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Die deutsche Wirtschaft sendet widersprüchliche Signale: Während steigende Auftragseingänge Hoffnung machen, drohen höhere Energiepreise, Unternehmenspleiten und neue Belastungen für Industrie und Verbraucher. Der Pressespiegel zeigt, wo sich Erholung abzeichnet – und an welchen Stellen die Risiken zunehmen.
Deutsche Konjunktur zeigt trotz Rücksetzer Anzeichen einer Erholung
Die deutsche Wirtschaft bleibt nach Einschätzung der WirtschaftsWoche trotz einzelner schwacher Monatsdaten auf Erholungskurs. Die historischen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stellen die Bundesregierung und ihren Reformkurs zwar vor große Herausforderungen, doch die jüngsten Wirtschaftsdaten zeichnen laut WirtschaftsWoche ein besseres Bild, als es die allgemeine Stimmung vermuten lässt.
Die Exporte sanken im Juli im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat legten die Ausfuhren jedoch um sechs Prozent zu. Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Hamburger Berenberg-Bank, sagte: „Die deutsche Industrie ist dabei, die Kurve zu bekommen.“ Die wieder anziehenden Exporte bezeichnete er als „die größte Überraschung des Jahres“.
Die Industrieproduktion ging im Juli gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozent zurück und damit stärker als von Analysten erwartet. Als Gründe für eine schwächere Produktion in den Sommermonaten Juli und August nennt Schmieding unter anderem Werksferien in der Automobilindustrie sowie Einschränkungen der Schifffahrt durch niedrige Pegelstände im Rhein. Für September und Oktober erwartet er einen entsprechenden Nachholeffekt.
Weitere Frühindikatoren weisen laut WirtschaftsWoche auf eine beginnende Erholung hin. Die Industrieunternehmen erhielten im Juli und im Juni jeweils 13 Prozent mehr Aufträge. Zwei derart starke Monate habe es zuletzt im Sommer 2021 gegeben. Besonders gut entwickelten sich die Elektroindustrie sowie Hersteller optischer Erzeugnisse wie Laser und Linsen.
Die konjunkturelle Belebung könnte nach Einschätzung der WirtschaftsWoche noch bis zum Frühjahr 2027 anhalten und den gesamten Euro-Raum erfassen. Danach könnten die Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten die Wirtschaft bremsen. Der von Bantleon exklusiv für die WirtschaftsWoche erhobene monetäre Frühindikator weist gegenüber der Realwirtschaft einen Vorlauf von zwölf Monaten auf. Zu seinen Einflussfaktoren zählen Zinsdifferenzen, die Geldmengenentwicklung und das Momentum des Kreditneugeschäfts der Banken.
Die Geldmenge ist zuletzt langsamer gewachsen, während die restriktivere Leitzinspolitik der Europäischen Zentralbank die wirtschaftliche Aktivität hemmt. Das anziehende Kreditwachstum der Banken stützt den Indikator jedoch weiterhin und verhindert laut Daniel Hartmann, Chefvolkswirt bei Bantleon, einen stärkeren Rückgang. Insgesamt bewertet Hartmann die europäische Wirtschaft in diesem Jahr als widerstandsfähig. Ein wichtiger Treiber sei auch das deutsche Fiskalpaket.
| Indikator | Entwicklung |
|---|---|
| Exporte im Juli gegenüber Vormonat | -0,8 Prozent |
| Exporte im Vorjahresvergleich | + sechs Prozent |
| Industrieproduktion im Juli gegenüber Vormonat | -1,1 Prozent |
| Auftragseingang im Juni | +13 Prozent |
| Auftragseingang im Juli | +13 Prozent |
| Vorlauf des monetären Frühindikators | zwölf Monate |
„Die deutsche Industrie ist dabei, die Kurve zu bekommen.“ – Holger Schmieding, Chefvolkswirt der Hamburger Berenberg-Bank
Infobox – WirtschaftsWoche: Trotz eines Rückgangs bei Exporten und Industrieproduktion im Juli sprechen steigende Auftragseingänge, bessere Exportdaten im Vorjahresvergleich und weitere Frühindikatoren für eine einsetzende Erholung. Die Belebung könnte bis zum Frühjahr 2027 anhalten, bevor Finanzmarktbedingungen die Dynamik bremsen könnten.
SZ.de kommentiert geplante Kartenzahlung in der Gastronomie
SZ.de berichtet in einer Glosse über die geplante Reform der Bezahloptionen in der Gastronomie. Hinweise wie „Nur Bargeld“ soll es künftig nicht mehr geben. Der Finanzminister greife damit durch und setze eine Reform um, die laut der Glosse allen nütze.
Der Beitrag von Oliver Klasen ist als satirische Rede des Finanzministers Lars Klingbeil gestaltet. Darin wird auf ein Projekt verwiesen, das im Koalitionsvertrag steht und nach Vorlage von Eckpunkten bereits ab 2027 gelten soll.
„Achtung, kurz mal aufgepasst, hier spricht Ihr Finanzminister Lars Klingbeil. Ich kann was verkünden, Neues von der Bundesregierung.“
In der satirischen Darstellung wird die Reform als Zeichen dafür präsentiert, dass die Bundesregierung handlungsfähig sei. Der Beitrag stellt dabei die angekündigte Änderung bei den Bezahloptionen in Cafés und Restaurants in den Mittelpunkt.
Infobox – SZ.de: Die Glosse befasst sich mit dem Ende des Hinweises „Nur Bargeld“ in Cafés und Restaurants. Die dargestellte Reform soll nach den im Beitrag genannten Plänen ab 2027 gelten.
GSK schließt Serumwerk in Dresden
Die Sächsische Zeitung berichtet über die geplante Schließung des Serumwerks von GSK in Dresden. Die Produktion von Grippe-Impfstoffen steckt demnach bereits seit längerer Zeit in Schwierigkeiten, dennoch hat die Ankündigung viele überrascht.
Als Gründe für das Aus werden Impfskepsis, neue Technologie und teure Eier genannt. Die Sächsische Zeitung ordnet die Schließung damit in mehrere Entwicklungen ein, die die Produktion von Grippe-Impfstoffen in Dresden belastet haben.
Das Serumwerk in Dresden beschäftigt 640 Menschen. Die Schließung betrifft damit einen bedeutenden regionalen Arbeitgeber und steht im Zusammenhang mit den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Impfstoffproduktion.
Infobox – Sächsische Zeitung: GSK will das Serumwerk in Dresden schließen. Als genannte Gründe werden Impfskepsis, neue Technologie und teure Eier aufgeführt; das Werk beschäftigt 640 Menschen.
Verivox erwartet steigende Gaspreise zum Jahreswechsel
T-Online berichtet über eine Warnung des Vergleichsportals Verivox vor deutlich höheren Gaspreisen für private Haushalte. Beim aktuellen Preisniveau seien zum Jahreswechsel Preiserhöhungen zwischen 10 und 20 Prozent möglich, sagte Verivox-Energieexperte Thorsten Storck der „Rheinischen Post“.
Als Gründe nennt Verivox stark gestiegene Großhandelspreise für Gas, den geringen Füllstand der deutschen Gasspeicher und den bevorstehenden Winter. Zusätzlich beeinflussen blockierte Schifffahrtsrouten im Nahen Osten die Preisentwicklung. Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar blockiert der Iran weite Teile der Straße von Hormus, durch die normalerweise ein Fünftel der weltweiten Gas- und Ölexporte läuft.
Durch das Wiederaufflammen des Jemen-Kriegs sehen die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen zudem die Meerenge Bab al-Mandab am Roten Meer als zweite wichtige Route bedroht. Der europäische Großhandelspreis für Gas stieg nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran in dieser Woche auf den höchsten Stand seit mehr als dreieinhalb Jahren.
Die Neukundenpreise für Gas haben die Großhandelspreise laut Storck besonders schnell abgebildet und sind seit Februar um über ein Drittel gestiegen. Die Tarife für Bestandskunden reagieren langsamer, dürften aber ebenfalls steigen.
Deutschland ist laut Malte Küper, Energieexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft, besonders anfällig für Preisschocks, weil die deutsche Wirtschaft stärker als die vieler anderer Länder von Erdgas abhängt. Deutschland und die Europäische Union seien zudem nahezu vollständig auf Gasimporte angewiesen.
Die deutschen Gasspeicher sind derzeit nur zu etwa 54 bis 55 Prozent gefüllt. Bis zum 1. November gilt gesetzlich ein Zielwert von durchschnittlich 70 Prozent. Der Speicherbetreiberverband Ines spricht von historisch niedrigen Füllständen und warnt, dass es bei einem sehr harten Winter im Januar 2027 an einzelnen Tagen zu einer Unterdeckung von mehr als 25 Prozent kommen könnte.
Die Bundesnetzagentur teilt diese Sorge nicht. Behördenchef Klaus Müller verwies darauf, dass bereits etwas mehr Gas in den Speichern liege, als im gesamten letzten Winterhalbjahr aus den Speichern entnommen worden sei. Die LNG-Terminals an den Küsten seien zudem nur zu etwa 45 Prozent ausgelastet und könnten bei Bedarf zusätzliches Gas importieren.
Auch die Ölpreise sind durch die blockierten Schifffahrtsrouten gestiegen. Der Preis für ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent kletterte zuletzt auf 110 US-Dollar. In den USA erreichte der Dieselpreis nach Angaben des Automobilverbands AAA mit 6,0556 Dollar pro Gallone einen Rekordwert, während Benzin 4,277 Dollar pro Gallone kostete.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Möglicher Gaspreisanstieg zum Jahreswechsel | 10 bis 20 Prozent |
| Füllstand der deutschen Gasspeicher | etwa 54 bis 55 Prozent |
| Gesetzlicher Zielwert zum 1. November | durchschnittlich 70 Prozent |
| Mögliche Unterdeckung im Januar 2027 bei sehr hartem Winter | mehr als 25 Prozent an einzelnen Tagen |
| Auslastung der LNG-Terminals | etwa 45 Prozent |
| Preis für ein Fass Brent | 110 US-Dollar |
| Dieselpreis in den USA | 6,0556 Dollar pro Gallone |
| Benzinpreis in den USA | 4,277 Dollar pro Gallone |
| E10 in Deutschland | 2,259 Euro pro Liter |
| Diesel in Deutschland | 2,321 Euro pro Liter |
„Deutschland ist besonders anfällig für Preisschocks, weil seine Wirtschaft stärker als die vieler anderer Länder von Erdgas abhängt.“ – Malte Küper, Institut der deutschen Wirtschaft
Infobox – T-Online: Verivox hält zum Jahreswechsel Preiserhöhungen für Haushalte zwischen 10 und 20 Prozent für möglich. Die Gasspeicher sind derzeit zu etwa 54 bis 55 Prozent gefüllt, während bis zum 1. November ein durchschnittlicher Zielwert von 70 Prozent gilt.
FAZ berichtet über Unternehmenspleiten und weitere Wirtschaftsnachrichten
Die FAZ führt in ihrem Business-Liveticker mehrere Wirtschaftsthemen zusammen. Dazu gehören ein möglicher Gaspreisanstieg von bis zu 20 Prozent, die Schließung von Standorten von Evonik in Hamburg und Bitterfeld sowie die Meldung, dass Russland ein 5G-Netz startet und iPhones zunächst außen vor bleiben.
Der Liveticker berichtet außerdem über 2,6 Billionen Dollar versteckte Tech-Schulden durch den KI-Hochlauf, den Weggang eines Vertriebschefs bei Puma sowie die Zahl der Unternehmenspleiten. Dabei lautet die zentrale Meldung, dass es so viele Pleiten wie seit 2013 nicht mehr gebe.
Weitere im Ticker aufgeführte Themen betreffen ein Gerichtsurteil gegen TikTok in Texas wegen des Jugendschutzes, mögliche Investitionen der Emirate in Deutschland in Höhe von 40 Milliarden Euro und einen Erdgaspreis auf dem Niveau zu Beginn des Ukrainekriegs.
Darüber hinaus nennt die FAZ Meldungen zu Aktivitäten rund um mögliche Biowaffen-Forschung bei der KI-Firma Anthropic, Vorwürfe gegen einen chinesischen Rivalen, einen weiteren KI-Cybersicherheitsvorfall sowie den Austritt eines Vertriebschefs bei Puma.
Infobox – FAZ: Der Business-Liveticker bündelt Meldungen zu Unternehmensinsolvenzen, Energiepreisen, Technologie und internationalen Investitionen. Als besonders hervorgehobene Entwicklung nennt die FAZ so viele Pleiten wie seit 2013 nicht mehr.
Linke warnt vor Dominoeffekt nach Polyamid-Insolvenz in Leuna
DIE ZEIT berichtet über die Warnung der Linke-Fraktion im Landtag vor den Folgen des geplanten Produktionsstopps bei Leuna Polyamid. Die Insolvenz des Unternehmens könne die Infrastruktur des gesamten Chemieparks verteuern und weitere Unternehmen gefährden.
Leuna Polyamid wird zu gleichen Teilen vom Chemieparkbetreiber InfraLeuna und von Leuna Harze gehalten. Die Linke fordert die geschäftsführende Landesregierung und die Koalition auf, sofort zu handeln und bei Bedarf eine Sondersitzung des Landtags einzuberufen.
Wulf Gallert, Landtags-Vizepräsident, sprach von einem drohenden katastrophalen Dominoeffekt. Das Land habe für die Finanzierung eines Notbetriebs der Anlagen zur Gefahrenabwehr bereits rund 80 Millionen Euro bereitgestellt. Diese Summe liege deutlich über dem Unternehmenswert, heißt es in dem Bericht.
