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    Mercosur-Abkommen: Wirtschaft profitiert, Landwirtschaft sieht Herausforderungen

    17.01.2026 53 mal gelesen 2 Kommentare

    Das kürzlich unterzeichnete Mercosur-Abkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Partnern sorgt für gemischte Reaktionen in Niedersachsen. Während die Wirtschaft auf neue Chancen und einen Wegfall von Zöllen hofft, zeigen sich Landwirte besorgt über die möglichen Auswirkungen auf ihre Branche. In diesem Artikel beleuchten wir die unterschiedlichen Perspektiven und die weitreichenden Konsequenzen des Abkommens für die niedersächsische Wirtschaft und Landwirtschaft.

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    Mercosur-Abkommen: Wirtschaft hofft, Landwirtschaft bangt

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Samstag das Handelsabkommen Mercosur mit den südeuropäischen Partnern unterzeichnet. Niedersächsische Unternehmen zeigen sich optimistisch, während viele Landwirte skeptisch bleiben. Das Abkommen betrifft den Handel mit Kartoffeln, Milchpulver, Rind- und Schweinefleisch sowie Autoteilen und chemischen Produkten. Zukünftig sollen für etwa 90 Prozent der gehandelten Waren in der gesamten Europäischen Union keine Zölle mehr anfallen.

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    „Für die Wirtschaft ist Mercosur ein Lichtblick in schweren Zeiten“, so Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Hannover.

    Der Arbeitgeberverband Niedersachsenmetall sieht im Wegfall der Zollschranken eine Möglichkeit, den Export zu beflügeln. Volkswagen erhofft sich durch die neue Freihandelszone mit über 700 Millionen Einwohnern eine Diversifizierung der Handelsbeziehungen und eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie.

    Zusammenfassung: Das Mercosur-Abkommen könnte für die niedersächsische Wirtschaft neue Chancen bieten, während die Landwirtschaft vor Herausforderungen steht.

    Wirtschaftslage im Iran: Hier floriert Irans Wirtschaft trotz Sanktionen

    Trotz landesweiter Proteste und einer angespannten ökonomischen Lage zeigt sich die Industrieproduktion im Iran robust. Im Jahr 2024 produzierte der Iran laut dem britischen Energy Institute mit fast 263 Milliarden Kubikmetern mehr Erdgas als China und belegt den vierten Platz in der weltweiten Rohölproduktion. Der Iran hat Wege gefunden, sein Exportgeschäft fortzuführen, trotz der verschärften Sanktionen.

    China bleibt der größte Abnehmer iranischen Öls, während auch Russland und andere Länder Handelsbeziehungen aufrechterhalten. Die petrochemische Industrie in Assaluyeh zeigt ebenfalls eine hohe Auslastung, was auf eine intakte Produktion hindeutet.

    Zusammenfassung: Die iranische Wirtschaft zeigt trotz Sanktionen eine bemerkenswerte Resilienz, insbesondere in der Öl- und Petrochemiebranche.

    Abwärtstrend für Russlands Wirtschaft: Putins Handelspartner zieht den Stecker

    China hat die Stromimporte aus Russland zum 1. Januar 2026 vollständig eingestellt, was einen Rückschlag für die russische Wirtschaft darstellt. Der bestehende Stromliefervertrag, der bis 2037 läuft, sieht eine Lieferung von rund 100 Milliarden Kilowattstunden vor, doch die hohen Preise machen den Kauf für China unattraktiv. Der russische Energieminister erklärte, dass die Priorität darin liege, den steigenden Strombedarf im russischen Fernen Osten zu decken.

    Die Exporte nach China sind in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken, von 4,6 Milliarden Kilowattstunden im Jahr 2022 auf nur noch 0,3 Milliarden Kilowattstunden in den ersten neun Monaten des Jahres 2025.

    Zusammenfassung: Chinas Entscheidung, den Stromimport aus Russland einzustellen, markiert einen weiteren Rückschlag für die russische Wirtschaft und verstärkt den Abwärtstrend im Handel.

    Hagens Stadtspitze und Wirtschaft verabreden engeren Dialog

    Der Hagener Oberbürgermeister Dennis Rehbein hat sich mit den Spitzen der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) getroffen, um zentrale Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven für die Stadt zu besprechen. Themen wie die Passantenfrequenz in der Innenstadt, die Entwicklung von Gewerbeflächen und die Verkehrsinfrastruktur standen im Fokus des Gesprächs.

    SIHK-Präsident Ralf Stoffels betonte die Notwendigkeit einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Stadt und Wirtschaft, um die Lebensqualität der Bürger und die Attraktivität für Unternehmen zu erhöhen.

    Zusammenfassung: Der Dialog zwischen der Stadt Hagen und der Wirtschaft soll intensiviert werden, um gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen der Stadt zu finden.

    Einschätzung der Redaktion

    Das Mercosur-Abkommen stellt einen bedeutenden Schritt für die europäische Wirtschaft dar, insbesondere für die niedersächsische Industrie, die von den wegfallenden Zöllen profitieren könnte. Die optimistische Haltung der Unternehmen, wie die von Volkswagen, deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken soll. Allerdings bleibt die Skepsis der Landwirte nicht unbeachtet, da sie durch den erhöhten Wettbewerb aus Südamerika unter Druck geraten könnten. Die Herausforderung wird darin bestehen, ein Gleichgewicht zwischen wirtschaftlichem Wachstum und der Unterstützung der heimischen Landwirtschaft zu finden.

    Im Iran zeigt sich eine bemerkenswerte wirtschaftliche Resilienz, die trotz internationaler Sanktionen und interner Unruhen besteht. Die starke Leistung in der Öl- und Petrochemiebranche könnte darauf hindeuten, dass der Iran in der Lage ist, seine wirtschaftlichen Beziehungen zu diversifizieren und aufrechtzuerhalten, was für die Stabilität der Region von Bedeutung ist.

    Die Entscheidung Chinas, die Stromimporte aus Russland einzustellen, ist ein weiterer schwerer Schlag für die russische Wirtschaft, die bereits unter Druck steht. Dies könnte die Abhängigkeit Russlands von anderen Märkten weiter verstärken und die wirtschaftliche Isolation vertiefen. Die sinkenden Exporte nach China sind ein alarmierendes Zeichen für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Russlands.

    In Hagen wird der Dialog zwischen Stadt und Wirtschaft intensiviert, was als positiver Schritt zur Lösung lokaler Herausforderungen gewertet werden kann. Eine enge Zusammenarbeit könnte dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern und die Attraktivität der Stadt für Unternehmen zu erhöhen, was langfristig auch der Bevölkerung zugutekommt.

    Quellen:

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    Wow das ist echt interesant! Ich hab auch die denkommentare von die anderen gelesen und ich find es echt verrückt wie unterschiedlich die ansichten sind. Die einen sagen es wird alles besser und die landwirte sind nur am heulen weil die angst vor billig fleisch haben. Aber hey wenn man mal überlegt, vielleicht können die sich auch anpassen, oder? Wie oft hat man gehört das gute alte heimatprodukte echt teuer sind und die landwirtschaft das nicht packt. Ich meine die supermärkte wollen die Kunden und nie die Bauern, da müsste sich ja was ändern!

    Außerdem, wie kann man nur sooo viele neue möglichkeiten für exporte im gesicht sehen und sich nur um die Zölle sorgen machen. Naja wie gesagt, ich bin kein experte, aber das ist doch wichtig zu diskutieren! Was ich auch komisch finde ist, daß der Artikel so viel über den Iran und Rusland redet, wo am Ende der Aufhänger das Mercosur Abkommen war. Irgendwie verwirrend, oder? Ich war grad bei den Gedanken an neue Märkte für heimische Produkte und schwuppdiwupp ist man bei irgendwelchen Sanktionen und Stromimporten gelandet. Vielleicht sollte man die themen besser trennen, dann kommt nicht so ein durcheinander.

    Ich bleib jedenfalls gespannt was die zukunft für uns bringt, vllt finden die Landwirte einen Weg die neuen Herausforderungen zu meistern und die wirtschft kann blühen! ?
    Ich finde es auch komisch, dass der Artikel die Themen so durcheinandermischt – arm an Klarheit, bin echt gespannt, wie sich da langfristig was entwickeln kann!

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