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    Börsen im Wartemodus, Ukraine-Krieg belastet Märkte, Polens Wirtschaft boomt

    24.08.2025 132 mal gelesen 5 Kommentare

    Die Märkte verharren im Stillstand, geopolitische Spannungen verschärfen sich und die deutsche Wirtschaft steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Der aktuelle Pressespiegel beleuchtet, wie Anleger auf die vorsichtige Zinspolitik der US-Notenbank reagieren, welche wirtschaftlichen Folgen der Ukraine-Krieg für Russland hat, warum Polens Börse boomt und welche Reformforderungen die deutsche Wirtschaft an die Politik stellt. Zudem rückt der drohende Jobkollaps in Bayerns Autoindustrie in den Fokus – ein Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen der Woche.

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    Börsenwoche: Lähmendes Warten an den Märkten

    Die aktuelle Börsenwoche ist von einer abwartenden Haltung der Anleger geprägt. Der DAX schloss am Freitag mit einem leichten Plus von 0,29 Prozent bei 24.363,09 Punkten und konnte sich damit nur knapp im Wochenverlauf behaupten. Trotz einer ersten Andeutung von US-Notenbankchef Jerome Powell, die Leitzinsen zu senken, blieb die erhoffte Dynamik aus. Powell betonte, dass eine Änderung der Geldpolitik „vorsichtig“ erfolgen solle, was auf eine kleine Senkung um 0,25 Prozentpunkte hindeutet. Der nächste Zinsentscheid der Fed wird Mitte September erwartet.

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    Auch geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der Ukraine-Krieg und die Rolle von US-Präsident Donald Trump, beeinflussen die Märkte. Die Aussicht auf eine „Friedens-Rally“ besteht laut Experten nur, wenn sich Anleger für den Wiederaufbau der Ukraine interessieren. In dieser Woche werden kaum größere Bewegungen durch Geschäftsberichte erwartet. Am Freitag stehen jedoch die Veröffentlichung der deutschen Verbraucherpreise und der US-Index der privaten Konsumausgaben an, der als wichtigstes Preismaß der US-Notenbank gilt. Zudem werden Quartalszahlen von Nvidia sowie von deutschen Unternehmen wie SFC Energy, Aroundtown, Delivery Hero und Fielmann erwartet.

    DAX-Schlussstand (Freitag) 24.363,09 Punkte
    Veränderung +0,29 %
    Nächster Fed-Zinsentscheid Mitte September
    • US-Notenbank signalisiert vorsichtige Zinssenkung
    • Wichtige Wirtschaftsdaten am Freitag erwartet
    • Geopolitische Unsicherheiten bleiben bestehen

    Infobox: Die Märkte verharren in einer Wartestellung. Wichtige Impulse werden von der US-Notenbank und geopolitischen Entwicklungen erwartet. (Quelle: stuttgarter-nachrichten.de)

    Ukraine nimmt Russlands Wirtschaft ins Visier – USA bremsen Angriffe aus

    Die Ukraine setzt im Krieg gegen Russland gezielt auf Angriffe gegen die russische Energieinfrastruktur. Jüngst wurde eine Ölraffinerie im russischen Ostseehafen Ust-Luga durch einen ukrainischen Drohnenangriff in Brand gesetzt. Diese Attacken treffen Russlands Wirtschaft empfindlich. Allerdings blockiert das US-Pentagon laut Wall Street Journal seit Monaten den Einsatz bestimmter US-amerikanischer Raketensysteme, insbesondere ATACMS, für Angriffe auf Ziele in Russland. Ein geheimes Genehmigungsverfahren auf höchster Ebene des Verteidigungsministeriums hindert die Ukraine daran, diese Raketen einzusetzen.

    US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt betont, dass die Ukraine in die Offensive gehen müsse, um den Krieg zu gewinnen. Dennoch bleibt die Entscheidung über den Einsatz der Raketen bei Verteidigungsminister Pete Hegseth. Die ATACMS-Raketen haben eine Reichweite von mehreren Hundert Kilometern und gelten als Kurzstreckenraketen. Währenddessen laufen weiterhin Gespräche über mögliche Sicherheitsgarantien für die Ukraine, wobei die Hauptlast auf den europäischen NATO-Mitgliedern liegen würde. Präsident Selenskyj sieht eine Chance auf Frieden, betont aber, dass Russland bislang keine Bereitschaft zu Verhandlungen zeigt.

