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    EU-Kommissar fordert „Made in Europe“-Strategie zur Stärkung der Industrie

    02.02.2026 33 mal gelesen 1 Kommentare

    Die Forderung nach einer "Made in Europe"-Strategie gewinnt an Fahrt, angeführt von EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné. In einem eindringlichen Appell, unterstützt von über 1100 Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft, wird eine klare Industriepolitik gefordert, die europäische Unternehmen in den Mittelpunkt stellt. Séjourné warnt, dass ohne eine solche Strategie die europäische Wirtschaft Gefahr läuft, zum Spielball internationaler Wettbewerber zu werden. Diese Initiative könnte entscheidend sein, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU im globalen Markt zu sichern und hochwertige Arbeitsplätze zu fördern.

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    „Made in Europe“-Strategie gefordert

    EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné hat sich für eine "Made in Europe"-Strategie ausgesprochen, um die europäischen Industrien zu schützen. In einem Gastbeitrag, der von über 1100 Unternehmenschefs und Wirtschaftsführern unterstützt wird, fordert er eine Industriepolitik, die europäische Unternehmen bevorzugt. Séjourné betont, dass ohne eine ehrgeizige und wirksame Industriepolitik die europäische Wirtschaft nur ein "Spielfeld für ihre Wettbewerber" sei.

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    „Wir müssen ein für alle Mal eine echte europäische Präferenz in unseren strategisch wichtigsten Sektoren etablieren“, fordert der EU-Kommissar.

    Die Strategie soll sicherstellen, dass öffentliche europäische Gelder zur Förderung europäischer Produktion und hochwertiger Arbeitsplätze eingesetzt werden. Dies könnte entscheidend sein, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU im globalen Markt zu stärken.

    Zusammenfassung: Stéphane Séjourné fordert eine "Made in Europe"-Strategie zur Stärkung der europäischen Industrie, unterstützt von über 1100 Wirtschaftsführern.

    Zinsangst sorgt für Ausverkauf

    Die Ernennung von Kevin Warsh zum zukünftigen Fed-Präsidenten hat das Vertrauen in den Dollar gestärkt, jedoch auch Ängste vor ausbleibenden Zinssenkungen geschürt. Laut QC Partners zeigt sich dies in einer zunehmenden Risikoaversion und Verkaufsdruck bei Aktien und Risikoassets. Der Bitcoin hat am Wochenende stark eingebrochen und ist in Euro so günstig wie zuletzt im November 2024.

    Zusätzlich setzt sich die Flucht aus den zuletzt stark angestiegenen Edelmetallen fort, da das Vertrauen in den Dollar zurückkehrt und die Aussicht auf langfristig höhere Zinsen das Halten von Edelmetallen weniger attraktiv macht.

    Zusammenfassung: Die Ernennung von Kevin Warsh hat Ängste vor Zinssenkungen ausgelöst, was zu einem Verkaufsdruck bei Risikoassets und einem Rückgang der Edelmetallpreise führt.

    Oracle plant massive Investitionen in KI

    Oracle hat angekündigt, im Jahr 2026 zwischen 45 und 50 Milliarden Dollar aus Fremd- und Eigenkapital für den Ausbau seiner KI-Cloud-Infrastruktur aufzunehmen. Diese Investitionen sollen die vertraglich vereinbarte Nachfrage von Großkunden wie AMD, Meta, Nvidia, TikTok, xAI und OpenAI bedienen. Die Finanzierung erfolgt über eine Mischung aus Anleihen und Aktien, steht jedoch unter Beobachtung von Investoren, da die Schulden des Unternehmens steigen.

    Die Pläne sind umstritten, da Oracle kürzlich von Anleihegläubigern verklagt wurde, die dem Unternehmen vorwerfen, die Notwendigkeit zur Aufnahme zusätzlicher Schulden verschwiegen zu haben. Die Kosten für die Versicherung von Oracle-Schulden gegen einen Ausfall sind auf den höchsten Stand seit mindestens fünf Jahren gestiegen.

    Zusammenfassung: Oracle plant Investitionen von bis zu 50 Milliarden Dollar in KI, steht jedoch wegen steigender Schulden und rechtlicher Probleme unter Beobachtung.

    Kursrutsch bei Südkoreas Tech-Schwergewichten

    Die asiatischen Börsen starten mit deutlichen Verlusten, insbesondere in Südkorea, wo der Kospi zeitweise mehr als 5 Prozent verlor. Der Rückgang wird unter anderem auf Gewinnmitnahmen bei großen Technologiewerten wie SK Hynix und Samsung Electronics zurückgeführt, die beide über 5 Prozent verloren haben. Diese Verluste folgen auf einen starken Jahresstart und zeigen die Unsicherheit an den Märkten.

    In Japan sorgte Ministerpräsidentin Sanae Takaichi mit Aussagen zur Wechselkursentwicklung für Unsicherheit, nachdem sie eine Toleranz gegenüber einem schwächeren Yen angedeutet hatte. Ihre Klarstellung, dass sie weder einen stärkeren noch einen schwächeren Yen befürwortet, soll die Märkte beruhigen.

    Zusammenfassung: Der Kospi in Südkorea verzeichnete einen Rückgang von über 5 Prozent, während Unsicherheit über den Yen in Japan die Märkte belastet.

    Ölpreise reagieren auf Iran-Lage

    Die Ölpreise sind deutlich gefallen, was auf eine Entspannung der Lage zwischen den USA und dem Iran zurückzuführen ist. Händler berichten, dass die Rohöl-Sorte Brent um 4,2 Prozent auf 66,40 Dollar je Barrel gefallen ist, während das US-Öl WTI um 4,4 Prozent auf 62,34 Dollar notiert. Diese Entwicklung könnte die Märkte stabilisieren, nachdem US-Präsident Donald Trump von ernsthaften Gesprächen mit Teheran gesprochen hat.

    Zusammenfassung: Ölpreise fallen aufgrund einer Entspannung zwischen den USA und dem Iran, Brent notiert bei 66,40 Dollar je Barrel.

    Frankreichs Haushalt steht – Wirtschaft und EU atmen auf

    Frankreich hat nach monatelangem Ringen endlich einen Haushalt für das laufende Jahr verabschiedet. Premierminister Sébastien Lecornu muss jedoch noch zwei Misstrauensabstimmungen in der Nationalversammlung überstehen. Die Verabschiedung des Haushalts wird als positives Signal für die Wirtschaft und die EU-Partner angesehen, da Unternehmen wieder Klarheit für Investitionen erhalten.

    Das Haushaltsdefizit soll auf fünf Prozent sinken, was ein positives Signal an die EU sendet. Lecornu plant, sich nun anderen drängenden Themen wie Agrar- und Energiepolitik zu widmen.

    Zusammenfassung: Frankreich hat seinen Haushalt verabschiedet, was als positives Signal für die Wirtschaft und die EU gilt, während Lecornu sich auf weitere politische Themen konzentrieren will.

    Spitzenreiter bei Elektromobilität: Grüne haben große Pläne für BW bei Landtagswahl

    Die Grünen in Baden-Württemberg haben im Rahmen ihres Wahlprogramms zur Landtagswahl 2026 große Pläne für die Elektromobilität. Sie streben an, das Land zum Spitzenreiter in diesem Bereich zu machen, indem sie den Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Förderung von Batterietechnologien vorantreiben. Zudem soll Baden-Württemberg ein führender Standort für Künstliche Intelligenz und Robotik werden.

    Das Wahlprogramm umfasst auch Maßnahmen zur Verbesserung der Bildung und zur Stärkung der Arbeitsmigration, um die Vielfalt des Landes zu fördern. Die Grünen setzen auf eine nachhaltige und innovative Wirtschaftspolitik, die sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele verfolgt.

    Zusammenfassung: Die Grünen planen, Baden-Württemberg zum Spitzenreiter der Elektromobilität zu machen und setzen auf Innovationen in KI und Robotik im Rahmen ihres Wahlprogramms.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Forderung nach einer "Made in Europe"-Strategie ist ein entscheidender Schritt, um die europäische Industrie in einem zunehmend globalisierten Markt zu stärken. Die Unterstützung durch über 1100 Unternehmenschefs zeigt, dass es einen breiten Konsens über die Notwendigkeit gibt, europäische Unternehmen zu fördern und zu schützen. Diese Strategie könnte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der EU erhöhen, sondern auch zur Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze beitragen. In Anbetracht der geopolitischen Unsicherheiten und der Herausforderungen durch internationale Wettbewerber ist eine solche Industriepolitik von großer Relevanz.

    Wichtigste Erkenntnisse: Die "Made in Europe"-Strategie könnte die Wettbewerbsfähigkeit der EU stärken und hochwertige Arbeitsplätze schaffen.

    Quellen:

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    Finde es klasse, dass sich die EU langsam Gedanken über unsere Industrie macht, aber ohne wirklich konsequente Maßnahmen wird das alles nichts, viel Gerede und wenig Taten bisher!

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