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title: Wirtschaft im Fokus: Industrie, Klimaschutz und Immobilienmarkt im Wandel
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author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-09-01
updated: 2026-09-01
language: de
category: Nachrichten
description: Der Pressespiegel zeigt wirtschaftlichen Veränderungsdruck durch unklare AfD-Positionen, EU-Klimabilanzen, Produktionsverlagerungen und globale Krisen.
source: Provimedia GmbH
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# Wirtschaft im Fokus: Industrie, Klimaschutz und Immobilienmarkt im Wandel

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-01

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel zeigt wirtschaftlichen Veränderungsdruck durch unklare AfD-Positionen, EU-Klimabilanzen, Produktionsverlagerungen und globale Krisen.

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Zwischen wirtschaftspolitischen Fragezeichen, Europas Streit über die Klimabilanz von Elektroautos und der Abwanderung deutscher Produktion nach Osteuropa zeigt der Pressespiegel, wie stark Unternehmen und Politik unter Veränderungsdruck stehen. Zugleich geht es um ausbleibende Klimainvestitionen, Chinas Immobilienkrise und neue Signale aus Ostdeutschland.

## AfD in Sachsen-Anhalt: Wirtschaftsfragen bleiben offen

Die WirtschaftsWoche widmet sich der Frage, ob der AfD-Kandidat Ulrich Siegmund wirtschaftspolitisch überzeugen kann. Der Beitrag trägt den Titel „AfD Sachsen-Anhalt: Kann Ulrich Siegmund Wirtschaft?“ und ordnet die Debatte über die AfD in Sachsen-Anhalt ein.

Im Mittelpunkt steht dabei die politische und wirtschaftliche Einordnung des Kandidaten. Der Artikel enthält darüber hinaus die zugespitzte Aussage: „Mit der rechten Hand hält die Partei einen Flammenwerfer auf die Eisscholle“.

> „Mit der rechten Hand hält die Partei einen Flammenwerfer auf die Eisscholle“

Die bereitgestellten Inhalte enthalten neben dieser Überschrift und der genannten Aussage überwiegend nicht nutzbare Blindtexte. Konkrete wirtschaftspolitische Positionen oder überprüfbare Zahlen zu Ulrich Siegmund werden darin nicht genannt.

**Zusammenfassung:** Die WirtschaftsWoche stellt die wirtschaftliche Kompetenz des AfD-Kandidaten Ulrich Siegmund zur Diskussion. Belastbare Angaben zu seinen konkreten wirtschaftspolitischen Plänen sind in den vorliegenden Inhalten nicht enthalten.

## TU München kritisiert EU-Bewertung von Elektroautos

WELT berichtet über eine Studie der Technischen Universität München, die die Bewertung von Elektroautos im Rahmen der europäischen Flottenregulierung kritisiert. Die EU berücksichtigt demnach die CO2-Emissionen im Fahrbetrieb; Elektroautos gelten deshalb als Fahrzeuge ohne direkte Auspuffemissionen.

Die TUM-Forscher argumentieren, dass für die Klimawirkung eines Autos der gesamte Lebenszyklus betrachtet werden müsse. Dazu zählen nach Angaben der Quelle die Rohstoffgewinnung, die Produktion, der Energieeinsatz im Betrieb und das Recycling.

Die als White Paper bezeichnete Studie mit dem Titel „Defossilisation statt Dekarbonisation“ wertet 19 Studien und 47 Szenarien systematisch aus. Nach Einbeziehung des gesamten Lebenszyklus verursachen batterieelektrische Fahrzeuge im Durchschnitt rund 41 Prozent weniger Treibhausgasemissionen als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

In der Flottenrechnung der EU wird dasselbe Fahrzeug dagegen mit null Gramm CO2 pro Kilometer angesetzt und gilt damit als vollständig emissionsfrei. TUM-Präsident Thomas Hofmann bezeichnete die europäische Klimastrategie laut WELT als eine „substanzielle Fehlsteuerung der europäischen Politik“.

> „Ein hoher CO₂-Preis reicht allein nicht aus“

Die Forscher warnen zudem vor industriepolitischen Folgen. Weil die Emissionen aus der Herstellung von Elektroautos nicht in die Bewertung einfließen, fehlten Anreize für Investitionen in emissionsarme Produktionsverfahren bei Stahl, Aluminium oder Batterien.

Hofmann forderte, die Erkenntnisse müssten „Eingang in die politische Debatte finden“. Andernfalls drohten nach seiner Einschätzung „ökonomische und ökologische Fehlsteuerungen erheblichen Ausmaßes“; betroffen sei der „industrielle Kern Deutschlands und Europas“.

Die EU verfolgt mit der Verordnung 2019/631 verbindliche CO2-Minderungsziele für Hersteller von Neuwagen und leichten Nutzfahrzeugen. Die Regelung basiert laut Quelle auf den Emissionen im Fahrbetrieb und wurde nicht als umfassende Lebenszyklusanalyse von Fahrzeugen konzipiert.

| Aspekt | Angabe | 

| Ausgewertete Studien | 19 | 

| Ausgewertete Szenarien | 47 | 

| Weniger Treibhausgasemissionen von batterieelektrischen Fahrzeugen im Lebenszyklus | rund 41 Prozent | 

| EU-Flottenrechnung für Elektroautos | null Gramm CO2 pro Kilometer | 

| EU-Verordnung | 2019/631 | 

**Infobox:** Die TUM-Studie stellt der EU-Bewertung mit null Gramm CO2 pro Kilometer eine Lebenszyklusbetrachtung gegenüber. Danach liegen die Treibhausgasemissionen batterieelektrischer Fahrzeuge im Durchschnitt rund 41 Prozent unter denen vergleichbarer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

## Deutsche Industrie verlagert Produktion nach Osteuropa

Web.de berichtet über die zunehmende Verlagerung deutscher Produktionsstandorte nach Osteuropa. Genannt werden unter anderem Miele, Mercedes-Benz, BMW und Volkswagen.

Miele verlagert die Montage seiner Waschmaschinen nach Polen. Mercedes-Benz baut sein europaweit größtes Werk in Ungarn, BMW produziert dort ebenfalls seine „Neue Klasse“, und Volkswagen stellt die Passat-Reihe nun vollständig in der Slowakei her.

Diese Entwicklungen zeigen laut Quelle, dass Zehntausende Stellen nach Osteuropa abwandern. Populisten sprechen deshalb von Deindustrialisierung und fordern, die Abwanderung der Industrie zu stoppen.

Industrieökonom Martin Gornig vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung erklärt jedoch, dass die Verlagerung kein neues Phänomen sei. Er beobachte diese Entwicklung „seit den 1970er-Jahren“; eine erste Welle habe es mit der EU-Osterweiterung gegeben, als 2004 zehn neue Staaten beitraten.

> „Es gibt eine permanente Anpassung.“

Michael Harms vom Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft beschreibt bei deutschen Unternehmen eine „Art Aufbruchstimmung hinsichtlich des östlichen Europas“. Wer dort investiere, nutze Standortvorteile und mache das eigene Geschäft zukunftsfest.

Nach Einschätzung Gornigs hat die Auslagerung von Zulieferteilen die deutsche Industrie lange wettbewerbsfähiger gemacht. Produkte seien dadurch günstiger geworden, während Raum für Forschung und Entwicklung geblieben sei. Heute verlagerten Unternehmen Fertigung jedoch verstärkt wegen des internationalen Wettbewerbsdrucks nach Osten.

Als weitere Standortfaktoren nennt der Experte Bürokratie und langsame Anpassungen. Hinzu kämen Hürden durch Gewerkschaften, Genehmigungen und Umweltauflagen, die in Osteuropa häufig geringer seien. Dort gälten zwar ebenfalls EU-Vorgaben, es gebe jedoch mehr Spielräume; zusätzlich lockten staatliche Subventionen.

Die Verlagerungen innerhalb Europas werden als „Nearshoring“ bezeichnet. Laut Gornig dürfte diese Entwicklung weiter zunehmen, weil die Sicherung von Lieferketten in allen Unternehmen angekommen sei. Europa sei die sicherere Variante, während Strafzölle oder gesperrte Seestraßen innerhalb des europäischen Binnenmarkts kein Faktor seien.

Gleichzeitig weist die Quelle auf mögliche Konflikte mit dem nahen Russland oder EU-skeptischen Regierungen hin. Grenznahe wirtschaftliche Netzwerke könnten dennoch Vorteile bieten. Tschechien und Sachsen-Anhalt kombinieren demnach ihre Kompetenzen bei der Halbleiterproduktion und profitieren von kurzen Wegen sowie der Bezuschussung durch die EU.

Laut Erhebungen des Wirtschaftsprüfers KMPG erwägt jedes vierte deutsche Unternehmen konkret eine Verlagerung von Produktionsaktivitäten aus Deutschland nach Osteuropa. Die beliebtesten Zielländer sind Polen, Rumänien, Ungarn und Tschechien.

Trotz steigender Löhne in Osteuropa gebe es dort weiterhin Lohnkostenvorteile von bis zu 80 Prozent im Vergleich zu Deutschland. Zugleich entstünden in den Zielländern eigenständige Tech-, Entwicklungs- und Vertriebszentren. Das Bild der „verlängerten Werkbank“ werde der Wirklichkeit daher laut Michael Harms nicht mehr gerecht.

| Angabe | Wert | 

| EU-Beitritt neuer Staaten in der ersten Welle | 2004 | 

| Anteil deutscher Unternehmen mit konkreten Verlagerungsplänen | jedes vierte | 

| Lohnkostenvorteile in Osteuropa gegenüber Deutschland | bis zu 80 Prozent | 

| Genannte Zielländer | Polen, Rumänien, Ungarn und Tschechien | 

Die Folgen für Osteuropa werden unterschiedlich bewertet. Zwar stiegen vielerorts Beschäftigung, Löhne und Wohlstand, zugleich bestehe die Gefahr, Kostenvorteile auf Kosten von Beschäftigten und Umwelt zu erzielen. In Ungarn gab es Proteste wegen Umweltbelastungen durch asiatische Fabriken, die Batterien für deutsche Automarken produzierten.

Auch in Deutschland habe die Auslagerung zwei Seiten: Sie könne die Wettbewerbsfähigkeit von Konzernen und viele Arbeitsplätze sichern, während gleichzeitig Stellen in Werken wegfielen. Gornig bezeichnet dies als Teil eines schmerzhaften Strukturwandels.

> „Wir müssen wieder Produkte herstellen, die auf dem Weltmarkt überdurchschnittliche Preise erzielen.“

Der Rückgang des Anteils der Industriebeschäftigten in Deutschland hält laut Gornig seit 50 Jahren an und werde sich fortsetzen. Trotzdem vermutet er, dass die Industrie auch in fünf Jahren ein Zentrum des Wohlstands in Deutschland sein werde.

Die Industrie mache fast 90 Prozent der deutschen Exporte aus und habe daher eine ökonomische Schlüsselfunktion. Die Politik solle Verlagerungen nicht pauschal verhindern, sondern den Standort durch hervorragende Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung und einen besseren Umgang mit Bürokratie stärken.

**Zusammenfassung:** Die deutsche Industrie verlagert Produktion aus Kosten-, Wettbewerbs- und Lieferkettengründen nach Osteuropa. Die Entwicklung kann Unternehmen und Arbeitsplätze sichern, birgt aber zugleich Risiken für Beschäftigte, Umwelt und industrielle Arbeitsplätze in Deutschland.

## Unternehmen planen nur begrenzte Klimaschutz-Investitionen

SZ.de berichtet über eine Umfrage des Münchner Ifo-Instituts zu den Klimaschutzinvestitionen deutscher Unternehmen. Demnach gaben die Unternehmen im vergangenen Jahr durchschnittlich 9,3 Prozent ihrer Investitionen für Klimaschutzmaßnahmen im eigenen Betrieb aus.

Für 2026 rechnen die Unternehmen mit einem Anteil von 10,6 Prozent, für 2027 mit 10,5 Prozent. Ifo-Forscher Gerome Wolf spricht deshalb von keiner nennenswerten Steigerung des Anteils.

