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Frauen gewinnen in der Wirtschaft zunehmend an Einfluss – doch noch immer sind ihre Stimmen oft unterrepräsentiert. Mit dem neuen Netzwerk „Business Women IHK Aachen“ setzt die IHK Aachen ein klares Signal für mehr Sichtbarkeit, Austausch und Unterstützung von Unternehmerinnen in der Region. Die Initiative bringt engagierte Frauen zusammen, fördert den Dialog auf Augenhöhe und stärkt weibliche Führungskräfte als entscheidenden Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.
Starke Impulse für weibliche Stimmen in der Wirtschaft
Mit der Gründung des Unternehmerinnen-Netzwerks „Business Women IHK Aachen“ setzt die Industrie- und Handelskammer Aachen (IHK) ein deutliches Zeichen für die Förderung und Vernetzung von Frauen in der Wirtschaft. Rund 60 Unternehmerinnen aus der Region folgten der Einladung von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel zur Auftaktveranstaltung in der Kohlibri Eventlocation in Aachen. Professorin Ulrike Malmendier, eine der fünf Wirtschaftsweisen der Bundesregierung, betonte: „Wirtschaftshemmnis Nummer eins ist der Fachkräftemangel. Ein davon stark betroffenes Land wie Deutschland muss sein gesamtes Humankapital nutzen. Frauen sind wichtig für eine unterschiedliche Sichtweise und eine Bereicherung für alle Wirtschaftszweige.“
Kohl-Vogel erklärte: „Mit unserem neuen Netzwerk möchten wir vor allem weibliche Stimmen in der Wirtschaft sichtbarer und wahrnehmbarer machen. Es geht um Austausch auf Augenhöhe, gegenseitige Inspiration und konkrete Unterstützung.“ Das Netzwerk ist Teil der bundesweiten Initiative „Business Women IHK“ der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Bundesweit engagieren sich bereits rund 300 Unternehmerinnen aus kleinen, mittleren und großen Firmen im Netzwerk der DIHK Business Women. Unternehmerinnen aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg sind ausdrücklich willkommen und können sich kostenlos registrieren.
„Eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für die Stärke und Zukunftsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.“ (herzog-magazin.de)
- Rund 60 Unternehmerinnen bei der Auftaktveranstaltung in Aachen
- Bundesweit etwa 300 Unternehmerinnen im DIHK-Netzwerk aktiv
- Fokus auf Austausch, Inspiration und Unterstützung
Infobox: Das Netzwerk „Business Women IHK Aachen“ ist ein wichtiger Baustein der regionalen Wirtschaftsförderung und Teil einer bundesweiten Initiative zur Stärkung weiblicher Führungskräfte. (Quelle: herzog-magazin.de)
Zollstreit: Indiens Widerstand gegen Trumps Politik
Im internationalen Zollstreit zeigt sich Indien unter Premierminister Narendra Modi widerstandsfähig gegenüber den Forderungen von US-Präsident Donald Trump. Während Trump in der Vergangenheit viele Länder zu wirtschaftlichen Zugeständnissen bewegen konnte, bleibt Indien standhaft und sucht stattdessen die Annäherung an China. Die FAZ berichtet, dass Modi die Versuche der USA, Indien zu einer Öffnung seiner Wirtschaft zu zwingen, als eine Wiederholung vergangener Demütigungen empfindet.
Die Auswirkungen der amerikanischen Zollpolitik sind auch in anderen Ländern spürbar. Schweizer Unternehmen wie Ricola, Swatch und Victorinox bangen um ihr Amerikageschäft und passen sich an die veränderten Bedingungen an. In Deutschland trennt sich Porsche von einer eigenen Batteriezellfertigung und streicht 200 Stellen bei der Tochtergesellschaft Cellforce. Continental bringt trotz Autokrise seine Zuliefersparte an die Börse.
- Indien widersetzt sich US-Zollforderungen und sucht Annäherung an China
- Schweizer Unternehmen wie Ricola, Swatch und Victorinox passen sich an
- Porsche streicht 200 Stellen bei Cellforce
- Continental bringt Zuliefersparte an die Börse
Infobox: Der internationale Zollstreit unterstreicht die wachsende Bedeutung strategischer Allianzen und Anpassungsfähigkeit von Unternehmen. (Quelle: FAZ)
Bezahlsysteme: Welche Karten sind wofür geeignet?
Im Alltag stehen Verbraucher vor der Wahl zwischen verschiedenen Bezahlsystemen wie Girocard, Kreditkarte und Debitkarte. Doch nicht jede Karte wird überall akzeptiert. rbb24 Inforadio beleuchtet, welche Karte für welchen Zweck am besten geeignet ist und wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen.
Die Girocard ist in Deutschland weit verbreitet, wird jedoch im Ausland oft nicht akzeptiert. Kreditkarten bieten mehr Flexibilität, sind aber nicht überall gebührenfrei. Debitkarten kombinieren Eigenschaften beider Systeme, werden jedoch ebenfalls nicht überall angenommen. Die Wahl des passenden Bezahlsystems hängt daher stark vom Einsatzort und den individuellen Bedürfnissen ab.
- Girocard: Weit verbreitet in Deutschland, im Ausland oft nicht nutzbar
- Kreditkarte: Flexibel, aber nicht immer gebührenfrei
- Debitkarte: Kombination aus Giro- und Kreditkarte, Akzeptanz variiert
Infobox: Die Auswahl des richtigen Bezahlsystems ist entscheidend für Komfort und Kosten beim Bezahlen – sowohl im Inland als auch im Ausland. (Quelle: rbb24 Inforadio)
Einschätzung der Redaktion
Die gezielte Förderung weiblicher Netzwerke in der Wirtschaft ist ein bedeutender Schritt, um die Diversität in Führungspositionen zu stärken und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Solche Initiativen erhöhen nicht nur die Sichtbarkeit von Unternehmerinnen, sondern schaffen auch Räume für gegenseitige Unterstützung und Inspiration. Die Einbindung von Frauen in wirtschaftliche Entscheidungsprozesse ist ein wesentlicher Faktor für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Die Möglichkeit zur kostenlosen Registrierung senkt Zugangshürden und fördert die Beteiligung aus unterschiedlichen Branchen und Regionen. Insgesamt kann das Netzwerk einen nachhaltigen Beitrag zur Chancengleichheit und zur Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft leisten.
Infobox: Die Stärkung weiblicher Netzwerke fördert Diversität, Innovationskraft und trägt zur Lösung des Fachkräftemangels bei.
Quellen: