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    Wirtschaft schlägt Alarm: Rückgang der Ausbildungsverträge in Baden-Württemberg um 6,3%

    10.01.2026 39 mal gelesen 1 Kommentare

    Der Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Baden-Württemberg um 6,3 Prozent ist ein alarmierendes Signal für die wirtschaftliche Zukunft der Region. Claus Paal, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags, warnt vor den Folgen für die Fachkräftesicherung und betont die Dringlichkeit einer soliden Ausbildung. Die Ursachen für diesen Rückgang sind vielfältig und reichen von einer vorsichtigen Unternehmenspolitik bis hin zu einem Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern. In diesem Pressespiegel werden die aktuellen Herausforderungen und Forderungen der Wirtschaft beleuchtet, die von Bürokratieabbau bis hin zu notwendigen Reformen reichen.

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    Wirtschaft: Weniger Ausbildungsverträge - Wirtschaft schlägt Alarm

    Die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei den Industrie- und Handelskammern in Baden-Württemberg sind 2025 stark zurückgegangen: Sie sanken um 6,3 Prozent auf 37.453 Verträge. Claus Paal, Vizepräsident des Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK), bezeichnete dies als Alarmsignal für die wirtschaftliche Zukunft des Landes. Er betonte, dass die Fachkräftesicherung nicht erst morgen, sondern heute mit einer starken und verlässlichen Ausbildung beginnen müsse.

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    Die Gründe für den Rückgang der Lehrlingszahlen sind vielschichtig. Andrea Bosch, Leiterin Berufliche Bildung und Fachkräfte bei der IHK Region Stuttgart, führt die Wirtschaftsflaute an, die dazu führt, dass Unternehmen vorsichtiger agieren und Ausbildungsplätze seltener nachbesetzen. Trotz offener Ausbildungsstellen haben viele Betriebe Schwierigkeiten, geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu finden.

    „Die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte, die man morgen dringend braucht“, so Claus Paal.

    Zusammenfassung: Der Rückgang der Ausbildungsverträge in Baden-Württemberg um 6,3 Prozent auf 37.453 Verträge ist ein besorgniserregendes Signal für die Fachkräftesicherung in der Region.

    Wirtschaft: Wirtschaftsverbände wollen Bürokratieabbau vorantreiben

    In Sachsen fordern Wirtschaftsverbände einen radikalen Bürokratieabbau, um Unternehmen zu entlasten. Michael Kauffmann, Vizepräsident des Branchenverbands Sachsenmetall, kritisiert den zunehmenden bürokratischen Aufwand, der in seinem Unternehmen täglich etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt. Er schlägt vor, dass für jede neue Regel zwei alte abgeschafft werden sollten.

    Eine Studie des Dresdner Instituts für Mittelstand und Regionalentwicklung (Imreg) identifiziert 27 konkrete Bürokratieprobleme, die gelöst werden müssen. Dazu gehören doppelte Dokumentationspflichten und uneinheitliche Vorgehensweisen zwischen den Kommunen. Die sächsische Staatsregierung hat sich für 2026 mehr Tempo beim Bürokratieabbau auf die Agenda gesetzt.

    „Wenn wir ein neues Produkt haben, dann mustern wir auch das alte aus“, so Kauffmann.

    Zusammenfassung: Wirtschaftsverbände in Sachsen fordern einen umfassenden Bürokratieabbau, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern und identifizieren 27 konkrete Probleme.

    Wirtschaft: DGB warnt vor verlorenem Jahr für Beschäftigte

    Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Fahimi, hat vor einem verlorenen Jahr für Arbeitnehmer gewarnt. Sie betont, dass die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen nicht ignoriert werden dürfen und fordert Maßnahmen, um die Beschäftigten zu unterstützen. Die Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt könnten langfristige Folgen für die Beschäftigten haben.

