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title: Wirtschaft im Überblick: Inflation steigt, AfD gewinnt weiter an Zustimmung
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author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-09-18
updated: 2026-09-18
language: de
category: Nachrichten
description: Der Wirtschaftsdiskurs dreht sich um AfD-Erfolge, steigende Inflationserwartungen, Spritpreis-Entlastung, Waldwirtschaft und innovative Recyclingunternehmen.
source: Provimedia GmbH
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# Wirtschaft im Überblick: Inflation steigt, AfD gewinnt weiter an Zustimmung

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-18

**Zusammenfassung:** Der Wirtschaftsdiskurs dreht sich um AfD-Erfolge, steigende Inflationserwartungen, Spritpreis-Entlastung, Waldwirtschaft und innovative Recyclingunternehmen.

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Steigende Inflationserwartungen, politische Risiken und konkrete Entlastungspläne prägen den aktuellen Wirtschaftsdiskurs. Der Pressespiegel zeigt, wie eng Konjunktur, Energiepreise, Arbeitsmarkt und nachhaltige Wirtschaft miteinander verbunden sind – von der EZB-Politik bis zum Wald als Wirtschaftsfaktor.

## Ökonom warnt vor weiteren Wahlerfolgen der AfD

Der Ökonom Reint Gropp befürchtet, dass es in Deutschland noch weitere Wahlsiege der AfD geben könnte. Nach Angaben des **Spiegel** verweist Gropp darauf, dass Menschen die AfD gewählt hätten, obwohl sie kein wirtschaftlich sinnvolles Programm vorweisen könne.

Im Mittelpunkt des Beitrags stehen außerdem wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen. Eine im Artikel gezeigte Chemiefabrik in Leuna wird mit der Aussage verbunden: „Das wären 50.000 Arbeitende zu wenig“.

> „Die Leute haben AfD gewählt, obwohl sie kein wirtschaftlich sinnvolles Programm vorweisen kann“

**Zusammenfassung:** Reint Gropp warnt laut **Spiegel** vor weiteren Wahlerfolgen der AfD und stellt diese Einschätzung in Zusammenhang mit wirtschaftlichen Problemen und der politischen Stimmung.

## EZB-Umfrage: Verbraucher erwarten höhere Inflation

Verbraucher im Euroraum rechnen wegen des Ölpreisschocks infolge des Iran-Kriegs mit einer anhaltend hohen Inflation. Wie **SZ.de** unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur berichtet, erwarteten die Menschen im August für die kommenden zwölf Monate im Durchschnitt eine Inflationsrate von **3,0 Prozent**; im Juli waren es **2,9 Prozent**.

Auch die mittelfristigen Erwartungen stiegen. Für die kommenden drei Jahre rechnen die Verbraucher mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von **2,9 Prozent**, nachdem zuvor **2,7 Prozent** erwartet worden waren. Auf Sicht von fünf Jahren erhöhten sich die Inflationserwartungen ebenfalls leicht.

| Zeitraum | Inflationserwartung | Zuvor | 

| Kommende zwölf Monate | 3,0 Prozent | 2,9 Prozent | 

| Kommende drei Jahre | 2,9 Prozent | 2,7 Prozent | 

Als Grund werden kräftig gestiegene Energiepreise genannt. Die Verbraucher spürten den Ölpreisschock beim Tanken und Heizen. Die Europäische Zentralbank erklärte, die Unsicherheit hinsichtlich der Inflationserwartungen für die nächsten zwölf Monate sei zurückgegangen, liege jedoch weiterhin auf einem höheren Niveau als vor Beginn des Konflikts im Nahen Osten.

Für die EZB gelten hohe Inflationserwartungen als Warnsignal. Die Notenbank strebt mittelfristig eine Inflationsrate von **zwei Prozent** im Euroraum an. Nach Angaben des Berichts trieb der Iran-Krieg die Inflation im Euroraum im August auf **3,2 Prozent**. Den für Sparer und Banken wichtigen Einlagenzins hatte die EZB zuletzt auf **2,5 Prozent** erhöht; Ökonomen erwarten weitere Anhebungen bis Jahresende.

Höhere Zinsen verteuern Kredite für Verbraucher und Unternehmen und können dadurch die Nachfrage bremsen und die Inflation dämpfen. Gleichzeitig belasten sie die Wirtschaft im Euroraum, sodass eine zu starke Anhebung die Konjunktur abwürgen könnte.

Die EZB-Umfrage „Consumer Expectations Survey“ ist eine monatliche Online-Erhebung unter rund **19.000 Verbrauchern aus 11 Euroländern**. Zu den genannten Ländern gehören Deutschland, Spanien, Frankreich und Italien. Die jüngste Umfrage fand zwischen **6. und 24. August** statt.

**Infobox:** Die Inflationserwartung für zwölf Monate stieg auf **3,0 Prozent**. Die EZB strebt mittelfristig **zwei Prozent** an; im August lag die Inflation im Euroraum laut Bericht bei **3,2 Prozent**. Quelle: **SZ.de**.

## CDU nennt konkrete Zahlen zur Spritpreis-Entlastung

Die CDU hat erstmals konkrete Zahlen für die geplante Entlastung an der Zapfsäule vorgelegt. Das berichtet **WEB.DE** in einer Wirtschaftsmeldung.

Der Beitrag kündigt die konkreten Angaben zur geplanten Maßnahme an, enthält im vorliegenden Material jedoch keine weiteren nutzbaren Zahlen oder Details zur Höhe und Ausgestaltung der Entlastung.

**Zusammenfassung:** Die CDU legt laut **WEB.DE** erstmals konkrete Zahlen zur geplanten Spritpreis-Entlastung vor.

## „Wirtschaft vor acht“ berichtet über aktuelle Wirtschaftsthemen

Die **tagesschau.de** weist auf die Ausgabe „Wirtschaft vor acht vom 17.09.2026“ hin. Das Format wird als aktuelles Nachrichten-Video aus dem Bereich Wirtschaft geführt.

Im vorliegenden Quelltext sind jedoch keine konkreten Inhalte, Zahlen oder Fakten zu den behandelten Themen enthalten. Daher lässt sich aus dem verfügbaren Material lediglich die Sendung und ihr Datum feststellen.

**Infobox:** Sendung: „Wirtschaft vor acht“, Datum: **17.09.2026**. Quelle: **tagesschau.de**.

## Waldtage verbinden Naturschutz und Wirtschaft

Die Deutschen Waldtage stellen den Wald als Erholungsraum, Naturschutzgebiet und Wirtschaftsfaktor in den Mittelpunkt. Laut **WELT** sollen die Menschen bis Sonntag für den Wald begeistert werden; vorgesehen sind Führungen mit Försterinnen und Förstern, Familienfeste und Pflanzaktionen.

Bundesforstminister Alois Rainer betonte dem Bericht zufolge, den Wald zu nutzen bedeute auch, ihn zu schützen. Dafür seien artenreiche Mischwälder notwendig. Der Wald sichere vielen Menschen Arbeit und Einkommen, insbesondere im ländlichen Raum.

Forst und Holz beschäftigen den Angaben zufolge fast **900.000 Beschäftigte** und erzielen jährlich mehr als **174 Milliarden Euro Umsatz**. Damit werden sie als bedeutende Wirtschaftsfaktoren in Deutschland beschrieben.

| Wirtschaftliche Bedeutung | Angabe | 

| Beschäftigte in Forst und Holz | fast 900.000 | 

| Jährlicher Umsatz | mehr als 174 Milliarden Euro | 

Sachsens Forstminister Georg-Ludwig von Breitenbuch bezeichnete das Oberholz als Beispiel für die vielfältigen Leistungen des Waldes. Dazu zählen laut Bericht der Erhalt der biologischen Vielfalt, Klimaschutz, die Funktion als Wasserspeicher, der Schutz des Bodens sowie die Versorgung mit dem heimischen, nachwachsenden Rohstoff und Energieträger Holz.

Gleichzeitig wird auf die Belastungen für die Wälder hingewiesen. Immense Waldschäden der vergangenen Jahre, Wassermangel und Extremwetter setzen dem Ökosystem zu. Deshalb müsse die nachhaltige Waldbewirtschaftung entschlossen weitergehen.

Unter dem Motto „Wald und Wirtschaft“ finden bis Sonntag in deutschen Forstbetrieben Aktionen statt. Andreas Padberg, Leiter des Forstbetriebes Leipzig, beschreibt die verschiedenen Anforderungen an den Wald: Er soll der Erholung dienen, Naturschutz- und kulturhistorische Funktionen erfüllen, für kommende Generationen erhalten bleiben und zugleich als nachhaltiger Rohstoff bewirtschaftet werden.

In Großpösna klettern Lehrlinge aus dem Forstbetrieb in einen Baum und sägen morsche Äste ab, um einen darunter verlaufenden Wanderweg zu sichern. Außerdem wird der klimagerechte Waldumbau anhand einer Fläche gezeigt, die durch den Sturm im Jahr **2018** erheblich geschädigt worden war.

Nach der Beseitigung der Sturmschäden wurden dort zahlreiche Eichen gepflanzt. Nach Angaben Padbergs kann die Eiche besser mit Hitze und Trockenheit umgehen, weil ihre tiefen Wurzeln tiefer gelegene Wasserreservoirs erreichen. In den ersten Wachstumsjahren kann sie sich jedoch oftmals nicht gegen andere Arten wie die Birke durchsetzen. Über die Jahre habe sich dort ein Mischwald gebildet.

> „Um dieses wichtige Ökosystem zu erhalten, muss die nachhaltige Waldbewirtschaftung deshalb entschlossen weitergehen.“

**Infobox:** Die Waldtage zeigen den Wald als Naturraum und Wirtschaftsfaktor. Forst und Holz stehen laut **WELT** für fast **900.000 Beschäftigte** und jährlich mehr als **174 Milliarden Euro Umsatz**; zugleich werden Waldschäden, Wassermangel und Extremwetter als zentrale Herausforderungen genannt.

## Pforzheimer Unternehmen macht aus Abfall bares Geld

Die **Pforzheimer Zeitung** berichtet über eine Pforzheimer Erfolgsgeschichte: Die Marke „wirkaufenihrenabfall.de“ expandiert vom regionalen Start-up zum deutschen Marktführer. Im Mittelpunkt steht ein Geschäftsmodell, bei dem aus Abfall bares Geld werden soll.

Der vorliegende Beitrag enthält darüber hinaus keine weiteren nutzbaren Angaben zur konkreten Geschäftstätigkeit, zu Umsätzen oder zu den verarbeiteten Abfallmengen. Die Meldung ordnet das Unternehmen jedoch als erfolgreiches Beispiel einer regionalen Gründung ein.

**Zusammenfassung:** „wirkaufenihrenabfall.de“ entwickelt sich laut **Pforzheimer Zeitung** vom regionalen Start-up zum deutschen Marktführer.

## Einschätzung der Redaktion

Die politische Warnung verweist auf ein erhebliches Vertrauensproblem: Wirtschaftliche Unsicherheit kann politische Protestentscheidungen verstärken, wenn etablierte Parteien keine überzeugenden Antworten auf Strukturwandel, Arbeitsmarkt und regionale Perspektiven bieten.

**Kernaussage:** Wirtschaftspolitische Handlungsfähigkeit wird zunehmend zu einer Voraussetzung für politische Stabilität.

## Einschätzung der Redaktion

Der Anstieg der Inflationserwartungen erhöht den Druck auf die Geldpolitik und auf private Haushalte. Besonders problematisch wäre, wenn der Energiepreisschock dauerhaft in Löhne, Preise und Konsumentscheidungen überginge. Die EZB steht damit vor einem schwierigen Zielkonflikt zwischen Inflationsbekämpfung und konjunktureller Belastung.

**Kernaussage:** Steigende Erwartungen können die Inflation selbst verstärken und zugleich den Spielraum für wirtschaftliche Entlastungen verringern.

## Einschätzung der Redaktion

Konkrete Entlastungszahlen können politisch wirksam sein, schaffen aber nur dann Glaubwürdigkeit, wenn Finanzierung, Zielgenauigkeit und zeitliche Begrenzung nachvollziehbar geregelt sind. Ohne diese Angaben bleibt der Vorschlag eher ein Signal als eine belastbare wirtschaftspolitische Maßnahme.

**Kernaussage:** Entscheidend ist nicht allein die Höhe der Entlastung, sondern ihre Finanzierbarkeit und Wirkung.

## Einschätzung der Redaktion

Ohne konkrete Inhalte lässt sich die wirtschaftliche Bedeutung der Sendung nicht bewerten. Das Format kann jedoch zur Einordnung aktueller Entwicklungen beitragen, sofern es Zahlen, Ursachen und Folgen verständlich miteinander verknüpft.

**Kernaussage:** Aussagekraft entsteht erst durch belastbare Inhalte und nachvollziehbare Einordnung.

## Einschätzung der Redaktion

Die Verbindung von Waldschutz und wirtschaftlicher Nutzung ist kein Widerspruch, sondern eine zentrale Voraussetzung nachhaltiger Forstpolitik. Angesichts von Wassermangel und Extremwetter wird jedoch deutlich, dass langfristige Erträge nur mit widerstandsfähigen Mischwäldern und konsequenter Pflege gesichert werden können.

**Kernaussage:** Der Wald ist zugleich ökologisches Schutzgut und wirtschaftliche Grundlage; seine Zukunft hängt von nachhaltiger Bewirtschaftung ab.

## Einschätzung der Redaktion

Das Geschäftsmodell zeigt, dass Kreislaufwirtschaft auch für kleinere Unternehmen wirtschaftliche Chancen eröffnet. Der Aufstieg vom regionalen Start-up zum Marktführer wäre besonders relevant, wenn daraus skalierbare Lösungen für Ressourcenschonung und Abfallvermeidung entstehen.

**Kernaussage:** Abfall kann zum Wirtschaftsgut werden, wenn effiziente Märkte, Verarbeitung und Nachfrage zusammenkommen.

Quellen:
- [(S+) Ökonom Reint Gropp: »Ich befürchte, dass wir noch einige Wahlsiege der AfD erleben werden«](https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oekonom-reint-gropp-ich-befuerchte-dass-wir-noch-einige-wahlsiege-der-afd-erleben-werden-a-0d82e43e-ef26-418e-9c8c-f5f50a25a7c7)
- [Notenbank unter Druck - EZB-Umfrage: Verbraucher erwarten mit Krieg höhere Inflation - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/notenbank-unter-druck-ezb-umfrage-verbraucher-erwarten-mit-krieg-hoehere-inflation-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260918-930-704524)
- [CDU nennt erstmals konkrete Zahlen zur Spritpreis-Entlastung](https://web.de/magazine/wirtschaft/videos/videos/cdu-nennt-erstmals-zahlen-spritpreis-entlastung-42738632)
- [Wirtschaft vor acht vom 17.09.2026](https://www.tagesschau.de/video/video-1650958.html)
- [Waldtage zeigen: Naturschutz und Wirtschaft Hand in Hand](https://www.welt.de/regionales/sachsen/article6aacb896b1857e86757a58a8/waldtage-zeigen-naturschutz-und-wirtschaft-hand-in-hand.html)
- [Pforzheimer Geschäftsmoddell: Wie aus Abfall bares Geld wird - Wirtschaft - Pforzheimer-Zeitung](https://www.pz-news.de/wirtschaft_artikel,-Pforzheimer-Geschaeftsmoddell-Wie-aus-Abfall-bares-Geld-wird-_arid,2369054.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [wirtschaft-ratgeber.de](https://wirtschaft-ratgeber.de/wirtschaft-im-ueberblick-inflation-steigt-afd-gewinnt-weiter-an-zustimmung/)*
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