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title: Wirtschaft unter Druck: China, Bahnprobleme und Niedrigwasser belasten Deutschland
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author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-07-28
updated: 2026-07-28
language: de
category: Nachrichten
description: Chinas Exportbeschränkungen, Bahnprobleme und geopolitische Risiken belasten Deutschland, während leichtes Wachstum und staatliche Investitionen vorsichtigen Optimismus stützen.
source: Provimedia GmbH
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# Wirtschaft unter Druck: China, Bahnprobleme und Niedrigwasser belasten Deutschland

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-07-28

**Zusammenfassung:** Chinas Exportbeschränkungen, Bahnprobleme und geopolitische Risiken belasten Deutschland, während leichtes Wachstum und staatliche Investitionen vorsichtigen Optimismus stützen.

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Chinas Exportbeschränkungen, ein maroder Bahnkonzern und extreme Niedrigwasserstände setzen die deutsche Wirtschaft unter Druck. Zugleich sorgen leichtes Wachstum und staatliche Investitionen für vorsichtigen Optimismus. Der Pressespiegel zeigt, wo Abhängigkeiten, Infrastrukturprobleme und geopolitische Risiken die wirtschaftliche Entwicklung 2026 prägen.

## Seltene Erden: China verschärft Abhängigkeit deutscher Schlüsselindustrien

China schränkt nach den EU-Sanktionen gegen Russland den Zugang deutscher Unternehmen zu Seltenen Erden ein. Besonders der Auto- und Maschinenbau könnten von den Export-Beschränkungen empfindlich getroffen werden, berichtet **MDR.de** unter Berufung auf die China-Expertin Antonia Hmaidi vom Mercator Institute for China Studies.

Seltene Erden umfassen eine Gruppe von 17 chemischen Elementen. Sie werden unter anderem für Smartphones, LEDs, Elektromotoren und Windkraftanlagen benötigt. Global sind diese Rohstoffe zwar nicht selten, abbauwürdige Konzentrationen kommen jedoch nur begrenzt vor. Die ertragreichsten Abbaugebiete liegen laut MDR.de in China, den USA und Myanmar. Der Abbau ist wegen erheblicher Umweltbelastungen umstritten.

Hmaidi zufolge benötigt jedes einzelne Unternehmen normalerweise nur relativ kleine Mengen. Zusammengenommen verbrauche Deutschland jedoch große Mengen, die kurzfristig nur schwer ersetzt werden könnten. Bereits im vergangenen Oktober hatten Unternehmen befürchtet, dass China die Ausfuhr der Rohstoffe begrenzen könnte. Besonders für Autobauer hätte dies das Risiko eines Produktionsstopps bedeutet.

Die Expertin erwartet nicht, dass China Deutschland den Zugang vollständig abschneidet. Ein schrittweises Vorgehen mit Lizenzverfahren könne vielmehr dazu führen, dass Deutschland und andere EU-Länder weniger schnell Alternativen aufbauen. China könne gezielt einzelnen Unternehmen Seltene Erden vorenthalten, etwa deutschen Rüstungsunternehmen.

> „So wie sie es momentan machen, dass sie das halt so ganz schrittweise machen und langsam, und man kann sich noch um Lizenzen bewerben und so weiter, das sorgt auch dafür, dass wir weniger schnell am Aufbau von Alternativen arbeiten.“ – Antonia Hmaidi, zitiert von MDR.de

Auswege aus der Abhängigkeit wären nach Einschätzung der Expertin mit höheren Kosten verbunden. Zwar bauen auch andere Länder Seltene Erden ab, doch China habe in der Vergangenheit stets die Preise unterboten. Es fehlten vor allem längerfristige Verträge, mit denen deutsche Unternehmen oder der deutsche Staat europäischen, kanadischen oder amerikanischen Anbietern feste Abnahmemengen und Preise zusichern.

Auch die USA, Australien und Thailand verfügen über große Vorkommen. In Deutschland werden zudem Methoden getestet, um Seltene Erden aus alten Bergbaugebieten im Erzgebirge zu spülen.

**Infobox – MDR.de:** China nutzt Export-Beschränkungen für Seltene Erden als wirtschaftspolitisches Instrument. Betroffen sind insbesondere Auto- und Maschinenbau; alternative Lieferketten wären verfügbar, könnten Deutschland aber mehr kosten.

## Deutsche Bahn: Fünf Baustellen für den neuen Verkehrsminister

Der Zustand der Deutschen Bahn sorgt für wachsenden Frust. Auf den neuen Verkehrsminister Steffen Bilger kommen nach einem Bericht von **SZ.de** große Aufgaben zu.

Der Posten des Bundesverkehrsministers wird laut Süddeutscher Zeitung zum Schleudersitz. Bundeskanzler Friedrich Merz will seinen Parteikollegen Patrick Schnieder nach nicht einmal eineinviertel Jahren durch Steffen Bilger ersetzen, der bislang Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion ist.

Der Bericht ordnet die Probleme der Deutschen Bahn als zentrale politische Baustellen ein. Im Mittelpunkt stehen der desolate Zustand des Bahnverkehrs, die Finanzierung des Schienennetzes und die Frage, wie der neue Minister die Leistungsfähigkeit des Konzerns verbessern kann.

Die SZ nennt fünf Aufgabenbereiche, die der neue Verkehrsminister bearbeiten muss. Dazu gehören der Zustand und die Finanzierung des Schienennetzes sowie die weitere politische Steuerung der Deutschen Bahn. Der Artikel stellt die Herausforderungen vor dem Hintergrund des anhaltenden Unmuts über Verspätungen und strukturelle Probleme des Bahnverkehrs dar.

Mit Steffen Bilger übernimmt ein Unionspolitiker das Ressort, der zuvor als Parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion tätig war. Die Personalentscheidung erfolgt laut SZ nach einer Amtszeit Patrick Schnieders von nicht einmal eineinviertel Jahren.

**Infobox – SZ.de:** Steffen Bilger soll als neuer Verkehrsminister die zentralen Probleme der Deutschen Bahn angehen. Die SZ beschreibt fünf Baustellen, darunter den Zustand und die Finanzierung des Schienennetzes.

## Wirtschaft vor acht: Tagesschau berichtet über die Wirtschaftslage

Die **tagesschau.de** kündigte für den 28.07.2026 eine Ausgabe von „Wirtschaft vor acht“ an. Die Meldung verweist auf das Wirtschaftsvideo der Tagesschau und nennt den Sendungstitel sowie das Datum.

In den übermittelten Inhalten des Beitrags sind keine weiteren wirtschaftlichen Aussagen, Zahlen oder Daten zur Sendung enthalten. Deshalb lassen sich aus der Quelle keine zusätzlichen inhaltlichen Angaben zu den behandelten Themen ableiten.

**Infobox – tagesschau.de:** „Wirtschaft vor acht“ ist für den 28.07.2026 ausgewiesen. Weitere nutzbare Fakten zum Inhalt des Videos liegen in der Quelle nicht vor.

## Deutsche Wirtschaft wächst im zweiten Quartal 2026 leicht

Die deutsche Wirtschaft hat nach Einschätzung der Bundesbank im Frühjahr trotz der Belastungen infolge des Iran-Kriegs ein Mini-Wachstum erreicht. Wie die **WirtschaftsWoche** berichtet, dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2026 saisonbereinigt etwas zugelegt haben.

Die Bundesbank schreibt in ihrem Monatsbericht Juli: „Trotz des Gegenwinds durch den Krieg im Nahen Osten dürfte das reale BIP im zweiten Quartal 2026 saisonbereinigt etwas zugelegt haben.“ Eine erste Schätzung des Statistischen Bundesamtes für den Zeitraum von April bis Juni 2026 soll am 30.7. veröffentlicht werden. Volkswirte rechnen laut WirtschaftsWoche mit einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Die Industriekonjunktur habe sich widerstandsfähig gezeigt. Unternehmen profitierten von einer dynamischen Auslandsnachfrage und wachsenden Exporten. Deutschen Exporteuren könnte außerdem zugutegekommen sein, dass internationale Wettbewerber stärker von Engpässen bei Vorprodukten betroffen waren.

Auch die privaten Konsumausgaben erwiesen sich laut Bundesbank als stabil. Verbraucherinnen und Verbraucher ließen sich demnach verhältnismäßig wenig von gestiegenen Energiepreisen und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust beeindrucken.

Gleichzeitig erwartet die Bundesbank wieder steigende Inflationsraten. Die Teuerungsrate war im Juni auf 2,3 Prozent gesunken, dürfte in den kommenden Monaten jedoch etwas anziehen. Als Gründe nennt die WirtschaftsWoche das Auslaufen des Tankrabatts Anfang Juli sowie mögliche indirekte Auswirkungen des jüngsten Energiepreisschubs auf die Verbraucherpreise.

> „Im dritten Quartal könnten – soweit die Situation im Nahen Osten sich nicht weiter zuspitzt – die kriegsbedingten Belastungen geringer ausfallen als im Durchschnitt des zweiten Quartals“, prognostiziert die Bundesbank laut WirtschaftsWoche.

Die heimische Wirtschaft wird zudem durch staatliche Milliardeninvestitionen in Straßen, Schienen und Verteidigung gestützt. Die weitere Entwicklung hängt nach Einschätzung der Ökonomen zu einem großen Teil vom Verlauf des Konflikts zwischen den USA und dem Iran ab. Sollten die Belastungen im dritten Quartal zwar zurückgehen, könnten zugleich vorübergehend stützende Faktoren aus dem zweiten Quartal entfallen. In der Summe könnte das BIP dann etwas schwächer zulegen.

| Indikator | Angabe | 

| Erwartete Veränderung des BIP im zweiten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal | 0,1 Prozent Plus | 

| Inflationsrate im Juni | 2,3 Prozent | 

| Veröffentlichung der ersten BIP-Schätzung | 30.7. | 

**Infobox – WirtschaftsWoche:** Die Bundesbank erwartet für das zweite Quartal 2026 ein leichtes Wachstum. Die Industrie und der Konsum zeigen sich robust, während nach dem Auslaufen des Tankrabatts wieder steigende Inflationsraten erwartet werden.

## Schüttorfer Politik soll Positionen zur Wirtschaftsstärkung darlegen

Vor der Kommunalwahl befragt die **GN-Online** die Parteien und Wählergemeinschaften in der Grafschaft Bentheim zu wichtigen politischen Themen. Für die Samtgemeinde Schüttorf geht es um die Frage, wie die Wirtschaft vor Ort gestärkt werden kann.

Die Grafschafter Nachrichten wollen ihren Leserinnen und Lesern ein möglichst konkretes Bild der politischen Schwerpunkte und Lösungsansätze geben. Dazu hat die Redaktion die in Schüttorf vertretenen Parteien gebeten, Stellung zu beziehen.

Als lokales Beispiel zeigt der Artikel ein Industriegebiet in Schüttorf an der A30. Die konkrete Beantwortung der politischen Positionen ist in den übermittelten Inhalten jedoch nicht enthalten, da der Beitrag hinter einem Abo-Zugang liegt.

**Infobox – GN-Online:** Die Zeitung thematisiert im Vorfeld der Kommunalwahl die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Schüttorfer Parteien. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Wirtschaft in der Samtgemeinde gestärkt werden kann.

## Niedrigwasser im Rhein gefährdet Versorgung und Wachstum

Das extreme Niedrigwasser im Rhein bedroht nach Einschätzung der Industrie- und Handelskammern Nordrhein-Westfalens die deutsche Wirtschaft. Wie **top agrar** berichtet, können Rheinschiffe derzeit teils nur noch ein Fünftel ihrer üblichen Fracht transportieren.

Die Einschränkungen wirken sich auf die Versorgung der Industrie aus. Besonders Unternehmen, die auf Grundstoffe und Vorprodukte angewiesen sind, könnten betroffen sein. Ocke Hamann, fachpolitischer Sprecher für Verkehr und Mobilität der IHK NRW, nannte gegenüber dem WDR insbesondere Stahl, Chemie, Mineralölprodukte und Futtermittel. Dabei handelt es sich um schwere Güter, bei denen Schiffe tief ins Wasser eintauchen.

Ungewöhnlich ist laut top agrar, dass das Niedrigwasser 2026 bereits so früh im Jahr auftritt. Hamann bezeichnete den Zeitpunkt als extrem. In Duisburg-Ruhrort wurden am Montag 173 cm gemessen. Damit lag der Pegel nur 20 cm über dem niedrigsten dort jemals gemessenen Wasserstand von 153 cm aus dem Oktober 2018.

Das Jahr 2018 dient der IHK als wirtschaftlicher Vergleich. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft ermittelte damals einen Wachstumsrückgang von 0,4 Prozentpunkten, der allein auf das Niedrigwasser zurückging. Die Bundesregierung rechnet für 2026 mit einem Wachstum von 0,5 %. Hamann warnte, ein vergleichbares Ereignis könne dieses Wachstum innerhalb weniger Tage vollständig aufzehren.

Auch am Kölner Pegel wird ein weiterer Rückgang erwartet. Am Montagmorgen wurden 83 cm gemessen, um 13 Uhr waren es noch 81 cm. Für den späten Abend wurde ein Wasserstand von 75 cm prognostiziert. Für Mittwochmorgen wurden 73 bis 74 cm erwartet, am Donnerstagmorgen rund 71 cm und bis zum Donnerstagabend 67 cm.

Für Freitagmorgen wurde ein Wasserstand von nur noch 65 cm für möglich gehalten. Damit würde der Pegel unter dem bislang niedrigsten bekannten Wert von 69 cm liegen, der am 23. Oktober 2018 gemessen wurde. Ob dieser Wert tatsächlich erreicht wird, blieb laut Quelle wegen der unsicheren Wetter- und Abflussentwicklung offen.

Bei niedrigen Pegelständen können Frachtschiffe häufig nicht mehr vollständig beladen werden. Der angezeigte Pegelstand entspricht dabei nicht unmittelbar der tatsächlichen Wassertiefe des Rheins, da die Fahrrinne auch bei niedrigen Messwerten tiefer als der Wert an der Pegellatte ist.

| Ort beziehungsweise Vergleich | Wasserstand | 

| Duisburg-Ruhrort am Montag | 173 cm | 

| Niedrigster Wert in Duisburg-Ruhrort aus dem Oktober 2018 | 153 cm | 

| Köln am Montagmorgen | 83 cm | 

| Köln am Montag um 13 Uhr | 81 cm | 

| Prognose Köln am späten Montagabend | 75 cm | 

| Prognose Köln am Mittwochmorgen | 73 bis 74 cm | 

| Prognose Köln am Donnerstagmorgen | rund 71 cm | 

| Prognose Köln am Donnerstagabend | 67 cm | 

| Prognose Köln am Freitagmorgen | 65 cm | 

| Niedrigster bekannter Kölner Wert vom 23. Oktober 2018 | 69 cm | 

**Infobox – top agrar:** Die Rheinschifffahrt kann derzeit teils nur noch ein Fünftel der üblichen Fracht transportieren. Die IHK NRW warnt vor Folgen für Industrieversorgung und Wirtschaftswachstum; am Kölner Pegel könnte der Wasserstand auf 65 cm sinken.

## Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklung zeigt eine strukturelle Verwundbarkeit der deutschen Wirtschaft: Externe Abhängigkeiten bei Rohstoffen, eine überlastete Verkehrsinfrastruktur und geopolitische Risiken können sich gegenseitig verstärken. Das leichte Wachstum ist daher kein belastbares Signal für eine Trendwende. Entscheidend sind jetzt langfristige Investitionen in diversifizierte Lieferketten, ein leistungsfähiges Schienennetz und widerstandsfähige Transportwege.

**Kernaussage:** Deutschlands wirtschaftliche Stabilität hängt zunehmend davon ab, ob politische Entscheidungen Abhängigkeiten verringern und Infrastrukturprobleme dauerhaft lösen.

Quellen:
- [Wie China die deutsche Wirtschaft mit Rohstoffen "lenkt"](https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/china-kontrolle-deutsche-industrie-rohstoffe-,seltene-erden-124.html)
- [Deutsche Bahn: Diese fünf Baustellen muss der neue Verkehrsminister beseitigen](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-probleme-schienennetz-finanzierung-verkehrsminister-li.3522069)
- [Wirtschaft vor acht vom 28.07.2026](https://www.tagesschau.de/video/video-1622298.html)
- [Konjunktur: Deutsche Wirtschaft wächst trotz Iran-Krieg leicht](https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/konjunktur-bundesbank-mini-wachstum-im-fruehjahr-trotz-iran-krieg/100243391.html)
- [Frage an Schüttorfs Politik: Wie lässt sich die Wirtschaft stärken?](https://www.gn-online.de/schuettorf/frage-an-schuettorfs-politik-wie-laesst-sich-die-wirtschaft-staerken-617558.html)
- [Extremes Niedrigwasser im Rhein bedroht die Wirtschaft](https://www.topagrar.com/panorama/news/ihk-schlagt-alarm-niedrigwasser-im-rhein-bedroht-wirtschaft-20027560.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [wirtschaft-ratgeber.de](https://wirtschaft-ratgeber.de/wirtschaft-unter-druck-china-bahnprobleme-und-niedrigwasser-belasten-deutschland/)*
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