US-Staaten klagen gegen Trumps Zölle – Krieg und Wirtschaft im Fokus

Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: US-Bundesstaaten klagen gegen Trumps Zölle, während Niedrigwasser sowie Kriegsschäden, Drohnenangriffe und Cyberrisiken Wirtschaft und Infrastruktur belasten.

US-Bundesstaaten ziehen gegen Trumps neue Zölle vor Gericht, während Niedrigwasser, Kriegsschäden und Cyberangriffe wirtschaftliche Risiken verschärfen. Der Pressespiegel zeigt, wie Handelspolitik, Infrastruktur, Kryptowährungen und Konsum gleichermaßen unter Druck geraten.

US-Bundesstaaten klagen gegen Trumps neue Zölle

Eine Gruppe von 25 demokratisch geführten US-Bundesstaaten hat die Regierung von Präsident Donald Trump wegen der jüngsten Zölle verklagt. Die Klage richtet sich gegen neue Abgaben auf Waren von 60 Handelspartnern, darunter die Europäische Union, wie das Büro des Generalstaatsanwalts von Oregon, Dan Rayfield, mitteilte.

Die Trump-Regierung hatte am 24. Juli Zölle in Höhe von zehn und 12,5 Prozent gegen Länder und Bündnisse verhängt. Zur Begründung wurde angeführt, dass die betroffenen Staaten nicht ausreichend gegen den Export von Waren vorgingen, die in Zwangsarbeit hergestellt worden seien. Die neuen Abgaben traten in Kraft, als ein vorheriger weltweiter US-Zoll von zehn Prozent auslief.

Die beim US-Gericht für internationalen Handel in New York eingereichte Klage folgt auf ähnliche Schritte kleinerer US-Unternehmen. Diese hatten bereits am Tag des Inkrafttretens versucht, die Zölle juristisch zu stoppen. Bundesstaaten und kleine Firmen waren laut ntv.de bereits erfolgreich gegen frühere weltweite Zölle vorgegangen.

Die klagenden Bundesstaaten werfen der Regierung vor, den Verweis auf Zwangsarbeit lediglich als Vorwand für eine rechtswidrige allgemeine Importsteuer zu nutzen. Die Abgabe müsse laut US-Regierung auf nahezu alle Konsum- und Industriegüter gezahlt werden, darunter Lebensmittel, Haushaltswaren, Baumaterialien, Kraftfahrzeuge, Metalle und Elektronikbauteile.

„Wir alle zahlen den Preis für diese unrechtmäßigen Zölle, nicht ausländische Regierungen“, erklärte Oregons Generalstaatsanwalt Dan Rayfield laut ntv.de.

Infobox: 25 US-Bundesstaaten klagen gegen Zölle auf Waren von 60 Handelspartnern. Genannt werden Abgaben von zehn und 12,5 Prozent.

Niedrige Pegelstände belasten die Wirtschaft

Ein Beitrag von tagesschau.de befasst sich mit den wirtschaftlichen Folgen niedriger Pegelstände. Im Mittelpunkt steht ein Interview mit Simon Gerards Iglesias vom Institut der deutschen Wirtschaft, das die Auswirkungen von Niedrigwasser unter anderem auf Rhein und Donau thematisiert.

Die Quelle nennt im vorliegenden Material keine weiteren ausformulierten Aussagen oder konkreten Kennzahlen aus dem Interview. Der Beitrag ordnet die niedrigen Pegelstände damit im Zusammenhang mit den Flüssen Rhein und Donau sowie den wirtschaftlichen Folgen ein.

Infobox: tagesschau.de behandelt die wirtschaftlichen Auswirkungen von Niedrigwasser auf Rhein und Donau und zitiert dazu Simon Gerards Iglesias vom Institut der deutschen Wirtschaft.

Ukraine-Krieg: Selenskyj setzt auf ein Ende vor dem Winter

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angekündigt, den Ukraine-Krieg noch vor dem Winter beenden zu wollen. Dafür solle Russland durch diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Druck zur Aufnahme von Friedensgesprächen bewegt werden, berichtete die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf RBC-Ukraine.

„Wir werden sehr hart daran arbeiten, dass dies vor dem Winter, im Herbst, geschieht“, sagte Selenskyj laut RBC-Ukraine.

Gleichzeitig warnte Selenskyj, Kremlchef Wladimir Putin bereite weitere Mobilisierungen und neue Angriffe vor. Die Ukraine wolle ihre Partner einen und den Druck auf den Aggressor erhöhen.

Die Frankfurter Rundschau weist darauf hin, dass die Informationen aus Nachrichtenagenturen, internationalen Quellen und von Kriegsparteien stammen und sich nicht unabhängig überprüfen lassen.

Infobox: Selenskyj will ein Ende des Krieges vor dem Winter erreichen und setzt dabei auf diplomatischen, wirtschaftlichen und militärischen Druck.

Angriffe im Schwarzen Meer und auf die Krim

Bei einem Drohnenangriff auf das türkische Frachtschiff „Nadeschda“ im Schwarzen Meer wurden nach Regierungsangaben mindestens drei Seeleute schwer verletzt. Das Schiff wurde etwa 20 Seemeilen (37 Kilometer) vom russischen Hafen Noworossijsk entfernt auf der Fahrt nach Samsun in der Türkei getroffen.

Nach Angaben der türkischen Generaldirektion für Seeverkehr brach an Bord ein Brand aus. Alle 23 Seeleute wurden von der russischen Marine nach Noworossijsk gebracht. Die Behörde legte sich nicht auf die Herkunft der Drohnen fest; türkische Medien berichteten unter Berufung auf den Kapitän von einem Angriff durch mehrere ukrainische Drohnen.

In einem weiteren Bericht wird der Einsatz ukrainischer Magura-Seedrohnen gegen russische Bodenziele auf der besetzten Krim beschrieben. Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR wurden ein Kommandofahrzeug eines Podlet-Radarsystems sowie ein Parol-4-Radar zerstört.

Der Angriff soll Ende Juli stattgefunden haben. Die eingesetzten Plattformen dienten laut HUR als Träger für FPV-Drohnen und stellten damit nach Darstellung des Geheimdienstes auch an Land eine Bedrohung für russische Kräfte dar.

Infobox: Mindestens drei Seeleute wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Frachtschiff verletzt; auf der Krim wurden nach ukrainischen Angaben zwei russische Radareinrichtungen getroffen.

Russische Verluste und neue Angriffe

Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs hat Russland im Laufe des vergangenen Tages 1390 Soldaten durch Tod und Verwundung verloren. Damit stieg die von der Ukraine geschätzte Gesamtzahl der russischen Personalverluste seit Kriegsbeginn auf 1.450.510.

VerlusteGesamtzahlJüngste Verluste
Militärangehörige1.450.510+1.390
Panzer12.232+1
Gepanzerte Kampffahrzeuge25.075+5
Artilleriesysteme47.276+80

Die Angaben beziehen sich laut Quelle auf den Zeitraum vom 24. Februar 2022 bis zum 3. August 2026. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben zu den Kriegsverlusten nicht.

In der Nacht auf Montag schickte Russland nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe 181 Drohnen aus russischen Städten wie Brjansk, Kursk und Orjol sowie aus dem besetzten Donezk und von der Krim. Die ukrainische Luftabwehr habe 163 Drohnen abgefangen oder zum Absturz gebracht; Treffer wurden an 13 Standorten registriert.

In Saporischschja schlugen am Vortag zwei Gleitbomben ein. Dabei wurden mehrere Wohnhäuser beschädigt, mindestens zwei Menschen getötet und bis zum Abend 31 Menschen verletzt. In Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein fahrendes Auto eine Frau getötet, zwei weitere Insassen wurden verletzt.

Infobox: Der ukrainische Generalstab meldet 1.450.510 russische Personalverluste seit Kriegsbeginn. Bei einem russischen Drohnenangriff wurden 181 Drohnen eingesetzt, von denen 163 abgefangen oder zum Absturz gebracht worden sein sollen.

Krieg trifft russische Infrastruktur und Öltransporte

Ukrainische Drohnen trafen laut der Frankfurter Rundschau die Belgoroder Staatliche Technologische Universität. Lokalen Berichten zufolge arbeitete die Universität an einem automatisierten Drohnenkontrollsystem auf Basis des russischen „Milandr“-Mikroprozessors. Mehrere Einschläge lösten demnach einen Großbrand aus und zerstörten eines der Universitätsgebäude; russische Behörden bestätigten den Angriff offiziell nicht.

Auch auf der besetzten Krim wurden Explosionen aus Feodossija, Simferopol und Kertsch gemeldet. Der Verkehr auf der Krimbrücke wurde vorübergehend eingestellt.

Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde ein 58.500 Quadratmeter großes Logistikzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries im Gebiet Wladimir getroffen. Das Verteilzentrum „Wladimir – Worschinskoye“ war erst im Dezember 2024 eröffnet worden und versorgt Moskau und Zentralrussland.

Nach Angaben des russischen Nachrichtenportals Agentstvo wurden in den vergangenen zwei Wochen mindestens 18 Wildberries-Standorte angegriffen. Die Gesamtfläche dieser Standorte betrug rund eine Million Quadratmeter, was laut Quelle etwa 38 Prozent der größten Logistikzentren des Konzerns entspricht.

Parallel dazu erhöhten sich seit Mitte Juli die Frachtraten für russisches Rohöl der Sorte Urals auf der Route von westlichen Häfen nach Indien um etwa 50 Prozent. Reuters führte dies auf gestiegene globale Schifffahrtskosten und Sicherheitsrisiken im Schwarzen Meer zurück. Nach Berechnungen von Reuters könnten die höheren Frachtkosten Russlands Ölexporteinnahmen um etwa fünf Dollar pro Barrel oder mehr verringern.

Infobox: Ein Logistikzentrum von Wildberries umfasst 58.500 Quadratmeter. Die Frachtraten für russisches Urals-Öl nach Indien stiegen seit Mitte Juli um etwa 50 Prozent.

Bitcoin-Wallets nach Softwarefehler geleert

Hacker haben nach einem Softwarefehler beim kanadischen Anbieter Coinkite Bitcoins aus mehr als 4500 Wallets erbeutet. Nach Angaben von Galaxy Research wurden bis Montag rund 1367 Bitcoin-Token im Wert von etwa 86 Millionen Dollar (75 Millionen Euro) gestohlen.

Betroffen waren Coldcard-Geräte, die zur Speicherung von Bitcoin in sogenannten Cold Wallets dienen. Diese gelten als besonders sicher, weil sie vom Internet getrennt sind. Ein Softwarefehler führte jedoch dazu, dass die bei der Einrichtung erzeugte „Seed Phrase“ vorhersehbar war.

Nach einem Bericht des Engineering-Teams von Block lag das Problem in der Implementierung des Zufallszahlengenerators. Ein Ausweichmechanismus führte dazu, dass Schlüssel anhand deterministischer Werte wie der Seriennummer des Geräts erzeugt wurden. Angreifer konnten die Schlüssel dadurch systematisch neu berechnen und die Wallets leeren.

„Das entlarvt den Irrglauben, dass Kryptowährungen sicher sind, nur weil sie offline gespeichert werden“, sagte Aneirin Flynn, Chef des Cybersicherheitsunternehmens Failsafe, laut SZ.de.

Coinkite bestätigte, dass Guthaben gefährdet seien, die mit Seed Phrases aus der betroffenen Firmware erstellt wurden. Für alle betroffenen Modelle und Firmware-Versionen stehe inzwischen eine korrigierte Software bereit.

Die Schadenssumme war zunächst niedriger geschätzt worden. Am Freitag lagen die Verluste noch bei rund 38 Millionen Dollar, bevor sie im Verlauf des Wochenendes deutlich anstiegen.

Infobox: Rund 1367 Bitcoin-Token aus mehr als 4500 Wallets wurden laut Galaxy Research gestohlen. Der genannte Wert beträgt etwa 86 Millionen Dollar (75 Millionen Euro).

Gestohlene Kryptowährungen: Weniger Verlust, mehr Angriffe

Im ersten Halbjahr 2026 wurden laut einem im vergangenen Monat veröffentlichten Bericht von TRM Labs Kryptowährungen im Wert von insgesamt 972 Millionen Dollar gestohlen. Das waren weniger als die Hälfte der 2,3 Milliarden Dollar, die im ersten Halbjahr 2025 entwendet wurden.

Gleichzeitig stieg die Zahl der Angriffe auf 207 und erreichte damit den höchsten Stand für einen Sechsmonatszeitraum. Laut TRM-Manager Ari Redbord machten Kompromittierungen von Infrastruktur und Schlüsseln etwa 15 Prozent der Vorfälle aus, verursachten jedoch 76 Prozent der Verluste.

„Coldcard zeigt, dass Eigenverwahrung das Risiko verlagert, aber nicht beseitigt“, sagte Ari Redbord laut SZ.de.

Infobox: Im ersten Halbjahr 2026 wurden 972 Millionen Dollar an Kryptowährungen gestohlen. Die Zahl der Angriffe lag bei 207; Infrastruktur- und Schlüsselkompromittierungen verursachten 76 Prozent der Verluste.

Israel rückt im Big-Mac-Index auf Rang zwei

Israel belegt im aktuellen Big-Mac-Index des britischen Wirtschaftsmagazins „The Economist“ den zweiten Platz. Nur in der Schweiz ist ein Big Mac teurer. In Israel kostet der Burger umgerechnet 7,67 US-Dollar (6,65 Euro).

Land oder GebietPreis in US-DollarPreis in Euro
Israel7,67 Dollar6,65 Euro
USA6,22 Dollar5,40 Euro
Taiwan2,42 Dollar2,10 Euro
Deutschland7,08 Dollar6,14 Euro

Noch zu Jahresbeginn hatte Israel im Ranking den achten Platz belegt. Der Aufstieg wird mit mehrfachen Preiserhöhungen bei McDonald’s in Israel und einem stärkeren Schekel gegenüber dem US-Dollar erklärt.

Der Big-Mac-Index wurde 1986 von „The Economist“ entwickelt. Er soll als vereinfachter Indikator für die Kaufkraft verschiedener Währungen dienen und basiert auf der Theorie der Kaufkraftparität. Da ein Big Mac nach weitgehend einheitlichen Standards hergestellt wird, fließen unter anderem Kosten für Arbeit, Rohstoffe, Miete, Energie und Steuern in den Vergleich ein.

Israel hatte bereits in den 1990er-Jahren Spitzenplätze belegt und lag 1997 auf Rang drei. Ab 2002 wurde das Land mehrere Jahre nicht mehr berücksichtigt, nachdem Regierungsvertreter argumentiert hatten, der Index bilde die wirtschaftlichen Verhältnisse Israels nicht angemessen ab.

Infobox: Israel liegt im aktuellen Big-Mac-Index auf Rang zwei. Ein Big Mac kostet dort 7,67 US-Dollar (6,65 Euro), in den USA 6,22 Dollar (5,40 Euro) und in Taiwan 2,42 Dollar (2,10 Euro).

Einzelhandel erzielt Umsatzplus trotz Kaufzurückhaltung

Das Mindener Tageblatt berichtet unter dem Titel „Einzelhandel erzielt Umsatzplus trotz Kaufzurückhaltung“ über die Entwicklung im Einzelhandel. Der vorliegende Quelltext enthält neben der Überschrift und der Ressortzuordnung jedoch keine nutzbaren Angaben zu Umsatzhöhe, Zeitraum, Branchen oder weiteren wirtschaftlichen Kennzahlen.

Eine ausführlichere Darstellung der Meldung ist deshalb auf Grundlage der übermittelten Quelle nicht möglich.

Infobox: Die Quelle berichtet von einem Umsatzplus im Einzelhandel trotz Kaufzurückhaltung, nennt im vorliegenden Material jedoch keine weiteren verwertbaren Daten.

Einschätzung der Redaktion

Die Klage der Bundesstaaten verschärft den innenpolitischen Konflikt über Trumps Zollpolitik und erhöht das rechtliche Risiko für die Regierung. Sollte die Begründung als unzulässige allgemeine Importsteuer bewertet werden, könnte dies die Durchsetzbarkeit der Zölle erheblich schwächen. Zugleich drohen Unternehmen und Verbrauchern weitere Unsicherheit sowie höhere Kosten.

Kernaussage: Der Streit entwickelt sich zu einer grundsätzlichen juristischen und wirtschaftlichen Bewährungsprobe für Trumps Handelspolitik.

Einschätzung der Redaktion

Niedrige Pegelstände sind ein ernstzunehmender Risikofaktor für Lieferketten und energieintensive Branchen. Besonders problematisch ist, dass wetterbedingte Einschränkungen die ohnehin störungsanfällige Logistik zusätzlich belasten können. Der wirtschaftliche Druck dürfte mit zunehmenden Extremwetterlagen an Bedeutung gewinnen.

Kernaussage: Niedrigwasser ist nicht nur ein Umweltproblem, sondern kann unmittelbar die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

Einschätzung der Redaktion

Das angestrebte Kriegsende vor dem Winter ist politisch verständlich, militärisch und diplomatisch jedoch nur begrenzt planbar. Entscheidend wird sein, ob der erhöhte Druck tatsächlich Verhandlungen ermöglicht oder lediglich zu einer weiteren Eskalation führt. Die Ankündigung setzt zudem Erwartungen, deren Nichterfüllung innenpolitisch und international belastend wirken könnte.

Kernaussage: Der Zeitplan erhöht den diplomatischen Handlungsdruck, ersetzt aber keine belastbare Grundlage für einen Frieden.

Einschätzung der Redaktion

Angriffe auf Schiffe und militärische Infrastruktur erweitern den Konflikt geografisch und erhöhen das Risiko für den internationalen Seeverkehr. Besonders heikel ist die mögliche Verwicklung eines türkischen Frachtschiffs, weil dadurch Drittstaaten und Handelsrouten stärker in den Krieg hineingezogen werden könnten. Die Unsicherheit über die Urheberschaft erschwert eine verlässliche politische Reaktion zusätzlich.

Kernaussage: Der maritime Raum wird zunehmend zu einer strategischen und diplomatischen Eskalationszone.

Einschätzung der Redaktion

Die gemeldeten Verluste und Angriffe unterstreichen die hohe Intensität des Krieges, erlauben aber keine belastbare Gesamtbewertung ohne unabhängige Überprüfung. Die große Zahl abgefangener Drohnen zeigt zugleich die Bedeutung der Luftabwehr und ihre Grenzen, da dennoch Treffer und zivile Opfer gemeldet werden. Für beide Seiten bleibt die Fähigkeit, Personal und Material nachhaltig zu ersetzen, ein zentraler strategischer Faktor.

Kernaussage: Die Zahlen verdeutlichen die Abnutzung des Krieges, nicht jedoch allein dessen militärischen Ausgang.

Einschätzung der Redaktion

Die Angriffe auf Logistik, Technologie und Öltransporte zielen auf wirtschaftliche Funktionsfähigkeit statt ausschließlich auf unmittelbare militärische Ziele. Steigende Transport- und Sicherheitskosten können Russlands Exporterlöse schwächen und den Druck auf kritische Infrastruktur erhöhen. Gleichzeitig wächst das Risiko, dass die Ausweitung solcher Operationen die wirtschaftliche Belastung für die gesamte Region verschärft.

Kernaussage: Der Krieg verlagert sich zunehmend auf die Widerstandsfähigkeit wirtschaftlicher und logistischer Systeme.

Einschätzung der Redaktion

Der Vorfall zeigt, dass technische Sicherheitsversprechen wertlos sind, wenn zentrale Zufalls- und Schlüsselprozesse fehlerhaft umgesetzt werden. Die Eigenverwahrung verlagert die Verantwortung vollständig auf Anbieter und Nutzer, ohne systematische Prüfungen jedoch ohne ausreichenden Schutz. Für das Vertrauen in digitale Vermögenswerte ist der Schaden deshalb größer als der unmittelbare finanzielle Verlust.

Kernaussage: Bei digitalen Vermögenswerten bleibt die Qualität der Sicherheitsarchitektur entscheidender als die Offline-Speicherung selbst.

Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklung zeigt, dass die Zahl erfolgreicher Angriffe und die Höhe der Schäden nicht zwingend parallel verlaufen. Besonders kritisch sind kompromittierte Schlüssel und Infrastrukturen, weil sie große Vermögenswerte mit vergleichsweise wenigen Angriffen gefährden können. Sicherheitsinvestitionen müssen deshalb stärker auf zentrale technische Abhängigkeiten als nur auf einzelne Wallets ausgerichtet werden.

Kernaussage: Das Hauptrisiko liegt zunehmend in systemischen Schwachstellen und nicht allein im Verhalten einzelner Nutzer.

Einschätzung der Redaktion

Der Big-Mac-Index ist kein umfassendes Wohlstandsmaß, liefert aber einen anschaulichen Hinweis auf Preisniveau, Wechselkursentwicklung und lokale Kostenstrukturen. Israels Aufstieg bedeutet daher nicht automatisch eine entsprechend höhere Kaufkraft, sondern vor allem eine deutliche relative Verteuerung des Produkts. Für internationale Vergleiche bleibt der Index nützlich, sollte aber nicht als alleinige wirtschaftliche Kennzahl verstanden werden.

Kernaussage: Der Rang zeigt vor allem Preis- und Wechselkurseffekte, nicht unmittelbar den Lebensstandard.

Einschätzung der Redaktion

Ein Umsatzplus trotz Kaufzurückhaltung würde auf eine fragile Erholung hindeuten, bei der nominale Zuwächse nicht zwangsläufig eine kräftige reale Nachfrage bedeuten. Entscheidend wären deshalb Angaben zu Preisen, Mengen und einzelnen Branchen. Ohne diese Informationen bleibt offen, ob der Einzelhandel tatsächlich wächst oder lediglich höhere Preise weitergibt.

Kernaussage: Ein Umsatzplus allein reicht nicht aus, um die wirtschaftliche Stärke des Einzelhandels zu bewerten.

Quellen: