Handelskonflikte und hybride Angriffe setzen die Weltwirtschaft unter Druck

Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Geopolitische Konflikte verschärfen Handels-, Wirtschafts- und Sicherheitsrisiken: Kanada widersetzt sich US-Zöllen, während ukrainische Angriffe Russlands Logistik und Energieversorgung schwächen.

Geopolitische Konflikte, staatliche Eingriffe und wirtschaftlicher Druck prägen den aktuellen Pressespiegel: Während Kanada im Zollstreit mit den USA auf Konfrontationskurs bleibt, setzt die Ukraine Russlands Logistik und Energieversorgung unter Druck. Zugleich wächst die Sorge vor den globalen Folgen von Chinas subventionsgetriebenem Exportmodell und hybriden Angriffen auf die deutsche Wirtschaft. Welche Risiken und Chancen sich daraus für Unternehmen, Märkte und Politik ergeben, zeigt der Überblick.

Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada verschärft sich

Der kanadische Premierminister Mark Carney setzt sich im Handelsstreit mit den USA gegen Donald Trump zur Wehr. Wie ntv.de berichtet, ließ Carney Verhandlungen über ein neues Handelsabkommen in letzter Minute platzen, obwohl Trump bereits eine Einigung verkündet hatte.

Nach Darstellung der Quelle habe die US-Delegation zu viel verlangt und zu wenig geboten. Die anschließend von Trump verhängten und zusätzlich angedrohten Strafzölle beantwortete Kanada mit Gegenzöllen „Dollar für Dollar“. Carney bezeichnete das Vorgehen des Nachbarlandes als „Angriff“ und schloss ein Nachgeben kategorisch aus.

Wirtschaftlich scheint Kanada dem Bericht zufolge zunächst deutlich schwächer aufgestellt zu sein. Das kanadische Bruttoinlandsprodukt beträgt nicht einmal ein Zehntel der US-Wirtschaftsleistung, während mehr als zwei Drittel der kanadischen Ausfuhren in die USA gehen. Umgekehrt entfällt laut ntv.de lediglich ein Anteil von 17 Prozent der US-Exporte auf den Handel mit Kanada.

Politisch kann Carney jedoch auf eine hohe Zustimmung in der eigenen Bevölkerung bauen. Seine Zustimmungsrate liegt laut Umfragen bei 60 Prozent und stieg gegenüber der Vorwoche um drei Prozentpunkte. Zugleich unterstützen die Kanadier mehrheitlich seinen unnachgiebigen Kurs gegenüber Trump, während nur noch ein Drittel der Amerikaner mit Trumps Amtsführung einverstanden ist.

Der Konflikt belastet Kanada bereits erheblich. Die im Frühjahr 2025 von Trump verkündeten Zölle auf Stahlprodukte sollen innerhalb eines Jahres mehrere Zehntausende Arbeitsplätze in Kanada gekostet haben. Sollten weitere Zölle bestehen bleiben, könnten laut Quelle Hunderttausende zusätzliche Arbeitsplätze gefährdet sein.

Die kanadischen Gegenzölle verursachen in den USA zwar geringere wirtschaftliche Schäden, treffen jedoch gezielt Bundesstaaten wie Ohio und Michigan. Dort ist die Wirtschaft eng mit Kanada verflochten, und im Herbst werden neue Senatoren gewählt. Zusätzlich könnten US-Verbraucher höhere Preise spüren: Zölle auf kanadisches Aluminium verteuern unter anderem Autos, Maschinen und Getränkedosen. Auch bei Toilettenpapier werden Preissprünge erwartet, weil Holz aus Kanada einen erheblichen Teil des Hauptrohstoffs ausmacht.

In Kanada stehen ebenfalls wichtige Wahlen an. Besonders in Quebec verschafft sich Carney mit seiner Haltung politischen Rückhalt, nachdem die USA als Bedingung für ein neues Handelsabkommen die Abschaffung von Regelungen zum Schutz der französischen Sprache gefordert hatten. Carney erklärte diese Forderung zur roten Linie seiner Regierung.

Eine zusätzliche wirtschaftliche Stütze erhält Kanada laut ntv.de durch die Energiebranche. Infolge des Iran-Kriegs habe die kanadische Öl- und Gasbranche bisher umgerechnet rund 60 Milliarden Euro Zusatzeinnahmen verbucht. Dadurch wachse Kanadas Wirtschaft trotz der Zollbelastung kräftig, und Carney müsse keine Rezession befürchten.

„Die US-Delegation habe zu viel verlangt und zu wenig geboten“, stellte Carney laut ntv.de fest.

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Ukraine greift russische Logistik und Energieinfrastruktur an

Die Ukraine richtet ihre Drohnenangriffe zunehmend gegen die russische Wirtschaft. Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass nach Angriffen auf Ölraffinerien und Lagerhallen verstärkt Logistikzentren ins Visier genommen werden.

In der Nacht zum 26. August wurde demnach ein Logistikzentrum des Onlinehändlers Wildberries in Kotowsk im Gebiet Tambow angegriffen. Gouverneur Jewgeni Perwyschoow sprach von einem „massiven Drohnenangriff“, bei dem das Lager in Brand geriet. Zwei Personen wurden verletzt.

Nach Angaben des Gouverneurs schoss die russische Luftabwehr 13 Drohnen ab, während mobile BARS-Einheiten weitere drei Drohnen abfingen. Drei Drohnen trafen dennoch das Ziel. Für Wildberries war es laut Quelle der erste bestätigte Angriff seit dem 16. August, als das größte Logistikzentrum des Unternehmens in der Oblast Moskau getroffen worden war.

Seit Mitte Juli soll die Ukraine nach Angaben ihres Verteidigungsministeriums 15 der größten Wildberries-Lagerhubs getroffen haben. Der Schaden für die russische Wirtschaft wird auf mindestens eine Billion Rubel geschätzt. Robert Browdi, Chef der ukrainischen Drohnenstreitkräfte, erklärte laut Times, die Angriffe sollten das „persönliche Leben“ jener Russen stören, die sich vom Krieg völlig unberührt fühlten.

Auch der Konkurrent Ozon wurde Ziel der Drohnenkampagne. Seit dem Wochenende wurden laut Frankfurter Rundschau sechs Ozon-Logistikzentren getroffen, darunter Anlagen in Machatschkala in Dagestan, in Enem bei Krasnodar und im Gebiet Samara. Im Zentrum von Samara mussten mehr als 500 Mitarbeiter evakuiert werden.

Die Folgen waren auch an der Börse sichtbar. Die Aktie von Ozon verlor am Montag an der Moskauer Börse fast 30 Prozent. Der kombinierte Jahresumsatz von Wildberries, Ozon und Yandex Market belief sich laut dem Ukrainian Security and Cooperation Center auf rund 140,3 Milliarden Dollar.

Das ukrainische Verteidigungsministerium begründete die Angriffe mit der militärischen Bedeutung der Lagerzentren. Dort würden Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert, weshalb Attacken auf diese Einrichtungen die Logistik des Gegners und die russische Wirtschaft insgesamt beeinträchtigten. Das Institute for the Study of War in Washington bestätigte, dass die Ukraine ihre Angriffe auf Ozon-Lager seit Samstag intensiviert habe.

Als Reaktion erließ Moskau eine Regelung, die dem Staat eine vorübergehende Kontrolle über Unternehmen ermöglicht, denen die Behörden unzureichende Schutzmaßnahmen vorwerfen. Der Erlass gilt für Energie-, Industrie-, Transport- und Logistikinfrastruktur. Alexander Koljandr von der Eurasia Group wertete den Schritt laut Times als Machtinstrument.

„Es gibt dem Staat einen Blankoscheck, um im Grunde jedes profitable Unternehmen zu verstaatlichen, das es will“, sagte Alexander Koljandr laut Frankfurter Rundschau.

Der russische Erste Vizepremier Denis Manturow wies hingegen darauf hin, dass der Erlass keine Verstaatlichung und keine Änderung der Eigentumsform beinhalte. Finnlands Präsident Stubb stellte sich dagegen hinter die ukrainische Strategie und bezeichnete sie als sinnvollen militärischen Ansatz, der die Kosten des Krieges für Russland erhöhe.

Parallel zu den Angriffen auf den Einzelhandel wurde am 26. August auch die Energieinfrastruktur getroffen. Ukrainische Drohnen schlugen in die Lukoil-Nizhegorodnefteorgsintez-Raffinerie, bekannt als NORSI, im Gebiet Nischni Nowgorod ein. Die Anlage liegt rund 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

NORSI ist laut Quelle Russlands viertgrößte Raffinerie und der zweitgrößte Benzinproduzent des Landes. Die jährliche Verarbeitungskapazität beträgt rund 17 Millionen Tonnen Rohöl. Mehrere Verarbeitungseinheiten und werksinterne Infrastruktur wurden beschädigt; wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, blieb zunächst unklar.

Damit seien nun alle großen Lukoil-Raffinerien in Russland gleichzeitig außer Betrieb. Die Anlage in Perm stellte nach einem Drohnenangriff bereits am 21. August die Produktion ein, die Raffinerie in Wolgograd folgte am 31. Juli. Die Angriffe führten landesweit zu Treibstoffmangel und langen Schlangen an Tankstellen.

