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Deutsche Unternehmen zeigen ein wachsendes Interesse an China, während die Investitionen in den USA stark zurückgehen. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) flossen im vergangenen Jahr über sieben Milliarden Euro zusätzlich in Direktinvestitionen nach China, was einen signifikanten Anstieg darstellt. Im Kontrast dazu verzeichneten die USA einen Rückgang um 45 Prozent. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die veränderten globalen Investitionsströme und die strategischen Entscheidungen deutscher Firmen in einem sich wandelnden wirtschaftlichen Umfeld.
China: Deutsche Firmen ziehen Geld aus den USA ab und investieren massiv in China
Deutsche Unternehmen haben im vergangenen Jahr ihre Investitionen in China erheblich gesteigert. Laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln flossen über sieben Milliarden Euro zusätzlich in Direktinvestitionen, was den höchsten Wert seit 2021 darstellt und rund 50 Prozent mehr als im Jahr 2024. Jürgen Matthes, Leiter des Bereichs Internationale Wirtschaftspolitik am IW, betont, dass die deutschen Firmen ihr Engagement in China mit erhöhtem Tempo ausbauen.
„In der Gesamtschau bauen die deutschen Unternehmen in China ihr Engagement dort weiter aus – und das mit wieder erhöhtem Tempo“, sagte Jürgen Matthes.
Im Gegensatz dazu sind die Investitionen deutscher Unternehmen in den USA im ersten Jahr von Präsident Donald Trumps zweiter Amtszeit um 45 Prozent auf etwa 10,2 Milliarden Euro gesunken. Die IW-Studie zeigt, dass die Mittel für die Direktinvestitionen in China hauptsächlich aus Gewinnen chinesischer Tochterunternehmen stammen, die reinvestiert wurden.
Zusammenfassung: Deutsche Firmen investieren verstärkt in China, während die Investitionen in den USA stark zurückgehen. Die Reinvestition von Gewinnen aus China spielt eine zentrale Rolle.
Russlands Wirtschafts-Drama: Neue Zahlen zeigen nächste Putin-Hiobsbotschaft
Die russische Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen, wie aktuelle Zahlen belegen. Im vergangenen Jahr wurden nur 173.000 neue Unternehmen gegründet, was einem Rückgang von 20 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht und den niedrigsten Wert seit 14 Jahren darstellt. Diese Informationen stammen von der Exilzeitung Moscow Times, die sich auf Daten des russischen Federal Taxation Service stützt.
Sergei Katyrin, Präsident der Industrie- und Handelskammer, führt den Rückgang auf steigende Kosten und strengere Vorschriften zurück. Zudem wird die Zahl der liquidierten Unternehmen auf 233.000 geschätzt, wobei 88 Prozent dieser Firmen auf Beschluss der Steuerbehörden gelöscht wurden.
Zusammenfassung: Russlands Wirtschaft leidet unter einem drastischen Rückgang neuer Unternehmensgründungen und einer hohen Zahl an Liquidationen, was auf steigende Kosten und regulatorische Herausforderungen hinweist.
DIW: Wirtschaft erholt sich weiter – „Aufschwung bleibt zunächst fragil“
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) berichtet, dass die deutsche Wirtschaft im Januar leicht an Boden gewonnen hat. Die Ökonomen des DIW sehen Anzeichen dafür, dass die mehrjährige Stagnations- und Rezessionsphase hinter sich gelassen wird. Dennoch bleibt der Aufschwung fragil, da viele Bremsklötze weiterhin wirken.
Die Stimmung bei Unternehmen und Haushalten wird sich nur schrittweise verbessern, da die deutschen Exporte unter der starken Konkurrenz aus China leiden. Für das laufende Jahr wird ein Wachstum von rund einem Prozent prognostiziert, hauptsächlich getragen durch staatliche Mehrausgaben.
Zusammenfassung: Die deutsche Wirtschaft zeigt erste Anzeichen einer Erholung, jedoch bleibt der Aufschwung fragil und wird durch externe Wettbewerbsbedingungen belastet.
Wirtschaft: Deutsche Wirtschaft wächst nur ein bisschen
Die deutsche Wirtschaft wächst laut Regierungsangaben nur langsam. Fachleute kritisieren, dass das Wachstum im internationalen Vergleich hinterherhinkt. Die Regierung erwartet für dieses Jahr ein minimales Wachstum, was von Experten als unzureichend angesehen wird.
Die langsame wirtschaftliche Entwicklung wird als besorgniserregend wahrgenommen, da sie die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands auf dem globalen Markt gefährden könnte. Die Fachleute fordern schnellere Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft.
Zusammenfassung: Die langsame Wachstumsrate der deutschen Wirtschaft wird als unzureichend angesehen, was Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit aufwirft.
Wirtschaft - Amazon streicht 16.000 Jobs
Amazon hat angekündigt, weltweit 16.000 Stellen abzubauen. Diese Entscheidung ist Teil einer umfassenden Umstrukturierung, die darauf abzielt, die Effizienz des Unternehmens zu steigern. Die Stellenstreichungen betreffen verschiedene Bereiche und sind ein Zeichen für die Herausforderungen, mit denen das Unternehmen konfrontiert ist.
Die Maßnahme wird als notwendig erachtet, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zu sichern. Analysten beobachten, wie sich diese Veränderungen auf die langfristige Strategie von Amazon auswirken werden.
Zusammenfassung: Amazon plant, 16.000 Stellen abzubauen, um die Effizienz zu steigern und sich an die Herausforderungen des Marktes anzupassen.
Einschätzung der Redaktion
Die verstärkten Investitionen deutscher Unternehmen in China und der Rückgang der Mittel in den USA sind ein deutliches Zeichen für eine strategische Neuausrichtung. Diese Entwicklung könnte langfristig die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und China festigen und die Abhängigkeit von den USA verringern. Die Reinvestition von Gewinnen aus chinesischen Tochtergesellschaften zeigt, dass deutsche Firmen die Chancen in China aktiv nutzen, während die sinkenden Investitionen in den USA auf ein nachlassendes Vertrauen in den amerikanischen Markt hindeuten. Dies könnte auch politische Implikationen haben, da es die wirtschaftliche Machtverschiebung in der globalen Landschaft widerspiegelt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutsche Wirtschaft sich zunehmend auf China konzentriert, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.
Quellen:
- China: Deutsche Firmen ziehen Geld aus den USA ab und investieren massiv in China
- Update Wirtschaft vom 28.01.2026
- Russlands Wirtschafts-Drama: Neue Zahlen zeigen nächste Putin-Hiobsbotschaft
- DIW: Wirtschaft erholt sich weiter – „Aufschwung bleibt zunächst fragil“
- Wirtschaft: Deutsche Wirtschaft wächst nur ein bisschen
- Wirtschaft - Amazon streicht 16.000 Jobs













