EU gegen Greenwashing, teurer Sprit und neue Risiken für Anleger und Autobauer

Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Der Pressespiegel beleuchtet strengere EU-Regeln gegen Greenwashing, hohe Spritpreise, steigende Staatsschulden und wachsenden Wettbewerbsdruck durch chinesische Autobauer.

Greenwashing, Rekordpreise an der Tankstelle, steigende Staatsschulden und der rasante Aufstieg chinesischer Autobauer: Der Pressespiegel zeigt, wie Regulierung, geopolitische Konflikte und neue Wettbewerber Wirtschaft und Märkte unter Druck setzen. Zudem sorgt eine mutmaßliche Börsenmanipulation in der Türkei für Verunsicherung bei Hunderttausenden Anlegern.

Pressespiegel: EU gegen Greenwashing, hohe Spritpreise und neue Risiken an den Märkten

EU-Richtlinie soll Greenwashing erschweren

Die EU-Richtlinie Empco soll Verbraucher künftig besser vor irreführenden Nachhaltigkeitsversprechen schützen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, müssen sich Unternehmen deshalb auf Änderungen beim Kleingedruckten ihrer Produkte und Angebote einstellen.

Betroffen sind unter anderem Verpackungen und Kennzeichnungen im Einzelhandel. Bei Ritter Sport hat die neue Regelung bereits zusätzlichen Aufwand verursacht: Nachhaltigkeitsangaben auf Schokoladentafeln wurden teilweise überklebt. Auch Elektronikhändler bieten laut Quelle ein anderes Label an.

Die Änderungen dürften in zahlreichen Geschäften sichtbar werden, darunter Rewe, Edeka, dm, Rossmann und MediaMarkt. Auf den ersten Blick bleibt vieles unverändert, doch bei den Angaben zu Produkten und ihrer Nachhaltigkeit gelten künftig strengere Anforderungen.

Die Richtlinie zielt damit auf Werbeaussagen, die einen umweltfreundlicheren Eindruck vermitteln könnten, als es die tatsächlichen Eigenschaften eines Produkts rechtfertigen. Die Süddeutsche Zeitung bewertet die stärkere Regulierung von Greenwashing grundsätzlich positiv.

Quelle: sueddeutsche.de

Zusammenfassung: Die EU-Richtlinie Empco verschärft die Anforderungen an Nachhaltigkeitsangaben. Unternehmen müssen insbesondere Verpackungen, Labels und Kleingedrucktes überprüfen.

Spritpreise: Die Perspektive entscheidet über die tatsächliche Belastung

Die Frankfurter Rundschau berichtet, dass Diesel und Benzin zwar stark teurer geworden sind, die historische Einordnung jedoch vom gewählten Maßstab abhängt. Mitte Juni kostete der Liter Diesel etwa 1,73 Euro, zeitweise lagen die Preise im September über 2,50 Euro.

Als Gründe für den Preisanstieg nennt die Quelle den Krieg im Iran und die Angriffe der Huthis in der Meerenge Bab al-Mandab. Dadurch sei der Transport von Rohöl für Spediteure zu einem Hochrisikogeschäft geworden. Die Bundesregierung kündigte vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern eine Kombination aus Tankrabatt und Spritpreisdeckel an.

Bei den nominalen Preisen sei ein historischer Höchststand erreicht. Der Liter Super kostete 1972 umgerechnet auf den Euro etwa 70 Pfennig beziehungsweise 35 Cent pro Liter. Der durchschnittliche Bruttomonatslohn lag damals bei etwa 700 Euro.

Eine inflationsbereinigte Betrachtung führt laut den der Frankfurter Rundschau vorliegenden Berechnungen von IFO und RWI Essen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Nach der IFO-Zeitreihe, die vom Jahr 2000 bis Anfang August dieses Jahres reicht, liegen die jüngsten Dieselpreise auf einem Höchststand, während sich die realen Benzinpreise auf dem Niveau von 2022 bewegen. Die Höchstpreise aus dem Jahr 1981 werden in diesen Daten nicht erfasst.

Bei der Berechnung des RWI liegen die realen Benzin- und Dieselpreise dagegen noch unter früheren Höchstpreisen. Die Quelle führt die Abweichung auf unterschiedliche Rechengrundlagen zurück: Das RWI rechnet unter anderem Saisoneffekte nicht heraus.

Eine weitere Perspektive misst, wie lange Beschäftigte für einen Liter Benzin arbeiten müssen. Nach Daten von ADAC, Statistischem Bundesamt und Institut der Deutschen Wirtschaft waren es 1960 im Schnitt mehr als 14 Minuten. Im Jahr 2020 lag der Wert bei 3,7 Minuten. Ausgehend von einem Preis von 2,30 Euro pro Liter sind es aktuell etwa 5,4 Minuten.

BezugsgrößeAngabe
Dieselpreis Mitte Junietwa 1,73 Euro
Dieselpreise im Septemberüber 2,50 Euro
Super 1972etwa 70 Pfennig (35 Cent) pro Liter
Bruttomonatslohn 1972etwa 700 Euro
Arbeitszeit für einen Liter Benzin 1960mehr als 14 Minuten
Arbeitszeit für einen Liter Benzin 20203,7 Minuten
Arbeitszeit aktuell bei 2,30 Euro pro Literetwa 5,4 Minuten

Die Frankfurter Rundschau verweist zudem auf die sozialen und wirtschaftlichen Folgen eines schnellen Preisanstiegs. Wenn innerhalb weniger Wochen oder Monate 30 Euro mehr für das Volltanken anfallen, sei dies auch für Besserverdienende spürbar. Höhere Transportkosten könnten außerdem Lebensmittel, Verpackungen und Baustoffe verteuern.

Ein Tankrabatt wird in dem Beitrag kritisch bewertet, weil er das Preissignal für fossile Kraftstoffe abschwächen kann. RWI-Ökonom Manuel Frondel bezeichnete einen Tankrabatt im März im „Spiegel“ als „sowohl ökologisch als auch ökonomisch bedenklich“ und warnte davor, den CO₂-Preis durch Gegenmaßnahmen zu unterwandern.

„Wenn man das aussetzt oder Maßnahmen dagegen ergreift, sobald es Preiskapriolen gibt, unterwandert man den Plan.“ – Manuel Frondel

Quelle: fr.de

Zusammenfassung: Nominal sind die Spritpreise sehr hoch. Die Kaufkraftbetrachtung zeigt jedoch, dass Beschäftigte heute für einen Liter Benzin weniger lange arbeiten müssen als 1960.

Staatsschulden: Rekordwerte, aber nicht automatisch eine Gefahr

WEB.DE beschäftigt sich mit der Frage, warum Staaten Schulden aufnehmen und ab wann diese problematisch werden. Die Schulden der USA haben demnach die Marke von 40 Billionen US-Dollar überschritten. Deutschlands Schulden liegen laut Statistischem Bundesamt bei etwa 2,7 Billionen Euro.

Für Deutschland nennt die Quelle eine Pro-Kopf-Verschuldung von rund 31.800 Euro im Jahr 2025. Staatsschulden unterscheiden sich laut WEB.DE von Privatschulden, weil Staaten dauerhaft existieren und über Steuereinnahmen verfügen. Eine Zahlungsunfähigkeit sei deshalb unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

Zur Vergleichbarkeit verschiedener Länder wird die Schuldenquote herangezogen. Sie setzt die Gesamtschulden eines Staates ins Verhältnis zu seiner jährlichen Wirtschaftsleistung, dem Bruttoinlandsprodukt.

Land oder LändergruppeSchuldenquote beziehungsweise Schuldenstand
USA40 Billionen US-Dollar Staatsschulden
Deutschlandetwa 2,7 Billionen Euro Schulden
Deutschlandrund 31.800 Euro Pro-Kopf-Verschuldung im Jahr 2025
Globale Schuldenquote94 Prozent, vor zehn Jahren 82 Prozent
Fortgeschrittene Volkswirtschaften 2026108 Prozent
Entwicklungsländer mit niedrigem Einkommen 202648 Prozent
USA 2024120 Prozent
Japan 2024230 Prozent
Deutschlandknapp über 60 Prozent

Staaten verschulden sich laut Quelle unter anderem, um in wirtschaftlichen Abschwüngen die Nachfrage zu stabilisieren. Außerdem können Kredite öffentliche Investitionen in Straßen, Schienen, Bildung und Digitalisierung finanzieren. Weitere Einsatzbereiche sind die Landesverteidigung und das Rentensystem.

Ob Schulden gefährlich werden, hängt nicht allein von ihrer Höhe ab. Entscheidend sind unter anderem das Wirtschaftswachstum, die Zinsen, die Laufzeiten der Kredite und die Frage, ob sich ein Staat in seiner eigenen Währung verschuldet. In den USA liegen die jährlichen Zinszahlungen inzwischen bei mehr als einer Billion US-Dollar. Sie sind damit doppelt so hoch wie noch vor zehn Jahren und höher als die Militärausgaben des US-Militärs.

„Wenn der Realzins steigt, ist das für Länder, die hoch verschuldet sind, äußerst schmerzhaft.“ – Kenneth Rogoff

Japan zeigt laut WEB.DE, dass eine hohe Schuldenquote nicht automatisch zu einer Krise führen muss. Trotz einer Schuldenquote von 230 Prozent lagen die japanischen Zinsausgaben 2024 laut IWF bei rund 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das sei ein ähnliches Niveau wie in Deutschland.

Für Deutschland gilt eine strukturelle Neuverschuldungsgrenze des Bundes von maximal 0,35 Prozent des BIP pro Jahr. Für die Länder besteht seit 2020 ein vollständiges Verbot neuer Kreditaufnahmen. Auf europäischer Ebene sehen die Maastricht-Kriterien maximal drei Prozent Neuverschuldung pro Jahr und eine Gesamtschuldenquote von höchstens 60 Prozent des BIP vor.

Im März 2025 änderte der Bundestag das Grundgesetz. Verteidigungsausgaben oberhalb von einem Prozent der Wirtschaftsleistung fallen seither nicht mehr unter die Schuldenbremse. Zusätzlich wurde ein kreditfinanziertes Sondervermögen von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur und Klimaneutralität beschlossen.

Deutschland droht nach Einschätzung der Quelle keine Staatspleite. Die Schuldenquote sei im internationalen Vergleich niedrig, und Bundesanleihen gelten in der Eurozone als weitgehend risikofreie Wertpapiere. Problematisch können Schulden jedoch werden, wenn sie vor allem laufende Ausgaben finanzieren, während die Zinslast steigt und die Wirtschaft stagniert.

Quelle: WEB.DE

Zusammenfassung: Staatsschulden können Investitionen und Stabilisierung finanzieren. Gefährlich werden sie vor allem dann, wenn Zinszahlungen den finanziellen Spielraum für Wachstum und Investitionen zunehmend verdrängen.

Leapmotor beschleunigt Expansion und setzt europäische Autobauer unter Druck

Die WirtschaftsWoche berichtet über den chinesischen Elektroautohersteller Leapmotor, der nach BYD zu einem weiteren Herausforderer für europäische Hersteller wie Volkswagen werden könnte. Das Unternehmen wurde Ende 2015 gegründet und wächst sowohl auf dem chinesischen Heimatmarkt als auch international.

Für die ersten 500.000 Fahrzeuge benötigte Leapmotor 64 Monate. Für die zweiten 500.000 waren es 12 Monate, für die dritten 500.000 nur noch 8 Monate. Die nächsten 500.000 Fahrzeuge sollen innerhalb von fünf Monaten produziert werden.

Auch die monatlichen Verkäufe stiegen deutlich. Im Januar setzte Leapmotor 32.000 Fahrzeuge ab, im August waren es 103.000 Autos. Gegenüber dem Vorjahresmonat August entsprach dies einem Absatzplus von 80 Prozent.

KennzahlAngabe
Gründung von LeapmotorEnde 2015
Zeit für die ersten 500.000 Fahrzeuge64 Monate
Zeit für die zweiten 500.000 Fahrzeuge12 Monate
Zeit für die dritten 500.000 Fahrzeuge8 Monate
Geplante Zeit für die nächsten 500.000 Fahrzeugefünf Monate
Verkäufe im Januar32.000 Fahrzeuge
Verkäufe im August103.000 Autos
Absatzplus im August gegenüber dem Vorjahresmonat80 Prozent

Laut China Passenger Car Association liegt Leapmotor bei den Großhandelsverkäufen in China inzwischen auf Platz vier hinter BYD, Geely und Chery. Im Januar hatte das Unternehmen noch Platz sieben belegt. Damit zog Leapmotor auch an Tesla und Xiaomi vorbei.

In Europa konzentriert sich Leapmotor auf das Volumensegment, in dem bislang Marken wie Volkswagen, Skoda, Renault und Dacia stark vertreten sind. Nach Angaben des europäischen Partners Stellantis verfügt das Unternehmen in Europa inzwischen über mehr als 1000 Verkaufsstandorte.

Die chinesischen Marken BYD, Chery, Geely, Leapmotor und SAIC (MG) steigerten ihren gemeinsamen Marktanteil in Europa im August gegenüber dem Vorjahresmonat um gut vier Prozentpunkte auf 10,8 Prozent. Grundlage sind Zahlen des europäischen Herstellerverbandes ACEA.

Leapmotor hat in China große Produktionskapazitäten aufgebaut. Im Werk Jinhua wird unter anderem Gigacasting eingesetzt, bei dem große Karosseriesegmente in einem Stück per Aluminiumdruckguss hergestellt werden. Die WirtschaftsWoche berichtet außerdem, dass Satellitenaufnahmen auf freie Kapazitäten hindeuten, obwohl neue Bauarbeiten auf eine mögliche Erweiterung schließen lassen.

Für den chinesischen Markt will Leapmotor aktuell 850.000 bis 900.000 Fahrzeuge produzieren. Für den Weltmarkt sind 100.000 bis 150.000 Fahrzeuge vorgesehen. In Europa arbeitet das Unternehmen mit Stellantis zusammen und will dadurch europäische Zölle auf chinesische Elektroautos umgehen.

Die für Europa bestimmten Fahrzeuge sollen vollständig in Europa gebaut werden, zunächst in einem Stellantis-Werk nahe der spanischen Stadt Saragossa. Ende des Jahres beginnt dort die Produktion des SUV B10. Zudem soll in dem Werk künftig ein Opel-SUV vom Band laufen, der Komponenten und Know-how von Leapmotor nutzt. Stellantis prüft außerdem die Fertigung von Leapmotor-Modellen in einem Werk bei Madrid.

Technologisch setzt Leapmotor laut Quelle auf die Cell-to-Chassis-Technologie. Dabei werden die Batteriezellen direkt in die Karosserie integriert. Das soll Kosten sparen und die Unterbringung weiterer Zellen ermöglichen, wodurch die Reichweite erhöht werden kann.

Quelle: WiWo

Zusammenfassung: Leapmotor steigert Produktion und Absatz in hohem Tempo. Mit Stellantis als Partner soll die Expansion in Europa beschleunigt und die Wirkung europäischer Zölle begrenzt werden.

Türkei: Ermittlungen wegen mutmaßlicher Börsenmanipulation

In der Türkei sind laut n-tv.de zahlreiche Personen wegen mutmaßlicher Manipulation von Börsenkursen festgenommen worden. Die Ermittlungen richten sich unter anderem gegen Führungskräfte von Investmentfirmen und betreffen auch viele Kleinanleger.

Justizminister Akin Gürlek teilte mit, dass das Vermögen von 42 Personen und 46 juristischen Personen eingefroren worden sei. Zuvor waren mindestens 45 Personen festgenommen worden.

Die Staatsanwaltschaft in Istanbul ermittelt wegen Betrugs, Verstößen gegen das Kapitalmarktgesetz und der Gründung einer kriminellen Vereinigung. Die türkische Kapitalmarktbehörde SPK liquidierte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu 131 Investmentfonds.

In den Fonds waren Medienberichten zufolge Vermögenswerte in Milliardenhöhe gebunden. Mehr als 455.000 Anleger sind laut Anadolu betroffen. Die Behörden prüfen, ob die Bewertungen der Fonds künstlich aufgebläht wurden.

Viele Menschen in der Türkei investieren wegen der hohen Inflation ihre Ersparnisse in Aktiengeschäfte, um den Wertverlust ihres Geldes auszugleichen. Dadurch können auch Kleinanleger von den Folgen der Fondsaffäre betroffen sein.

Politische Auswirkungen hatte der Skandal ebenfalls. Fatma Betül Sayan Kaya, stellvertretende Vorsitzende der islamisch-konservativen Regierungspartei AKP und ehemalige Familienministerin, gab nach Vorwürfen der Opposition auf X ihren Rücktritt bekannt. Die größte Oppositionspartei Yeni hatte ihr vorgeworfen, kurz vor der Fondskrise hohe Gewinne mit Aktien erzielt zu haben.

Die türkische Regierung erklärte laut n-tv.de, dass kein Risiko für die Wirtschaft des Landes bestehe. Die Ermittlungen sollen nun klären, ob es zu systematischen Kurs- und Bewertungsmanipulationen gekommen ist.

Quelle: n-tv.de

Zusammenfassung: Nach mindestens 45 Festnahmen wurden Vermögen von 42 Personen und 46 juristischen Personen eingefroren. Die Ermittlungen betreffen 131 liquidierte Investmentfonds und mehr als 455.000 Anleger.

Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklungen zeigen eine wachsende Spannung zwischen Regulierung, Kostenbelastung, Verschuldung und globalem Wettbewerbsdruck. Besonders relevant ist, dass politische Maßnahmen zunehmend unmittelbare Auswirkungen auf Unternehmen, Verbraucher und Anleger haben. Entscheidend wird sein, ob Regulierung Vertrauen schafft, ohne Innovation und Investitionen auszubremsen. Der Aufstieg chinesischer Hersteller und die Börsenaffäre in der Türkei verdeutlichen zugleich, wie schnell etablierte Marktstrukturen unter Druck geraten können.

Kernaussage: Wirtschaftliche Stabilität hängt weniger von einzelnen Rekordwerten als von belastbaren Regeln, transparenter Kontrolle und der Fähigkeit zur Anpassung ab.

Quellen: