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Eine alarmierende Studie der Boston Consulting Group und des Gründerzentrums UnternehmerTUM prognostiziert, dass Deutschland bis 2030 ein ungenutztes technologisches Wertschöpfungspotenzial von 1,7 Billionen Euro verpasst, wenn kein radikaler Kurswechsel in der Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen erfolgt. Die Analyse hebt sechs Schlüsseltechnologiefelder hervor, in denen Deutschland große Chancen hat, sich im globalen Wettbewerb zu behaupten. Angesichts der drohenden Rückstände gegenüber den USA und China ist es entscheidend, die Weichen für eine zukunftsfähige Wirtschaft zu stellen. Lesen Sie weiter, um mehr über die Herausforderungen und Chancen zu erfahren, die auf Deutschland zukommen.
Studie für radikalen Kurswechsel: Verpasst Deutschland 1,7 Billion Euro?
Eine aktuelle Studie der Boston Consulting Group (BCG) und des Gründerzentrums UnternehmerTUM zeigt, dass Deutschland bis zum Jahr 2030 ein ungenutztes technologisches Wertschöpfungspotenzial von rund 1,7 Billionen Euro hat. Die Studie warnt, dass ohne einen radikalen Kurswechsel bei der Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen der Standort im Wettbewerb mit den USA und China den Anschluss verlieren könnte.
Die 1,7 Billionen Euro Wertschöpfungspotenzial verteilen sich auf sechs zentrale Technologiefelder: Künstliche Intelligenz (KI), Quantentechnologie, Mikroelektronik, Biotechnologie, klimaneutrale Energie & Fusion sowie Mobilität. Besonders im Bereich der industriellen KI und der Batterieforschung sehen die Experten große Chancen für Deutschland.
„Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Mikroelektronik oder Biotechnologie entscheiden nicht nur darüber, wer künftig wirtschaftlich das Rennen macht. Sie sind genauso entscheidend für die Resilienz und Souveränität unseres Landes.“ - Michael Brigl, Senior Partner bei BCG
Zusammenfassung: Deutschland könnte bis 2030 ein Wertschöpfungspotenzial von 1,7 Billionen Euro in verschiedenen Technologiefeldern erreichen, wenn ein Kurswechsel in der Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen erfolgt.
Grafenrheinfeld: Schweinfurts Wirtschaft in Schieflage
Die wirtschaftliche Lage in Schweinfurt ist angespannt, was sich auch auf den Landkreis Grafenrheinfeld auswirkt. Florian Töpper (SPD), der sich um eine dritte Amtszeit als Landrat bewirbt, betont, dass viele Menschen in der Stadt arbeiten und viele Mittelständler von der Industrie in Schweinfurt abhängig sind.
Die drei Kandidaten für die Landratswahl, darunter Töpper, Gabriele Jakob (CSU) und Ralf Pfrang (AfD), sind sich einig über die Herausforderungen, die die wirtschaftliche Schieflage mit sich bringt, ziehen jedoch unterschiedliche Schlüsse aus der Situation.
Zusammenfassung: Die wirtschaftliche Schieflage in Schweinfurt betrifft den gesamten Landkreis, was die Landratskandidaten vor große Herausforderungen stellt.
Global Gateway: Deutsche Wirtschaft reagiert verhalten auf neue Koordinierungsstelle
Die EU-Kommission hat eine neue Anlaufstelle für das Global Gateway-Projekt eingerichtet, um den Zugang für die Wirtschaft zu erleichtern. Unternehmensvertreter zeigen sich jedoch nur vorsichtig optimistisch gegenüber dieser Initiative.
Die Reaktionen aus der deutschen Wirtschaft sind gemischt, da viele Unternehmen auf klare und umsetzbare Strategien warten, um von den neuen Möglichkeiten profitieren zu können.
Zusammenfassung: Die neue Koordinierungsstelle für das Global Gateway-Projekt wird von der deutschen Wirtschaft mit Vorsicht betrachtet, da klare Strategien fehlen.
Vorschau: mehr/wert • Das Magazin für Wirtschaft und Soziales
In der kommenden Ausgabe von "mehr/wert" wird der Traum vom sozialen Aufstieg in Bayern thematisiert. Die Autoren besuchen Menschen, die trotz schwieriger Umstände erfolgreich waren, und beleuchten die Herausforderungen, die Kinder aus sozial schwachen Familien überwinden müssen.
Die Sendung zeigt sowohl inspirierende Geschichten von Erfolg als auch die Hürden, die viele auf ihrem Weg zum sozialen Aufstieg begegnen müssen.
Zusammenfassung: "mehr/wert" beleuchtet in der nächsten Ausgabe die Herausforderungen und Erfolge von Menschen, die den sozialen Aufstieg in Bayern geschafft haben.
Einschätzung der Redaktion
Die Studie der Boston Consulting Group verdeutlicht die Dringlichkeit eines strategischen Umdenkens in Deutschland, um das enorme Wertschöpfungspotenzial von 1,7 Billionen Euro bis 2030 zu realisieren. Die Identifizierung von Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz und Biotechnologie als zentrale Wachstumsfelder zeigt, dass Deutschland in einem globalen Wettbewerb steht, der nicht nur wirtschaftliche, sondern auch sicherheitspolitische Implikationen hat. Ein Versäumnis, diese Chancen zu nutzen, könnte nicht nur den technologischen Anschluss an führende Nationen wie die USA und China gefährden, sondern auch die wirtschaftliche Resilienz und Souveränität des Landes beeinträchtigen. Die Aussage von Michael Brigl unterstreicht die Bedeutung dieser Technologien für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein radikaler Kurswechsel in der Kommerzialisierung von Forschungsergebnissen unerlässlich ist, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und das volle Potenzial der deutschen Wirtschaft auszuschöpfen.
Quellen:
- Studie für radikalen Kurswechsel: Verpasst Deutschland 1,7 Billion Euro?
- Grafenrheinfeld: Schweinfurts Wirtschaft in Schieflage: Wie sehr das den Landkreis trifft und was er selbst tun kann
- Wirtschaft vor acht vom 12.02.2026
- Alle Artikel in „Wirtschaft“ vom 13.02.2026
- Global Gateway: Deutsche Wirtschaft reagiert verhalten auf neue Koordinierungsstelle
- Vorschau: mehr/wert • Das Magazin für Wirtschaft und Soziales













