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Am 7. Januar 2026 überschritt der Dax erstmals die 25.000-Punkte-Marke und sorgte damit für Aufsehen an den Märkten. Die positive Entwicklung wird durch die Aussicht auf eine wirtschaftliche Belebung und geopolitische Faktoren, wie den Einfluss der USA auf die Ölpreise, begünstigt. Gleichzeitig beleuchtet der Pressespiegel die Herausforderungen, vor denen die deutsche Wirtschaft steht, darunter die Forderungen des Mittelstands nach mehr Unterstützung und die Auswirkungen der Wechseljahre auf die Arbeitskraft. Erfahren Sie mehr über die aktuellen Entwicklungen und deren Bedeutung für die Wirtschaft.
Update Wirtschaft vom 07.01.2026
Der Dax hat am Mittwoch, den 7. Januar 2026, erstmals in seiner Geschichte die Marke von 25.000 Punkten überschritten. In den ersten Handelsminuten stieg der deutsche Börsen-Leitindex auf 25.003,73 Zähler. Die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft, insbesondere durch die Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Bundesregierung, wird als zentraler Kurstreiber angesehen. Zudem ist der Januar traditionell ein starker Börsenmonat, was die positive Entwicklung unterstützt.
„Die Neujahres-Rally im Dax ist in vollem Gang.“ - Marktanalyst Jochen Stanzl
Die positive Stimmung an den Märkten wird auch durch die geopolitischen Entwicklungen beeinflusst. Der Angriff der USA auf Venezuela hat die Hoffnung auf sinkende Ölpreise geweckt, was sich bereits teilweise bewahrheitet hat. Günstigere Ölpreise könnten den Inflationsdruck mindern und zu weiteren Zinssenkungen durch die Notenbanken führen.
Zusammenfassung: Der Dax hat die 25.000-Punkte-Marke überschritten, was auf eine positive Marktentwicklung und die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung zurückzuführen ist.
Russlands Wirtschaft in Flammen: Ukraine gelingt im Krieg nächster Schlag auf Putins Öl-Depots
Am 7. Januar 2026 brach im Öl-Depot Stary Oskol in der russischen Oblast Belgorod ein Feuer, nachdem die Anlage von ukrainischen Drohnen angegriffen worden war. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslow Gladkow, berichtete, dass mehrere Tanks auf dem Gelände in Brand gerieten. Dies ist nicht der erste Angriff auf das Depot, und die ukrainische Regierung verfolgt eine Kampagne gegen Russlands Wirtschaft, um die Nachschubwege von Wladimir Putin zu schwächen.
Die regelmäßigen Angriffe auf die russische Infrastruktur, einschließlich Öl-Raffinerien, zielen darauf ab, die Kriegskasse Russlands zu belasten. Laut einem Bericht der New York Times wird die CIA in diesen Operationen als unterstützende Kraft genannt, um mit Kamikaze-Drohnen gezielte Angriffe durchzuführen.
Zusammenfassung: Die Ukraine setzt ihre Drohnenangriffe auf russische Öl-Depots fort, um die russische Wirtschaft zu schwächen und die Kriegskosten zu erhöhen.
Wirtschaft fordert Bürokratieabbau
Der Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat von der Bundesregierung tiefgreifende Reformen gefordert, um die Wirtschaft im Jahr 2026 anzukurbeln. Er betonte, dass Deutschland sich in der längsten Krise seit Gründung der Bundesrepublik befinde und ein „großer Wurf“ notwendig sei, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dulger fordert einen deutlichen Bürokratierückbau, um Unternehmen und Bürgern mehr Freiheit zu ermöglichen.
Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor von einem „Epochenbruch“ gesprochen, der durch den anhaltenden russischen Angriffskrieg und andere globale Herausforderungen bedingt sei. Dulger sieht die Notwendigkeit, die Reformen schnell umzusetzen, um die Wirtschaft zu stabilisieren und zu wachsen.
Zusammenfassung: Die Wirtschaft fordert von der Bundesregierung tiefgreifende Reformen und einen Bürokratieabbau, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern.
Schwache Wirtschaft: Mittelstand beklagt zu großen Fokus auf Großindustrie
Der Mittelstand in Deutschland äußert Bedenken über den zu großen Fokus der Bundesregierung auf die Großindustrie. In einem Brief an die Abgeordneten hat Bundeskanzler Friedrich Merz die kritische Lage in einigen Wirtschaftsbereichen angesprochen. Christoph Ahlhaus, der Bundesgeschäftsführer des Bundesverbandes der Mittelständischen Wirtschaft, lobte Merz, äußerte jedoch, dass bisherige Maßnahmen zu industriell ausgerichtet seien und dem Mittelstand nicht ausreichend helfen.
