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title: Iran-Krieg belastet Wirtschaft, während Hamburg Stromnetzausbau und EZB-Banknoten plant
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author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-09-21
updated: 2026-09-21
language: de
category: Nachrichten
description: Der Pressespiegel beleuchtet den kriegsbedingten Einbruch der iranischen Wirtschaft, Hamburgs nötigen Stromnetzausbau, neue Euro-Banknoten und die britische Wirtschaft.
source: Provimedia GmbH
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# Iran-Krieg belastet Wirtschaft, während Hamburg Stromnetzausbau und EZB-Banknoten plant

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-21

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel beleuchtet den kriegsbedingten Einbruch der iranischen Wirtschaft, Hamburgs nötigen Stromnetzausbau, neue Euro-Banknoten und die britische Wirtschaft.

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Der heutige Pressespiegel zeigt, wie eng geopolitische Krisen, Energieversorgung und wirtschaftliche Entscheidungen miteinander verknüpft sind: Während der Iran unter Krieg und Sanktionen einbricht, drängt Hamburg auf Tempo beim Stromnetzausbau. Zudem stehen neue Euro-Banknoten, die britische Wirtschaft und ein überraschender Wechsel an der Spitze von Volvo im Fokus.

## Iranische Wirtschaft schrumpft im Krieg deutlich

Die iranische Wirtschaft ist nach offiziellen Angaben seit Beginn des Krieges stark zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt des Landes sank von Ende März bis Ende Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,1 Prozent, teilte das iranische Statistikamt mit.

Der Iran ist auf Einnahmen aus Ölexporten angewiesen. Seit dem von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Krieg hält Teheran die für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus weitgehend geschlossen. Als Reaktion verhängten die USA eine Seeblockade iranischer Häfen, wodurch die ohnehin von Sanktionen belasteten Ölexporte weiter beeinträchtigt werden.

Nach Angaben des **Tagesspiegel** leidet der Iran bereits seit Jahren unter Hyperinflation und einer starken Abwertung des Rial. Der Krieg habe diese Entwicklung weiter verschärft, wodurch die Kaufkraft der iranischen Bevölkerung rapide sinke.

Auch der **Spiegel** berichtet über den wirtschaftlichen Einbruch und verweist auf die Belastungen durch Sanktionen, die eingeschränkten Ölexporte und die weitgehend geschlossene Straße von Hormus. Zusätzlich seien die Auswirkungen auf die Energiepreise erheblich: Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg zuletzt um 81 Cent oder 0,78 Prozent auf 104,68 Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI legte um 76 Cent oder 0,76 Prozent auf 101,06 Dollar zu.

Die Spannungen betreffen neben der Straße von Hormus auch die Handelsroute am Roten Meer. Angriffe der von Iran unterstützten Huthi-Milizen aus dem Jemen auf die saudische Hauptstadt Riad verstärkten die Sorge, dass der Öltransport durch das Rote Meer erschwert oder gestoppt werden könnte.

Parallel dazu verschärft sich laut **Spiegel** das diplomatische Zerwürfnis zwischen Iran und Frankreich. Die iranischen Behörden ordneten wegen des Vorwurfs „illegaler Aktivitäten“ die Schließung eines an die französische Botschaft angegliederten Sprachinstituts an. Frankreich verurteilte den Schritt und kündigte geeignete Maßnahmen an.

> „Wir werden Amerika mit größerer Kraft konfrontieren, und mit zahlreicheren und schmerzhafteren Angriffen“, sagte der Chef des iranischen nationalen Sicherheitsrats, Mohsen Resaei, laut Spiegel.

**Zusammenfassung:** Das iranische BIP sank um 10,1 Prozent. Eingeschränkte Ölexporte, Sanktionen, die Blockade der Straße von Hormus und steigende Energiepreise belasten die Wirtschaft zusätzlich.

