Chemie-Tarifverhandlungen ohne Einigung: Arbeitgeber fordern Atempause, IG BCE will Lohnerhöhung

Chemie-Tarifverhandlungen ohne Einigung: Arbeitgeber fordern Atempause, IG BCE will Lohnerhöhung

Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Die erste Tarifrunde in der Chemie- und Pharmaindustrie endete ohne Einigung, was die wirtschaftliche Stabilität für 68.000 Beschäftigte gefährdet. Arbeitgeber fordern eine Atempause, während die IG BCE Lohnerhöhungen verlangt.

Die erste Runde der Tarifverhandlungen in der Chemie- und Pharmaindustrie endete ohne Einigung, was für rund 68.000 Beschäftigte in Norddeutschland von großer Bedeutung ist. Während die Arbeitgeber eine „tarifpolitische Atempause“ fordern, um die Wettbewerbsfähigkeit in der aktuellen Krise zu sichern, drängt die Gewerkschaft IG BCE auf Lohnerhöhungen zur Stärkung der Kaufkraft. Die Verhandlungen werden am 3. Februar fortgesetzt, da die bestehenden Verträge Ende Februar auslaufen. In einem wirtschaftlich angespannten Umfeld mit einer Produktionsauslastung von nur 70 Prozent stehen die Verhandlungen unter erheblichem Druck.

Erste Runde der Chemie-Tarifverhandlungen ohne Ergebnis

Die Tarifgespräche für die Chemie- und Pharmaindustrie im Norden endeten ohne Einigung. Arbeitgeber und Gewerkschaft konnten sich am Dienstag in Hannover nicht verständigen, was für rund 68.000 Beschäftigte in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein von Bedeutung ist. Die Arbeitgeber forderten eine „tarifpolitische Atempause“, um die Wettbewerbsfähigkeit in der aktuellen Krise zu sichern, während die Gewerkschaft IG BCE eine Lohnerhöhung zur Stärkung der Kaufkraft fordert.

„Eine Nullrunde löst keine strukturellen Probleme“, sagte der Verhandlungsführer des Landesbezirks Nord, Ralf Becker.

Die Tarifverhandlungen sollen am 3. Februar auf Bundesebene fortgesetzt werden, da die aktuellen Verträge Ende Februar auslaufen. Die Chemieindustrie steht unter erheblichem wirtschaftlichem Druck, mit einer Produktionsauslastung von nur rund 70 Prozent, was als wirtschaftlich nicht tragfähig gilt.

Zusammenfassung: Die erste Tarifrunde in der Chemie- und Pharmaindustrie brachte keine Einigung. Arbeitgeber fordern eine Atempause, während die IG BCE Lohnerhöhungen verlangt. Die Verhandlungen werden am 3. Februar fortgesetzt.

Chinas Wirtschaft wächst langsamer

Die chinesische Wirtschaft hat im letzten Quartal des vergangenen Jahres langsamer gewachsen, mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 4,5 Prozent im Jahresvergleich. Dies stellt das schwächste Quartalswachstum seit dem Ende des Coronalockdowns dar. Insgesamt erzielte China im Jahr 2025 ein Wachstum von 5,0 Prozent, was dem von der Regierung ausgegebenen Ziel von „rund fünf Prozent“ entspricht.

Die Wachstumsraten wurden durch das Exportgeschäft unterstützt, trotz anhaltender Spannungen mit den USA. Ökonomen warnen jedoch vor einer unausgewogenen Entwicklung, da ein angespannter Arbeitsmarkt und fallende Immobilienpreise den Konsum belasten. Die Weltbank erwartet für 2026 ein Wachstum von rund 4,4 Prozent.

Zusammenfassung: Chinas Wirtschaft wuchs 2025 um 5,0 Prozent, jedoch mit einem langsamen Anstieg von 4,5 Prozent im letzten Quartal. Die Exportwirtschaft stützt das Wachstum, während der Konsum durch fallende Immobilienpreise belastet wird.

Russlands Wirtschaft in Flammen: Ukraine trifft Putins Drohnenflotte

Die Ukraine setzt ihre Strategie im Krieg gegen Russland fort und hat ein Lager mit Drohnen der russischen Armee im besetzten Gebiet Luhansk angegriffen. Dies ist Teil einer umfassenden Strategie, die militärische Infrastruktur Russlands zu schwächen. Der Angriff auf das Drohnenlager ist nicht der erste, da die Ukraine bereits zuvor Munitionslager und andere militärische Einrichtungen angegriffen hat.

Die ukrainischen Streitkräfte kündigten an, weiterhin Maßnahmen zur Reduzierung der Offensivkapazitäten des Gegners durchzuführen. Die Ukraine zielt darauf ab, Russlands militärisches und wirtschaftliches Potenzial zu schwächen, um die Aggression gegen die Ukraine zu stoppen.

Zusammenfassung: Die Ukraine hat ein russisches Drohnenlager angegriffen, um die militärische Infrastruktur zu schwächen. Die Strategie umfasst gezielte Angriffe auf militärische und wirtschaftliche Ziele Russlands.

Chinesische Wirtschaft wächst in 2025 um 5 Prozent - weiter Probleme im Immobiliensektor

Die chinesische Wirtschaft hat im Jahr 2025 ein Wachstum von 5 Prozent verzeichnet, jedoch bleibt der Immobiliensektor ein großes Problem. Trotz des Wachstums gibt es Anzeichen für eine unausgewogene Entwicklung, da der Konsum durch hohe Schulden und fallende Immobilienpreise belastet wird. Die Regierung versucht, mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern, um die wirtschaftliche Stabilität zu sichern.

Die Geburtenrate in China hat ein Rekordtief erreicht, was langfristige demografische Herausforderungen mit sich bringt. Die Gesellschaft altert schnell, und die Regierung hat Schwierigkeiten, die Geburtenzahlen zu steigern, trotz Anreizen wie Kindergeld.

Zusammenfassung: Chinas Wirtschaft wuchs 2025 um 5 Prozent, jedoch bleibt der Immobiliensektor problematisch. Die Geburtenrate erreicht ein Rekordtief, was langfristige demografische Herausforderungen mit sich bringt.

Welthandel: Ein Jahr Trump - Wie US-Zölle die deutsche Wirtschaft treffen

Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump hat erhebliche negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurden Zölle auf eine Vielzahl von Produkten eingeführt, was zu einem Rückgang der Exporte nach den USA führte. Der Rückgang im US-Geschäft belastet die gesamte deutsche Exportwirtschaft, die im Jahr 2025 das dritte Jahr in Folge schrumpfte.

Die hohen Zölle auf Stahl und Autos haben besonders die deutsche Industrie getroffen. Die Autobranche, die traditionell stark auf den US-Markt angewiesen ist, sieht sich mit einem Rückgang der Exporte konfrontiert. Experten warnen, dass die Zölle das Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,3 Prozentpunkte im Jahr 2025 und um 0,6 Prozentpunkte im Jahr 2026 dämpfen könnten.

Zusammenfassung: Trumps Zollpolitik hat die deutsche Wirtschaft stark belastet, insbesondere die Autobranche und den Stahlsektor. Die Exporte in die USA sind zurückgegangen, was das Wachstum der deutschen Wirtschaft beeinträchtigt.

Einschätzung der Redaktion

Die gescheiterte erste Runde der Tarifverhandlungen in der Chemie- und Pharmaindustrie verdeutlicht die Spannungen zwischen den Bedürfnissen der Arbeitgeber und den Forderungen der Gewerkschaften. Die Forderung nach einer „tarifpolitischen Atempause“ seitens der Arbeitgeber könnte auf eine ernsthafte wirtschaftliche Unsicherheit hinweisen, während die IG BCE auf die Notwendigkeit von Lohnerhöhungen zur Stärkung der Kaufkraft hinweist. Dies könnte zu einem anhaltenden Konflikt führen, der nicht nur die Beschäftigten, sondern auch die gesamte Branche betrifft, insbesondere in Anbetracht der bereits niedrigen Produktionsauslastung von 70 Prozent. Ein Scheitern der Verhandlungen könnte die wirtschaftliche Stabilität in der Region weiter gefährden.

Wichtigste Erkenntnisse: Die Tarifverhandlungen sind gescheitert, was auf wirtschaftliche Spannungen hinweist. Eine Einigung ist dringend erforderlich, um die Stabilität der Branche zu sichern.

Quellen: