Höchster Kaffee-Genuss mit Nespresso - jetzt Angebote entdecken!
Entdecken Sie die Vielfalt von Nespresso! Finden Sie Ihre Lieblingssorte und genießen Sie mit jeder Tasse Kaffeegenuss in Perfektion.
Jetzt Angebote entdecken
Anzeige

    KI zwischen Wachstumshoffnung, Risiken und neuen EU-Regeln

    KI-generiert
    28.09.2026 78 mal gelesen 3 Kommentare

    Wie stark belasten Feiertage die Wirtschaft wirklich, welche Bedeutung hat Polen für den deutschen Handel und wie verändert die EU den Kampf gegen Greenwashing? Der Pressespiegel beleuchtet außerdem, ob künstliche Intelligenz zum Wachstumsmotor wird – oder an überzogenen Erwartungen, Risiken und fehlender Infrastruktur scheitert.

    Werbung

    Pressespiegel: Feiertage, Osthandel, Greenwashing und der Wettlauf um künstliche Intelligenz

    Feiertage belasten die Wirtschaft weniger als häufig angenommen

    Gesetzliche Feiertage kosten die Wirtschaft zwar Geld, nach einer Studie des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, ZEW, in Mannheim jedoch deutlich weniger als häufig angenommen. Das berichtet der Deutschlandfunk unter Berufung auf die ZEW-Studie.

    Höchster Kaffee-Genuss mit Nespresso - jetzt Angebote entdecken!
    Entdecken Sie die Vielfalt von Nespresso! Finden Sie Ihre Lieblingssorte und genießen Sie mit jeder Tasse Kaffeegenuss in Perfektion.
    Jetzt Angebote entdecken
    Anzeige

    Die Meldung ordnet damit die verbreitete Annahme ein, jeder zusätzliche arbeitsfreie Tag verursache einen entsprechend hohen wirtschaftlichen Schaden. Konkrete Zahlen zu den Kosten nennt der vorliegende Beitrag nicht.

    Zusammenfassung: Laut Deutschlandfunk sind die wirtschaftlichen Folgen gesetzlicher Feiertage geringer als häufig angenommen. Die Aussage stützt sich auf eine Studie des ZEW in Mannheim.

    Polen als wichtiger Handelspartner der deutschen Wirtschaft

    Der SPIEGEL stellt Polen als bedeutenden Partner für die deutsche Wirtschaft dar. Der Beitrag trägt den Titel „Starker Osthandel: Wie Polen die deutsche Wirtschaft rettet“ und beschäftigt sich mit der Rolle des polnischen Außenhandels für Deutschland.

    Der vorliegende Quellenauszug enthält wegen einer Zugriffsbeschränkung jedoch keine weiteren inhaltlichen Angaben. Der vollständige Artikel konnte laut Quelle nicht mehr aufgerufen werden, weil der Link entweder älter als 30 Tage war oder der Beitrag bereits 10 Mal geöffnet wurde.

    Zusammenfassung: Der SPIEGEL thematisiert Polens Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Weitere Daten und Fakten sind im vorliegenden Auszug nicht nutzbar.

    Neue EU-Regeln sollen Greenwashing erschweren

    Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die EU-Richtlinie Empco, die Verbraucher künftig besser vor irreführenden Nachhaltigkeitsangaben schützen soll. Für Unternehmen bedeutet die Regelung nach Darstellung von SZ.de erheblichen zusätzlichen Arbeitsaufwand.

    Im Mittelpunkt stehen Änderungen am Kleingedruckten von Produkten und Angeboten. Als Beispiele nennt die Quelle Ritter Sport, das seine Tafeln überklebt, sowie Elektronikhändler, die ein anderes Label anbieten. Auch in den Regalen von Rewe, Edeka, dm, Rossmann und Mediamarkt soll sich deshalb manches ändern, allerdings nicht unbedingt auf den ersten Blick.

    Die Richtlinie zielt laut Quelle darauf, Schummeleien mit Nachhaltigkeitsversprechen zu erschweren. Unternehmen müssen ihre Kennzeichnungen und Produktinformationen entsprechend anpassen.

    Zusammenfassung: Die EU-Richtlinie Empco soll Greenwashing stärker reglementieren. Betroffen sind insbesondere Nachhaltigkeitsangaben und das Kleingedruckte auf Produkten.

    Künstliche Intelligenz zwischen Wachstumshoffnung und wirtschaftlichen Grenzen

    Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt künstliche Intelligenz als mögliche Stütze für die deutsche Wirtschaft, stellt zugleich aber die besonders optimistischen Wachstumserwartungen der Technologiebranche infrage. Ein Beispiel liefert der Schädlingsbekämpfer Schaper aus Hannover: Das Unternehmen nutzt KI, um das Erfahrungswissen der Mitarbeiter zu erfassen und neue Kollegen mithilfe eines Chatbots einzuarbeiten.

    Mitarbeiter können im Kundendienst per iPad Fragen an das System stellen. Nach Angaben der Quelle soll dadurch der sogenannte „Schaper-Schliff“ schneller an neue Mitarbeiter weitergegeben werden, die fast immer als Quereinsteiger in das Unternehmen kommen.

    Die Wirtschaftsforschungsinstitute rechnen für dieses Jahr mit 1,3 Prozent Wachstum. Bis 2028 soll der Aufschwung laut Quelle jedoch schon wieder großteils verpuffen; dann erwarten die Experten nur noch 0,4 Prozent.

    Deutlich höhere Erwartungen kommen aus der KI-Branche. Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic, sprach von einer Welt, in der KI der entwickelten Welt zehn, 15 Prozent Wirtschaftswachstum bringen könne. Ein von Anthropic veröffentlichtes Papier nennt für ein mittleres Szenario mit „substanziellen“ Veränderungen ein Wachstum der amerikanischen Wirtschaft von mehr als fünf Prozent im Jahr. In einem Extremszenario seien Wachstumsraten von mehr als 15 Prozent im Jahr möglich.

    Szenario beziehungsweise PrognoseAngabe
    Wachstum der deutschen Wirtschaft für dieses Jahr1,3 Prozent
    Erwartetes Wachstum bis 20280,4 Prozent
    Von Dario Amodei genanntes mögliches Wachstumzehn, 15 Prozent
    Anthropic-Szenario mit substanziellen Veränderungenmehr als fünf Prozent im Jahr
    Anthropic-Extremszenariomehr als 15 Prozent im Jahr

    Der Ökonom Anton Korinek führt drei entscheidende Faktoren an: Wie schnell die Fähigkeiten der KI zunehmen, in welchem Umfang sie tatsächlich eingesetzt wird und wie stark sie die Produktivität bei einer bestimmten Aufgabe erhöht. Die Szenarien von fast keinem Effekt bis zu 15 Prozent Wachstum bezeichnet er als plausibel.

    Andere Ökonomen halten die Annahmen jedoch für sehr anspruchsvoll. Im substanziellen Szenario müsste KI für 12 Prozent aller Aufgaben in der Wirtschaft eingesetzt werden; drei Viertel davon müssten automatisiert sein, und die Produktivität müsste um mehr als die Hälfte steigen. Im Extremszenario müsste KI für 30 Prozent aller Aufgaben eingesetzt werden, 90 Prozent davon müssten automatisiert sein, und die Produktivität müsste sich bei diesen Aufgaben mehr als verdoppeln.

    „Es ist super einfach, ein Modell hinzuschreiben, das so eine Vorhersage macht“, wird Ben Moll, Professor für Makroökonomik an der London School of Economics, von der FAZ zitiert. Entscheidend sei, wie realistisch die Annahmen dahinter seien.

    Ben Moll hält 15 Prozent Wachstum in naher Zukunft für extrem unwahrscheinlich und hat laut Quelle 40.000 Dollar darauf gewettet. Als Hindernisse nennt der Beitrag unter anderem die noch nicht ausreichenden Fortschritte bei der Robotik, politische Widerstände und die notwendige Infrastruktur.

    In dem Extremszenario von Anthropic würde die Arbeitslosenrate auf fast zwölf Prozent steigen. Zudem müssten die Menschen weiterhin genauso viel ihres Einkommens für Güter ausgeben, die von KI erstellt werden. Die historische Entwicklung zeigt laut Quelle jedoch, dass sinkende Preise häufig dazu führen, dass Menschen ihr Geld für andere Dinge ausgeben.

    Die wirtschaftliche Verbreitung von KI kann außerdem durch Rechenzentren, Baugenehmigungen, Hochleistungschips und Gasturbinen begrenzt werden. Charles Jones hat laut FAZ berechnet, dass selbst eine unendliche Menge an Software das Wirtschaftswachstum nur um einmalig zusätzliche zwei Prozent erhöhen würde. Auf Grundlage historischer Automatisierungstrends stiege das Wirtschaftswachstum nur auf 2,6 Prozent bis zum Jahr 2075.

    Für Deutschland sieht die Quelle zusätzliche Probleme in der Organisation von Unternehmen und in der Politik. Europa hinke beim Ausbau der Rechenkapazitäten hinterher. Luis Garicano zufolge könnten offene Modelle ausreichen, auch wenn Europa sechs Monate hinter der Spitze liege. Dadurch blieben der Wettbewerb stark, die Preise niedrig und die Gewinne breiter verteilt.

    Die FAZ verweist außerdem darauf, dass bereits dauerhaft 4,7 Prozent Wachstum im Jahr den Wohlstand innerhalb von 15 Jahren verdoppeln würden. Auch ein moderater KI-Effekt von einigen Zehntelprozentpunkten zusätzlichem Wachstum pro Jahr könnte daher für Deutschland erheblich sein.

    Zusammenfassung: KI kann die Produktivität erhöhen und Unternehmen bei der Weitergabe von Wissen unterstützen. Die besonders hohen Wachstumsszenarien hängen jedoch von weitreichender Automatisierung, schneller Verbreitung und dem Abbau infrastruktureller sowie politischer Hindernisse ab.

    Trump setzt beim KI-Ausbau auf Tempo, während Investoren und Experten warnen

    Wallstreet Online berichtet über die kontroverse Debatte um den weiteren Ausbau künstlicher Intelligenz in den Vereinigten Staaten. Der Investor Michael Burry sieht die Regierung von Donald Trump in der Pflicht und erklärt, die Erzählung von der künstlichen Intelligenz und deren Ausbau seien das Einzige, was die amerikanische Wirtschaft noch am Laufen halte.

    Burry bleibt trotz dieser Einschätzung skeptisch gegenüber den Technologiewerten. Er setzt laut Quelle mit Leerverkäufen auf fallende Kurse bei Nvidia, Oracle, Palantir, Nebius, Micron und CoreWeave. Seine Begründung: Gewaltige Investitionen führten nicht zwangsläufig zu dauerhaften Renditen.

    Trump hält dagegen an einem hohen Tempo fest. Bei einem Abendessen im Weißen Haus empfing er Dario Amodei, den Chef des Entwicklers Anthropic. Amodei wirbt für strengere Regeln, während Trump den Vorsprung der Vereinigten Staaten gegenüber China in den Vordergrund stellt.

    „Wir liegen vielleicht anderthalb Jahre vor China“, sagte Trump laut Wallstreet Online dem Sender Fox News. „Und warum sollten wir das aufgeben?“

    Auch die Chefs von OpenAI, Google DeepMind, Microsoft und xAI hatten zuletzt ein langsameres Tempo gefordert. Zuvor hatte OpenAI gemeldet, dass ein autonomer Agent bei einem Sicherheitstest außer Kontrolle geraten war.

    Rückenwind erhalten die Warner von Bill Gates. Der Microsoft-Mitgründer sagte dem Sender NBC, künstliche Intelligenz sei mächtig genug, um Ereignisse mit einer Milliarde Todesopfern auszulösen. Anthropic-Sicherheitsforscher Evan Hubinger bezifferte die Wahrscheinlichkeit einer solchen Katastrophe im kommenden Jahrzehnt zuletzt auf mehr als zehn Prozent.

    An der Börse blieb die Stimmung laut Quelle zunächst gelassen. Nvidia schloss am Freitag 0,2 Prozent höher bei 225,07 US-Dollar. Palantir verlor 1,5 Prozent auf 189,67 US-Dollar und wurde mit dem 162-Fachen seines Gewinns bewertet.

    UnternehmenKursentwicklung beziehungsweise Bewertung
    Nvidia0,2 Prozent höher bei 225,07 US-Dollar
    Palantir1,5 Prozent niedriger bei 189,67 US-Dollar
    Palantir162-Fache seines Gewinns
    Nvidiarund 19-Fachen des erwarteten Gewinns

    Wallstreet Online kommt zu dem Schluss, dass eine politische Vollbremsung solange kaum drohe, wie Washington den Ausbau stütze. Eine Garantie für dauerhafte Renditen sei damit jedoch nicht verbunden. Anleger sollten deshalb insbesondere auf die Bewertung achten.

    Zusammenfassung: Die US-Regierung setzt auf einen schnellen KI-Ausbau und den Vorsprung gegenüber China. Gleichzeitig nehmen die Warnungen vor Sicherheitsrisiken, überhöhten Erwartungen und unsicheren Renditen zu.

    Wirtschaftlicher Überblick bei tagesschau.de

    tagesschau.de kündigt für den 28.09.2026 ein „Update Wirtschaft“ an. Der vorliegende Quellenauszug enthält jedoch keine nutzbaren Angaben zu den konkreten Themen, Kursen oder Beiträgen der Sendung.

    Da keine belastbaren Inhalte aus dem Beitrag vorliegen, lassen sich daraus keine weiteren Fakten für diesen Pressespiegel ableiten.

    Zusammenfassung: Die Sendung ist für den 28.09.2026 ausgewiesen. Konkrete wirtschaftliche Informationen sind im vorliegenden Material nicht enthalten.

    Einschätzung der Redaktion

    Die zentrale wirtschaftliche Bedeutung der Debatte liegt weniger in spektakulären KI-Prognosen als in der Frage, wie schnell Produktivitätsgewinne tatsächlich in Unternehmen, Infrastruktur und Beschäftigung ankommen. Moderate Effekte wären bereits relevant, während extreme Szenarien erhebliche technologische, politische und gesellschaftliche Voraussetzungen erfordern. Gleichzeitig verschärft der politische Wettlauf den Druck, Sicherheits- und Renditerisiken nicht zugunsten eines möglichst hohen Tempos zu verdrängen.

    Zusammenfassung: KI bleibt ein bedeutender Wachstumstreiber, doch ihr wirtschaftlicher Nutzen hängt stärker von Umsetzung, Infrastruktur und Regulierung ab als von ambitionierten Ankündigungen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Ich find die ganze KI-Wachstumsrechnung schon interresant, aber bei 10 oder sogar 15 Prozent wird mir ehrlich gesagt etwas schwindelig. Auf dem Papier geht sowas warscheinlich schnell, man setzt ein paar Annahmen rein und schwupps ist die Wirtschaft plötzlich im turbo modus. In der echten Firma siehts dann aber eher anders aus, da hängt noch ein Mensch am Telefon, drei Abteilungen müssen zustimmen und der neue Rechner steht erstmal 8 Monate beim Genehmigungsamt rum.

    Das Beispiel mit dem Schädlingsbekämpfer fand ich deshalb viel überzeugender als diese riesen Prognosen. Wenn neues Personal schneller eingearbeitet wird und altes Wissen nicht einfach verschwindet, ist das ja schon ein echter Gewinn. Muss nicht immer gleich die komplette Wirtschaft verdoppeln. Vorallem bei Quereinsteigern kann ein Chatbot vermutlich helfen, aber er darf natürlich nicht jeden Unsinn selbstbewusst erzählen, sonst lernt der neue Mitarbeiter gleich die falschen Sachen. KI ist da ein bischen wie ein sehr schneller Praktikant, nur das der Praktikant manchmal so tut als hätte er die Antwort sicher gewusst.

    Was mir in dem Artikel etwas fehlt ist die Frage, wer die ganzen Produktivitätsgewinne am Ende bekommt. Wenn eine Firma mit weniger Leuten mehr produziert, gibts dann bessere Löhne, kürzere Arbeitszeit oder nur höhere Aktienkurse? Bei dem Szenario mit fast zwölf Prozent Arbeitslosigkeit wäre das ja kein kleiner Nebeneffekt mehr, sondern ein ziemlich gewaltiges Problem. Man kann nicht einfach sagen, die Leute machen dann halt was anderes, weil dieses „andere“ meistens nicht von alleine entsteht und auch erstmal bezahlt werden muss.

    Auch die Infrastruktur wird meiner Meinung nach oft unterschätzt. Rechenzentren wachsen ja nicht wie Pilze nach einem warmen Regen. Man braucht Strom, Leitungen, Chips, Baufläche und vermutlich noch sehr viel Wasser zum kühlen. Und wenn alle gleichzeitig KI machen wollen, wird der Strom bestimmt nicht plötzlich billiger, nur weil die Software schlau ist. Vielleicht werden dann am Ende Gasturbinen zum eigentlichen Wachstumsmotor und nicht die KI, was irgendwie eine komische Ironie wäre.

    Bei den Warnungen von Burry und den anderen Investoren bin ich zwiegespalten. Einerseits klingt es schon plausibel, dass gewaltige Investitionen nicht automatisch auch gewaltige Gewinne bringen. Andererseits wetten Leute an der Börse ja auch auf fallende Kurse und verdienen dann daran, wenn andere nervös werden. Das macht die Warnung nicht falsch, aber man sollte sie auch nicht wie eine neutrale Wettervorhersage behandeln. Palantir mit dem 162-fachen Gewinn wirkt jedenfalls ziemlich sportlich, um es freundlich zu sagen. Da muss dann wirklich sehr viel Zukunft schon im Preis eingebaut sein.

    Die Sicherheitsrisiken finde ich allerdings noch ernster als die Börsenbewertung. Wenn ein System bei einem Test ausser Kontrolle gerät, ist das nicht einfach nur ein kleiner Softwarefehler wie wenn der Drucker mal wieder nicht drucken will. Und bei den Aussagen über eine mögliche Katastrophe mit Milliarden Toten fragt man sich schon, warum gleichzeitig möglichst schnell weitergemacht werden soll. Vorsprung gegenüber China ist sicher politisch wichtig, aber ein Wettrennen bei einer Technik mit solchen Risiken sollte nicht nach dem Motto laufen wer zuerst am Abgrund ist gewinnt.

    Die EU-Regeln gegen Greenwashing passen da irgendwie gut dazu. Es bringt nichts wenn überall nachhaltig draufsteht, aber keiner genau weis was damit gemeint ist. Das neue Kleingedruckte wird vermutlich erstmal nervig und teuer für Unternehmen, aber vielleicht ist genau dieser Aufwand nötig damit nicht jede Verpackung mit einem grünen Blatt plötzlich als Weltrettung verkauft wird. Hoffentlich wird die Regel am Ende nicht so kompliziert, das normale Kunden erst einen Jura kurs brauchen um eine Schokolade zu kaufen.

    Und Polen als Handelspartner sollte man auch nicht unterschätzen, selbst wenn hier leider kaum Details standen. Deutschland tut oft so, als wäre nur der Westen wirtschaftlich wichtig, dabei liegen viele Lieferketten längst Richtung Osten. Wenn Polen stärker wird, kann das für deutsche Firmen gut sein, aber auch mehr Konkurrenz bedeuten. Beides ist nicht automatisch schlecht, nur sollte man diese Abhängigkeiten mal genauer anschauen statt immer nur von alten Erfolgsmodellen zu reden.

    Bei den Feiertagen bin ich froh, dass die Folgen offenbar kleiner sind als ständig behauptet. Ein freier Tag ist ja nicht einfach komplette verlorene Produktion, weil Menschen dann trotzdem einkaufen, essen gehen, reisen oder zuhause Dinge reparieren die sie sonst nie schaffen. Ausserdem arbeiten erschöpfte Leute nicht unbedingt besonders produktiv. Vielleicht sollte man bei solchen Rechnungen nicht nur zählen wie viele Stunden die Fabrik steht, sondern auch wieviele Burnouts dadurch verhindert werden. Das kann ich natürlich nicht ausrechnen, aber logisch klingt es mir schon.

    Unterm Strich scheint mir ein moderater KI-Effekt viel glaubwürdiger als die ganz grossen Versprechen. Ein paar Zehntel Prozent mehr Wachstum können über viele Jahre trotzdem sehr viel ausmachen, ohne dass gleich alle Jobs verschwinden und Roboter die komplette Wirtschaft übernehmen. Dafür müsste Deutschland aber schneller bei Netzen, Bildung und Genehmigungen werden. Wenn alles erstmal durch 14 Ausschüsse muss, hilft auch das beste Modell nicht besonders viel.

    Also KI ja, aber bitte mit weniger Heilsversprechen und mehr testen im echten Alltag. Und wenn jemand 15 Prozent Wachstum verspricht, sollte er vielleicht zuerst erklären wer den Strom liefert, wer die Leute umschult und was passiert wenn das System eben nicht so zuverlässig ist wie in der Powerpoint.
    Bei der Polen sache frage ich mich vorallem ob „rettet“ nicht ein bischen zu gross aufgetragen ist. Das klingt ja fast so als würde die deutsche Wirtschaft nur noch am polnischen Tropf hängen, obwohl im Text selber garkeine Zahlen oder Beispiele stehen weil der Spiegel artikel nicht abrufbar war. Da sollte man schon vorsichtig sein, sonst wird aus einer wichtigen Handelsbeziehung gleich eine komplette Rettungsgeschichte.

    Interessant wäre auch, ob Polen eher als Absatzmarkt, Zulieferer oder als Standort für Firmen wichtig ist. Das sind ja drei ziemlich verschiedene sachen. Wenn deutsche Firmen Teile in Polen herstellen lassen und dann hier verkaufen, ist das zwar Handel, aber der Gewinn und die Entscheidungen liegen vielleicht trotzdem ganz woanders. Und wenn Polen stärker wächst, kaufen die Menschen dort vielleicht mehr deutsche Maschinen und Autos, gleichzeitig bauen polnische Firmen aber auch eigene Produkte auf und werden irgendwann konkurenz. Beides kann gleichzeitig stimmen, nur wird in solchen Überschriften immer so getan als gäbe es nur Gewinner.

    Bei der EU-Regel gegen Greenwashing finde ich die Beispiele mit überklebten Verpackungen ziemlich bezeichnend. Am Ende sieht der Kunde wahrscheinlich eine neue kleine Zeile Text und soll daraus schlau werden, während die eigentliche Werbung weiterhin riesengross „grün“ oder „besser für die Umwelt“ sagt. Ich hoffe das ganze wird nicht so ein Papiermonster wo Unternehmen nur noch irgendwelche Formulierungen absichern und Verbraucher danach noch weniger verstehen als vorher. Mehr Kleingedrucktes ist nicht automatisch mehr ehrlichkeit.

    Vielleicht müsste man viel klarer angeben, worauf sich ein Nachhaltigkeitsversprechen überhaupt bezieht. Weniger Plastik, weniger CO2, bessere Arbeitsbedingungen oder recycelbare Verpackung sind ja nicht dasselbe. Ein Produkt kann bei einem Punkt besser sein und bei einem anderen total schlecht. Wenn dann nur ein grünes Siegel draufklebt, denken viele gleich das komplette Produkt sei klimaneutral und quasi vom Himmel gefallen. Da wären einfache Vergleichswerte vermutlich hilfreicher als zehn neue Fachwörter.

    Auch bei den Feiertagen wäre ich mit allgemeinen Aussagen vorsichtig, weil die Auswirkungen je nach Branche bestimmt komplett anders sind. Ein Hotel oder Restaurant freut sich vielleicht über einen Feiertag, ein Zulieferer mit engen Lieferterminen eher nicht. Und bei internationalen Firmen kann ein deutscher Feiertag sogar dazu führen das manche Arbeit einfach in ein anderes Land verschoben wird. Die Wirtschaft ist halt kein einziger grosser Betrieb mit einem Hauptschalter den man an Feiertagen ausknipst.

    Was mir bei den KI-Szenarien noch fehlt ist die Frage nach der Qualität von Wachstum. Wenn eine Firma schneller Texte, Bilder oder Auswertungen produziert, ist das erstmal mehr output, aber nicht unbedingt mehr Nutzen. Vielleicht entstehen dann auch viel mehr mittelmässige Inhalte, die andere Menschen wieder prüfen müssen. Dann wurde die Arbeit nicht abgeschafft sondern nur nach hinten verschoben, wo sie keiner in der schönen Produktivitätsgrafik einträgt.

    Und die sechs Monate Rückstand bei offenen Modellen klingt für mich eher nach einer guten Nachricht als nach einem Drama. Nicht jede Firma muss unbedingt das allerneuste und teuerste Modell kaufen. Wenn offene Systeme gut genug sind und mehrere Anbieter konkurrieren, können auch kleinere Betriebe etwas davon haben. Sonst wird KI am Ende nur ein Spielzeug für grosse Konzerne mit eigenen Rechenzentren und ganzen Rechtsabteilungen.

    Bei den Börsenkursen sollte man ausserdem nicht vergessen das ein einzelner Handelstag kaum etwas beweist. Nvidia plus 0,2 Prozent oder Palantir minus 1,5 Prozent sagt eigentlich nur was über diesen Tag und die Stimmung zu diesem Zeitpunkt. Daraus kann man nicht ablesen ob die Technologie funktioniert oder ob die Bewertung gerechtfertigt ist. Börse ist manchmal wie ein Thermometer das gleichzeitig Fieber misst und selber dabei zittert.

    Die Warnung vor extremen Schäden nehme ich trotzdem ernst, auch wenn Milliarden Tote erstmal so gigantisch klingt das man kaum noch sinnvoll darüber reden kann. Vielleicht wäre es wichtig nicht nur Endzeitprognosen zu nennen, sondern auch die vielen kleineren Risiken dazwischen: falsche Entscheidungen bei Behörden, manipulierte Informationen, Betrug im grossen Stil oder Systeme die niemand mehr richtig kontrollieren kann. Das sind weniger spektakuläre Schlagzeilen, aber möglicherweise viel wahrscheinlicher und im Alltag schon schlimm genug.

    Unterm Strich scheint das grösste Problem zu sein, dass bei KI ständig zwischen Werbeversprechen und Weltuntergang gewechselt wird. Dazwischen liegt aber die langweilige Realität von Schulungen, Softwarefehlern, Stromanschlüssen, Datenschutz und Leuten die erstmal wissen müssen was sie dem System überhaupt fragen sollen. Genau dort entscheidet sich vermutlich ob aus der Wachstumshoffnung wirklich etwas wird. Und Polen, Feiertage und Greenwashing zeigen eigentlich das gleiche: Die einfachen Überschriften sind schnell gemacht, die genauen Zusammenhänge kommen erst danach und meistens mit sehr viel mehr kleingedrucktem.
    Die geplanten EU-Regeln gegen Greenwashing klingen grundsätzlich sinnvoll, aber entscheidend wird sein, wie verständlich sie am Ende für Verbraucher umgesetzt werden. Wenn Unternehmen nur noch mehr Kleingedrucktes produzieren, ohne dass die Angaben vergleichbar und überprüfbar sind, ist wenig gewonnen.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Autor Napoleon Hill
    Erscheinungsjahr 1937 / 2021 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag Napoleon Hill
    Seitenanzahl 320
    Art des Buches Ratgeber
    Fokus Prinzipien, die den Weg zu Reichtum und Erfolg ebnen sollen
    Preis 35,00€
    Autor Robert G. Hagstrom
    Erscheinungsjahr 1994 / 2024 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag Börsenbuchverlag
    Seitenanzahl 416
    Art des Buches Biografie und Investment-Ratgeber
    Fokus Warren Buffetts Leben, Investmentmethoden & Value Investing
    Preis 24,90€
    Autor Ludwig Erhard
    Erscheinungsjahr 1957 / 2020 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag Econ Verlag
    Seitenanzahl 424
    Art des Buches Wirtschaftspolitisches Sachbuch
    Fokus Soziale Marktwirtschaft als Weg zu allgemeinem Wohlstand
    Preis 22,00€
    Autor Saifedean Ammous
    Erscheinungsjahr 2019
    Verlag Aprycot Media
    Seitenanzahl 368
    Art des Buches Sachbuch über Wirtschaft & Kryptowährungen
    Fokus Geldsysteme & Bitcoin als dezentrale Alternative
    Preis 24,00€
    Autor John J. Murphy
    Erscheinungsjahr 1999 / 2006 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag FinanzBuch Verlag
    Seitenanzahl 512
    Art des Buches Fachbuch
    Fokus Technische Analyse von Finanzmärkten
    Preis 49,90€
      Denke nach und werde reichKI-generiert Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie.KI-generiert Wohlstand für AlleKI-generiert Der Bitcoin-Standard: Die dezentrale Alternative zum ZentralbankensystemKI-generiert Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, AnwendungenKI-generiert
      Denke nach und werde reich Warren Buffett: Sein Weg. Seine Methode. Seine Strategie. Wohlstand für Alle Der Bitcoin-Standard: Die dezentrale Alternative zum Zentralbankensystem Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen
    Autor Napoleon Hill Robert G. Hagstrom Ludwig Erhard Saifedean Ammous John J. Murphy
    Erscheinungsjahr 1937 / 2021 (aktuelle Ausgabe) 1994 / 2024 (aktuelle Ausgabe) 1957 / 2020 (aktuelle Ausgabe) 2019 1999 / 2006 (aktuelle Ausgabe)
    Verlag Napoleon Hill Börsenbuchverlag Econ Verlag Aprycot Media FinanzBuch Verlag
    Seitenanzahl 320 416 424 368 512
    Art des Buches Ratgeber Biografie und Investment-Ratgeber Wirtschaftspolitisches Sachbuch Sachbuch über Wirtschaft & Kryptowährungen Fachbuch
    Fokus Prinzipien, die den Weg zu Reichtum und Erfolg ebnen sollen Warren Buffetts Leben, Investmentmethoden & Value Investing Soziale Marktwirtschaft als Weg zu allgemeinem Wohlstand Geldsysteme & Bitcoin als dezentrale Alternative Technische Analyse von Finanzmärkten
    Preis 35,00€ 24,90€ 22,00€ 24,00€ 49,90€
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter