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    Daimler-Gewinn halbiert, Rhein-Niedrigwasser und globale Konjunkturrisiken belasten Wirtschaft

    KI-generiert
    07.08.2026 35 mal gelesen 1 Kommentare

    Der Wirtschaft stehen turbulente Zeiten bevor: Während Daimler Truck trotz eines massiven Gewinneinbruchs auf bessere Geschäfte hofft, dämpft der Iran-Krieg die globalen Wachstumsaussichten. Zugleich bringen Niedrigwasser, Streit um die Rentenreform und ein vereiteltes Attentat neue Risiken für Unternehmen und Standort Deutschland.

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    Daimler Truck: Konzerngewinn im zweiten Quartal um 48 Prozent eingebrochen

    Der Gewinn des Nutzfahrzeugherstellers Daimler Truck ist im zweiten Quartal dieses Jahres deutlich zurückgegangen. Nach Angaben von SZ.de sank das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahresquartal von 245 Millionen Euro auf 128 Millionen Euro.

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    Als Belastung nannte der Dax-Konzern weiterhin die Zölle, die sich negativ auf die Profitabilität auswirkten. Der Umsatz legte dagegen um fünf Prozent auf rund 12,3 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis (Ebit) verringerte sich um neun Prozent auf 360 Millionen Euro; im Industriegeschäft ohne Finanzdienstleistungen betrug der Rückgang beim Ebit 20 Prozent.

    Beim Absatz verzeichnete Daimler Truck eine positive Entwicklung. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wurden acht Prozent mehr Fahrzeuge verkauft, insgesamt 86.707 Lastwagen und Busse.

    „Die starke Geschäftsentwicklung bei Trucks North America, die Aussicht auf höhere Absatzzahlen und die geringere erwartete Zollbelastung im weiteren Jahresverlauf bestärken uns darin, unsere Prognose für das Gesamtjahr anzuheben“, sagte Daimler-Truck-Chefin Karin Rådström laut Mitteilung.

    Der Konzern rechnet mit einem beschleunigten Ergebniswachstum in der zweiten Jahreshälfte und hatte seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr kürzlich erhöht. Zugleich steht Daimler Truck weiterhin unter dem Eindruck schwacher Vorperioden: 2025 sank der Gewinn um 34 Prozent auf zwei Milliarden Euro, während der Gewinn im ersten Quartal dieses Jahres um 80 Prozent einbrach.

    Zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit läuft das Sparprogramm „Cost Down Europe“. Damit sollen bis 2030 die laufenden Kosten auf dem Heimatkontinent um mehr als eine Milliarde Euro sinken. In Deutschland sollen ungefähr 5.000 Stellen wegfallen, insbesondere bei der Lkw-Marke Mercedes-Benz. Auch in Nordamerika sind Einsparungen vorgesehen.

    KennzahlEntwicklung
    KonzernergebnisVon 245 Millionen Euro auf 128 Millionen Euro
    UmsatzRund 12,3 Milliarden Euro, plus fünf Prozent
    Operatives Ergebnis (Ebit)360 Millionen Euro, minus neun Prozent
    Verkäufe86.707 Lastwagen und Busse, plus acht Prozent

    Zusammenfassung: Daimler Truck verzeichnete im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang um 48 Prozent. Höhere Verkäufe, die Entwicklung in Nordamerika und eine erwartete geringere Zollbelastung sorgen jedoch für einen optimistischeren Ausblick auf das Gesamtjahr. Quelle: SZ.de.

    BDI: Iran-Krieg belastet das weltweite Wachstum

    Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) erwartet durch den Iran-Krieg einen erheblichen Dämpfer für die Weltwirtschaft. Wie SZ.de berichtet, wurde die Hoffnung auf eine Konjunkturbelebung, die sich zum Jahresanfang eingestellt hatte, durch den Konflikt deutlich geschwächt.

    Der BDI rechnet beim globalen Wachstum mit einem Rückgang um knapp einen halben Prozentpunkt auf 3 Prozent. Hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz hätten eine noch stärkere Dämpfung verhindert. Ohne den Krieg hätten die Belebung der Nachfrage und der KI-Boom die Weltwirtschaft vermutlich in Richtung 3,3 bis 3,4 Prozent Wachstum bewegt; 2025 lag das Wachstum bei 3,2 Prozent.

    Für Deutschland erwartet der Industrieverband nach einem guten zweiten Quartal ein reales Wachstum von 0,6 Prozent. BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner betonte laut Mitteilung die Bedeutung der Investitionsvorhaben und der Reformagenda.

    „Die konsequente Umsetzung der Investitionsvorhaben und der Reformagenda bleibt vordringlich, um die Wachstumskräfte in Deutschland zu stärken“, sagte Tanja Gönner laut Mitteilung. Zugleich blieben „die globalen Risiken und Unsicherheiten für Unternehmen hoch“.

    Der BDI warnt vor einer weiteren Verschärfung, falls der Konflikt und die Unterbrechung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus länger andauern. In diesem Fall sei global mit einem noch deutlicheren Wachstumsrückgang zu rechnen. Die weltweite Inflation werde sich nach Einschätzung des BDI um gut einen Punkt auf über 4,5 Prozent erhöhen.

    Region beziehungsweise BereichPrognose oder Veränderung
    Weltwirtschaft3 Prozent Wachstum
    Weltwirtschaft ohne Krieg3,3 bis 3,4 Prozent Wachstum
    Deutschland0,6 Prozent reales Wachstum
    USAGut 2 Prozent Wachstum
    Europa0,8 Prozent Wachstum
    China4,6 Prozent Wachstum
    Weltweite InflationÜber 4,5 Prozent

    Zusammenfassung: Der BDI sieht den Iran-Krieg als wesentliche Belastung für Wachstum und Inflation. Deutschland soll zwar um 0,6 Prozent wachsen, die globalen Risiken und Unsicherheiten bleiben nach Einschätzung des Verbands jedoch hoch. Quelle: SZ.de.

    Deutscher Drohnenhersteller im Fokus eines vereitelten Attentats

    Behörden haben offenbar ein Attentat auf den Chef eines deutschen Drohnenherstellers vereitelt. Diese Meldung führt die FAZ in ihrem Business-Liveticker auf.

    Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen, zum möglichen Tatzeitpunkt oder zu den beteiligten Behörden enthält der vorliegende Auszug nicht. Der Vorgang wird im Liveticker im Zusammenhang mit weiteren Unternehmens- und Wirtschaftsnachrichten aufgeführt.

    Zusammenfassung: Laut FAZ wurde offenbar ein Attentat auf den Chef eines deutschen Drohnenherstellers verhindert. Der vorliegende Quellenauszug nennt keine weiteren nutzbaren Details. Quelle: FAZ.

    Niedrigwasser am Rhein setzt Wirtschaft und Binnenschifffahrt unter Druck

    Der Rheinpegel bei Kaub ist am Mittwoch um 21 Uhr abends auf 17 Zentimeter gefallen. Nach Angaben der Augsburger Allgemeinen war dies der niedrigste bislang gemessene Wert an der wichtigsten Engstelle des Flusses.

    Der Ökonom Simon Gerards Iglesias vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) bezeichnete die Auswirkungen als enorm und warnte vor „dramatischen“ Folgen für die deutsche Wirtschaft. Gerade in den am Rhein liegenden Bundesländern bezögen viele Unternehmen Güter, Rohstoffe und Vorprodukte über den Fluss.

    „Für ein Unternehmen wie BASF ist es lebensnotwendig, dass ein Rhein als Wasserstraße funktioniert, wenn es um 40 Prozent seiner Produkte hierüber abfertigt“, sagte Iglesias im ZDF-Morgenmagazin.

    Das Niedrigwasser macht nach Einschätzung des Experten zugleich deutlich, dass die deutsche Verkehrsinfrastruktur in Krisensituationen nicht ausreichend ausweichen kann. Ein schneller Wechsel auf andere Verkehrsträger sei nicht ohne Weiteres möglich, da die Wasserstraßen ebenso wie Schiene und Straße jahrzehntelang vernachlässigt worden seien.

    Der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) beschreibt die konkreten Folgen für den Schiffsverkehr: Je nach Ladung und Fahrtgebiet seien Schiffe derzeit mit weniger als einem Viertel der üblichen Zuladung unterwegs. Die Fracht müsse auf mehrere Schiffe verteilt werden, wodurch sich die Transporte verteuerten. Der Chemieverband VCI warnt bereits vor Produktionseinschränkungen.

