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    Firmeninsolvenzen in Deutschland erreichen 2025 höchsten Stand seit 20 Jahren

    08.01.2026 20 mal gelesen 0 Kommentare

    Die deutsche Wirtschaft steht vor einer besorgniserregenden Entwicklung: Im Jahr 2025 stiegen die Firmeninsolvenzen auf den höchsten Stand seit zwei Jahrzehnten. Eine aktuelle Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) zeigt, dass die Zahl der Insolvenzen auf 17.604 Fälle angestiegen ist, mit einem dramatischen Anstieg im Dezember. Besonders betroffen sind Branchen wie das Hotel- und Gastgewerbe sowie der Bau, die unter den Folgen steigender Zinsen leiden. Diese alarmierenden Zahlen werfen ein Schlaglicht auf die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland und erfordern dringende Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft.

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    Firmeninsolvenzen steigen 2025 auf höchsten Stand seit 20 Jahren

    Die deutsche Wirtschaft sieht sich mit einer alarmierenden Zunahme von Firmeninsolvenzen konfrontiert. Laut einer Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) stieg die Zahl der Insolvenzen im Jahr 2025 auf 17.604, was den höchsten Stand seit 20 Jahren darstellt. Besonders im Dezember 2025 gab es einen signifikanten Anstieg, mit 1.519 Fällen, was einem Anstieg von 75 Prozent im Vergleich zu den durchschnittlichen Dezemberwerten der Jahre 2016 bis 2019 entspricht.

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    „Die hohen Insolvenzzahlen spiegeln immer deutlicher die gegenwärtigen wirtschaftlichen Herausforderungen in Deutschland wider“, sagte Steffen Müller, Leiter der IWH-Insolvenzforschung.

    Die Insolvenzen betreffen vor allem das Hotel- und Gastgewerbe sowie den Baubereich, wo der Zinsanstieg Ende 2022 viele Unternehmen in Schwierigkeiten brachte. Auch die Zahl der Großinsolvenzen, bei denen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als zehn Millionen Euro betroffen sind, stieg um 25 Prozent auf 471 Fälle.

    Zusammenfassung: 2025 verzeichnete Deutschland die höchste Zahl an Firmeninsolvenzen seit 20 Jahren mit 17.604 Fällen. Besonders betroffen sind das Hotel- und Gastgewerbe sowie der Baubereich.

    Deutsche Wirtschaft: Wirtschaftsleistung sinkt in der Hälfte der Bundesländer

    Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zeigt erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. Laut dem ifo Institut stieg die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2025 in der Hälfte der Bundesländer, während sie in anderen zurückging. Besonders stark betroffen waren das Saarland, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, wo die Wirtschaftsleistung um 0,6 Prozent bzw. 0,4 Prozent sank.

    Im Gegensatz dazu verzeichneten Hamburg und Bayern das größte Wachstum mit 0,6 Prozent und 0,5 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklungen rechnet das ifo Institut für Bayern und Baden-Württemberg mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr 2025, bedingt durch die von der US-Regierung verhängten Zölle.

    Zusammenfassung: In der Hälfte der Bundesländer sank die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2025, während Hamburg und Bayern ein Wachstum von 0,6 Prozent und 0,5 Prozent verzeichneten.

    Russlands Wirtschaft unter Druck: Weitere Verluste durch höhere Steuerbelastung

    Russlands Wirtschaft steht vor erheblichen Herausforderungen, da Analysten für 2026 kaum Wachstum erwarten. Die staatlichen Ausgaben sollen von rund 42 Billionen Rubel im Jahr 2025 auf etwa 44 Billionen Rubel im Jahr 2026 steigen, was inflationsbereinigt nur eine begrenzte Wirkung auf die Wirtschaft hat. Die Einnahmen aus Öl und Gas sinken von geplanten 10,9 Billionen Rubel auf 8,7 Billionen Rubel.

    Um die finanziellen Lücken zu schließen, plant die russische Regierung eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 20 Prozent auf 22 Prozent. Diese Maßnahmen sollen im Jahr 2026 rund 1,187 Billionen Rubel (ca. 13 Milliarden Euro) in die Staatskasse bringen.

    Zusammenfassung: Russlands Wirtschaft wird durch stagnierende Einnahmen und steigende Steuerbelastungen unter Druck gesetzt, mit einem prognostizierten Wachstum von nur 0,7 Prozent für 2025.

    Trump bricht mit Russlands Wirtschaft: Putin könnte Milliarden verlieren

    Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump verfolgt eine aggressive Energiepolitik, die darauf abzielt, Venezuelas Ölreserven unter Kontrolle zu bringen. Diese Strategie könnte nicht nur die Beziehungen zwischen den Weltmächten neu ordnen, sondern auch Russlands Öleinnahmen erheblich schädigen. Venezuela wird aufgefordert, seine wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland und China aufzugeben, um wieder Öl in größerem Umfang fördern zu dürfen.

    Die US-Politik könnte zu Milliardenverlusten für Russland führen, da die Einnahmen aus Öl und Gas entscheidend für den russischen Staatshaushalt sind. Sinkende globale Ölpreise verstärken diesen Effekt zusätzlich.

    Zusammenfassung: Trumps Energiepolitik könnte Russlands Öleinnahmen stark belasten, während Venezuela gezwungen wird, seine Beziehungen zu Russland und China zu beenden.

    Einschätzung der Redaktion

    Die steigenden Firmeninsolvenzen in Deutschland sind ein alarmierendes Zeichen für die wirtschaftliche Stabilität des Landes. Mit 17.604 Insolvenzen im Jahr 2025 wird deutlich, dass viele Unternehmen, insbesondere im Hotel- und Gastgewerbe sowie im Bauwesen, unter dem Druck von Zinssteigerungen und anderen wirtschaftlichen Herausforderungen leiden. Dies könnte nicht nur zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit führen, sondern auch das Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen.

    Die regionalen Unterschiede in der Wirtschaftsleistung zeigen, dass die wirtschaftlichen Probleme nicht gleichmäßig verteilt sind. Während einige Bundesländer wie Hamburg und Bayern Wachstum verzeichnen, kämpfen andere mit Rückgängen. Dies könnte zu einer verstärkten Ungleichheit innerhalb Deutschlands führen und die Notwendigkeit für gezielte wirtschaftliche Unterstützung in den betroffenen Regionen unterstreichen.

    In Bezug auf Russland ist die Prognose für die Wirtschaft ebenfalls besorgniserregend. Die geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer und die stagnierenden Einnahmen aus Öl und Gas könnten die wirtschaftliche Lage weiter verschärfen. Die aggressive Energiepolitik der USA könnte zudem die russischen Öleinnahmen erheblich schädigen, was langfristige Auswirkungen auf die russische Wirtschaft und deren Stabilität haben könnte.

    Insgesamt deuten die aktuellen Entwicklungen auf eine instabile wirtschaftliche Lage sowohl in Deutschland als auch in Russland hin, die durch interne und externe Faktoren beeinflusst wird. Die Notwendigkeit für strategische Maßnahmen zur Stabilisierung und Unterstützung der betroffenen Sektoren wird immer dringlicher.

    Quellen:

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