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    Wirtschaftsweise fordert höhere Erbschaftsteuern für große Vermögen und Reformen

    20.01.2026 66 mal gelesen 3 Kommentare

    Der Wirtschaftsweise Martin Werding fordert eine grundlegende Reform der Erbschaftsteuer, um hohe Erbschaften gerechter zu besteuern. In einem aktuellen Diskurs kritisiert er die großzügige Verschonung von Betriebsvermögen und plädiert für eine gleichmäßige Besteuerung aller Vermögensarten. Im Rahmen eines Reformkonzepts der SPD werden neue Freibeträge und progressive Steuersätze vorgeschlagen, die sowohl große Erbschaften als auch kleine und mittlere Unternehmen berücksichtigen sollen. Diese Debatte wirft wichtige Fragen zur Fairness im Steuersystem auf und könnte weitreichende Auswirkungen auf die Vermögensverteilung in Deutschland haben.

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    Wirtschaftsweiser fordert höhere Steuern auf große Erbschaften

    Der Wirtschaftsweise und Finanzrechtsexperte Martin Werding hat sich für eine Reform der Erbschaftsteuer ausgesprochen. Er kritisiert die derzeitige Regelung, die eine großzügige Verschonung von Betriebsvermögen bei Schenkungen und Erbschaften ermöglicht. Werding betont, dass eine gleichmäßige Besteuerung für alle Vermögensarten gelten müsse, insbesondere wenn es um hohe Erbschaften geht. "Wer 20 Millionen erbt, soll dafür auch seinen Anteil an den Fiskus abführen", so Werding.

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    Im Rahmen eines von der SPD vorgestellten Reformkonzepts wird ein Lebensfreibetrag von einer Million Euro pro Person vorgeschlagen, der sich aus 900.000 Euro Erbe von Verwandten und 100.000 Euro von Dritten zusammensetzt. Zudem soll das selbst genutzte geerbte Wohnhaus steuerfrei bleiben. Der Unternehmensfreibetrag soll fünf Millionen Euro betragen, wobei die Steuerzahlung auf 20 Jahre gestreckt werden kann. Diese Reform zielt darauf ab, hohe Erbschaften stärker zu besteuern und gleichzeitig kleine und mittlere Unternehmen zu entlasten.

    „Die großzügige Verschonung von Betriebsvermögen verstößt gegen die Grundprinzipien einer gleichmäßigen Besteuerung“, sagte Werding der "Augsburger Allgemeinen".

    Zusammenfassung: Martin Werding fordert eine Reform der Erbschaftsteuer, um hohe Erbschaften gerechter zu besteuern. Ein Vorschlag der SPD sieht Freibeträge und progressive Steuersätze vor.

    Familienunternehmen: Helden der Wirtschaft oder verklärter Mythos?

    In einer aktuellen Kolumne wird die Rolle von Familienunternehmen in der deutschen Wirtschaft hinterfragt. Es wird argumentiert, dass diese Unternehmen oft als Rückgrat der Wirtschaft dargestellt werden, während die Realität komplexer ist. Rund 90 Prozent aller Firmen in Deutschland sind in Familienbesitz, und die größten 500 von ihnen beschäftigen über 6 Millionen Menschen und erwirtschaften 1,8 Billionen Euro Umsatz, was etwa 40 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung entspricht.

    Die Kolumne kritisiert jedoch, dass nicht alle Familienunternehmen als Leistungsträger gelten können. Es wird auf Beispiele verwiesen, bei denen Erben von großen Vermögen nicht unbedingt die besten Manager sind. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob es gerechtfertigt ist, dass diese Unternehmen von Steuerprivilegien profitieren, während andere Vermögensarten stärker besteuert werden.

    „Der Mythos Familienunternehmen wird von professionellen Lobbyisten und konservativen Politikern verbreitet“, heißt es in der Kolumne.

    Zusammenfassung: Die Rolle von Familienunternehmen in Deutschland wird kritisch beleuchtet. Während sie als wirtschaftliche Stützen gelten, wird auch auf die Problematik von Steuerprivilegien hingewiesen.

    Wohnungsmangel im Landkreis Miesbach: Wirtschaft in Gefahr?

    Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum im Landkreis Miesbach könnte bald der Wirtschaft schaden. Der Vorstandsvorsitzende des Kommunalunternehmens Regionalentwicklung Oberland (REO), Alexander Schmid, warnt, dass der Landkreis im Vergleich zu Nachbarkreisen deutlich weniger Wohnungen baut. Aktuell werden nur 25 Wohnungen pro 10.000 Einwohner errichtet, während in Nachbarkreisen 60 Wohnungen gebaut werden.

    Schmid berichtet, dass über 50 Unternehmer bereit sind, in den Neubau oder Kauf von Wohnungen zu investieren, was zur Schaffung von 150 bis 200 zusätzlichen Wohnungen führen könnte. Zudem wird die Ansiedlung zweier Medizintechnik-Firmen in untergenutzten Gewerbeflächen in Aussicht gestellt, was die wirtschaftliche Situation weiter verbessern könnte.

    Zusammenfassung: Der Wohnraummangel im Landkreis Miesbach könnte die Wirtschaft gefährden. Unternehmer zeigen Bereitschaft, in neue Wohnprojekte zu investieren, um die Situation zu verbessern.

    US-Zollandrohungen setzen mitteldeutsche Wirtschaft unter Druck

    Die angekündigten Strafzölle der USA im Grönland-Konflikt könnten erhebliche Auswirkungen auf die mitteldeutsche Wirtschaft haben. Thüringen ist besonders betroffen, da die USA mit Exporten im Wert von 2,2 Milliarden Euro der wichtigste Handelspartner des Bundeslandes sind. Unternehmen berichten von wachsender Unsicherheit und verschieben Investitionen aufgrund der unberechenbaren US-Zollpolitik.

    Wirtschaftsvertreter fordern eine geschlossene europäische Antwort auf den Druck aus Washington und hoffen, neue Märkte zu erschließen. Die IHK Erfurt plant Delegationsreisen nach Brasilien und Indien, um alternative Absatzmärkte zu finden. Die Unsicherheit durch die US-Politik hat bereits zu einer Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen geführt.

    Zusammenfassung: Die US-Zollandrohungen im Grönland-Konflikt belasten die mitteldeutsche Wirtschaft stark. Unternehmen fordern eine europäische Antwort und suchen nach neuen Märkten.

    Gold und Silber erreichen Rekordhoch

    Die Preise für Gold und Silber haben ein weiteres Rekordhoch erreicht. Diese Entwicklung wird von Analysten als Reaktion auf die unsichere wirtschaftliche Lage und geopolitische Spannungen interpretiert. Investoren suchen in Zeiten der Unsicherheit verstärkt nach sicheren Anlageformen, was zu einem Anstieg der Nachfrage nach Edelmetallen führt.

    Die aktuellen Preisentwicklungen zeigen, dass Gold und Silber als wertstabile Anlagen gelten, insbesondere in Krisenzeiten. Analysten erwarten, dass dieser Trend anhalten könnte, solange die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten bestehen bleiben.

    Zusammenfassung: Gold und Silber haben Rekordpreise erreicht, was auf eine steigende Nachfrage in unsicheren Zeiten hinweist. Analysten prognostizieren, dass dieser Trend anhalten könnte.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Forderung nach einer Reform der Erbschaftsteuer, wie sie von Martin Werding geäußert wird, könnte weitreichende Auswirkungen auf die Vermögensverteilung in Deutschland haben. Eine gerechtere Besteuerung hoher Erbschaften könnte nicht nur die Staatskassen entlasten, sondern auch soziale Ungleichheiten verringern. Die vorgeschlagenen Freibeträge und die Entlastung kleiner und mittlerer Unternehmen zeigen einen Ansatz, der sowohl Gerechtigkeit als auch wirtschaftliche Stabilität fördern könnte. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie die politischen Akteure auf diese Forderung reagieren und ob eine breite Zustimmung für eine solche Reform erreicht werden kann.

    Wichtigste Erkenntnisse: Eine Reform der Erbschaftsteuer könnte soziale Ungleichheiten verringern und die Staatskassen entlasten. Die vorgeschlagenen Freibeträge zielen darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen zu entlasten.

    Quellen:

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    Ich find's echt interessant, dass das Thema Erbschaftsteuer so heiß diskutiert wird. Wenn jemand 20 Millionen kriegt, kann's wirklich nicht angehen, dass der kaum Steuern zahlen muss. Klar, Betriebe müssen geschützt werden, aber das darf nicht auf Kosten der Gerechtigkeit gehen. Bin mal gespannt, ob da wirklich was passiert!
    Ich finde es echt wichtig, dass bei so einer Reform auch die Stimmen von kleinen Unternehmern gehört werden, denn die dürfen nicht unter die Räder kommen, nur weil die großen Erben jetzt mehr zahlen sollen!
    Ich muss sagen, ich finde es echt spannend, wie das Thema Erbschaftsteuer jetzt so durch die Decke geht. Martin Werding hat da echt einen Nerv getroffen, oder? Ich mein, die ganzen Freigrenzen und Verschonungen für Betriebsvermögen machen schon einen komischen Eindruck, wenn man sieht, dass da Leute mit Millionenbeträgen durchkommen und anderen die Steuerlast nicht gerade klein genug ist. Ich hab früher immer gedacht, dass von solchen Reichen auch mal ein bisschen mehr in die Staatskasse fließen sollte.

    Aber auch die Sache mit den Familienunternehmen ist echt tricky. Klar, die sind oft das Rückgrat der Wirtschaft, aber wie viele von denen könnten das tatsächlich selbst auf die Beine stellen, wenn das Vermögen nicht schon über Generationen in der Familie ist? Da wird immer von dem großen „Familienunternehmen-Mythos“ geredet – aber die Realität ist oft anders. Letztendlich geht es ja nicht nur darum, die Unternehmen zu schützen, sondern auch darum, dass die Gesellschaft als Ganze fair behandelt wird. Es ist nicht okay, dass Erben von großen Unternehmen so viel Steuervorteile bekommen, während Normalsterbliche für ihr kleines Häuschen oder ein wenig Erspartes draufzahlen müssen.

    Ich bin echt gespannt, was bei dieser Reform am Ende rauskommt. Die Vorschläge der SPD klingen auf jeden Fall nach einem Schritt in die richtige Richtung. Aber wie es politisch immer so ist – ich will mal nicht zu optimistisch sein. Hoffentlich bleibt der Diskurs nicht nur ein heißes Eisen für die nächste Zeit und wird dann irgendwann vergessen...

    Zusammenfassung des Artikels

    Martin Werding fordert eine Reform der Erbschaftsteuer zur gerechteren Besteuerung hoher Erbschaften, während die Rolle von Familienunternehmen und Wohnraummangel in Deutschland kritisch beleuchtet wird.

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