Fusionen, Übernahmen, Beteiligungen
- Landesregierung möchte Wirtschaft auf Recyclingkurs bringen
- Update Wirtschaft - Update Wirtschaft vom 31.08.2026 - hier anschauen



















