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Eine aktuelle Insa-Umfrage in Rheinland-Pfalz zeigt, dass die Bevölkerung eine klare Priorität auf wirtschaftliche Themen von der neuen Landesregierung legt. Mit 80 Prozent der Befragten, die eine stärkere Fokussierung auf die Wirtschaft fordern, wird deutlich, dass die Bürger besorgt über die wirtschaftliche Entwicklung sind. Besondere Herausforderungen wie hohe Energiekosten und Bürokratie stehen im Fokus der Diskussion. Diese Umfrage, die im Auftrag des Verbands der Familienunternehmer durchgeführt wurde, wirft ein Schlaglicht auf die Erwartungen und Sorgen der Rheinland-Pfälzer in Bezug auf die zukünftige Wirtschaftspolitik.
Umfrage: Neue Regierung soll Wirtschaft mehr in Fokus rücken
In Rheinland-Pfalz zeigt eine aktuelle Insa-Umfrage, dass 80 Prozent der Bevölkerung eine hohe Priorität für die Wirtschaft von der kommenden Landesregierung erwarten. 70 Prozent der Befragten sehen die Landespolitik in zentraler Verantwortung für die wirtschaftliche Stärke und Stabilität des Bundeslandes. Diese Umfrage wurde im Auftrag des Verbands der Familienunternehmer durchgeführt.
Die Umfrage ergab zudem, dass 51 Prozent der Befragten die wirtschaftliche Entwicklung der letzten fünf Jahre negativ bewerten. 53 Prozent äußerten Unzufriedenheit mit der Wirtschaftspolitik der amtierenden Ampelregierung. Besondere Sorgen machen sich 35 Prozent der Rheinland-Pfälzer um ihren Arbeitsplatz, was auf eine besorgniserregende Stimmung in der Bevölkerung hinweist.
„Wenn Menschen Angst um ihren Job haben, ist das ein Warnsignal für den Standort“, mahnte Kai Rinklake, Landesvorsitzender des Verbands der Familienunternehmer in Rheinland-Pfalz.
Die Umfrage identifizierte hohe Energiekosten (49 Prozent), hohe Bürokratie und langsame Genehmigungen (48 Prozent) sowie die hohe Steuer- und Abgabenlast (41 Prozent) als die drei Hauptgründe für die wirtschaftlichen Probleme in Rheinland-Pfalz.
Zusammenfassung: Die Umfrage zeigt, dass die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz eine stärkere Fokussierung auf wirtschaftliche Themen von der neuen Regierung erwartet. Hohe Energiekosten und Bürokratie werden als Hauptprobleme identifiziert.
Verbraucherpreise: US-Inflationsrate sinkt im Januar stärker als erwartet
Die Inflationsrate in den USA ist im Januar auf 2,4 Prozent gesunken, was 0,3 Prozentpunkte weniger ist als erwartet. Dies ist vor allem auf sinkende Energiepreise zurückzuführen, während die Preise für Lebensmittel, Kleidung und Dienstleistungen gestiegen sind. Im Dezember 2025 lag die Inflationsrate noch bei 2,7 Prozent.
Die Kerninflation, die die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Lebensmittel ausschließt, fiel auf 2,5 Prozent. Diese Entwicklung könnte den Druck auf die US-Notenbank Federal Reserve verringern, die in den letzten Jahren den Leitzins mehrfach angehoben hat, um die Inflation zu bekämpfen.
Zusammenfassung: Die US-Inflation ist im Januar auf 2,4 Prozent gesunken, was auf sinkende Energiepreise zurückzuführen ist. Die Kerninflation liegt bei 2,5 Prozent, was die Fed genau beobachtet.
Eurozone: Wirtschaft wächst im Herbst wie erwartet
Die Wirtschaft der Eurozone hat im Herbst 2025 wie erwartet ein moderates Wachstum verzeichnet. Dies wurde durch eine stabile Nachfrage und eine positive Entwicklung im Dienstleistungssektor unterstützt. Die Wachstumsprognosen für die Eurozone bleiben optimistisch, trotz der Herausforderungen durch geopolitische Spannungen und Inflation.
Analysten betonen, dass die wirtschaftliche Stabilität in der Eurozone entscheidend für die zukünftige Entwicklung ist. Die anhaltende Nachfrage in den wichtigsten Sektoren könnte dazu beitragen, die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen.
Zusammenfassung: Die Eurozone verzeichnet ein moderates Wirtschaftswachstum im Herbst 2025, unterstützt durch stabile Nachfrage und positive Entwicklungen im Dienstleistungssektor.
Russlands Wirtschaft: Wie Ukraine-Drohnen Putins Öl-Imperium schaden
Die russische Wirtschaft ist stark von Gewinnen aus dem Energiehandel abhängig. Im Kontext des Ukraine-Kriegs werden große russische Ölraffinerien zunehmend durch Drohnenangriffe der Ukraine attackiert, was zu finanziellen Schäden und Beeinträchtigungen der Verarbeitungsprozesse führt.
Zusätzlich schränken internationale Sanktionen den Ölhandel ein, was die Kriegseinnahmen von Präsident Putin weiter schmälert. Diese Entwicklungen haben erhebliche Auswirkungen auf die russische Wirtschaft und deren Stabilität.
Zusammenfassung: Die Drohnenangriffe der Ukraine und internationale Sanktionen beeinträchtigen die russische Ölindustrie erheblich und schmälern Putins Kriegseinnahmen.
In Deutschland sind immer weniger Jobs vom Export nach China abhängig
Eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zeigt, dass die Zahl der Arbeitsplätze in Deutschland, die vom Export nach China abhängen, stark gesunken ist. Dies ist ein Zeichen für die sich verändernde Handelslandschaft und die zunehmende Diversifizierung der deutschen Exportmärkte.
Die Abhängigkeit von China als Exportziel hat in den letzten Jahren abgenommen, was auf eine strategische Neuausrichtung der deutschen Wirtschaft hinweist. Unternehmen suchen zunehmend nach neuen Märkten, um ihre Risiken zu streuen.
Zusammenfassung: Die Abhängigkeit deutscher Arbeitsplätze vom Export nach China ist gesunken, was auf eine Diversifizierung der Exportmärkte hinweist.
Neu gewählter Beirat Net Zero Valley Lausitz
Die Stadt Cottbus hat die 2. Auflage des Handlungskonzepts Wirtschaft veröffentlicht, das klare Strategien und frische Impulse für den Standort bietet. Im Fokus stehen eine wirtschaftsfreundlichere Verwaltung, die Entwicklung attraktiver Gewerbeflächen, Fachkräftesicherung und eine stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft.
Das Konzept wurde in Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren weiterentwickelt und berücksichtigt aktuelle Entwicklungen wie das Net Zero Valley Lausitz. Es ist ab sofort digital verfügbar und soll die wirtschaftliche Zukunft von Cottbus fördern.
Zusammenfassung: Cottbus hat ein neues Handlungskonzept veröffentlicht, das die wirtschaftliche Entwicklung durch eine stärkere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft fördern soll.
Einschätzung der Redaktion
Die Umfrage in Rheinland-Pfalz verdeutlicht die drängenden wirtschaftlichen Sorgen der Bevölkerung und die Erwartung an die neue Landesregierung, diese Herausforderungen aktiv anzugehen. Die hohe Priorität, die der Wirtschaft eingeräumt wird, spiegelt ein starkes Bedürfnis nach Stabilität und Sicherheit wider, insbesondere in Zeiten, in denen 35 Prozent der Befragten um ihren Arbeitsplatz fürchten. Die identifizierten Probleme wie hohe Energiekosten und Bürokratie erfordern dringende Maßnahmen, um das Vertrauen der Bürger in die wirtschaftliche Zukunft zu stärken.
Die Unzufriedenheit mit der bisherigen Wirtschaftspolitik der Ampelregierung könnte zudem politische Konsequenzen nach sich ziehen, da die Wähler klare Veränderungen fordern. Die neue Regierung steht vor der Herausforderung, nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern, sondern auch das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.
Insgesamt zeigt die Umfrage, dass die wirtschaftliche Ausrichtung der neuen Regierung entscheidend für die Stabilität und das Wohlbefinden der Bürger in Rheinland-Pfalz sein wird.
Wichtigste Erkenntnisse: 80% der Bevölkerung erwarten eine stärkere Fokussierung auf die Wirtschaft. Hohe Energiekosten und Bürokratie sind zentrale Probleme. Die neue Regierung muss das Vertrauen der Bürger zurückgewinnen.
Quellen:
- Umfrage: Neue Regierung soll Wirtschaft mehr in Fokus rücken
- Verbraucherpreise: US-Inflationsrate sinkt im Januar stärker als erwartet
- Eurozone: Wirtschaft wächst im Herbst wie erwartet - boerse.de
- Russlands Wirtschaft: Wie Ukraine-Drohnen Putins Öl-Imperium schaden
- Wirtschaft - In Deutschland sind immer weniger Jobs vom Export nach China abhängig
- Neu gewählter Beirat Net Zero Valley Lausitz













