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    Iran-Krieg könnte Inflation in Deutschland auf sechs Prozent treiben, warnt RWI-Ökonom

    13.03.2026 56 mal gelesen 2 Kommentare

    Die aktuellen geopolitischen Spannungen, insbesondere der Iran-Krieg, werfen einen Schatten auf die wirtschaftliche Stabilität in Deutschland. RWI-Ökonom Torsten Schmidt warnt vor einer möglichen Inflation von bis zu sechs Prozent, sollte der Konflikt länger andauern. Hohe Ölpreise und drohende Engpässe auf dem Weltmarkt könnten nicht nur die Verbraucherpreise in die Höhe treiben, sondern auch das Wirtschaftswachstum gefährden. In diesem Pressespiegel beleuchten wir die weitreichenden Auswirkungen des Krieges auf die deutsche Wirtschaft sowie die Reaktionen der Politik und der Industrie auf diese Herausforderungen.

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    Iran-Krieg: Inflation könnte auf sechs Prozent steigen, warnt RWI-Ökonom

    Der Konjunkturchef des RWI-Leibniz-Instituts, Torsten Schmidt, äußert besorgniserregende Prognosen zur Inflation in Deutschland im Kontext des Iran-Kriegs. Sollte der Konflikt länger als vier Wochen andauern, könnte die Inflation in diesem Jahr vorübergehend auf sechs Prozent steigen. Schmidt betont, dass hohe Ölpreise die Verbraucherpreise in die Höhe treiben und ein längerer Krieg das Wirtschaftswachstum gefährden könnte, was Deutschland in das vierte Jahr der Rezession führen würde.

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    Schmidt warnt zudem, dass bei anhaltenden Kämpfen im Iran und der Zerstörung von Öl- und Gasanlagen in den Golfstaaten echte Engpässe auf dem Weltmarkt drohen. Er hält sogar einen Ölpreis von 150 Dollar pro Barrel für möglich. Im Falle eines schnelleren Kriegsendes könnte die Inflationsrate im Sommer auf drei Prozent steigen, mit einer Gesamtjahresprognose von 2,6 Prozent.

    „Die Preise für Benzin und Diesel werden zunächste auf hohem Niveau und bei zwei Euro pro Liter bleiben.“ - Torsten Schmidt

    Zusammenfassung: RWI-Ökonom Torsten Schmidt warnt vor einer möglichen Inflation von sechs Prozent, sollte der Iran-Krieg länger andauern. Hohe Ölpreise und mögliche Engpässe auf dem Weltmarkt könnten die deutsche Wirtschaft stark belasten.

    Partystimmung kehrt zurück: Rüstungsbranche hilft der deutschen Börse wieder auf die Beine

    Die Deutsche Börse erlebt eine Rückkehr der Euphorie, insbesondere durch die Rüstungsbranche, die in den letzten Jahren eine Flaute überwunden hat. Laut der Unternehmensberatung EY könnten bis zu zehn Börsengänge in Deutschland bis 2026 stattfinden. Die Rüstungsindustrie zeigt sich als treibende Kraft, mit erfolgreichen Börsenstarts wie dem von Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS), dessen Aktie am ersten Handelstag um 40 Prozent stieg.

    Aktuell stehen mehrere Unternehmen aus dem Rüstungssektor in den Startlöchern für einen Börsengang. Das Startup Helsing, das KI-basierte Drohnentechnologie entwickelt, hat kürzlich 600 Millionen Euro von Investoren eingesammelt und wird mit etwa 12 Milliarden Euro bewertet. Quantum Systems, ein weiteres Rüstungs-Startup, plant einen Börsengang mit einer angestrebten Marktkapitalisierung von zehn Milliarden Euro.

    „Der Krieg ist zurück und damit hat der Rüstungssektor Sonderkonjunktur.“ - Christoph Schalast

    Zusammenfassung: Die Rüstungsbranche belebt die Deutsche Börse, mit mehreren geplanten Börsengängen und einem starken Interesse von Investoren. Der Erfolg von TKMS zeigt das Potenzial der Branche in einem unsicheren Marktumfeld.

    Irankrieg - Kretschmer: Hohe Energiepreise gefährlich für Verbraucher und Wirtschaft

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat die vorübergehende Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl kritisiert. Er bezeichnete diese Entscheidung als falsch und äußerte Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf die europäische Sicherheit. Merz betont, dass die hohen Energiepreise sowohl für Verbraucher als auch für die Wirtschaft gefährlich sind und die Abhängigkeit von geopolitischen Krisen verstärken.

    Die US-Regierung hat die Freigabe von strategischen Ölreserven angekündigt, um den Anstieg der Energiepreise zu bekämpfen. Experten warnen jedoch, dass dies nicht ausreicht, um die steigenden Kosten für Öl und Gas zu stabilisieren, die durch den Iran-Krieg weiter angeheizt werden.

    Zusammenfassung: Merz kritisiert die Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl und warnt vor den Gefahren hoher Energiepreise für Verbraucher und die Wirtschaft. Die Freigabe von Ölreserven könnte die Situation nicht ausreichend entschärfen.

    Sparpläne für Schulen: Wirtschaft warnt vor "spürbaren Folgen"

    Die hessische Wirtschaft äußert sich besorgt über die geplanten Einsparungen im Bildungssektor, die in der kommenden Landtagssitzung beschlossen werden sollen. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) warnt, dass die Kürzungen an Brennpunktschulen spürbare Folgen für die Unternehmen haben könnten. Rund 300 von 650 Stellen, die über einen Sozialindex finanziert werden, sollen wegfallen, was die Fachkräftesicherung gefährdet.

    HIHK-Präsidentin Kirsten Schoder-Steinmüller fordert, die Kürzungen zu überdenken und stattdessen ein zukunftsfestes Modell der Förderung zu entwickeln. Die Wirtschaft benötigt gut vorbereitete Fachkräfte, um den Herausforderungen des Arbeitsmarktes gerecht zu werden.

    „Hessen ist ein starkes Wirtschaftsland – und wir brauchen jedes Talent.“ - Kirsten Schoder-Steinmüller

    Zusammenfassung: Die hessische Wirtschaft warnt vor den negativen Auswirkungen der geplanten Einsparungen an Schulen, die die Fachkräftesicherung gefährden könnten. Der HIHK fordert eine Überprüfung der Kürzungen und ein zukunftsfestes Fördermodell.

    So geht es Frankreichs Wirtschaft

    Frankreichs Wirtschaft steht unter Druck, da die Staatsverschuldung und die politische Instabilität zunehmen. Beobachter ziehen Parallelen zu Griechenland, obwohl die französische Wirtschaft mehr als zwölf Mal so groß ist. Die Unsicherheit in der Politik könnte das Wachstum um 0,2 Prozentpunkte beeinträchtigen, was die Verbraucher und Unternehmen verunsichert.

    Die aktuelle Mitte-rechts-Regierung hat Schwierigkeiten, eine stabile Mehrheit im Parlament zu finden, was die Umsetzung von Reformen erschwert. Die bevorstehenden Kommunalwahlen könnten die politische Landschaft weiter destabilisieren und die wirtschaftliche Erholung behindern.

    Zusammenfassung: Frankreichs Wirtschaft sieht sich Herausforderungen durch steigende Staatsverschuldung und politische Instabilität gegenüber. Die Unsicherheit könnte das Wachstum beeinträchtigen und die Verbraucher verunsichern.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Warnungen von RWI-Ökonom Torsten Schmidt zur Inflation im Kontext des Iran-Kriegs sind alarmierend und verdeutlichen die fragilen Verflechtungen zwischen geopolitischen Konflikten und der Wirtschaft. Ein Anstieg der Inflation auf sechs Prozent könnte nicht nur die Kaufkraft der Verbraucher erheblich beeinträchtigen, sondern auch das Wirtschaftswachstum gefährden und Deutschland in eine tiefere Rezession führen. Die Möglichkeit von Ölpreisen bis zu 150 Dollar pro Barrel zeigt, wie stark die Energiepreise von globalen Krisen beeinflusst werden können, was die Abhängigkeit von stabilen internationalen Märkten weiter verstärkt.

    Die Rückkehr der Euphorie an der Deutschen Börse, insbesondere durch die Rüstungsbranche, könnte kurzfristig positive Impulse setzen, jedoch wirft sie auch Fragen zur langfristigen Stabilität und ethischen Implikationen auf. Die geplanten Börsengänge und das Interesse an Rüstungsunternehmen reflektieren eine besorgniserregende Normalisierung von Krieg und Konflikt als wirtschaftliche Treiber.

    Die Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an der Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Öl unterstreicht die Komplexität der Energiepolitik und deren Auswirkungen auf die europäische Sicherheit. Hohe Energiepreise bleiben ein zentrales Risiko für Verbraucher und Unternehmen, was die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energiepolitik verstärkt.

    Die Sorgen der hessischen Wirtschaft über die geplanten Einsparungen im Bildungssektor sind ebenfalls berechtigt. Die Kürzungen könnten die Fachkräftesicherung gefährden und langfristig negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Region haben. Eine Investition in Bildung ist entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft.

    Insgesamt zeigt sich, dass die aktuellen geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Entscheidungen weitreichende Konsequenzen für die Stabilität und das Wachstum in Deutschland und Europa haben können. Die Notwendigkeit, auf diese Herausforderungen proaktiv zu reagieren, ist dringlicher denn je.

    Quellen:

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    Ich bin echt gespannt, wie das mit der Inflationsprognose weitergeht, aber diese Verbindung zwischen Krieg und Wirtschaft macht mir schon Sorgen – wir sollten die Augen offen halten!
    Also ich versteh das mit der inflation und dem krieg nicht so ganz, aber wenn das wirklich auf sechs prozent steigen soll, dann wird das ja richtig teuer für alles, sogar für brötchen oder so!

    Zusammenfassung des Artikels

    Die geopolitischen Spannungen, insbesondere der Iran-Krieg, könnten die Inflation in Deutschland auf bis zu sechs Prozent treiben und das Wirtschaftswachstum gefährden. Gleichzeitig belebt die Rüstungsbranche die Deutsche Börse mit mehreren geplanten Börsengängen und starkem Investorinteresse.

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