Milchpreise, E-Autos und Greenwashing: Das bewegt die Wirtschaft
Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Der Pressespiegel beleuchtet mögliche Milchpreissteigerungen, wirtschaftliche Gewinne der DDR durch Spionage, langfristige Folgen von Kriegsangst und neue Chancen für gebrauchte Elektroautos.
Steigende Milchpreise, die wirtschaftlichen Folgen von Spionage und Kriegsangst, neue Chancen für gebrauchte Elektroautos und strengere Regeln gegen Greenwashing: Der Pressespiegel zeigt, wie eng Märkte, Politik und gesellschaftliche Erwartungen miteinander verbunden sind.
Milchprodukte, Elektromobilität und Greenwashing: Das beschäftigt die Wirtschaft
Milchprodukte könnten wegen Nachfrage und Wetter teurer werden
Milch, Joghurt und Quark könnten in Deutschland bald wieder teurer werden. Der Milchindustrie-Verband teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, „erhebliche Preissteigerungen für Milchprodukte“ seien „dringend notwendig“. Erste Gespräche über die anstehenden Kontraktverhandlungen für die sogenannte Weiße Linie – also Trinkmilch, Joghurt, Quark und ähnliche Frischeprodukte – seien bereits gestartet. Konkrete Zahlen zu den laufenden Verhandlungen nannte der Verband laut SZ.de nicht.
Nach Angaben des Verbands liegt der Milchpreis derzeit rund ein Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum und hat ein Fünfjahrestief erreicht. Gleichzeitig laufe der Absatz von Milch und Milchprodukten in Deutschland und international ausgesprochen gut. Die sommerliche Dürrephase in Deutschland und Europa habe die Milchanlieferung regional stark einbrechen lassen. Zusätzlich rechneten viele Experten wegen eines starken El-Niño-Effekts im tropischen Pazifik mit einer deutlichen Abschwächung der weltweiten Milchanlieferung. In wichtigen Molkereiexportregionen kann der Effekt zu Dürren führen.
Für die deutsche Milchwirtschaft ist der Weltmarkt besonders wichtig: Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels gehen 49 Prozent der in Deutschland hergestellten Milchprodukte in den Export. Veränderungen auf dem Weltmarkt wirken sich daher unmittelbar auf den deutschen Milchpreis aus.
Erste Anzeichen für eine mögliche Wende zeigten sich bei Butter. Nach einem starken Preisverfall Ende 2025, der Butter zeitweise unter die Marke von einem Euro pro 250-Gramm-Päckchen gedrückt hatte, stieg der Preis wieder. Supermärkte und Discounter erhöhten den Preis für Eigenmarken-Päckchen Mitte September um 14 Cent auf 1,19 Euro. Auch Käse, Milchpulver und Proteinprodukte erzielten höhere Erlöse. Der Preis für frische Vollmilch blieb dagegen das Jahr über bei rund 95 Cent pro Liter stabil.
Eine zusätzliche Rolle spielt laut Kerstin Keunecke von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft der Proteinboom. Molkenproteinkonzentrate seien stark gefragt. Für ihre Herstellung werde Molkenkonzentrat benötigt, das entsprechend knapp und hochpreisig sei. Molke entsteht als flüssiges Nebenprodukt bei der Käseherstellung.
Die Landwirte fordern, dass sie an einer erwarteten Preiswende beteiligt werden. Der Deutsche Bauernverband verlangt nach Angaben seines Vizepräsidenten und Milchpräsidenten Karsten Schmal, dass sich abzeichnende Markterholungen bei Milch zeitnah an die Erzeuger weitergeben werden. Dünger-, Energie- und Treibstoffkosten belasteten die Betriebe weiterhin erheblich. Auch der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter hält angesichts zurückgehender Milchanlieferungen und einer deutlich besseren Nachfrage vor allem nach Milcheiweiß höhere Preise für Trinkmilch und Quark für angebracht.
| Entwicklung | Angabe |
|---|---|
| Milchpreis | rund ein Viertel niedriger als im Vorjahreszeitraum |
| Milchpreis | Fünfjahrestief |
| Exportanteil deutscher Milchprodukte | 49 Prozent |
| Butter-Eigenmarke | 1,19 Euro |
| Preiserhöhung Butter | 14 Cent |
| Frische Vollmilch | rund 95 Cent pro Liter |
Infobox: Nachfrage, Dürre, mögliche Folgen des El Niño-Effekts und der Proteinboom sprechen laut den genannten Verbänden und Experten für steigende Preise bei bestimmten Milchprodukten. Zugleich fordern die Erzeuger eine faire Weitergabe höherer Erlöse entlang der Wertschöpfungskette. Quelle: SZ.de.
DDR profitierte laut Studie erheblich von Wirtschaftsspionage
Die DDR hat einer Studie zufolge in erheblichem Maß von Wirtschaftsspionage im Westen profitiert. Wie WELT unter Berufung auf eine Analyse der Rockwool Foundation Berlin berichtet, wurde die Wirtschaftsleistung des Landes dadurch um 7,4 Prozent gesteigert. Die Wertschöpfung der Industrie lag demnach aufgrund der Spionage um 22,3 Prozent höher.
Für das Jahr 1988, also das Jahr vor dem Mauerfall, entspricht die höhere industrielle Wertschöpfung laut der Untersuchung 20,2 Milliarden Ostmark oder 4,1 Milliarden Euro in Preisen von 2020. RFBerlin-Projektleiter Albrecht Glitz sagte, die Spionage habe die Position der DDR innerhalb des sozialistischen Blocks gestärkt, den Erfolg auf westlichen Märkten jedoch nicht wesentlich verbessert.
„Und Unternehmen, die wertvolle Informationen erhielten, hatten dann auch bessere Chancen, den Übergang zur Marktwirtschaft nach der Wiedervereinigung zu überstehen“, sagte RFBerlin-Projektleiter Albrecht Glitz laut WELT.
Betriebe, die nützliche Spionageinformationen erhielten, verzeichneten der Studie zufolge ein schnelleres Produktivitätswachstum. Sie investierten stärker in ihren Kapitalstock, stützten sich stärker auf Vorleistungen und spezialisierten sich stärker auf ihre Kernprodukte. Die Vorteile verbreiteten sich über Lieferanten- und Kundennetzwerke und verstärkten damit die gesamtwirtschaftlichen Gewinne.
Jede zusätzliche wertvolle Information erbrachte laut Glitz einen geschätzten jährlichen wirtschaftlichen Ertrag von rund 330.000 Euro in Preisen von 2020 oder 1,64 Millionen Ostmark. Während des Kalten Krieges betrieb die DDR dem Bericht zufolge eines der weltweit größten Wirtschaftsspionageprogramme. Dabei wurden wissenschaftliche und technische Informationen von Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Westen gesammelt.
Die Autoren konnten nach eigenen Angaben anhand bisher unzugänglicher Geheimdienstarchive und neu digitalisierter Unternehmensunterlagen Spionageinformationen von ihrer Quelle im Westen bis zum Empfänger in der ostdeutschen Wirtschaft verfolgen. Co-Autor Adrian Lerche vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verwies auf die heutige Bedeutung der Untersuchung für Exportkontrollen, Industriepolitik, den Schutz geistigen Eigentums und den technischen Wettbewerb.
Im Bericht wird außerdem darauf hingewiesen, dass China in der Vergangenheit wiederholt vorgeworfen wurde, seinen Aufstieg zur Technologie- und Wirtschaftsmacht teilweise auch Industriespionage und dem Diebstahl geistigen Eigentums zu verdanken.
| Untersuchungsergebnis | Angabe |
|---|---|
| Steigerung der Wirtschaftsleistung der DDR | 7,4 Prozent |
| Höhere industrielle Wertschöpfung | 22,3 Prozent |
| Industrielle Wertschöpfung | 20,2 Milliarden Ostmark |
| Wert in Preisen von 2020 | 4,1 Milliarden Euro |
| Jährlicher Ertrag je zusätzlicher wertvoller Information | rund 330.000 Euro in Preisen von 2020 oder 1,64 Millionen Ostmark |
Infobox: Die Studie schreibt der Wirtschaftsspionage für 1988 messbare Produktivitäts- und Wertschöpfungseffekte zu. Der Bericht stellt zugleich Bezüge zu aktuellen Fragen rund um Exportkontrollen, geistiges Eigentum und den Wettbewerb mit China her. Quelle: WELT.
Kriegsangst belastete wirtschaftliche Entwicklung über Jahrzehnte
Eine geheime Studie aus dem Jahr 1977 für den damaligen US-Präsidenten Jimmy Carter zeigt laut faz.net, dass bereits die Angst vor einem Krieg die wirtschaftliche Entwicklung einer Region langfristig beeinträchtigen kann. Im Mittelpunkt steht die damalige Diskussion über eine mögliche Verteidigungslinie entlang der Flüsse Weser und Lech für den Fall eines sowjetischen Angriffs.
Für Westdeutschland hätte eine solche Strategie weitreichende Folgen gehabt. Ein Drittel bis ein Viertel des Gebiets der Bundesrepublik, darunter der Großteil von Bayern, Hessen und Niedersachsen sowie Hamburg und Schleswig-Holstein, wäre im Kriegsfall faktisch aufgegeben worden. Später veröffentlichte NATO-Dokumente zeigen laut dem Bericht, dass die tatsächliche Linie noch ein gutes Stück weiter westlich lag.
Die wirtschaftlichen Erwägungen hinter dem Geheimpapier betrafen unter anderem die Kosten einer Vorwärtsverteidigung für Deutschland. Die Ökonomen Marcel Schlepper und Timo Wochner weisen darauf hin, dass die NATO eine Vorwärtsverteidigung direkt an der innerdeutschen Grenze gegen die sowjetische Panzerübermacht möglicherweise nicht hätte bewerkstelligen können.
Die Berichte über die Geheimstudie schürten Ängste in der Bevölkerung. Das Vertrauen der Bewohner östlich der Weser-Lech-Linie in den Schutz durch die NATO ging im Vergleich zu den Deutschen westlich der Linie deutlich zurück. Verstärkt wurden die Sorgen durch militärische Einrichtungen und die Häufung von NATO-Manövern östlich der Linie.
Die beiden Ökonomen nutzten die historische Situation als natürliches Experiment. Sie verglichen die wirtschaftliche Entwicklung von Ortschaften in einem engen Band östlich und westlich der Weser-Lech-Linie. Vor 1977 zeigten sich zwischen den Orten keine nennenswerten Unterschiede. Nach Bekanntwerden der Geheimstudie entwickelten sich die östlichen Ortschaften wirtschaftlich schlechter.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Unternehmen östlich der Linie wirtschaftlich überlebten, fiel in den zehn Jahren nach Bekanntwerden der Studie um vier Prozentpunkte gegenüber Unternehmen in den westlichen Ortschaften. Die Wahrscheinlichkeit, dass neue Unternehmen zuzogen oder gegründet wurden, lag östlich der Linie 16 Prozentpunkte niedriger. Zudem investierten die Unternehmen dort weniger in Gerätschaften und Immobilien.
Die wirtschaftlichen Folgen hielten laut der Untersuchung über Jahrzehnte an. Das monatliche Einkommen in den östlichen Ortschaften lag im Jahr 2019, also mehr als 40 Jahre nach der Geheimstudie und vor der Covid-Pandemie, im Mittel 155 bis 223 Euro niedriger als in den westlichen Ortschaften. Das entsprach einem Minus von 4,2 bis sechs Prozent.
Die Autoren führen die langfristigen Effekte vor allem auf geringere Investitionen und eine sinkende Zahl von Unternehmen zurück. Die Bevölkerungsentwicklung spielte dem Bericht zufolge nur einen vernachlässigbaren Anteil: Die östlichen Ortschaften verloren im Vergleich mit den westlichen Kommunen nur minimal Einwohner.
„Eine glaubwürdige Verringerung des Kriegsrisikos sei Schlüsselbedingung, um die wirtschaftliche Entwicklung langfristig zu fördern“, resümieren die Autoren laut faz.net.
| Untersuchungsergebnis | Angabe |
|---|---|
| Überlebenswahrscheinlichkeit von Unternehmen östlich der Linie | um vier Prozentpunkte niedriger |
| Wahrscheinlichkeit für Zuzug oder Gründung neuer Unternehmen | 16 Prozentpunkte niedriger |
| Einkommensunterschied im Jahr 2019 | 155 bis 223 Euro monatlich |
| Einkommensrückstand | 4,2 bis sechs Prozent |
Infobox: Die Untersuchung macht sichtbar, dass nicht erst ein tatsächlicher Krieg, sondern bereits anhaltende Kriegsangst Investitionen, Unternehmensgründungen und Einkommen belasten kann. Die Folgen der Unsicherheit reichten in den untersuchten Regionen bis ins Jahr 2019. Quelle: faz.net.
Gebrauchte Elektroautos gewinnen bei hohen Spritpreisen an Wert
Gebrauchte Elektroautos haben laut DIE ZEIT auf dem Markt an Wert gewonnen. Der Marktbeobachter Deutsche Automobil Treuhand stellte fest, dass die Restwerte dreijähriger Elektroautos von Mai bis August um 1,4 Prozentpunkte stiegen. Im gleichen Zeitraum sanken die Restwerte für Benziner um 0,4 Prozentpunkte und für Dieselfahrzeuge um 1,1 Prozentpunkte.
Elektroautos liegen bei den prozentualen Restwerten weiterhin unter Verbrennern. Für reine Elektroautos beträgt der Restwert laut DAT im Schnitt knapp 52 Prozent des Listenneupreises. Bei Dieselwagen sind es 58 Prozent und bei Benzinern 59 Prozent. Der Abstand hat sich seit dem Vorjahr jedoch deutlich verringert.
Im November 2025 lagen dreijährige Elektroautos noch bei gut 48 Prozent ihres Listenneupreises. Benziner erreichten damals knapp 63 Prozent und Diesel gut 61 Prozent. Als wichtigsten Treiber für die Entscheidung zur Elektromobilität nannte die DAT die Kraftstoffpreise. Diese hätten die Nachfrage nach gebrauchten und neuen Elektroautos erhöht. Zwischenzeitlich sei das Angebot an gebrauchten E-Autos relativ niedrig gewesen.
Auch bei den Standzeiten hat sich das Verhältnis verändert. Elektroautos werden laut den Marktbeobachtern inzwischen schneller verkauft als Benziner und Diesel. E-Autos kommen auf 74 Standtage, Benziner auf 84 und Diesel auf 92 Standtage.
Dass der Effekt erst nach Mai und nicht bereits mit dem Beginn der hohen Spritpreise im März einsetzte, erklärt die DAT unter anderem mit dem zeitlichen Vorlauf eines Autokaufs. Außerdem habe sich mit dem Andauern der Krise gezeigt, dass die hohen Preise keine kurze Episode seien. Dadurch gewannen sie für Autokäufer an Bedeutung.
Der Anteil von Elektroautos am Gebrauchtwagenmarkt ist weiterhin klein, wächst aber. Im August machten sie laut Kraftfahrt-Bundesamt 5,3 Prozent aller Besitzumschreibungen aus. Ein Jahr zuvor waren es 3,9 Prozent.
| Kennzahl | Elektroautos | Benziner | Diesel |
|---|---|---|---|
| Veränderung der Restwerte von Mai bis August | plus 1,4 Prozentpunkte | minus 0,4 Prozentpunkte | minus 1,1 Prozentpunkte |
| Restwert nach drei Jahren | knapp 52 Prozent | 59 Prozent | 58 Prozent |
| Standtage | 74 | 84 | 92 |
Infobox: Hohe Kraftstoffpreise haben laut DAT die Nachfrage nach Elektroautos erhöht und ihre Restwerte von Mai bis August steigen lassen. E-Autos werden inzwischen schneller verkauft als Benziner und Diesel, während ihr Anteil an den Besitzumschreibungen im August 5,3 Prozent erreichte. Quelle: DIE ZEIT.
Neue Regeln sollen Greenwashing erschweren
Unternehmen dürfen sich künftig nicht mehr ohne Weiteres als besonders nachhaltig darstellen. Eine neue EU-Richtlinie soll laut SZ.de Greenwashing stärker reglementieren und verhindern, dass Firmen vor allem mit grünen Verpackungen, Siegeln und gut klingenden Slogans werben, ohne die dahinterstehenden Aussagen ausreichend zu belegen.
In der Einordnung von Sonja Salzburger wird beschrieben, dass Unternehmen nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“ lange Zeit vor allem auf die Kommunikation ihrer vermeintlichen Nachhaltigkeit gesetzt hätten. Viel Aufwand sei in die Auswahl eines passenden Grüntons für Verpackungen und Websites, schicke Siegel und möglichst überzeugende Slogans geflossen. Ob die jeweiligen Aussagen tatsächlich sinnvoll und belastbar waren, sei dagegen zu oft nur halbherzig geprüft worden.
Die neuen Vorgaben erschweren es Firmen, sich als klimafreundlich darzustellen, wenn dafür keine ausreichende Grundlage vorhanden ist. Für Unternehmen wird die stärkere Regulierung zugleich als Chance eingeordnet, nachhaltige Leistungen nachvollziehbarer darzustellen. Auch Verbraucher sollen von klareren und glaubwürdigeren Angaben profitieren.
- Nachhaltig klingende Aussagen sollen stärker überprüft werden.
- Werbung mit grünen Farben, Siegeln und Slogans soll nicht allein den Eindruck besonderer Nachhaltigkeit erzeugen.
- Unternehmen erhalten die Möglichkeit, tatsächliche Nachhaltigkeitsleistungen klarer zu belegen.
- Verbraucher sollen besser zwischen belastbaren Angaben und Greenwashing unterscheiden können.
Infobox: Die EU-Richtlinie soll irreführende Nachhaltigkeitswerbung erschweren. Im Mittelpunkt stehen glaubwürdigere Angaben von Unternehmen und bessere Orientierung für Verbraucher. Quelle: SZ.de.
Einschätzung der Redaktion
Die verschärfte Regulierung ist ein notwendiger Schritt, weil Nachhaltigkeitsversprechen ohne überprüfbare Grundlage den Wettbewerb verzerren und Verbraucher täuschen können. Entscheidend wird jedoch sein, dass die Vorgaben nicht bei formalen Werbeverboten stehen bleiben, sondern nachvollziehbare Nachweise, klare Begriffe und wirksame Kontrollen verlangen. Für Unternehmen steigt damit der Druck, ökologische Verbesserungen tatsächlich umzusetzen statt lediglich ihre Außendarstellung zu optimieren.
Zusammenfassung: Die neuen Regeln können Vertrauen schaffen und Greenwashing eindämmen – vorausgesetzt, sie werden konsequent kontrolliert und einheitlich angewendet.
Quellen:
- Milchprodukte in Deutschland: Preise steigen wegen Nachfrage und Wetter - Wirtschaft - SZ.de
- Industrie: Wie Spionage die Wirtschaft der DDR brummen ließ – und was das heute für den Umgang mit China heißt
- Lernen aus der NATO-Geschichte: Kriegsangst wirkt jahrzehntelang nach
- Gebrauchte E-Autos: Hohe Spritpreise machen gebrauchte Elektroautos teurer
- EU-Richtlinie Empco: Endlich Schluss mit Greenwashing - Wirtschaft - SZ.de
- Wirtschaft in Biedenkopf: Wie GEA Food Solutions den Standort Wallau stärken will