Gabler plant Börsengang zur Beschleunigung des Wachstums mit 40 Millionen Euro
Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Gabler plant einen Börsengang, um 40 Millionen Euro für Wachstum und Zukäufe zu generieren, während die Gasspeicherstände in Deutschland niedrig sind, aber ein Engpass unwahrscheinlich bleibt.
Der Marine- und Meerestechnikspezialist Gabler plant einen Börsengang, um sein Wachstum zu beschleunigen und rund 40 Millionen Euro durch den Verkauf neuer Aktien zu generieren. Diese Mittel sollen nicht nur zur Stärkung der Bilanz, sondern auch für strategische Zukäufe verwendet werden. Während die Possehl-Gruppe als Mehrheitseigner weiterhin eine Minderheitsbeteiligung an Gabler halten wird, steht die Aufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse für Anfang März 2026 auf der Agenda. Erfahren Sie mehr über die Pläne des Unternehmens und die Bedeutung dieses Schrittes für die Branche.
Börsengang - Marinetechnikspezialist Gabler will an die Börse
Der Marine- und Meerestechnikspezialist Gabler plant, an die Börse zu gehen, um sein Wachstumstempo zu beschleunigen. Das Unternehmen, das sich auf Unterwassertechnologie spezialisiert hat, erwartet einen Nettoemissionserlös von rund 40 Millionen Euro aus dem Verkauf neuer Aktien. Diese Mittel sollen zur Stärkung der Bilanz, zur Förderung des Wachstums und für kleinere Zukäufe verwendet werden.
Die Possehl-Gruppe, der Mehrheitseigner von Gabler, wird nach dem Börsengang weiterhin eine Minderheitsbeteiligung an der Gesellschaft halten. Die Aufnahme an der Frankfurter Wertpapierbörse ist voraussichtlich für Anfang März 2026 geplant. Gabler ist ein führender Anbieter von U-Boot-Ausfahrgerätesystemen und erzielt den Großteil seines Nettoumsatzes mit verteidigungsbezogenen Lösungen.
„Wir wollen mit dem Gang an die Börse unser Wachstum beschleunigen“, so ein Unternehmenssprecher.
Zusammenfassung: Gabler plant einen Börsengang, um 40 Millionen Euro für Wachstum und Zukäufe zu generieren. Die Possehl-Gruppe bleibt Minderheitsaktionär.
Gasspeicherstände sind ein Thema
Die Gasspeicherstände in Deutschland sind Anfang Februar auf ein historisch niedriges Niveau gefallen. Marktstrategen der Commerzbank halten jedoch einen Engpass für unwahrscheinlich, da die Kälteperiode bis weit in den März anhalten müsste. Die Anbieter könnten dies durch höhere Importe von Flüssigerdgas ausgleichen.
Die Füllstände der Gasspeicher sind ein zentrales Thema an den Märkten, da sie die Versorgungssicherheit in den kommenden Wochen beeinflussen könnten. Die Anleger beobachten die Entwicklungen genau, insbesondere im Hinblick auf die künftige Kälte und die damit verbundenen Nachfragen.
„Ein Engpass ist unwahrscheinlich, solange die Importe steigen“, so ein Marktanalyst.
Zusammenfassung: Die Gasspeicherstände in Deutschland sind niedrig, aber ein Engpass wird als unwahrscheinlich eingeschätzt, da höhere Importe von Flüssigerdgas erwartet werden.
Versorgungswerk der Zahnärztekammer fordert 82 Millionen Euro von Wirtschaftsprüfern
Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin hat eine Schadenersatzforderung in Höhe von 81.998.924,42 Euro gegen eine Wirtschaftsprüfergesellschaft erhoben. Diese Forderung basiert auf möglichen Verstößen gegen Prüfpflichten, die zu Fehlinvestitionen in den Jahren 2024 und 2025 geführt haben sollen.
Die Wirtschaftsprüfer hatten den Jahresabschluss des Versorgungswerks für 2023 geprüft, jedoch nach Ansicht des Versorgungswerks ihren Pflichten nicht nachgekommen. Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen gegen ehemalige Mitglieder des Verwaltungsausschusses des Versorgungswerks wegen Misswirtschaft und Vorteilsnahme.
„Die Prüfer haben es versäumt, die Rechtmäßigkeit der Investitionen zu überprüfen“, so ein Anwalt des Versorgungswerks.
Zusammenfassung: Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer fordert 82 Millionen Euro von Wirtschaftsprüfern wegen möglicher Prüfpflichtverstöße, die zu Fehlinvestitionen führten.
Warum Badenova und Naturenergie in Südbaden um Stromkonzessionen kämpfen
Die Energieversorger Badenova und Naturenergie streiten um die Vergabe von Stromkonzessionen in mehreren Gemeinden in Südbaden. Dieser Konflikt könnte weitreichende Auswirkungen auf die Energieversorgung in der Region haben, da beide Unternehmen um die Gunst der Kommunen kämpfen.
Die Auseinandersetzung dreht sich um die Frage, welches Unternehmen die besseren Angebote für die Stromversorgung machen kann. Die Entscheidung der Gemeinden könnte entscheidend für die zukünftige Marktstellung der beiden Anbieter sein.
„Der Wettbewerb um die Stromkonzessionen ist hart und könnte die Energiepreise beeinflussen“, so ein Branchenexperte.
Zusammenfassung: Badenova und Naturenergie kämpfen um Stromkonzessionen in Südbaden, was Auswirkungen auf die Energieversorgung und Preise haben könnte.
Konjunktur: Japans Wirtschaft wächst schwächer als erwartet
Die japanische Wirtschaft hat im vierten Quartal 2025 nur um 0,2 Prozent zugelegt, was die Erwartungen der Analysten von 1,6 Prozent deutlich verfehlt. Diese schwachen Wachstumszahlen stellen die neue Regierung von Ministerpräsidentin Sanae Takaichi vor Herausforderungen, da die hohen Lebenshaltungskosten die Kauflaune der Verbraucher dämpfen.
Die schwache Dynamik zeigt sich auch im Privatkonsum, der nur um 0,1 Prozent gestiegen ist. Die Investitionen der Unternehmen legten ebenfalls nur um 0,2 Prozent zu, was hinter den Prognosen zurückbleibt. Analysten befürchten, dass die schleppende Wirtschaftsaktivität die Pläne der Regierung zur Steuerreform beeinflussen könnte.
„Die Erholungsdynamik der Wirtschaft ist nicht sehr stark“, sagt Kazutaka Maeda vom Meiji Yasuda Research Institute.
Zusammenfassung: Japans Wirtschaft wächst mit nur 0,2 Prozent im vierten Quartal 2025 schwächer als erwartet, was die Regierung vor Herausforderungen stellt.
Einschätzung der Redaktion
Der geplante Börsengang von Gabler ist ein strategischer Schritt, um das Wachstum des Unternehmens in einem spezialisierten und potenziell lukrativen Markt zu beschleunigen. Die angestrebten 40 Millionen Euro aus der Emission neuer Aktien könnten entscheidend sein, um die Bilanz zu stärken und gezielte Zukäufe zu tätigen. Dies könnte Gabler helfen, seine Marktposition im Bereich der Unterwassertechnologie und verteidigungsbezogenen Lösungen weiter auszubauen. Die Unterstützung durch die Possehl-Gruppe als Minderheitsaktionär könnte zudem Stabilität und Vertrauen in den Markt bringen.
In Bezug auf die Gasspeicherstände in Deutschland ist die Einschätzung, dass ein Engpass unwahrscheinlich ist, beruhigend für die Märkte. Die Möglichkeit, durch erhöhte Importe von Flüssigerdgas die Versorgung zu sichern, zeigt die Flexibilität des Marktes und die Fähigkeit, auf saisonale Nachfrageschwankungen zu reagieren. Dies könnte auch die Preisstabilität in der Energieversorgung fördern.
Die Schadenersatzforderung des Versorgungswerks der Zahnärztekammer gegen die Wirtschaftsprüfer ist ein ernstzunehmendes Signal für die Verantwortung von Prüfgesellschaften. Die laufenden Ermittlungen wegen Misswirtschaft könnten nicht nur rechtliche Konsequenzen für die Beteiligten haben, sondern auch das Vertrauen in die Finanzberichterstattung und die Rolle von Wirtschaftsprüfern in der Branche beeinträchtigen.
Der Wettbewerb zwischen Badenova und Naturenergie um Stromkonzessionen in Südbaden könnte weitreichende Auswirkungen auf die Energiepreise und die Marktstruktur in der Region haben. Die Entscheidung der Gemeinden wird entscheidend sein, um die zukünftige Energieversorgung und die Preisgestaltung zu beeinflussen, was sowohl für Verbraucher als auch für die Unternehmen von Bedeutung ist.
Die schwachen Wachstumszahlen der japanischen Wirtschaft stellen eine Herausforderung für die neue Regierung dar. Die enttäuschenden Ergebnisse könnten die Pläne zur Steuerreform und zur Ankurbelung des Konsums gefährden. Dies könnte langfristige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität und das Vertrauen der Verbraucher haben.
Quellen:
- Börsengang - Marinetechnikspezialist Gabler will an die Börse - Wirtschaft
- 08:39 Gasspeicherstände sind ein Thema
- Versorgungswerk der Zahnärztekammer fordert 82 Millionen Euro von Wirtschaftsprüfern
- Warum Badenova und Naturenergie in Südbaden um Stromkonzessionen kämpfen
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