Ostdeutschlands Arbeitsmarkt hängt zunehmend von Zuwanderung ab

Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Ostdeutschland ist zunehmend auf ausländische Beschäftigte angewiesen, während in den USA die Unabhängigkeit der Fed unter politischem Druck steht.

Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie eng Arbeitsmarkt, Migration, Geldpolitik und Vermögensverteilung miteinander verbunden sind: Während Ostdeutschland auf ausländische Beschäftigte angewiesen ist, steht in den USA die Unabhängigkeit der Notenbank unter Druck. Dazu kommen Taiwan, die deutsche Autoindustrie, neue Wirtschaftsdaten und die Debatte über ein gerechter verteiltes Erbe.

Ostdeutschland verliert deutsche Beschäftigte – Zuwanderung stützt den Arbeitsmarkt

Die ostdeutsche Wirtschaft ist laut einer Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zunehmend auf Beschäftigte aus dem Ausland angewiesen. Zwischen 2023 und 2025 verloren die ostdeutschen Bundesländer inklusive Berlin rund 141.000 Beschäftigte mit deutscher Staatsangehörigkeit, während die Zahl der Beschäftigten ohne deutschen Pass um 90.000 stieg.

Wie Capital.de berichtet, sank die Beschäftigung Deutscher in den ostdeutschen Ländern zwischen Ende 2023 und Ende 2025 um 2,5 Prozent. Die Gesamtbeschäftigung ging im selben Zeitraum um 0,8 Prozent zurück. Deutschlandweit stieg die Beschäftigung insgesamt dagegen um 0,2 Prozent, während die Beschäftigung Deutscher um 1,4 Prozent zurückging.

Das IW warnt vor weiteren Arbeitskraftverlusten, wenn Beschäftigte in den Ruhestand wechseln oder in ihre früheren Herkunftsländer zurückwandern. Besonders eine zunehmende Rückwanderung nach Polen und in andere überwiegend osteuropäische Länder könne zusätzliche Lücken auf den ostdeutschen Arbeitsmärkten verursachen.

„Substanzielle Lücken an den Arbeitsmärkten“ könnten in den nächsten Jahren auch durch Rückwandernde entstehen, so das IW laut Capital.de.

Nach Angaben des Instituts müssten deshalb Arbeitskräfte aus Drittstaaten stärker gewonnen werden. Andernfalls könne sich die Entwicklung „sehr negativ auf den Wohlstand auswirken“. Auch die Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen, etwa im pflegerischen Bereich, könne sich verschlechtern.

Seit 2024 beobachtet das IW eine zunehmende Rückwanderungsbewegung in die seit 2004 der EU beigetretenen Länder. Als Gründe nennt die Quelle, dass sich die wirtschaftliche Lage dort inzwischen verbessert habe. Bis vergangenen Dezember verlor Ostdeutschland demnach bereits 7800 Beschäftigte aus diesen EU-Ländern.

Der Anteil der Beschäftigten ohne deutsche Staatsangehörigkeit an der Beschäftigung in Ostdeutschland stieg laut IW von 4,8 Prozent im Jahr 2015 auf 13,3 Prozent im Jahr 2025. Ende vergangenen Jahres gab es 845.000 ausländische sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Ostdeutschland.

HerkunftAnteil an den ausländischen Beschäftigten
Polen16,2 Prozent
Ukraine7,4 Prozent
Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien12,7 Prozent

Die acht außereuropäischen Hauptherkunftsländer Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien kommen zusammen auf 12,7 Prozent. Das IW stellt zugleich einen starken Rückgang der Zuzüge im vergangenen Jahr fest und führt dies auf eine schärfere Migrationspolitik sowie den Machtwechsel in Syrien zurück.

Auch für die Wertschöpfung spielen Beschäftigte ohne deutsche Staatsangehörigkeit laut Studie eine erhebliche Rolle. Im Jahr 2025 trugen sie rund 68,3 Milliarden Euro zur Wertschöpfung in Ostdeutschland bei, was 10,5 Prozent der Wertschöpfung entspricht. Die geringfügige Beschäftigung wurde in dieser Berechnung berücksichtigt; rund zwei Drittel des Beitrags entfielen auf Beschäftigte, die erst in den vergangenen zehn Jahren hinzugekommen waren.

BundeslandAnteil der seit 2015 hinzugekommenen ausländischen Arbeitskräfte an der Gesamtwertschöpfung
Berlin10,2 Prozent
Brandenburg7,1 Prozent
Thüringen5,4 Prozent
Sachsen5,1 Prozent
Sachsen-Anhalt4,9 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern4,4 Prozent
Ostdeutschland insgesamt6,9 Prozent

Infobox – Capital.de: Die IW-Erhebung beschreibt einen Rückgang deutscher Beschäftigter und einen Anstieg der Beschäftigten ohne deutschen Pass. Zuwanderung trägt laut Studie 2025 mit rund 68,3 Milliarden Euro beziehungsweise 10,5 Prozent zur ostdeutschen Wertschöpfung bei.

Zuwanderung gilt laut Spiegel als Stütze für Arbeitsmarkt und Wohlstand

Auch der Spiegel berichtet über die IW-Studie und stellt den Beitrag ausländischer Beschäftigter für den ostdeutschen Arbeitsmarkt in den Mittelpunkt. Wenige Wochen vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt das Institut demnach vor Wohlstandsverlusten, falls es nicht gelinge, mehr Arbeitskräfte aus dem Ausland zu gewinnen.

Nach Darstellung des Spiegel gleichen Beschäftigte ohne deutschen Pass den demografisch bedingten Rückgang der Arbeitskräfte teilweise aus. Die Studie sieht in der Zuwanderung damit nicht nur eine arbeitsmarktpolitische, sondern auch eine wirtschaftliche Bedeutung.

Der Bericht verweist ebenfalls auf die wachsenden Lücken bei den Arbeitskräften und auf die steigende Bedeutung ausländischer Beschäftigter für die Wirtschaft. Die Entwicklung betrifft demnach insbesondere Regionen, in denen der demografische Wandel den Rückgang des heimischen Arbeitskräfteangebots verstärkt.

Der Spiegel ordnet die IW-Warnung in den politischen Kontext der bevorstehenden Landtagswahlen ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob Ostdeutschland ausreichend Arbeitskräfte gewinnen kann, um die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand zu sichern.

Infobox – Spiegel: Laut der wiedergegebenen IW-Studie stützt Zuwanderung den ostdeutschen Arbeitsmarkt und die Wirtschaft. Ohne zusätzliche Arbeitskräfte aus dem Ausland drohen dem Osten Deutschlands demnach wachsende Arbeitskräftelücken und Wohlstandsverluste.

Fed-Chef Kevin Warsh steht unter Beobachtung

Die Unabhängigkeit der US-Notenbank Federal Reserve steht laut n-tv.de unter Druck. US-Präsident Donald Trump versucht dem Bericht zufolge, die Geldpolitik stärker zu beeinflussen, während der neue Fed-Chef Kevin Warsh zwar seine Unabhängigkeit zugesichert hat, zugleich aber offenbar wiederholt mit Trump telefoniert.

Bei seiner Bestätigungsanhörung vor dem US-Senat im April versprach Warsh laut n-tv.de, nicht zum Lakai des Präsidenten zu werden und unabhängig zu handeln. Die Opposition und zahlreiche Beobachter an den Finanzmärkten äußerten dennoch den Verdacht, Warsh könne als Befehlsempfänger des Weißen Hauses agieren.

„Ich fühle mich geehrt, dass der Präsident mich für dieses Amt nominiert hat, und werde unabhängig handeln“, sagte Warsh laut n-tv.de.

Die Skepsis richtet sich vor allem gegen Trumps wiederholte Forderung nach niedrigeren Zinsen. Der Präsident erhofft sich davon Wachstum und Jobs. Warshs Vorgänger Jerome Powell hatte sich Trumps Einflussversuchen widersetzt und war daraufhin laut Bericht öffentlich angegriffen worden.

Neue Berichte des Wall Street Journal und von Bloomberg nähren laut n-tv.de den Verdacht, dass Trump seit Warshs Ernennung vor drei Monaten wiederholt mit dem Fed-Chef telefoniert. Dabei soll es angeblich um die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs und des KI-Hypes gegangen sein. Ob auch Zinsentscheidungen Thema waren, bleibt dem Bericht zufolge unklar.

Regelmäßige Gespräche zwischen dem US-Präsidenten und dem Fed-Chef gelten laut n-tv.de als ungewöhnlich. In der Vergangenheit habe es zwar Treffen gegeben, diese hätten jedoch meist in Krisen wie beim großen Crash 2008 oder bei formalen Anlässen mit großem Vorlauf stattgefunden. Üblicherweise laufe die Kommunikation der US-Regierung mit der Notenbank über den Finanzminister.

Warsh erklärte bei seinem halbjährlichen Bericht vor dem US-Senat im Juli, er habe keinerlei Bedenken, Anrufe des Ausschussvorsitzenden oder des US-Präsidenten entgegenzunehmen. Beim zweiten Zinsentscheid unter seiner Leitung senkte die US-Notenbank die Zinsen jedoch nicht, obwohl Trump dies verlangt hatte. Sie erhöhte die Zinsen aber auch nicht, obwohl dies angesichts der hartnäckigen Inflation und des Iran-Kriegs von vielen Marktteilnehmern erwartet worden sei.

Drei Fed-Gouverneure äußerten öffentlich abweichende Meinungen. Laut n-tv.de hatte kein Fed-Chef seit den 70er Jahren einen solchen Widerstand erlebt.

Die Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank spiegeln sich laut Bericht am Anleihemarkt wider. Die Zinsen für 30-jährige US-Staatsanleihen stiegen deutlich und liegen demnach unter anderem wegen der Zweifel an Warshs Unabhängigkeit auf dem höchsten Stand seit 2007.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhält Warsh, weil er vor seiner Ernennung laut darüber nachgedacht hatte, die formale Trennung zwischen der Ausgabe von Staatsanleihen und den geldpolitischen Anleihenkäufen der Fed aufzuheben. Diese Trennung hatte 1951 die Kriegsfinanzierung der US-Staatsschulden mit der Notenpresse beendet.

Warsh war vor seiner Ernennung als geldpolitischer Falke bekannt. Er lehnte laut n-tv.de sowohl die Nullzins-Politik als auch die Anleihenkäufe nach der Finanzkrise ab und trat 2011 aus Protest von seiner damaligen Position als Fed-Gouverneur zurück. Später argumentierte er im Wall Street Journal für niedrigere Zinsen, die sich dank des KI-Booms leisten ließen.

Der Bericht verweist außerdem auf Warshs persönliche Verbindung zu Trump. Sein Schwiegervater Ron Lauder, ein Kosmetik-Milliardär, ist demnach seit Studientagen ein enger Freund und Vertrauter des US-Präsidenten. Lauder war Botschafter in der Reagan-Regierung, Großspender der Republikaner und unterstützte auch Trump mit Millionen Dollar.

Als Gegengewicht zu politischem Druck nennt n-tv.de die Macht des Anleihemarkts. Angesichts der hohen US-Staatsschulden und der hartnäckigen Inflation verlangten Investoren höhere und nicht niedrigere Zinsen. Auch der Fed-Chef könne dies nicht ignorieren.

Infobox – n-tv.de: Die wiederholten Kontakte zwischen Donald Trump und Kevin Warsh nähren Zweifel an der Unabhängigkeit der US-Notenbank. Die Zinsen für 30-jährige US-Staatsanleihen liegen laut Bericht auf dem höchsten Stand seit 2007.

FAZ-Business-Liveticker: Taiwan erwartet 11 Prozent Wachstum

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet in ihrem Business-Liveticker, dass Taiwan ein Wirtschaftswachstum von 11 Prozent erwartet. Der Titel des Livetickers stellt diese Prognose in den Mittelpunkt der aktuellen Unternehmens- und Wirtschaftsnachrichten.

Der Liveticker bündelt daneben Meldungen aus der internationalen Wirtschaft. Dazu zählen unter anderem die deutsche Autoindustrie, die laut FAZ 42.000 Stellen verliert, sowie ein Verfahren gegen Meta in den USA, bei dem Staatsanwälte eine Strafe von 1,4 Billionen Dollar fordern.