Kasachstan kündigte an, russisches Rohöl zu verarbeiten und 70 Prozent seiner Diesel- und Benzinproduktion nach Russland zu liefern. Damit soll der durch die Angriffe verschärfte Engpass gemildert werden.

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Chinas subventionsgetriebenes Wirtschaftsmodell birgt globale Risiken

Chinas Industrieboom beruht nach Angaben der OECD zu 60 Prozent auf Subventionen und staatlicher Kreditvergabe. Der Merkur beschreibt ein Wirtschaftssystem, in dem zentrale industriepolitische Vorgaben über lokale Behörden, Produktionsanreize, neue Fabriken und Kredite umgesetzt werden.

Das politische Machtzentrum in Peking legt demnach Ziele für besonders entwickelte Branchen im Wettbewerb mit den USA sowie für arbeitsintensive Bereiche im Wettbewerb mit Entwicklungsländern fest. Lokale Funktionäre werden an der Erreichung dieser Vorgaben gemessen, unabhängig davon, ob die Ergebnisse nachhaltig sind.

Um die Vorgaben zu erfüllen, verkaufen Provinzen und Städte Land, finanzieren Produktionsanreize und unterstützen den Bau neuer Fabriken oder ganzer Industriecluster. Zusätzlich nehmen sie Kredite bei örtlichen Banken und großen Staatsbanken auf. Dieser Kreislauf muss laut Quelle jedes Jahr wiederholt werden.

Der Ausstieg aus diesem Modell ist schwierig, weil die Immobilienblase weiterhin belastet. Sie war bereits vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie geplatzt, während der Verkauf von Grundstücken für Immobilienprojekte nahezu vollständig versiegt ist. Ein grundlegender Kurswechsel könnte zahlreiche Unternehmen in die Insolvenz treiben, Arbeitslosigkeit schaffen und das ohnehin wenig dynamische Wachstum weiter schwächen.

Die aktuellen Konjunkturdaten zeichnen ein uneinheitliches Bild. Das Wachstum liegt etwas unter dem für 2026 von der Kommunistischen Partei gesetzten Ziel von 4,5 Prozent. Das Wachstum der Industrieproduktion fiel im Juli auf plus 4,5 Prozent, nachdem es im Juni noch 5,3 Prozent betragen hatte.

KennzahlAngabe
Anlageinvestitionen in den ersten sieben Monatenminus 6,7 Prozent
Städtische Arbeitslosigkeit5,2 Prozent
Arbeitslosigkeit junger Hochschulabsolventenmindestens 20 Prozent
Rückgang der Immobilieninvestitionenfast 20 Prozent
Anstieg der Einzelhandelsumsätze im Juli0,6 Prozent
Erwarteter Anstieg der Einzelhandelsumsätze1,5 Prozent

Die Immobilieninvestitionen, lange Zeit ein zentraler Wachstumsmotor, gingen auch im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent zurück. Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Juli lediglich um 0,6 Prozent und blieben damit deutlich hinter den Erwartungen von 1,5 Prozent zurück. Die Deflation hielt drei Jahre an und kam erst in den vergangenen Monaten leicht zum Stillstand, laut Quelle ausschließlich wegen höherer Energiekosten.

Gleichzeitig wachsen Chinas Exporte stark. Im vergangenen Jahr erzielte Peking einen Handelsüberschuss von 1.200 Milliarden Dollar. In den zwölf Monaten zwischen Juli 2025 und Ende Juni stiegen die Exporte um weitere 23,9 Prozent.

Der Exportboom verschärft nach Einschätzung des Berichts die inneren Spannungen. Der sogenannte „China Shock 2.0“ umfasst eine große Welle von Ausfuhren, die von Hightech-Produkten bis zu weiteren Warengruppen reicht. Andere Länder könnten deshalb Gegenmaßnahmen ergreifen, um sich gegen die als Handelsaggression wahrgenommene Exportoffensive zu schützen.

China stellt inzwischen 30 Prozent der weltweiten Industrieproduktion. Nach manchen Prognosen könnte dieser Anteil bis 2030 auf 48 Prozent steigen. Ein Zusammenbruch des chinesischen Modells oder auch eine schrittweise Erosion hätte deshalb weit über China hinaus Folgen.

Die staatliche Unterstützung heizt die Exporte an, schafft laut Merkur aber zugleich eine fragile Industriestruktur. In ihr bestehen sogenannte Zombie-Unternehmen fort, die nicht in die Insolvenz geschickt werden. Staat und Banken stützen sie weiter, weil die Kommunistische Partei ihre Herrschaftslegitimation auch aus dem wirtschaftlichen Wohlergehen der Bevölkerung ableitet.

Im Juli gingen die Anlageinvestitionen insgesamt zurück. In der Informationsindustrie stiegen sie dagegen um 26 Prozent, in der Elektronikfertigung um fast 8 Prozent und im Luftverkehr um 16 Prozent. In Bereichen wie Künstlicher Intelligenz, grünen Technologien und Elektroautos führt der bevorzugte Zugang zu Krediten laut Quelle dazu, dass Effizienz und finanzielle Tragfähigkeit weniger Gewicht erhalten.

Die Folge ist ein harter Preiswettbewerb. Unternehmen versuchen, Marktanteile mit Preissenkungen zu gewinnen, teilweise mit immer niedrigeren oder sogar negativen Margen. Fast 30 Prozent der chinesischen Industrieunternehmen arbeiten mit Verlust; vor Corona waren es 20 Prozent.

Da viele dieser Unternehmen nicht in die Pleite geschickt werden, wird die Überproduktion ins Ausland gelenkt. Der private Konsum wird hingegen nur begrenzt gefördert, weil das soziale Sicherungs- und Rentennetz brüchig ist und Familien für Gesundheitsversorgung, Bildung und das Alter sparen.

Die Priorität von Xi Jinping besteht laut Bericht darin, China stärker autark zu machen, weniger zu importieren und zugleich Exporte und Welthandel zu dominieren. Der Merkur bezeichnet dieses Modell als „reinen Merkantilismus“ und weist darauf hin, dass viele Waren das Land verlassen, während vergleichsweise wenige hineinkommen.

„Ein Wettlauf nach unten“, schreibt Michael Froman laut Merkur in der Zeitschrift Foreign Affairs.

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Deutsche Wirtschaft steht laut BILD unter Druck durch hybride Angriffe

Hybride Angriffe ausländischer Geheimdienste richten sich nach einem Bericht der BILD zunehmend gegen die deutsche Wirtschaft. Im vergangenen Jahr führten diese Angriffe demnach zu Verlusten von über 270 Milliarden Euro.

Die Angriffe beträfen nicht nur die deutsche Politik und Gesellschaft, sondern immer stärker auch Unternehmen und wirtschaftliche Strukturen. Die meisten Attacken gingen laut BILD von Russland und China aus.

Chefreporter Nikolaus Harbusch und Thomas Kausch analysieren in dem Bericht, wie sich die Bedrohung entwickelt und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können. Konkrete Einzelheiten zu den jeweiligen Angriffen und zu den vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen enthält der übermittelte Quelltext nicht.

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Weitere wirtschaftspolitische Themen im Pressespiegel

Table.Briefings stellt in seiner Ausgabe 116 mehrere wirtschaftspolitische und unternehmerische Themen zusammen. Im Mittelpunkt des Executive Summary stehen die Faktoren, die für ein Mini-Wachstum der deutschen Wirtschaft sorgen könnten.

Daneben berichtet Table.Briefings über eine frühere Siemens-Energy-Tochter, die vom Stromboom profitiert. Auch die Klausurtagung der Bundesregierung wird aufgegriffen, bei der der Bundeskanzler Künstliche Intelligenz und Start-ups zu Schwerpunktthemen gemacht habe.

Weitere Punkte sind Millionendeals, bei denen die Regierung auf die Emirate und internationale Investoren setzt, sowie der weiterhin nicht beschlossene Teilverkauf industrieorientierter Bereiche von Siemens Energy. Außerdem wird ein politischer Richtungswechsel in der ökologischen Landwirtschaft thematisiert.

In der Presseschau nennt Table.Briefings einen Rechtsstreit, der die Deutsche Telekom Milliarden kosten könnte, das Wachstum des Bertelsmann-Konzerns sowie das zunehmende Interesse internationaler Rüstungskonzerne an Deutschland. Im Personalbereich werden Marianne Heiß im VW-Aufsichtsrat, vier Männer als Nachfolger des verstorbenen Klaus-Michael Kühne und der Ausfall von Evonik-CEO Christian Kullmann aufgeführt.

Im Finanzteil geht es um die Frage, ob Zentralbanken vor einem möglichen Crash eingreifen könnten. Eine ausführliche Darstellung dieser einzelnen Themen liegt im übermittelten Inhalt jedoch nicht vor.

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Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklungen zeigen eine zunehmende Verschmelzung von Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Handelskonflikte, Angriffe auf logistische und energetische Strukturen sowie staatlich gelenkte Überproduktion erhöhen die Risiken für Lieferketten, Preise und die industrielle Stabilität. Für Deutschland bedeutet das: Wirtschaftliche Resilienz, der Schutz kritischer Infrastruktur und eine breitere Diversifizierung von Absatz- und Beschaffungsmärkten werden zu strategischen Prioritäten.

Zusammenfassung: Wirtschaftliche Abhängigkeiten werden zunehmend als politisches und sicherheitspolitisches Druckmittel genutzt.

Quellen: