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Die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe (OWL) steht im Jahr 2026 vor einer entscheidenden Herausforderung: einer signifikanten Azubi-Lücke, die durch den fehlenden Abi-Jahrgang entsteht. Während die Industrie unter dem Druck von Arbeitsplatzabbau und steigenden Kosten leidet, wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, geeignete Auszubildende zu finden. Experten raten dazu, frühzeitig neue Zielgruppen zu rekrutieren, um dieser Problematik entgegenzuwirken. Erfahren Sie mehr über die Hintergründe und die notwendigen Maßnahmen, die die Wirtschaft in OWL ergreifen muss, um zukunftsfähig zu bleiben.
Azubi-Lücke: 2026 steht die Wirtschaft in OWL vor einer besonderen Herausforderung
Die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe (OWL) blickt auf das Jahr 2026 mit verhaltenem Optimismus, trotz der Herausforderungen, die der Ausbildungsmarkt mit sich bringt. Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) wird die Industrie weiterhin unter Druck stehen, da mehrere Tausend Jobs in den letzten drei Jahren abgebaut wurden. Die Ursachen hierfür sind vielfältig und reichen von geopolitischen Konflikten bis hin zu hohen Energiepreisen und steigenden Arbeitskosten.
„Die Ursachen reichen von Stagnation und geopolitischen Konflikten über hohe Energiepreise und steigende Arbeitskosten bis hin zu lähmender Bürokratie“, sagt Jörn Wahl-Schwentker, Präsident der IHK mit Sitz in Bielefeld.
Ein zentrales Problem wird der fehlende Abi-Jahrgang 2026 sein, da durch den Wechsel zum Abitur nach 13 Jahren voraussichtlich rund 5.000 Abiturienten in OWL fehlen werden. IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Pigerl-Radtke empfiehlt Unternehmen, frühzeitig neue Zielgruppen zu rekrutieren, um die Azubi-Lücke zu schließen.
Zusammenfassung: Die Wirtschaft in OWL steht 2026 vor der Herausforderung eines fehlenden Abi-Jahrgangs, was die Rekrutierung von Auszubildenden erschwert. Unternehmen sollten neue Zielgruppen ansprechen.
Wirtschaftsentwicklung: Brandenburgs Wirtschaft nur vorsichtig optimistisch für 2026
Die Unternehmen in Brandenburg zeigen sich hinsichtlich einer möglichen wirtschaftlichen Erholung im Jahr 2026 zurückhaltend. Der Sprecher der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) äußerte, dass Brandenburg aktuell in keiner guten Lage sei und mehr als ein halbes Prozent Wachstum nicht sehr wahrscheinlich sei. Die Wirtschaftsleistung im ersten Halbjahr 2025 ist preisbereinigt um 1,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen.
„Brandenburg ist aktuell in keiner guten Lage“, sagte der Sprecher der Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB).
Die Unternehmen leiden unter den Auswirkungen von US-Zöllen, hohen Energiepreisen und internationaler Konkurrenz. Es wird mehr Reformbedarf gesehen, um die Kostenposition der Unternehmen zu verbessern.
Zusammenfassung: Brandenburgs Wirtschaft blickt 2026 pessimistisch auf eine mögliche Erholung, da die Wirtschaftsleistung 2025 gesunken ist und Reformen gefordert werden.
Nach massiven Verlusten: Russlands Wirtschaft könnte 2026 beim Öl den Kürzeren ziehen
Die russische Wirtschaft hat im Jahr 2025 massive Verluste erlitten, insbesondere im Ölsektor, wo der Preis für die russische Sorte Ural zwischen dem 22. und 28. Dezember auf 33–34 US-Dollar pro Barrel fiel. Diese Situation wird durch Sanktionen und Schwierigkeiten beim Ölverkauf verschärft, was die Einnahmen des Kremls gefährdet.
„Igor Artemjew, Leiter der Internationalen Warenbörse St. Petersburg, schätzt Russlands Verluste auf Billionen von Dollar aufgrund der Hürden beim Ölverkauf.“
Die Prognosen für 2026 deuten darauf hin, dass die Ölpreise aufgrund eines Überangebots unter Druck stehen könnten, was die Einnahmen Russlands weiter schmälern würde.
Zusammenfassung: Russlands Wirtschaft steht 2026 vor großen Herausforderungen im Ölsektor, da die Preise gesunken sind und Überangebotsrisiken bestehen.
Wirtschaft 2026: Deutsche Manager fordern Reformen und Innovationen
Führende Köpfe der deutschen Wirtschaft blicken auf das Jahr 2026 mit der Forderung nach mehr Mut zu Reformen und Innovationen. Miguel López, Vorstandsvorsitzender von Thyssenkrupp, betont die Notwendigkeit, gewohnte Denkmuster zu verlassen und strategische Entscheidungen zu treffen. Er plant eine Umstrukturierung des Unternehmens, um es zukunftsfähig zu machen.
„Die Welt befindet sich mitten in tiefgreifenden wirtschaftlichen, geopolitischen und technologischen Umbrüchen“, sagt Miguel López.
Die Manager fordern auch eine klare Neuorientierung in der politischen Debatte, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.
Zusammenfassung: Deutsche Manager fordern für 2026 mehr Mut zu Reformen und Innovationen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und auf die Herausforderungen der Zukunft zu reagieren.
Einschätzung der Redaktion
Die Herausforderungen, die die Wirtschaft in Ostwestfalen-Lippe (OWL) bis 2026 erwarten, sind signifikant und könnten weitreichende Folgen für die regionale Entwicklung haben. Der prognostizierte Rückgang von etwa 5.000 Abiturienten aufgrund des Wechsels zum Abitur nach 13 Jahren stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Rekrutierung von Fachkräften dar. Unternehmen sind gefordert, proaktiv neue Zielgruppen zu erschließen, um die Azubi-Lücke zu schließen. Dies könnte langfristig die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region beeinträchtigen, wenn nicht rechtzeitig geeignete Maßnahmen ergriffen werden.
Zusätzlich ist die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland von Unsicherheiten geprägt, die durch geopolitische Spannungen und steigende Kosten verstärkt werden. Die Forderungen nach Reformen und Innovationen von führenden Managern sind daher nicht nur ein Zeichen für die Dringlichkeit der Situation, sondern auch ein Aufruf zur aktiven Mitgestaltung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Fähigkeit, sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen, wird entscheidend sein, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.
Insgesamt zeigt sich, dass die wirtschaftliche Stabilität in OWL und darüber hinaus von der Fähigkeit der Unternehmen abhängt, flexibel zu reagieren und neue Strategien zu entwickeln. Die kommenden Jahre könnten entscheidend dafür sein, ob die Region ihre wirtschaftliche Stärke halten oder gar ausbauen kann.
Quellen:
- Azubi-Lücke: 2026 steht die Wirtschaft in OWL vor einer besonderen Herausforderung
- Wirtschaftsentwicklung: Brandenburgs Wirtschaft nur vorsichtig optimistisch für 2026
- Nach massiven Verlusten: Russlands Wirtschaft könnte 2026 beim Öl den Kürzeren ziehen
- Wirtschaftsentwicklung: Brandenburgs Wirtschaft nur vorsichtig optimistisch für 2026
- DGB-Vorstand Körzell: Mindestlohnerhöhung wird Wirtschaft stärken
- Wirtschaft 2026: Deutsche Manager fordern Reformen und Innovationen