    Ein zusätzlicher Engpass liegt laut BDB zwischen Budenheim und St. Goar. Dort ist die Fahrrinne mit 1,90 Metern 20 Zentimeter flacher als ober- und unterhalb. Die Vertiefung dieses Abschnitts steht seit dem Bundesverkehrswegeplan 1992 als vordringlicher Bedarf auf dem Papier.

    Aus dem extremen Niedrigwasser von 2018 wurden laut Quelle Lehren gezogen. Der Aktionsplan Niedrigwasser Rhein, der 2019 von Verkehrsministerium, Schifffahrt und Industrie unterzeichnet wurde, führte zu verbesserten Pegelprognosen, die heute teilweise sechs Wochen im Voraus reichen. Unternehmen können dadurch Lieferungen vorziehen und Lager auffüllen, bevor der Wasserstand weiter fällt.

    Für kurzfristige Entlastung könnten laut Iglesias Felsen beseitigt werden, die bei niedrigem Wasserstand für Engpässe sorgen. Eine grundlegende Verbesserung erfordere jedoch eine „Korridorsanierung“ des Rheins. Lange Genehmigungs- und Prüfverfahren erschwerten die Modernisierung.

    FaktorAngabe
    Pegel Kaub17 Zentimeter
    Übliche ZuladungSchiffe derzeit mit weniger als einem Viertel unterwegs
    Fahrrinne zwischen Budenheim und St. Goar1,90 Meter
    Unterschied zur Fahrrinne ober- und unterhalb20 Zentimeter
    Aktionsplan Niedrigwasser Rhein2019 unterzeichnet
    PegelprognosenTeilweise sechs Wochen im Voraus

    Zusammenfassung: Der historische Tiefstand bei Kaub beeinträchtigt die Transportkapazität der Binnenschiffe und erhöht die Kosten für Unternehmen. Besonders die Chemieindustrie ist betroffen; langfristig wird eine umfassende Sanierung des Rheinkorridors gefordert. Quelle: Augsburger Allgemeine.

    IW warnt vor wirtschaftlichen Folgen des Niedrigwassers

    Auch Logistik Heute berichtet über die Auswirkungen des Niedrigwassers am Rhein und zitiert den IW-Ökonomen Simon Gerards Iglesias mit der Einschätzung, die Lage sei für die deutsche Wirtschaft „dramatisch“. Viele Unternehmen in den am Rhein liegenden Bundesländern bezögen Güter, Rohstoffe und Vorprodukte über den Fluss.

    Für BASF sei die Funktionsfähigkeit des Rheins als Wasserstraße laut Iglesias lebensnotwendig, da 40 Prozent der Produkte über den Fluss abgefertigt würden. Der niedrige Wasserstand könne zudem nicht nur Unternehmen treffen, sondern auch Tankstellen und Verbraucher entlang des Rheins.

    Iglesias befürchtet einen Einbruch des Wirtschaftswachstums ähnlich wie im Dürrejahr 2018. Damals habe das Niedrigwasser die Wirtschaftsleistung nach einer Analyse des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) schätzungsweise um 0,4 Prozent reduziert. Da der Pegelstand aktuell seit vergleichbarer Zeit unter der kritischen Marke liege, sei mit einer ähnlichen Größenordnung zu rechnen.

    Die Bundesbank rechne derzeit für 2026 noch mit einem Wachstum von 0,5 Prozent für Deutschland. Eine anhaltende Einschränkung der Binnenschifffahrt könnte diese Wachstumserwartung zusätzlich belasten, wobei die Quelle die Auswirkung nicht mit einer eigenen aktualisierten Prognose beziffert.

    „Da der Pegelstand aktuell seit vergleichbarer Zeit unter der kritischen Marke liegt, gehen wir von einer ähnlichen Größenordnung aus“, sagte Iglesias mit Blick auf die Folgen des Jahres 2018.

    Als kurzfristige Maßnahme könnten Felsen entfernt werden, die bei niedrigem Wasserstand die Schifffahrt behindern. Für eine nachhaltige Verbesserung sei jedoch eine „Korridorsanierung“ des Rheins nötig. Nach Einschätzung des Experten verhindern lange Genehmigungs- und Prüfverfahren eine schnellere Modernisierung geplanter Infrastrukturprojekte.

    Die Folgen könnten laut Iglesias bald auch an der Zapfsäule spürbar werden. 2018 hätten eine lange Dürre und niedrige Wasserstände die Spritpreise entlang des Rheins in die Höhe getrieben.

    • Unternehmen beziehen Güter, Rohstoffe und Vorprodukte über den Rhein.
    • BASF fertigt 40 Prozent seiner Produkte über den Rhein ab.
    • 2018 verringerte das Niedrigwasser die Wirtschaftsleistung schätzungsweise um 0,4 Prozent.
    • Die Bundesbank rechnet für 2026 derzeit mit einem Wachstum von 0,5 Prozent für Deutschland.
    • Steigende Transportkosten können sich bis zu Tankstellen und Verbrauchern auswirken.

    Zusammenfassung: Logistik Heute stellt die möglichen gesamtwirtschaftlichen Folgen des Rhein-Niedrigwassers heraus. Neben Produktions- und Transportproblemen könnten auch Spritpreise entlang des Rheins steigen. Quelle: Logistik Heute.

    Niedersächsische Wirtschaft fordert, die Rentenreform nicht zu zerreden

    Wirtschaftsvertreter in Niedersachsen warnen vor einer Zerstückelung der geplanten Rentenreform. Wie n-tv.de berichtet, fordern sie, den Kompromiss der Bundesregierung nicht zu gefährden.

    Benedikt Hüppe, Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), kritisierte die anhaltende Debatte. Er sagte der „HAZ“, ihn mache die Diskussion fassungslos, und warnte davor, einzelne Bausteine aus der Reform herauszulösen.

    „Wer daraus einzelne Bausteine herauslöst, gefährdet die gesamte Reform“, sagte Benedikt Hüppe.

    Ähnlich äußerte sich Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer Hannover. Die Einigung der Bundesregierung solle nicht zerredet werden. Deutschland und die regionale Wirtschaft müssten wieder mehr Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen, um auf einen Wachstumspfad zu kommen.

    Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies hatte eine stärkere Berücksichtigung langjährig Beschäftigter gefordert. Es müsse einen Unterschied machen, ob jemand 45 Jahre oder mehr gearbeitet habe oder nicht. Außerdem müssten alle diskutierten Maßnahmen dazu beitragen, Altersarmut zu vermeiden.

    Hintergrund ist der Streit über die Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten Alterssicherungskommission. Diese schlägt unter anderem vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren abzuschaffen. Die Abschaffung der „Rente mit 63“, die faktisch derzeit ohnehin erst mit 64,5 Jahren verfügbar ist, gehört zu einem umfassenden Gesamtkonzept, das die Spitzen der schwarz-roten Koalition eins zu eins umsetzen wollen.

    Gegen die Pläne wächst laut n-tv.de der Widerstand unter Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Neben Olaf Lies hätten in den vergangenen Tagen bereits die Länderchefs und -chefinnen sieben weiterer Bundesländer Kritik an den Vorhaben geübt.

    AspektAngabe
    Abschlagsfreie RenteNach 45 Versicherungsjahren
    „Rente mit 63“Faktisch derzeit erst mit 64,5 Jahren verfügbar
    Weitere kritische Länderchefs und -chefinnenSieben

    Zusammenfassung: Niedersächsische Wirtschaftsvertreter sehen in der politischen Auseinandersetzung eine Gefahr für den Reformkompromiss. Zugleich fordert Ministerpräsident Olaf Lies, langjährige Beschäftigung stärker zu berücksichtigen und Altersarmut zu vermeiden. Quelle: n-tv.de.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Entwicklung zeigt, dass Daimler Truck trotz wachsender Absatzmengen unter erheblichem Margendruck steht. Zölle, strukturell hohe Kosten und die schwache Ertragslage machen deutlich, dass Umsatzwachstum allein nicht ausreicht. Entscheidend wird sein, ob die angekündigte Erholung in der zweiten Jahreshälfte tatsächlich eintritt und ob das Sparprogramm die Wettbewerbsfähigkeit verbessert, ohne die industrielle Substanz zu schwächen.

    Kernaussage: Daimler Truck wächst beim Absatz, muss seine Profitabilität und Kostenstruktur aber dringend stabilisieren.

    Einschätzung der Redaktion

    Die wirtschaftliche Bedeutung des Konflikts reicht weit über die unmittelbar betroffenen Regionen hinaus. Höhere Energie-, Transport- und Finanzierungskosten könnten die ohnehin fragile Erholung bremsen und den Inflationsdruck verstärken. Für Deutschland erhöht das den Handlungsdruck, Investitionen und Reformen nicht nur anzukündigen, sondern rasch umzusetzen. Andernfalls droht die Kombination aus geopolitischer Unsicherheit und strukturellen Standortproblemen die Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich zu schwächen.

    Kernaussage: Der Konflikt verschärft globale Risiken und macht schnelle wirtschaftspolitische Entscheidungen in Deutschland besonders wichtig.

    Einschätzung der Redaktion

    Der vereitelte Anschlagsversuch unterstreicht die sicherheitspolitische Sensibilität der deutschen Drohnenbranche. Ohne belastbare Angaben zu Tätern, Motiven und Hintergründen ist eine weitergehende Bewertung nicht möglich. Grundsätzlich zeigt der Vorgang jedoch, dass Unternehmen in sicherheitsrelevanten Technologiefeldern zunehmend auch als strategische Ziele wahrgenommen werden könnten.

    Kernaussage: Der Fall verweist auf wachsende Sicherheitsrisiken für Unternehmen mit Schlüsseltechnologien, bleibt in seiner Tragweite derzeit aber ungeklärt.

    Einschätzung der Redaktion

    Das Niedrigwasser ist kein isoliertes Verkehrsproblem, sondern ein Stresstest für die gesamte industrielle Lieferkette. Wenn zentrale Produktionsstandorte bei Rohstoffen und Vorprodukten auf den Rhein angewiesen sind, können selbst begrenzte Einschränkungen schnell Kosten, Lieferzeiten und Produktionsabläufe beeinflussen. Die wiederkehrenden Engpässe zeigen, dass Deutschland seine Infrastruktur widerstandsfähiger und multimodaler aufstellen muss, statt vor allem auf kurzfristige Anpassungen der Unternehmen zu setzen.

    Kernaussage: Der Rhein bleibt eine kritische Lebensader der Industrie; sein Ausfall legt strukturelle Infrastrukturdefizite offen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die möglichen Folgen des Niedrigwassers verdeutlichen, wie eng ökologische Extremereignisse und wirtschaftliche Stabilität inzwischen verbunden sind. Besonders problematisch ist, dass eine ohnehin geringe Wachstumsdynamik durch höhere Logistikkosten und Produktionsrisiken zusätzlich belastet werden kann. Unternehmen benötigen deshalb mehr Ausweichmöglichkeiten, während der Staat bei der Modernisierung kritischer Verkehrswege deutlich schneller handeln muss.

    Kernaussage: Ein länger anhaltendes Niedrigwasser könnte die schwache Konjunktur weiter belasten und Preisrisiken bis zu den Verbrauchern übertragen.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Debatte zeigt, dass eine Rentenreform wirtschaftlich nur dann tragfähig ist, wenn sie zugleich finanzielle Stabilität, soziale Fairness und politische Akzeptanz berücksichtigt. Ein unveränderter Kompromiss ist nicht automatisch ein guter Kompromiss: Werden langjährig Beschäftigte oder das Risiko von Altersarmut unzureichend berücksichtigt, dürfte der Widerstand wachsen. Entscheidend ist daher eine transparente Gesamtregelung statt einer isolierten Auseinandersetzung über einzelne Leistungen.

    Kernaussage: Die Reform braucht einen belastbaren sozialen Ausgleich, damit sie politisch Bestand hat und wirtschaftlich Wirkung entfalten kann.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Dass Infrastruktur seit Jahrzehnten kaputtgespart wird und jetzt jeder Zentimeter Wasserstand zum Wirtschaftsrisiko wird, ist eigentlich der grössere Skandal als der Daimler-Gewinneinbruch.

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