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Die aktuellen Entwicklungen in der Wirtschaft zeigen sowohl Herausforderungen als auch positive Trends. Während der europäische Autokonzern Stellantis mit massiven Abschreibungen aufgrund schwacher E-Auto-Nachfrage kämpft, verzeichnen die deutschen Exporte erstmals seit zwei Jahren wieder einen Anstieg. Zudem wird beim Mittelstandsjahresempfang des BVMW die essentielle Verbindung zwischen Wohlstand und Demokratie thematisiert. In diesem Pressespiegel werfen wir einen Blick auf die wichtigsten wirtschaftlichen Ereignisse und deren Auswirkungen auf die Märkte.
Schwache Nachfrage nach E-Autos: Stellantis schreibt 22 Milliarden Euro ab
Der europäische Autokonzern Stellantis hat aufgrund der schwachen Nachfrage nach E-Autos massive Verluste verzeichnet. Konzern-Chef Filosa gab bekannt, dass das Unternehmen rund 22 Milliarden Euro abschreiben muss. Er räumte ein, dass das Tempo der Energiewende und die Bedürfnisse der Autofahrer falsch eingeschätzt wurden.
„Wir haben das Tempo der Energiewende und die Bedürfnisse der Autofahrer falsch eingeschätzt“, sagte Filosa.
Diese Abschreibungen haben zu einem dramatischen Rückgang des Aktienkurses geführt, was die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens verstärkt. Stellantis steht vor der Herausforderung, die eigene Strategie zur Elektrifizierung zu überdenken und sich an die Marktbedingungen anzupassen.
Zusammenfassung: Stellantis muss 22 Milliarden Euro abschreiben aufgrund schwacher E-Auto-Nachfrage, was den Aktienkurs stark belastet.
Deutsche Exporte steigen erstmals seit zwei Jahren
Die deutschen Exporte haben im Jahr 2025 erstmals seit zwei Jahren wieder zugenommen, was auf einen starken Dezember zurückzuführen ist. Laut dem Statistischen Bundesamt stiegen die Ausfuhren um 4,0 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf gut 133 Milliarden Euro. Insgesamt beliefen sich die Exporte auf 1.569,6 Milliarden Euro, was einem Plus von 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Der Präsident des Exportverbands BGA, Dirk Jandura, betonte, dass die Exporteure trotz massiver Belastungen wie US-Zöllen und geopolitischen Spannungen widerstandsfähig geblieben sind. Besonders bemerkenswert ist, dass die Exporte in die USA im Dezember um knapp neun Prozent auf 11,8 Milliarden Euro gestiegen sind.
Zusammenfassung: Deutsche Exporte steigen 2025 um 1,0 Prozent, mit einem starken Dezember, der die positive Entwicklung maßgeblich beeinflusste.
Exportbilanz: Deutsche Wirtschaft verzeichnet 2025 wieder ein Exportplus
Im Jahr 2025 meldete das Statistische Bundesamt ein Exportplus von 1,0 Prozent, während die Importe um 4,4 Prozent zunahmen. Der Exportüberschuss belief sich auf 200,4 Milliarden Euro, wobei China die USA als wichtigsten Handelspartner ablöste. Die Exporte in die EU-Staaten stiegen um 4,2 Prozent, während die Exporte nach China und in die USA um 9,3 Prozent zurückgingen.
Im Dezember 2025 stiegen die Exporte um 4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wobei die USA als Hauptabnehmer hervorstachen. Trotz der Herausforderungen bleibt die deutsche Wirtschaft optimistisch und zeigt Anzeichen einer Stabilisierung im Außenhandel.
Zusammenfassung: Exportüberschuss von 200,4 Milliarden Euro in 2025, mit einem Anstieg der Exporte in die EU, während die Exporte nach China und in die USA zurückgingen.
Mittelstandsjahresempfang des BVMW: „Es gibt Demokratie nicht ohne Wohlstand“
Beim Mittelstandsjahresempfang des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft (BVMW) betonte NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes die Bedeutung einer gut funktionierenden Wirtschaft für die Demokratie. Sie erklärte, dass Wohlstand eine Voraussetzung für Demokratie sei und dass die Politik dafür sorgen müsse, dass die Wirtschaft wieder ans Laufen kommt.
Brandes hob hervor, dass das Land Nordrhein-Westfalen gezielt in Künstliche Intelligenz investiere, um die Wirtschaft zu modernisieren und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Der Empfang zeigte die Wichtigkeit der Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.
Zusammenfassung: Beim BVMW-Empfang wurde die Verbindung zwischen Wohlstand und Demokratie betont, während die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz für die wirtschaftliche Zukunft hervorgehoben wurde.
Einschätzung der Redaktion
Die aktuellen Entwicklungen bei Stellantis verdeutlichen die Herausforderungen, vor denen die Automobilindustrie steht, insbesondere im Hinblick auf die Elektrifizierung. Die massiven Abschreibungen von 22 Milliarden Euro sind ein alarmierendes Signal für den Konzern und die gesamte Branche. Sie zeigen, dass die Anpassung an die sich verändernden Marktbedingungen und Verbraucherbedürfnisse entscheidend ist. Ein Fehlschlag in der Einschätzung dieser Faktoren kann nicht nur zu finanziellen Einbußen führen, sondern auch das Vertrauen der Investoren nachhaltig beeinträchtigen. Stellantis muss nun dringend seine Strategie überdenken, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und die Unsicherheit zu beseitigen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Situation bei Stellantis sowohl für das Unternehmen als auch für die gesamte Automobilbranche von großer Bedeutung ist, da sie die Notwendigkeit einer flexiblen und anpassungsfähigen Unternehmensstrategie unterstreicht.
Im Gegensatz dazu zeigen die steigenden deutschen Exporte ein positives Signal für die Wirtschaft. Der Anstieg um 1,0 Prozent und die starke Leistung im Dezember deuten darauf hin, dass die deutsche Wirtschaft trotz globaler Herausforderungen resilient bleibt. Besonders die Zunahme der Exporte in die USA ist bemerkenswert und könnte auf eine Stabilisierung der Handelsbeziehungen hindeuten. Diese Entwicklung könnte auch das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft stärken und die Grundlage für zukünftiges Wachstum legen.
Insgesamt ist die positive Exportentwicklung ein ermutigendes Zeichen für die deutsche Wirtschaft, das auf eine mögliche Erholung und Stabilität im Außenhandel hinweist.
Die Aussagen von NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes beim Mittelstandsjahresempfang verdeutlichen die enge Verbindung zwischen wirtschaftlichem Wohlstand und demokratischer Stabilität. Die Betonung der Investitionen in Künstliche Intelligenz zeigt, dass der Mittelstand bereit ist, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Dies ist besonders wichtig, da die Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entscheidend für die Innovationskraft und die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verbindung zwischen Wohlstand und Demokratie sowie die Förderung von Innovationen durch Künstliche Intelligenz zentrale Themen sind, die die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich beeinflussen werden.
Quellen:
- Wirtschaft - Schwache Nachfrage nach E-Autos: Stellantis schreibt 22 Milliarden Euro ab - Aktienkurs bricht ein
- Update Wirtschaft vom 06.02.2026
- Wirtschaft - Schwache Nachfrage nach E-Autos: Stellantis schreibt 22 Milliarden Euro ab - Aktienkurs bricht ein
- Endspurt: Deutsche Exporte steigen erstmals seit zwei Jahren
- Beim Mittelstandsjahresempfang des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft befragte Gastgeber Stefan A. Wagemann unter anderem NRW-Wissenschaftsministerin Ina Brandes. - Rheinische Post
- Exportbilanz: Deutsche Wirtschaft verzeichnet 2025 wieder ein Exportplus













