Quersubventionierung
Quersubventionierung
Quersubventionierung
Die Quersubventionierung ist ein Begriff aus der Wirtschaft. Er beschreibt, wie Gewinne aus einem Bereich genutzt werden, um Verluste in einem anderen Bereich auszugleichen. Dies geschieht oft innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation.
Wie funktioniert Quersubventionierung?
Bei der Quersubventionierung werden Einnahmen aus profitablen Geschäftsfeldern verwendet, um weniger profitable oder verlustbringende Bereiche zu unterstützen. Ein Beispiel ist ein Konzern, der mit einem erfolgreichen Produkt hohe Gewinne erzielt und diese nutzt, um ein anderes, weniger erfolgreiches Produkt zu finanzieren.
Warum wird Quersubventionierung eingesetzt?
Unternehmen setzen Quersubventionierung ein, um strategische Ziele zu erreichen. Sie können so neue Märkte erschließen oder innovative Produkte entwickeln, ohne sofortige Gewinne zu erwarten. Auch staatliche Stellen nutzen Quersubventionierung, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren, die nicht kostendeckend arbeiten.
Beispiele für Quersubventionierung
Ein typisches Beispiel für Quersubventionierung ist der öffentliche Nahverkehr. Hier werden oft die Einnahmen aus lukrativen Strecken genutzt, um weniger frequentierte Strecken zu finanzieren. Ein weiteres Beispiel ist die Telekommunikationsbranche, wo Gewinne aus städtischen Gebieten genutzt werden, um den Ausbau in ländlichen Regionen zu unterstützen.
Vor- und Nachteile der Quersubventionierung
Die Quersubventionierung hat sowohl Vorteile als auch Nachteile. Ein Vorteil ist, dass sie es ermöglicht, wichtige, aber unprofitable Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Ein Nachteil kann sein, dass sie ineffiziente Strukturen unterstützt und den Wettbewerb verzerrt.