Goldpreis über 5000 Dollar: Wall Street profitiert von Edelmetall-Rally
Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
Veröffentlicht:
Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Die Finanzmärkte zeigen dynamische Entwicklungen mit einem Goldpreis über 5000 Dollar und steigenden Edelmetallpreisen, während die Zollerhöhung auf südkoreanische Waren Handelsbeziehungen belastet. Gleichzeitig erholt sich die deutsche Wirtschaft, während Kiew im Ukraine-Krieg gezielte Angriffe auf Russlands Wirtschaft intensiviert.
Die aktuellen Entwicklungen an den Finanzmärkten und in der internationalen Politik zeigen ein dynamisches Bild. Während die Wall Street von einem Goldrausch profitiert und die Edelmetallpreise neue Höhen erreichen, sorgt die Erhöhung der Zölle auf südkoreanische Waren durch die US-Regierung für Spannungen im Handel. Gleichzeitig gibt es positive Signale aus der deutschen Wirtschaft, die erste Anzeichen einer Erholung zeigt. Im Kontext des Ukraine-Kriegs intensiviert Kiew seine Angriffe auf die russische Wirtschaft, was die geopolitischen Spannungen weiter anheizt. Erfahren Sie mehr über diese spannenden Themen und deren Auswirkungen auf die globale Wirtschaft.
Goldrausch an der Wall Street hält an
Die Wall Street zeigt sich optimistisch, da der Goldpreis erstmals die Marke von 5000 Dollar überschreitet und auf bis zu 5110,50 Dollar je Feinunze ansteigt. Auch Silber verzeichnete einen Anstieg und erreichte zwischenzeitlich 117,69 Dollar, bevor es zum Handelsschluss bei 104 Dollar lag. Experten führen den Anstieg der Edelmetalle auf fallende Zinsen und geopolitische Konflikte zurück.
„Die in dieser Woche anstehenden Gewinne der großen Unternehmen dürften dazu beitragen, die Stimmung in Bezug auf den KI-Handel und den immer noch angeschlagenen Tech-Sektor zu beeinflussen.“ - Chris Larkin, Broker bei E-Trade
Die Aktien von Minenbetreibern profitierten ebenfalls von der Goldpreisrally, wobei Newmont um 1,3 Prozent stieg. USA Rare Earth verzeichnete einen Anstieg von acht Prozent, nachdem die US-Regierung eine mögliche Beteiligung an dem Unternehmen in Höhe von 10 Prozent angekündigt hatte.
Zusammenfassung: Goldpreis über 5000 Dollar, Silber erreicht 117,69 Dollar. Minenaktien steigen, insbesondere Newmont und USA Rare Earth.
Trump erhöht Zölle für Südkorea auf 25 Prozent
US-Präsident Donald Trump hat die Zölle auf Autos und Medikamente aus Südkorea von 15 auf 25 Prozent erhöht. Dies geschah, nachdem das Handelsabkommen mit Südkorea noch nicht vom Parlament des Landes bestätigt worden war. Trump hatte ursprünglich mit Zöllen von 25 Prozent gedroht, bevor er im Juli und Oktober 2025 einen Satz von 15 Prozent festlegte.
Südkorea plant, über mehrere Jahre hinweg 350 Millionen Dollar in den USA zu investieren, während viele Autos unter den Marken Kia und Hyundai in die USA exportiert werden. Diese Zollerhöhung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern haben.
Zusammenfassung: Zölle auf südkoreanische Waren steigen auf 25 Prozent. Handelsabkommen noch nicht genehmigt, Südkorea investiert 350 Millionen Dollar in den USA.
Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Anzeichen der Erholung
Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Anzeichen einer Erholung, da die Auftragsbücher der Industrie im November um nahezu sechs Prozent zulegten. Im Jahresvergleich verzeichnete die Branche sogar einen Zuwachs von über zehn Prozent. Diese positive Entwicklung wird durch verschiedene Maßnahmen der Regierung unterstützt, darunter das Investitionssofortprogramm und die Senkung von Steuern.
Die Industrieproduktion gewinnt zunehmend an Schwung, und der wöchentliche Aktivitätsindex der Bundesbank ist wieder in den positiven Bereich zurückgekehrt. Diese Entwicklungen könnten auf eine spürbare anziehende konjunkturelle Dynamik hindeuten.
Zusammenfassung: Deutsche Industrie verzeichnet Zuwächse von über 10 Prozent. Positive Maßnahmen der Regierung fördern die wirtschaftliche Erholung.
Ukraine-Krieg aktuell: Kiew nimmt erneut Russlands Wirtschaft ins Visier
Im Ukraine-Krieg hat Kiew erneut gezielte Angriffe auf die russische Wirtschaft verübt, darunter eine Attacke auf eine Ölraffinerie. Diese Angriffe sind Teil einer Strategie, um Russlands wirtschaftliche Kapazitäten zu schwächen. Berichten zufolge hat Russland an einem Tag 1020 Soldaten verloren, was die anhaltenden Verluste im Konflikt verdeutlicht.
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete die russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur als „besonders zynisch“. Während in Abu Dhabi über eine mögliche Waffenruhe verhandelt wird, setzt Russland seine Angriffe fort, was die humanitäre Lage in der Ukraine weiter verschärft.
Zusammenfassung: Kiew greift erneut russische Ölraffinerien an. Russland verzeichnet hohe Verluste, während die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur anhalten.
Einschätzung der Redaktion
Die Entwicklungen an der Wall Street, insbesondere der Anstieg des Goldpreises über 5000 Dollar, deuten auf ein wachsendes Vertrauen in Edelmetalle als sichere Anlage hin. Dies könnte Anleger dazu ermutigen, verstärkt in Rohstoffe zu investieren, was die Volatilität an den Märkten erhöhen könnte. Die positive Reaktion der Minenaktien zeigt, dass der Sektor von dieser Entwicklung profitiert, was auf eine verstärkte Nachfrage nach Gold und Silber hindeutet.
Die Zollerhöhung von Trump auf 25 Prozent für südkoreanische Waren könnte die Handelsbeziehungen zwischen den USA und Südkorea erheblich belasten. Diese Maßnahme könnte nicht nur die Preise für Verbraucher in den USA erhöhen, sondern auch die Investitionspläne Südkoreas in den USA gefährden. Langfristig könnte dies zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Beziehungen und zu Unsicherheiten auf den Märkten führen.
Die Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung in Deutschland sind ermutigend. Ein Anstieg der Aufträge um sechs Prozent und die Unterstützung durch staatliche Maßnahmen könnten auf eine nachhaltige Erholung hindeuten. Dies könnte das Vertrauen in die deutsche Wirtschaft stärken und positive Impulse für die gesamte Eurozone setzen.
Im Ukraine-Konflikt zeigt Kiew eine aggressive Strategie zur Schwächung der russischen Wirtschaft. Die hohen Verluste Russlands und die fortgesetzten Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur verdeutlichen die anhaltende Eskalation des Konflikts. Die humanitäre Lage in der Ukraine bleibt kritisch, und die Verhandlungen über eine Waffenruhe könnten durch die militärischen Aktivitäten weiter erschwert werden.
Quellen:
- Erstmals über 5000 Dollar: Goldrausch an der Wall Street hält an
- Welthandel - Trump erhöht Zölle für Südkorea auf 25 Prozent - Wirtschaft
- Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Anzeichen der Erholung
- Wirtschaft vor acht vom 26.01.2026
- (S+) Nordseegipfel in Hamburg: So lief das Energie-Spitzentreffen der Anrainer-Staaten
- Ukraine-Krieg aktuell: Kiew nimmt erneut Russlands Wirtschaft ins Visier – Attacke auf Ölraffinerie