Die Linke schlägt einen Zukunftsfonds vor, mit dessen Hilfe der Produktionsstandort gesichert werden könnte. Land und Bund seien mindestens gefordert, bei der Suche nach Investoren für einzelne Anlagen zu unterstützen.
Nach Angaben von InfraLeuna wirkt sich der voraussichtliche Produktionsstopp auf verschiedene Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette aus. Leuna Polyamid gehört demnach zu den größten Abnehmern von Dampf und anderen infrastrukturellen Leistungen. Die Insolvenz und die damit verbundene Produktionseinstellung würden deshalb auch für InfraLeuna Umsatzeinbußen bedeuten.
Betroffen sind laut DIE ZEIT außerdem Liefer- und Abnehmerbeziehungen. Unter anderem würden Ammoniak, Benzol für die Phenolerzeugung, Schwefel und Propylen sowie Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff künftig nicht mehr im bisherigen Umfang abgenommen. Gleichzeitig entfalle die mögliche Versorgung von Standortunternehmen mit Phenol aus der Leuna-Polyamid.
Anfang Oktober soll Leuna Polyamid nach derzeitigem Stand das Insolvenzverfahren eröffnen. Geschäftsführer Martin Naundorf hat Gespräche über einen Weiterbetrieb oder die Nachnutzung einzelner Betriebszweige angedeutet. InfraLeuna erklärte jedoch, eine belastbare Einschätzung zur langfristigen Zukunft der Anlagen sei derzeit nicht möglich.
„Die Situation vor Ort duldet keinen politischen Stillstand.“ – Wulf Gallert
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Betroffenes Unternehmen | Leuna Polyamid |
| Geplanter Zeitpunkt für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens | Anfang Oktober |
| Finanzierung des Notbetriebs zur Gefahrenabwehr | rund 80 Millionen Euro |
| Beteiligungsverhältnisse | zu gleichen Teilen InfraLeuna und Leuna Harze |
Infobox – DIE ZEIT: Die Linke warnt nach der Polyamid-Insolvenz in Leuna vor einem Dominoeffekt für das ostdeutsche Chemiedreieck. Der geplante Produktionsstopp könnte Infrastrukturkosten, Lieferbeziehungen und die Versorgung weiterer Standortunternehmen beeinflussen; für einen Notbetrieb wurden rund 80 Millionen Euro bereitgestellt.
Einschätzung der Redaktion
Die wirtschaftliche Lage wirkt widersprüchlich: Erholungssignale in der Industrie stehen erheblichen Risiken durch Energiepreise, geopolitische Spannungen und Unternehmensinsolvenzen gegenüber. Entscheidend wird sein, ob Auftragseingänge und Exporte in nachhaltige Produktion, Beschäftigung und Investitionen übergehen.
Besonders kritisch ist die Kombination aus hoher Energieabhängigkeit und strukturellem Druck auf energieintensive Branchen. Staatliche Unterstützung kann kurzfristig stabilisieren, ersetzt aber keine wettbewerbsfähigen Geschäftsmodelle und verlässliche Standortbedingungen. Der Fall Leuna zeigt zudem, dass eine einzelne Insolvenz durch eng verflochtene Liefer- und Infrastrukturbeziehungen regionale Folgewirkungen auslösen kann.
Die geplante Kartenzahlungsregelung ist demgegenüber vor allem ein verbraucherpolitisches Signal. Ihre praktische Bedeutung bleibt begrenzt, wenn sie nicht mit verhältnismäßigen Vorgaben und einer realistischen Berücksichtigung kleiner Gastronomiebetriebe verbunden wird.
Zusammenfassung: Eine konjunkturelle Stabilisierung ist möglich, bleibt aber fragil. Energieversorgung, industrielle Wettbewerbsfähigkeit und der Umgang mit strategisch wichtigen Insolvenzen werden über die Nachhaltigkeit der Erholung entscheiden.
Quellen:
- Ende der Stagnation: Konjunktur bleibt trotz Rücksetzer auf Erholungskurs
- Glosse zu Bezahloptionen: Klingbeil bittet zur Kasse, aber keine Angst! - Wirtschaft - SZ.de
- GSK schließt Werk in Dresden: Auch wegen Impfskepsis, neuer Technologie und teuren Eiern
- Verivox-Experte warnt: Gaspreise für Haushalte könnten zum Jahreswechsel stark steigen
- Business-Liveticker: So viele Pleiten wie seit 2013 nicht mehr
- Wirtschaft: Linke befürchten Dominoeffekt nach Polyamid-Pleite in Leuna



