Die Forderung nach Bürokratieabbau steht an oberster Stelle, um den Unternehmen Planungssicherheit zu geben und Investitionen zu fördern. Der Mittelstand sieht sich durch hohe Kosten und steigende Bürokratie unter Druck und fordert schnellere Maßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Zusammenfassung: Der Mittelstand kritisiert den Fokus auf die Großindustrie und fordert von der Bundesregierung schnellere Maßnahmen zur Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen.
Wechseljahre: Wenn Hormone der Wirtschaft schaden
In Deutschland befinden sich rund elf Millionen Frauen in den Wechseljahren, von denen mehr als neun Millionen berufstätig sind. Diese Frauen machen etwa ein Fünftel der arbeitenden Bevölkerung aus. Die Symptome der Wechseljahre, wie Schlafmangel und Konzentrationsstörungen, haben erhebliche Auswirkungen auf die Arbeitskraft und führen zu einem Verlust von etwa 40 Millionen Arbeitstagen pro Jahr, was die Wirtschaft rund neuneinhalb Milliarden Euro kostet.
Die Unternehmen ignorieren häufig die Beschwerden der betroffenen Frauen, was zu einem Stigma führt. In Großbritannien hingegen gibt es bereits Initiativen, die das Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz enttabuisieren und Unterstützung bieten. In Deutschland hingegen bleibt das Thema weitgehend unbeachtet, was die Notwendigkeit von Aufklärung und Unterstützung in den Unternehmen unterstreicht.
Zusammenfassung: Die Wechseljahre beeinträchtigen die Arbeitskraft vieler Frauen in Deutschland, was erhebliche wirtschaftliche Folgen hat. Unternehmen sollten Maßnahmen zur Unterstützung einführen.
Einschätzung der Redaktion
Die Überschreitung der 25.000-Punkte-Marke im Dax ist ein bedeutendes Signal für die Stabilität und das Wachstum der deutschen Wirtschaft. Diese Entwicklung könnte das Vertrauen der Investoren stärken und zu einer weiteren Belebung des Marktes führen. Die positiven Erwartungen hinsichtlich der Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Bundesregierung sowie die saisonal bedingte Stärke des Januars tragen zur Optimierung der wirtschaftlichen Lage bei. Die geopolitischen Faktoren, insbesondere die sinkenden Ölpreise, könnten zudem den Inflationsdruck mindern und die Geldpolitik der Notenbanken beeinflussen.
Die fortgesetzten Angriffe der Ukraine auf russische Öl-Depots verdeutlichen die strategische Ausrichtung des Konflikts und dessen Auswirkungen auf die russische Wirtschaft. Diese Angriffe könnten langfristig die Kriegskosten für Russland erhöhen und die Stabilität des Landes weiter gefährden. Die Unterstützung durch westliche Geheimdienste zeigt zudem, dass die internationale Gemeinschaft aktiv in den Konflikt eingreift, was die geopolitische Lage weiter kompliziert.
Die Forderungen des Arbeitgeberpräsidenten nach einem Bürokratieabbau und tiefgreifenden Reformen sind angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen von zentraler Bedeutung. Die Kritik des Mittelstands an der Fokussierung auf die Großindustrie unterstreicht die Notwendigkeit, die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen stärker zu berücksichtigen. Ein schnelles Handeln der Bundesregierung ist erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und das Wirtschaftswachstum zu fördern.
Die Auswirkungen der Wechseljahre auf die Arbeitskraft von Frauen sind ein oft übersehenes, aber wichtiges Thema. Die hohen Kosten, die durch den Verlust von Arbeitstagen entstehen, erfordern ein Umdenken in den Unternehmen. Initiativen zur Unterstützung betroffener Frauen könnten nicht nur die Lebensqualität verbessern, sondern auch die Produktivität steigern und wirtschaftliche Verluste minimieren.
Insgesamt zeigt sich, dass die deutsche Wirtschaft vor großen Herausforderungen steht, die sowohl durch interne als auch externe Faktoren bedingt sind. Ein proaktives Handeln ist notwendig, um die Weichen für eine positive Entwicklung zu stellen.
Quellen:
- Update Wirtschaft vom 07.01.2026
- Aussicht auf Belebung der Wirtschaft: Dax überspringt erstmals 25.000-Punkte-Marke
- Russlands Wirtschaft in Flammen: Ukraine gelingt im Krieg nächster Schlag auf Putins Öl-Depots
- Wirtschaft fordert Bürokratieabbau
- Schwache Wirtschaft: Mittelstand beklagt zu großen Fokus auf Großindustrie
- Wechseljahre: Wenn Hormone der Wirtschaft schaden