## Hamburg mahnt beim Stromnetzausbau zur Eile

Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard fordert die Übertragungsnetzbetreiber zu einem schnelleren Ausbau und einer schnelleren Erneuerung der Stromnetze auf. Im Norden werde viel Strom aus nachhaltigen Quellen erzeugt, während die Übertragungsnetze für die Anbindung Hamburgs und die wenigen Verteilpunkte nach ihrer Einschätzung längst hätten ausgebaut werden müssen.

„Hier müssen rasch Entscheidungen getroffen und zügig umgesetzt werden“, sagte Leonhard im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Wenn dies nicht geschehe, werde das Ziel für 2040 schwer erreichbar sein.

Im Oktober vergangenen Jahres hatten die Hamburger in einem Volksentscheid mehrheitlich beschlossen, das Ziel der CO2-Neutralität von 2045 auf 2040 vorzuziehen. In Wirtschaftskreisen ist diese Vorgabe laut **SZ.de** umstritten.

Hamburg gehört zum Netzgebiet von 50Hertz, während das Umland in den Zuständigkeitsbereich von Tennet fällt. Die Übertragungsnetzbetreiber sind für das überregionale Stromnetz zuständig. Davon zu unterscheiden sind die lokalen Verteilnetzbetreiber, die den Strom bis zu den Endverbrauchern bringen.

Leonhard zufolge wollen Industriebetriebe in Hamburg ihre Fertigung stärker auf Strom umstellen. Dies geschehe auch aus Gründen der Versorgungssicherheit und der Widerstandsfähigkeit gegenüber geopolitischen Krisen. Fossile Brennstoffe seien nicht nur wegen ihrer Klimaauswirkungen weniger attraktiv, sondern zudem geopolitischen Verwerfungen ausgesetzt, wie der Iran-Krieg zeige.

Infolge des Krieges seien die Öl- und Gaspreise gestiegen. Die Industrie benötige deshalb zuverlässig verfügbaren Strom in großen Mengen sowie eine verlässliche Perspektive für ihre Planung. Das Erreichen der Klimaziele 2040 hänge daher nach Einschätzung der Senatorin vom Ausbau und der Ertüchtigung des Stromnetzes ab.

Zu den energieintensiven Unternehmen der Hamburger Grundstoffindustrie gehören der Kupferhersteller Aurubis, der Stahlproduzent ArcelorMittal und die Aluminiumhütte von Trimet.

> „Deswegen steht und fällt das Erreichen unserer Klimaziele 2040 mit dem Ausbau und der Ertüchtigung des Netzes“, sagte Leonhard laut SZ.de.

**Zusammenfassung:** Hamburg drängt auf einen schnelleren Netzausbau. Ohne leistungsfähige Übertragungs- und Verteilnetze sieht die Wirtschaftssenatorin das Klimaziel für 2040 als schwer erreichbar an.

## Umfrage zu neuen Euro-Banknoten endet

Die Online-Umfrage der Europäischen Zentralbank zum Design der neuen Euro-Banknoten endet am 21. September. Europäerinnen und Europäer können nur noch an diesem Tag ihre Meinung zu den vorgeschlagenen Motiven abgeben.

Nach Angaben der EZB hatten sich bis vor einer Woche bereits mehr als neun Millionen Menschen an der Umfrage beteiligt. Ein Abschlussbericht ist geplant. Das Votum soll bei der endgültigen Entscheidung des EZB-Rates berücksichtigt werden, die Ende 2026 fallen soll.

Bis die neugestalteten Banknoten tatsächlich in Umlauf gebracht werden, wird es laut **PZ-news** noch eine Weile dauern. Die EZB hat für die Motive zwei Themen festgelegt, für die jeweils fünf Vorschläge zur Umsetzung vorliegen.

- **Europäische Kultur:** Auf den Vorderseiten sollen berühmte Europäer wie Ludwig van Beethoven, Marie Curie und Leonardo da Vinci erscheinen. Auf den Rückseiten sind unter anderem Darstellungen von Straßenkünstlern oder einem Sängerfest vorgesehen.

- **Flüsse und Vögel:** Dieses Thema stellt die Widerstandskraft und Vielfalt der natürlichen Ökosysteme Europas in den Mittelpunkt. Unter anderem sollen Eisvogel und Weißstorch gewürdigt werden. Auf den Rückseiten könnten europäische Institutionen wie das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die EZB abgebildet werden.

Die neuen Scheine sollen zusätzliche Sicherheitsmerkmale erhalten, um die Herstellung von Falschgeld weiter zu erschweren. Außerdem will die EZB die Umweltfolgen der Produktion verringern, indem die Banknoten länger halten sollen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die bessere Erkennbarkeit für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Die ersten Euro-Banknoten wurden am 1. Januar 2002 ausgegeben. Seit Mai 2019 ist die zweite Generation der Scheine mit neuen Sicherheitsmerkmalen vollständig im Umlauf.

Der Euro ist laut **PZ-news** die gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union.

**Zusammenfassung:** Die EZB beendet am 21. September die Umfrage zu den neuen Banknoten. Die endgültige Entscheidung des EZB-Rates soll Ende 2026 fallen; vorgesehen sind die Themen europäische Kultur sowie Flüsse und Vögel.

## Britische Wirtschaft im Fokus

TradingView führt unter Berufung auf Reuters eine Meldung zur britischen Wirtschaft vom 21. September. Der vorliegende Quelltext enthält jedoch keine verwertbaren Angaben zu Konjunktur, Unternehmen, Märkten oder konkreten Wirtschaftsdaten.

Die Meldung weist lediglich auf die von TradingView verwendeten Datenanbieter hin. Aus dem bereitgestellten Inhalt lassen sich daher keine weiteren wirtschaftlichen Entwicklungen oder Zahlen zur britischen Wirtschaft berichten.

**Zusammenfassung:** Die Quelle nennt eine Meldung zur britischen Wirtschaft, enthält im vorliegenden Datensatz jedoch keine nutzbaren Fakten oder Werte zum Inhalt.

## Klaus Zellmer soll spätestens im Oktober 2027 Volvo-Chef werden

Klaus Zellmer, bislang Vorstandsvorsitzender von Skoda, soll spätestens im Oktober 2027 die Führung bei Volvo Cars übernehmen. Das berichtet **VISION mobility** und bezeichnet die Personalie als überraschenden Schritt in Schweden.

Bei Volvo Cars hatte es in den vergangenen Jahren mehrere Wechsel an der Unternehmensspitze gegeben. 2022 schied Hakan Samuelsson nach zehn Jahren an der Spitze aus. Sein Nachfolger Jim Rowan war zuvor Chef des Staubsaugerherstellers Dyson.

Rowans Auftrag bei Volvo bestand darin, das Unternehmen mit voller Kraft in Richtung Elektromobilität und Software zu führen. Das Konzept einer flexiblen Softwareplattform, um die herum die Fahrzeuge entwickelt werden sollten, habe jedoch nicht vollständig funktioniert.

Der Elektro-SUV EX90 verspätete sich nach Angaben von **VISION mobility** wegen zahlreicher Softwarefehler. Der kleinere EX30 erhielt zwar viel Lob für sein Konzept, zugleich wurde die Bedienung über den Bildschirm von manchen Fahrern kritisch gesehen.

2025 endete Rowans Karriere bei Volvo bereits wieder. Daraufhin kehrte der inzwischen 75-jährige Samuelsson als Übergangschef zurück. Samuelsson soll im Herbst 2026 noch ein umfangreiches Programm zur Erneuerung der Modellpalette präsentieren, bevor die Übergabe an Zellmer vorbereitet werden dürfte.

Zellmer wurde 1967 geboren und begann seine Karriere 1997 bei Porsche. Von 2015 bis 2020 leitete er das Nordamerika-Geschäft des Sportwagenherstellers. Anschließend wurde er Vertriebsvorstand bei Volkswagen. 2022 übernahm er die Leitung von Skoda.

Bei Volvo erwartet Zellmer die Aufgabe, die Elektrostrategie zu ordnen, neue Modelle auf die Straße zu bringen und die Eigenständigkeit der Marke innerhalb des chinesischen Geely-Konzerns zu bewahren. Nach Einschätzung von **VISION mobility** könnte ihm dabei seine Erfahrung mit der eigenständigen Positionierung von Skoda im Volkswagen-Konzern zugutekommen.

Skoda zeige derzeit, wie sich günstige und solide Fahrzeuge entwickeln lassen und dabei offenbar auch Geld verdient werden kann. Zellmer gelte als pragmatischer und nahbarer Realist mit einem guten Gespür für Marken und deren notwendige Freiheit innerhalb eines Konzernverbunds.

**Zusammenfassung:** Klaus Zellmer soll spätestens im Oktober 2027 CEO von Volvo Cars werden. Vor ihm liegen die Neuordnung der Elektrostrategie, die Einführung neuer Modelle und die weitere Positionierung der Marke im Geely-Konzern.

## Einschätzung der Redaktion

Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs zeigen, wie schnell geopolitische Konflikte Energieversorgung, Inflation und industrielle Planung zugleich destabilisieren können. Für Hamburg erhöht das den Druck, Stromnetze nicht nur als Klimainfrastruktur, sondern als strategische Voraussetzung für wirtschaftliche Resilienz auszubauen.

Die Neugestaltung der Euro-Banknoten ist dagegen vor allem ein langfristiges Modernisierungsprojekt. Entscheidend werden weniger die Motive als verbesserte Sicherheitsmerkmale, längere Haltbarkeit und eine bessere Zugänglichkeit sein.

Bei Volvo steht mit Klaus Zellmer ein möglicher Kurswechsel bevor: Nach technischen Problemen und häufigen Führungswechseln wird vor allem eine realistische, markenorientierte Umsetzung der Elektromobilität entscheidend sein. Die Personalie ist daher weniger ein Symbol als ein Test für die Fähigkeit des Unternehmens, Strategie und Ausführung wieder zusammenzuführen.

**Kernaussage:** Geopolitische Risiken beschleunigen den Strukturwandel in der Energie- und Autoindustrie, während institutionelle Modernisierung vor allem an ihrer praktischen Umsetzung gemessen werden muss.

Quellen:
- [Seit Kriegsbeginn: Iranische Wirtschaft um mehr als zehn Prozent geschrumpft](https://www.tagesspiegel.de/internationales/seit-kriegsbeginn-iranische-wirtschaft-um-mehr-als-zehn-prozent-geschrumpft-16079047.html)
- [Strom - Senatorin: 2040-Klimaziel ohne Netzausbau schwer erreichbar - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/strom-senatorin-2040-klimaziel-ohne-netzausbau-schwer-erreichbar-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260921-930-717405)
- [Umfrage zu neuen Euro-Banknoten geht zu Ende - Wirtschaft weltweit - Pforzheimer-Zeitung](https://www.pz-news.de/wirtschaft/wirtschaft-weltweit_artikel,-Umfrage-zu-neuen-Euro-Banknoten-geht-zu-Ende-_arid,2369469.html)
- [Britische Wirtschaft – 21. September](https://de.tradingview.com/news/reuters.com,2026:newsml_L8N45D008:0/)
- [Skoda-Boss Zellmer wird CEO bei Volvo-Cars](https://vision-mobility.de/news/skoda-boss-zellmer-wird-ceo-bei-volvo-cars-394467.html)
- [Iran-Krieg: Iranische Wirtschaft schrumpft drastisch und der Ölpreis steigt](https://www.spiegel.de/ausland/iran-krieg-iranische-wirtschaft-schrumpft-drastisch-und-der-oelpreis-steigt-a-d520d42c-3464-4172-ab5c-2701eb6cb8b4)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [wirtschaft-ratgeber.de](https://wirtschaft-ratgeber.de/iran-krieg-belastet-wirtschaft-waehrend-hamburg-stromnetzausbau-und-ezb-banknoten-plant/)*
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