> „Die Unternehmen planen damit keine nennenswerte Steigerung des Anteils“

Nach Einschätzung des Forschers fällt die Zurückhaltung in eine Zeit, in der der Bedarf an klimafreundlichen Investitionen seinen Höhepunkt erreichen dürfte. Ziel seien die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens und die von der Bundesregierung selbst gesetzten nationalen Emissionsziele.

Warum der Anteil nicht stärker steigt, lasse sich allein aus der Umfrage nicht beantworten. Als mögliche Gründe nennt Wolf eine gesunkene Wettbewerbsfähigkeit auf den Exportmärkten sowie gestiegene geopolitische Risiken, wegen derer Unternehmen andere Prioritäten gesetzt haben könnten.

Eine aktuelle Ifo-Studie führt die Zurückhaltung bei Klimainvestitionen außerdem auf die hohe wirtschaftspolitische Unsicherheit zurück. Ein hoher CO2-Preis reiche allein nicht aus, wenn der Preispfad für Emissionen hochgradig ungewiss sei. Unternehmen benötigten vor allem verlässliche Rahmenbedingungen, um die Energiewende zu vollziehen.

Zwischen den Wirtschaftssektoren gibt es laut Umfrage deutliche Unterschiede. Dienstleister planen für das laufende Jahr den höchsten Anteil an Klimainvestitionen, gefolgt vom Bauhauptgewerbe. Das verarbeitende Gewerbe und der Handel liegen darunter.

| Bereich oder Zeitraum | Anteil der Investitionen für Klimaschutz | 

| Vergangenes Jahr | 9,3 Prozent | 

| 2026 | 10,6 Prozent | 

| 2027 | 10,5 Prozent | 

| Dienstleister im laufenden Jahr | 12,2 Prozent | 

| Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr | 10,5 Prozent | 

| Verarbeitendes Gewerbe im laufenden Jahr | 8,8 Prozent | 

| Handel im laufenden Jahr | 8,5 Prozent | 

| Bau im Jahr 2027 | 11,2 Prozent | 

Der Bau ist nach Angaben der Quelle der einzige Bereich, der seinen Anteil 2027 noch einmal ausweiten will. Für diesen Bereich werden 11,2 Prozent genannt.

Die Auswertung basiert auf der Ifo-Konjunkturumfrage vom vergangenen Mai. Erfasst wurde der Anteil der getätigten und geplanten Investitionen, der auf Klimaschutz im eigenen Unternehmen entfällt. Dazu zählen Investitionen zur Verringerung des Treibhausgasausstoßes, zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Erzeugung erneuerbarer Energien.

**Infobox:** Unternehmen setzten im vergangenen Jahr durchschnittlich 9,3 Prozent ihrer Investitionen für Klimaschutz ein. Für 2026 sind 10,6 Prozent und für 2027 10,5 Prozent geplant; der höchste Anteil im laufenden Jahr entfällt auf Dienstleister mit 12,2 Prozent.

## China verschärft Regeln für den Immobilienmarkt

ntv.de berichtet über einen Umbau der Finanzierung von Bauprojekten in China. Die neuen Regeln der Finanzaufsicht beenden das bisher gängige Modell, bei dem Bauträger den Hausbau mit dem Geld aus Vorverkäufen finanzieren.

Künftig dürfen Hypotheken für Immobilienkäufer erst dann vergeben werden, wenn das jeweilige Wohnprojekt fertiggestellt ist. Bislang verkauften Bauträger Wohnungen häufig lange vor deren Fertigstellung und nutzten die Einnahmen sowie frühzeitig ausgezahlte Hypothekendarlehen zur Finanzierung der Bauarbeiten.

Nach Einschätzung der Analysten der japanischen Investmentbank Nomura machte dieses System der Vorverkäufe im vergangenen Jahr 68 Prozent aller Verkäufe neuer Wohnungen aus. Die neuen Regeln dürften deshalb den Cashflow der Unternehmen stark belasten.

Manager von drei Bauträgern erklärten, dass selbst staatlich gestützte Firmen nicht immun seien. Einer der Manager sagte, dass 40 Prozent des Cashflows für das operative Geschäft nicht mehr zur Verfügung stünden. Dies bedeute kurzfristig eine um 40 Prozent geringere Investitionskapazität.

Die Aktien chinesischer Immobilienfirmen reagierten mit deutlichen Verlusten. Der CSI300 Real Estate Index verlor 4,6 Prozent, während der Index für in Hongkong notierte Bauträger um 6,5 Prozent nachgab. Die Aktien staatlich gestützter Projektentwickler wie China Jinmao und Yuexiu Property brachen um mehr als 14 Prozent ein.

| Markt- oder Finanzkennzahl | Veränderung oder Anteil | 

| CSI300 Real Estate Index | minus 4,6 Prozent | 

| Index für in Hongkong notierte Bauträger | minus 6,5 Prozent | 

| Anteil der Vorverkäufe an Verkäufen neuer Wohnungen im vergangenen Jahr | 68 Prozent | 

| Anteil des nicht mehr verfügbaren Cashflows laut einem Bauträgermanager | 40 Prozent | 

| Kurzfristige Verringerung der Investitionskapazität | 40 Prozent | 

| Aktien von China Jinmao und Yuexiu Property | mehr als 14 Prozent Rückgang | 

Die Immobilienkrise dauert laut ntv.de seit sechs Jahren an und belastet die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Mit den neuen Regeln will die Regierung in Peking das Vertrauen in die Branche wiederherstellen.

Analysten erwarten zugleich, dass die Maßnahmen die Konsolidierung des Marktes beschleunigen. Everbright Securities zufolge werden die meisten kleinen Akteure keinen Gewinn mehr machen können und den Markt verlassen müssen.

> „Die meisten kleinen Akteure werden keinen Gewinn mehr machen können und müssen den Markt verlassen“

Eine weitere Vorschrift verlängert die maximale Laufzeit für private Hypotheken von 30 auf 40 Jahre. Dadurch soll die Schuldenlast der Käufer sinken; nach Einschätzung von Experten dürfte die Nachfrage nach Wohnraum dadurch jedoch nicht wesentlich angekurbelt werden.

**Zusammenfassung:** China beendet die Finanzierung von Bauprojekten über frühzeitige Vorverkäufe und Hypotheken vor der Fertigstellung. Die Reform soll Vertrauen schaffen, belastet aber den Cashflow der Bauträger und löste deutliche Kursverluste bei Immobilienaktien aus.

## Ostdeutsche Wirtschaft: NDR berichtet von besserer Stimmung

NDR.de berichtet über eine sich weiter aufhellende Stimmung in ostdeutschen Betrieben. Der Beitrag trägt den Titel „Wirtschaft in Ostdeutschland: ‚Der Aufschwung ist schon da‘“.

Im Mittelpunkt steht ein Interview mit Robert Lehmann vom Ifo-Institut, der die wirtschaftliche Entwicklung einordnet. Bereits der Titel des Beitrags stellt die These in den Vordergrund, dass der Aufschwung in Ostdeutschland schon begonnen habe.

Konkrete Zahlen, Branchenangaben oder weitere überprüfbare wirtschaftliche Kennzahlen enthält der bereitgestellte Inhalt nicht. Die Meldung beschränkt sich auf die Aussage, dass sich die Stimmung in ostdeutschen Betrieben weiter verbessert, sowie auf den Hinweis auf das Gespräch mit dem Ifo-Experten.

**Infobox:** NDR.de beschreibt eine bessere Stimmung in ostdeutschen Betrieben. Robert Lehmann vom Ifo-Institut erläutert die Entwicklung im Interview; weitere nutzbare Daten sind in den vorliegenden Inhalten nicht enthalten.

## Einschätzung der Redaktion

Die wirtschaftspolitische Aussagekraft der AfD bleibt ohne konkrete, überprüfbare Konzepte begrenzt. Gerade in einem industriell geprägten Bundesland reicht politische Zuspitzung nicht aus, um bei Investitionen, Arbeitsplätzen und Standortfragen Vertrauen zu schaffen.

**Kernaussage:** Entscheidend ist nicht die Inszenierung, sondern die Belastbarkeit konkreter wirtschaftspolitischer Lösungen.

## Einschätzung der Redaktion

Die Lebenszyklusbetrachtung ist für eine realistische Klimapolitik unverzichtbar. Die pauschale Einstufung von Elektroautos als emissionsfrei blendet relevante Produktions- und Recyclingeffekte aus und kann dadurch falsche industriepolitische Anreize setzen. Eine präzisere Regulierung würde Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit besser verbinden.

**Kernaussage:** Klimapolitik sollte gesamte Emissionsketten bewerten, nicht nur den Auspuffbetrieb.

## Einschätzung der Redaktion

Die Verlagerung nach Osteuropa ist weniger ein abruptes Ende der deutschen Industrie als ein Warnsignal für die Standortbedingungen in Deutschland. Wenn Energie, Bürokratie, Genehmigungen und Infrastruktur dauerhaft Nachteile erzeugen, droht eine schleichende Erosion industrieller Wertschöpfung. Gegensteuern sollte daher über bessere Rahmenbedingungen statt über pauschale Verbote erfolgen.

**Kernaussage:** Deutschlands Industriepolitik muss hochwertige, innovationsintensive Produktion im Land attraktiver machen.

## Einschätzung der Redaktion

Der geringe Anstieg der Klimaschutzinvestitionen zeigt vor allem ein Vertrauensproblem. Unternehmen investieren langfristig nur dann entschlossen, wenn Energiepreise, Regulierung und Förderbedingungen verlässlich kalkulierbar sind. Ohne klare Rahmenbedingungen droht die Klimawende an fehlender Planungssicherheit und nicht allein an fehlendem Kapital zu scheitern.

**Kernaussage:** Verlässlichkeit ist der entscheidende Hebel für mehr private Klimaschutzinvestitionen.

## Einschätzung der Redaktion

Die Reform trifft das riskante Vorfinanzierungsmodell des chinesischen Immobiliensektors an seinem zentralen Schwachpunkt. Kurzfristig verschärft sie Liquiditätsprobleme und beschleunigt wahrscheinlich die Marktbereinigung; langfristig kann sie jedoch Transparenz und Käufervertrauen stärken. Eine nachhaltige Erholung hängt davon ab, ob der Staat insolvente Akteure geordnet abwickelt und Projekte zuverlässig fertigstellt.

**Kernaussage:** Die Maßnahme erhöht kurzfristig den Druck, könnte aber die Grundlage für einen stabileren Immobilienmarkt schaffen.

## Einschätzung der Redaktion

Eine bessere Stimmung ist ein positives Signal, ersetzt aber noch keinen belastbaren Aufschwung. Für eine dauerhafte wirtschaftliche Stabilisierung Ostdeutschlands müssen Investitionen, Produktivität und gut bezahlte Arbeitsplätze tatsächlich zunehmen. Erst dann wird aus wachsendem Vertrauen ein tragfähiger Strukturwandel.

**Kernaussage:** Optimismus ist ein Anfang, aber noch kein Beleg für nachhaltige wirtschaftliche Stärke.

Quellen:
- [AfD Sachsen-Anhalt: Kann Ulrich Siegmund Wirtschaft?](https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/afd-sachsen-anhalt-kann-ulrich-siegmund-wirtschaft/100250158.html)
- [Für die EU fährt das E-Auto emissionsfrei – TU München nennt das „substanzielle Fehlsteuerung“](https://www.welt.de/wirtschaft/article6a95449c518a586e1855dffe/fuer-die-eu-faehrt-das-e-auto-emissionsfrei-tu-muenchen-nennt-das-substanzielle-fehlsteuerung.html)
- [Deutsche Industrie verlagert Produktion nach Osteuropa – das hat Folgen](https://web.de/magazine/wirtschaft/deutsche-industrie-verlagert-produktion-folgen-42649084)
- [Umweltschutz - Unternehmen haben keine Lust auf Klimaschutz - Wirtschaft](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/umweltschutz-unternehmen-haben-keine-lust-auf-klimaschutz-li.3539949)
- ["Akteure müssen Markt verlassen": China krempelt Immobilienmarkt um - Aktien brechen ein](https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-krempelt-Immobilienmarkt-um-Aktien-brechen-ein-id31250290.html)
- [Wirtschaft in Ostdeutschland: "Der Aufschwung ist schon da"](https://www.ndr.de/nachrichten/info/wirtschaft-in-ostdeutschland-der-aufschwung-ist-schon-da,audio-3449084.html)

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