Weitere Themen sind Pflichtmitteilungen zu Elon Musk und SpaceX, die Entwicklung bei Ottobock sowie Pläne für das größte Gebäude der Welt. Außerdem berichtet die FAZ darüber, wie Hapag-Lloyd mit Dürre und Krieg umgeht.

Im Finanzbereich nennt der Liveticker einen Gewinn von 184 Milliarden Dollar, den Norwegens Staatsfonds in sechs Monaten erzielt haben soll. Hinzu kommen Meldungen über Unternehmensinsolvenzen, die Pläne von Paramount für einen Wegzug aus Kalifornien und Anthropic, das KI-Texte mit einem unsichtbaren Wasserzeichen versehen will.

ThemaAngabe laut FAZ
Erwartetes Wirtschaftswachstum in Taiwan11 Prozent
Verlust von Arbeitsplätzen in der deutschen Autoindustrie42.000 Stellen
Geforderte Strafe gegen Meta1,4 Billionen Dollar
Anteil von Elon Musk an SpaceX laut Pflichtmitteilung48,4 Prozent
Gewinn des norwegischen Staatsfonds in sechs Monaten184 Milliarden Dollar

Der Ticker greift darüber hinaus die Deutsche Bahn und mögliche größere Konkurrenz aus Italien im Fernverkehr auf. Wie diese Konkurrenz aussehen soll, müssen laut FAZ nun Gerichte entscheiden.

Auch die Automobilbranche steht im Fokus. Nach einem Gewinneinbruch fiel die Aktie des Mutterkonzerns Tata stark. Als Belastungen werden Probleme eines Zulieferers, der Krieg am Golf und eine sinkende Nachfrage in China genannt; Hoffnung setzt der Autohersteller auf neue Modelle.

Infobox – FAZ: Taiwan erwartet laut Business-Liveticker 11 Prozent Wirtschaftswachstum. Zu den weiteren genannten Kennzahlen gehören 42.000 verlorene Stellen in der deutschen Autoindustrie, eine geforderte Strafe von 1,4 Billionen Dollar gegen Meta und 184 Milliarden Dollar Gewinn des norwegischen Staatsfonds in sechs Monaten.

Wirtschaftsupdate vom 14.08.2026

tagesschau.de führt ein „Update Wirtschaft vom 14.08.2026“ als aktuelle Ausgabe von tagesschau24. Die Quelle stellt den Beitrag als Video aus dem Wirtschaftsressort bereit.

Der vorliegende Quellenauszug enthält jedoch keine ausformulierten Meldungen, Zahlen oder näheren Sachangaben zum Inhalt des Updates. Nutzbare wirtschaftliche Daten oder Fakten werden darin nicht genannt.

Infobox – tagesschau.de: Verfügbar ist die Bezeichnung „Update Wirtschaft vom 14.08.2026“. Der bereitgestellte Inhalt enthält keine weiteren nutzbaren Angaben.

Erbschaften und Vermögensverteilung: SZ fordert ein Erbe für alle

Die Süddeutsche Zeitung beschäftigt sich mit der ungleichen Verteilung von Vermögen in Deutschland. In einem Essay wird argumentiert, dass die Chancen zum Vermögensaufbau ungleich verteilt seien, weil einige wenige von ihren Vorfahren viel Geld erbten, während ein großer Teil der Menschen nahezu leer ausgehe.

Der Beitrag stellt diese Verteilung als ungerecht dar und verbindet sie mit der Forderung nach einem „Erbe für alle“. Im Mittelpunkt steht damit nicht die individuelle Leistung allein, sondern auch die Frage, welchen Einfluss die Herkunft auf die Möglichkeit hat, Vermögen aufzubauen.

Zur Veranschaulichung nutzt der Essay den 100-Meter-Sprint der Olympischen Spiele. Athletinnen und Athleten starten dort vom gleichen Punkt und nach den gleichen Regeln; in wenigen Sekunden entscheide sich, wer als schnellste Frau oder als schnellster Mann der Welt gelte.

„Wir brauchen das Erbe für alle – sofort!“, lautet die zentrale Forderung des Essays der Süddeutschen Zeitung.