    Fahimi fordert eine klare politische Agenda, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Rechte der Arbeitnehmer zu stärken. Sie sieht die Notwendigkeit, die sozialen Standards in Deutschland zu wahren und auszubauen, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

    „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Ängste der Menschen in Untätigkeit enden“, so Fahimi.

    Zusammenfassung: Der DGB warnt vor einem verlorenen Jahr für Arbeitnehmer und fordert Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Stärkung der Arbeitnehmerrechte.

    Wirtschaft: Deutsche Exporte schrumpfen – Produktion steigt

    Die deutsche Produktion ist im November um 0,8 Prozent gestiegen, während die Exporte überraschend um 2,5 Prozent auf 128,1 Milliarden Euro gesunken sind. Experten hatten mit einem Rückgang gerechnet, jedoch nicht in diesem Ausmaß. Die schwächere Nachfrage aus den USA und Europa wird als Hauptursache für den Rückgang identifiziert.

    Im Gegensatz dazu wuchsen die Ausfuhren nach China um 3,4 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Die Importe stiegen ebenfalls um 0,8 Prozent auf 115,1 Milliarden Euro, was einen Zuwachs von 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Außenhandelsüberschuss schrumpfte auf 13,1 Milliarden Euro, den niedrigsten Wert seit Dezember 2022.

    „Wir sehen keine Trendwende, sondern bestenfalls eine Atempause“, so Dirk Jandura, Verbandspräsident.

    Zusammenfassung: Während die deutsche Produktion steigt, schrumpfen die Exporte um 2,5 Prozent, was auf eine schwächere Nachfrage aus den USA und Europa zurückzuführen ist.

    Kommentar: Mercosur bietet riesige Chancen für Europas Wirtschaft

    Die EU hat dem Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten zugestimmt, was als großer Schritt für die europäische Wirtschaft angesehen wird. Das Abkommen könnte den Zugang zu einem der größten Märkte der Welt ermöglichen und somit neue Handelsmöglichkeiten schaffen. Die Zustimmung war jedoch nicht ohne Widerstand, insbesondere von europäischen Bauern, die um ihre Wettbewerbsfähigkeit fürchteten.

    Die Chancen, die sich aus diesem Abkommen ergeben, könnten für die europäische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung sein, insbesondere in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Experten betonen, dass die EU nun aktiv die Vorteile des Abkommens nutzen muss, um ihre Position im globalen Handel zu stärken.

    „Die EU muss sich jetzt auf die Chancen konzentrieren, die Mercosur bietet“, so ein Wirtschaftsexperte.

    Zusammenfassung: Das Mercosur-Abkommen könnte der europäischen Wirtschaft erhebliche Chancen bieten, trotz der Bedenken von europäischen Bauern.

    Wirtschaft: Söder fordert rasche Reformen

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat in einem Interview rasche Reformen gefordert, um den Ängsten der Menschen entgegenzutreten. Er betont die Notwendigkeit, klare Entscheidungen zu treffen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft zu stärken. Söder stellt die Frage, ob es unzumutbar sei, pro Woche eine Stunde mehr zu arbeiten, um die Konjunktur anzukurbeln.

    Er warnt, dass die großen Säulen, auf denen Deutschland stabil stand, brüchig geworden sind und fordert eine Anpassung an die veränderten globalen Bedingungen. Söder sieht die Notwendigkeit, sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft als auch die Verteidigungsfähigkeit des Landes zu stärken.

    „Wir dürfen nicht zulassen, dass wir absteigen“, so Söder.

    Zusammenfassung: Markus Söder fordert rasche Reformen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Anpassung an die veränderten globalen Bedingungen.

    Einschätzung der Redaktion

    Der Rückgang der Ausbildungsverträge in Baden-Württemberg ist ein alarmierendes Signal für die zukünftige Fachkräftesicherung. Die Tatsache, dass Unternehmen trotz offener Stellen Schwierigkeiten haben, geeignete Kandidaten zu finden, deutet auf tiefere strukturelle Probleme im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt hin. Wenn die Ausbildung nicht jetzt priorisiert wird, könnte dies langfristig zu einem Fachkräftemangel führen, der die Wettbewerbsfähigkeit der Region gefährdet.

    Zusätzlich ist der geforderte Bürokratieabbau in Sachsen ein notwendiger Schritt, um Unternehmen zu entlasten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Identifizierung konkreter Probleme zeigt, dass es einen klaren Handlungsbedarf gibt, um die Effizienz zu steigern und die Innovationskraft der Unternehmen zu fördern.

    Die Warnung des DGB vor einem verlorenen Jahr für Arbeitnehmer unterstreicht die Dringlichkeit, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Rechte der Beschäftigten zu stärken. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit ist es entscheidend, dass die Politik proaktive Maßnahmen ergreift, um die Ängste der Arbeitnehmer ernst zu nehmen und ihnen Sicherheit zu bieten.

    Die Entwicklung der deutschen Exporte, die trotz steigender Produktion zurückgehen, zeigt die fragilen Bedingungen im internationalen Handel. Die Abhängigkeit von Märkten wie den USA und Europa macht die deutsche Wirtschaft anfällig für externe Schocks, was eine Diversifizierung der Exportmärkte notwendig macht.

    Das Mercosur-Abkommen bietet der europäischen Wirtschaft zwar große Chancen, jedoch müssen die Bedenken der heimischen Landwirtschaft ernst genommen werden. Ein ausgewogenes Vorgehen ist erforderlich, um die Vorteile des Abkommens zu nutzen, ohne die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Bauern zu gefährden.

    Schließlich ist die Forderung von Markus Söder nach raschen Reformen ein Zeichen für die Notwendigkeit, sich an die veränderten globalen Bedingungen anzupassen. Die Diskussion über Arbeitszeit und Wettbewerbsfähigkeit muss jedoch sensibel geführt werden, um die Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und sozialer Gerechtigkeit zu wahren.

    Quellen:

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    Ich finde das echt krass mit den Ausbildungsverträgen in Baden-Württemberg. 6,3% is ja echt viel! Ich meine, wenn da weniger Auszubildende sind, was machen die Firmen dann? Die Eltern sagen ja oft, dass man erst eine Ausbildung machen soll bevor man studiert, aber wenn die Ausbildungen weniger werden, naja, wo soll das hinführen? Ich hab jezz in Nem Kommentar gelesen, dass die Firmen garnicht mal genug geeignete Bewerber finden. Da kann man sich doch fragen, ob das daran liegt, dass die ganzen Schulabschlüsse nicht mehr so viel wert sind, oder? Und was ist mit den Lehren, die sind wirklich wichtig? Die singen immer von Fachkräfte, aber wenn die jungen Leute nicht mehr ausgebildet werden, dann habens die Firmen bald schwer, oder?

    Ich finds auch komisch, dass fleissige Leute nicht unbedingt die Stellen bekommen, weil die Firmen vorsichtig sein müssen. Das ist wie wenn man ein Auto kauft und dann merkt, dass der Markt doch ganz anders läuft – total ungerecht, denkt man sich so. Gleichzeitig redet ja der DGB über die Arbeitsbedingungen. Gut dass sie sich dafür einsetzen, aber ich glaub die Politik wird die Sorgen nicht ernst genug nehmen, da ja doch erst mal alles ein bisschen durcheinander ist, mit diese ganzen Umstellungen und so.

    Ach und Söder, der sagt, dass die Arbeitsstunden erhöht werden sollen – ich frag mich ernsthaft, ob das die Lösung ist. Wenn man schon gerade so viel Stress hat und dann noch mehr arbeiten soll, das ist doch nicht grad der Weg vorwärts. Vielleicht sollte man die Arbeitsplätze und die Ausbildung so reformieren, dass mehr Leute einfach Spaß daran haben, oder? Das würde das ganze System viel entspannter machen, oder was denkt ihr?

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