    Angriffsziel Ölraffinerie Ust-Luga
    Waffensystem ATACMS (Reichweite: mehrere Hundert Kilometer)
    Blockade durch US-Pentagon, Verteidigungsminister Pete Hegseth
    • Gezielte Angriffe auf russische Energieinfrastruktur
    • USA blockieren Einsatz von ATACMS-Raketen
    • Debatte um Sicherheitsgarantien für die Ukraine

    Infobox: Die Ukraine trifft Russlands Wirtschaft, stößt aber bei der Nutzung moderner Waffensysteme auf US-amerikanische Hürden. Friedensverhandlungen bleiben ungewiss. (Quelle: Frankfurter Rundschau)

    Polens Wirtschaft boomt – Aktienmarkt immer gefragter

    Der polnische Aktienmarkt erlebt einen anhaltenden Boom. Die Wirtschaft des Landes floriert, was sich auch in den Zahlen widerspiegelt: Die Durchschnittslöhne steigen jährlich um 5 Prozent. Die Warschauer Börse konnte in den letzten fünf Jahren um beeindruckende 109,4 Prozent zulegen. Dennoch liegt die Marktkapitalisierung der Warschauer Börse mit rund 37 Prozent des Bruttoinlandsprodukts noch deutlich hinter der Frankfurter Wertpapierbörse (rund 56 Prozent) und der Pariser Börse (rund 109 Prozent).

    Der WIG 20 Index wurde am 22. August 2025 um 18:00 Uhr mit einem Minus von 4,55 Prozent und einem Kurs von 2.895 Punkten gehandelt. Besonders attraktiv für Anleger sind polnische Aktien mit einer Dividendenrendite von 5,9 Prozent. Experten sehen in den Bereichen Konsum, E-Commerce und Tourismus weiterhin großes Potenzial. Am 1. September findet zudem eine virtuelle Konferenz „Poland on Air“ mit dem Vorstandschef der polnischen Börse statt.

    Warschauer Börse (5 Jahre) +109,4 %
    Marktkapitalisierung (BIP) 37 %
    WIG 20 Index (22.08.2025) 2.895 Punkte (-4,55 %)
    Durchschnittslöhne +5 % jährlich
    Dividendenrendite 5,9 %
    • Starkes Wirtschaftswachstum in Polen
    • Attraktive Dividendenrenditen
    • Warschauer Börse mit hoher Performance

    Infobox: Polens Wirtschaft und Aktienmarkt entwickeln sich dynamisch. Die Börse bietet hohe Renditen, bleibt aber im internationalen Vergleich ausbaufähig. (Quelle: Wallstreet Online)

    Rente und Pflege: Wirtschaft fordert Kürzungen und mehr Eigenverantwortung

    Die Diskussion um die Zukunft der Rente und Pflege in Deutschland bleibt kontrovers. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) fordert deutliche Kürzungen bei den Leistungen und mehr Eigenverantwortung der Bürger. DIHK-Präsident Peter Adrian kritisiert den mangelnden Reformwillen der Bundesregierung und warnt vor weiter steigenden Sozialabgaben, die bereits deutlich über 40 Prozent liegen. In einer Konjunkturumfrage der DIHK nannten so viele Unternehmen wie nie zuvor die hohen Arbeitskosten als eines der größten Geschäftsrisiken.

    Adrian befürchtet, dass die Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt in die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung weiter steigen und damit geplante Steuerentlastungen verpuffen. Er fordert, dass der Staat nicht jede Form von Pflegebedürftigkeit komplett abdecken könne und in der gesetzlichen Krankenversicherung mehr Eigenbeiträge verlangt werden sollten. Auch das Renteneintrittsalter müsse angesichts der steigenden Lebenserwartung ab 2031 weiter angepasst werden. Der vorzeitige Renteneintritt solle durch höhere Abschläge unattraktiver gemacht werden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

    Sozialabgaben deutlich über 40 %
    Renteneintritt ab 63 (35 Jahre eingezahlt) 0,3 % Abschlag pro Monat, max. 14,4 %
    Abschlagsfrei vor 67 (45 Jahre eingezahlt) möglich
    • Forderung nach Kürzungen bei Rente und Pflege
    • Mehr Eigenverantwortung und höhere Eigenbeiträge
    • Anpassung des Renteneintrittsalters ab 2031

    Infobox: Die Wirtschaft fordert eine Begrenzung der Sozialleistungen und eine stärkere Beteiligung der Bürger, um die Finanzierung der Sozialsysteme zu sichern. (Quelle: inFranken.de)

    Bayerns Autoindustrie: Jobkollaps droht

    Die Automobilindustrie in Bayern steht vor einer massiven Krise. Bereits jetzt werden Tausende Jobs abgebaut, doch laut IG Metall könnte dies nur der Anfang sein. In den nächsten fünf bis sieben Jahren droht der Verlust von Zehntausenden Arbeitsplätzen, insbesondere in der Zulieferindustrie. Große Zulieferer verlagern ihre Produktion zunehmend ins Ausland, und erstmals werden auch Forschung und Entwicklung ausgelagert. Der Landesvorsitzende der IG Metall, Horst Ott, warnt, dass der Standort für Autohersteller immer unattraktiver werde, je weniger vor Ort produziert werde.

    • Bereits jetzt Abbau von Tausenden Jobs
    • Verlagerung von Produktion und Entwicklung ins Ausland
    • Perspektivisch droht Verlust von Zehntausenden Arbeitsplätzen

    Infobox: Die bayerische Autoindustrie steht vor einem tiefgreifenden Strukturwandel mit erheblichen Risiken für den Arbeitsmarkt. (Quelle: Frankenpost)

    Einschätzung der Redaktion

    Die aktuelle Zurückhaltung an den Börsen spiegelt eine Phase der Unsicherheit wider, in der sowohl geldpolitische als auch geopolitische Faktoren die Risikobereitschaft der Anleger dämpfen. Die vorsichtige Kommunikation der US-Notenbank und das Ausbleiben klarer Impulse führen zu einer abwartenden Grundhaltung, die kurzfristig kaum für größere Kursbewegungen sorgen dürfte. Erst mit konkreten geldpolitischen Entscheidungen oder einer Entspannung der geopolitischen Lage ist mit einer nachhaltigen Marktreaktion zu rechnen.

    • Marktteilnehmer agieren defensiv und meiden größere Risiken.
    • Die Bedeutung geldpolitischer Signale bleibt hoch, doch ohne klare Maßnahmen fehlt der Börse die Richtung.
    • Geopolitische Unsicherheiten verstärken die Lähmung und könnten bei Eskalation zu erhöhter Volatilität führen.

    Fazit: Die Märkte befinden sich in einer Phase des Stillstands, in der neue Impulse dringend benötigt werden, um die Richtung für die kommenden Wochen vorzugeben.

    Quellen:

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    Finde es interessant, dass einige echt meinen, der Markt würde sofort aufspringen, wenn die Fed mal ein bisschen an den Zinsen dreht. So einfach ist es halt nicht, wie hier auch schon geschrieben wurde. Erst wenn sich geopolitisch was ändert, sehen wir mal richtig Bewegung. Bis dahin bleib ich lieber vorsichtig mit meinen Aktien.
    Besonders spannend find ich ja den Vergleich mit Polen – während bei uns alles stagniert oder sogar abgebaut wird (siehe Autoindustrie in Bayern), geht’s dort an der Börse richtig ab. Ist schon krass, wie unterschiedlich sich das entwickeln kann, obwohl man ja eigentlich Nachbarn ist. Vielleicht sollte die deutsche Politik mal ein bisschen mehr auf die Nachbarn schauen, anstatt ständig neue Hürden zu bauen.
    Was mir hier noch fehlt ist der Hinweis auf die Lage in Bayerns Autoindustrie. Gerade bei den ganzen Umbrüchen in der Branche wirds für viele Beschäftigte echt eng, wenn weiter so viele Jobs ins Ausland verlagert werden. Das trifft ganze Regionen richtig hart und ist meiner Meinung nach noch total unterschätzt.
    Ehh hab mal gesehn das in Polen echt viel gemacht wird mit so Internet und Liefersachen undsoweiter, aber glaub nich das deswegen alles so boomt wie hier geschrieben. Löhne werden ja immernoch nich so wirklich wie bei uns, 5% klingt viel aber wenn man wenig hat bringts ja nich so fett oda? Und gibt s da überhaupt soviele Startups wie in Berlin, hab ich irgendwie nirgends gelesen facuht.
    Also das mit Polen dass find ich voll abgefahen weil ich hätt ja nie gedacht das die polonische börse sone krasse rnedite bringt. Ich war mal selber in Warschau aber das ist schon länger her da war von so boom nicht zu sehen ehrlich gesagt und jetz sagt der artickel 109 prozent plus, kann das sein? Also das muss ja eine Blase sein oder wegen den ganzen Amazon sachen und so onlinehandel, aber wieso dann grade in Polen und nich bei uns? Bei uns ist ja alles teuerer, da sollten doch die Aktien aich mehr renidte machen eigntlich.

    Und der Lohnzuwchs, 5 procent, davon kann man in Deutschland ja nur träumen jetzt mit die inflation und überall wird noch immer gespart und alles wird abgebaut, vor allem in Bayern jetz Autoindustrie... da kenn ich auch noch jemand der hat sein job verloren beim Zuliefer, der sagt das alle überlegen wegzugehn aus Deutschland ins ausland, warscheinlich auch Polen lol.

    Und noch was, das mit den Dividenen is auch son geheimtipp scheinbar, ich habs nie verstanden wie das mit den Dividenen wirklich lauft, dacht immer das wird vom Gewinn abgezogen und am Ende is die Firma pleite, aber wenn die sagen 6 prozent Dividenen Rändite dann is das doch wie ein Sparbuch bloß meht Zinsen oder? Ach man da muss ich mich mal schlau machen…

    Letztens hab ich noch gesehn das viele grad polnische ETF’s kaufen, is das dann besser als die deutsche Börse? Frag mich halt ob das so bleibt oder ob dann alle ärger mit den Amis kriegen weil wegen dem Ukraienkrieg das ja auch wieder alles abwrts reissen kan auch in Polen, is ja alles irgendwie verbunden.

    Naja, wird schon, vielleicht hol ich mir auch mal so polen Aktien aber erstmal schauen wies wirklich läuft, trau der Sache noch nicht ganz übern Weg, aber da steuer ich wohl auch nichts dran bei.

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