Der Beitrag beschreibt den Leistungsgedanken als besonders sichtbar im Sport. Wer sich anstrenge und seine Talente entwickle, solle belohnt werden. Für die Vermögensverteilung in Deutschland sieht der Essay diese Voraussetzungen jedoch nicht als gegeben an, weil Erbschaften die Ausgangslage unterschiedlich machten.

Die SZ ordnet den Text den Themen Arbeit und Soziales, Erbschaftssteuer, Erben, soziale Gerechtigkeit und soziale Ungleichheit zu. Die Forderung nach einem Erbe für alle wird als unmittelbare politische und gesellschaftliche Konsequenz aus der beschriebenen Ungleichheit formuliert.

Infobox – SZ.de: Der Essay kritisiert ungleich verteilte Chancen beim Vermögensaufbau und fordert ein „Erbe für alle“. Als Begründung wird angeführt, dass einige wenige große Erbschaften erhalten, während ein großer Teil der Menschen nahezu leer ausgeht.

Einschätzung der Redaktion

Ostdeutschland steht vor einer strukturellen Arbeitskräftekrise, die sich nicht durch kurzfristige Maßnahmen lösen lässt. Zuwanderung ist bereits ein tragender Bestandteil von Beschäftigung und Wertschöpfung; sie politisch zu erschweren, ohne zugleich ausreichenden Ersatz zu schaffen, würde den Fachkräftemangel verschärfen und öffentliche Leistungen zusätzlich belasten.

Kernaussage: Die wirtschaftliche Stabilität Ostdeutschlands hängt zunehmend davon ab, ob qualifizierte Zuwanderung gelingt und gesellschaftlich wie institutionell dauerhaft getragen wird.

Einschätzung der Redaktion

Die Kontakte zwischen US-Präsident und Notenbankchef sind vor allem deshalb problematisch, weil bereits der Anschein politischer Einflussnahme Vertrauen beschädigen kann. Geldpolitische Entscheidungen müssen nachvollziehbar an Preisstabilität und wirtschaftlichen Daten ausgerichtet sein; Zweifel an dieser Unabhängigkeit können Finanzierungskosten erhöhen und die Glaubwürdigkeit der gesamten US-Wirtschaftspolitik schwächen.

Kernaussage: Entscheidend ist weniger die Häufigkeit einzelner Gespräche als die erkennbare institutionelle Distanz zwischen Regierung und Notenbank.

Einschätzung der Redaktion

Ein erwartetes Wachstum von 11 Prozent in Taiwan unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung technologiegetriebener Nachfrage. Zugleich zeigen die weiteren Meldungen, dass globale Unternehmen gleichzeitig mit Arbeitsplatzabbau, geopolitischen Risiken, hohen regulatorischen Forderungen und veränderten Lieferketten umgehen müssen. Wachstum bleibt damit chancenreich, aber außergewöhnlich ungleich verteilt und krisenanfällig.

Kernaussage: Die globale Wirtschaft entwickelt sich nicht einheitlich: Technologische Gewinner stehen neben erheblichen strukturellen Belastungen in traditionellen Branchen.

Einschätzung der Redaktion

Ohne konkrete Inhalte lässt sich die wirtschaftliche Bedeutung des Updates nicht belastbar bewerten. Für eine seriöse Einordnung sind überprüfbare Aussagen, Zahlen und ein klarer Nachrichtenkontext erforderlich.

Kernaussage: Eine Bewertung ist auf Grundlage der vorliegenden Angaben nicht möglich.

Einschätzung der Redaktion

Die Debatte über ein „Erbe für alle“ berührt einen zentralen Zielkonflikt: Vermögen soll leistungsbezogen entstehen, wird aber zugleich stark durch familiäre Ausgangsbedingungen geprägt. Eine gerechtere Vermögensverteilung könnte soziale Aufstiegschancen verbessern; sie müsste jedoch so gestaltet sein, dass Eigentumsrechte, Leistungsanreize und die Finanzierbarkeit gleichermaßen berücksichtigt werden.

Kernaussage: Die entscheidende Frage ist nicht nur, ob Erbschaften ungleich verteilt sind, sondern wie faire Startchancen geschaffen werden können, ohne neue Fehlanreize zu setzen.

Quellen: