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title: Energiewende, US-Schulden und Großinsolvenzen prägen den Pressespiegel
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author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-09-04
updated: 2026-09-04
language: de
category: Nachrichten
description: Der Pressespiegel zeigt hohen wirtschaftlichen Handlungsdruck durch teure Energiewende, steigende US-Schulden und Rekordinsolvenzen; KI prägt Studium und Arbeitsmarkt zunehmend.
source: Provimedia GmbH
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# Energiewende, US-Schulden und Großinsolvenzen prägen den Pressespiegel

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-04

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel zeigt hohen wirtschaftlichen Handlungsdruck durch teure Energiewende, steigende US-Schulden und Rekordinsolvenzen; KI prägt Studium und Arbeitsmarkt zunehmend.

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Von den gewaltigen Kosten der Energiewende über explodierende US-Staatsschulden bis zur anhaltenden Insolvenzwelle: Der aktuelle Pressespiegel zeigt, wie groß der wirtschaftliche Handlungsdruck ist. Zugleich verändert künstliche Intelligenz bereits Studium und Arbeitsmarkt – mit Chancen, aber auch wachsender Unsicherheit.

## Energiewende, Staatsverschuldung und Unternehmenskrisen prägen den Pressespiegel

## McKinsey: Energiewende kostet bis zu 1000 Milliarden Euro

Die deutsche Energiewende wird nach Berechnungen von McKinsey bis zu 1000 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren kosten. Gleichzeitig drohen den Angaben zufolge 9 von 15 Zielen zu scheitern.

Damit stehen den hohen finanziellen Aufwendungen Ergebnisse gegenüber, die laut dem Beitrag zu wünschen übrig lassen. Die Analyse befasst sich mit der Energiewende und der Energiewirtschaft in Deutschland.

**Zusammenfassung:** McKinsey rechnet mit Kosten von bis zu 1000 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren. 9 von 15 Zielen drohen zu scheitern.

**Quelle: WELT**

## USA: Staatsschulden erreichen 40 Billionen

Ein Beitrag von tagesschau.de thematisiert die Staatsschulden der USA in Höhe von 40 Billionen. Der Titel ordnet die Entwicklung dem Bereich NDR-Wirtschaft zu.

Der Beitrag liegt als Audioangebot vor. Weitere in der Quelle aufgeführte Meldungen befassen sich mit Waffenlieferungen unter Biden sowie Forderungen von Donald Trump nach einer Beteiligung Europas an den US-Ukraine-Hilfen.

**Zusammenfassung:** Im Mittelpunkt stehen US-Staatsschulden von 40 Billionen.

**Quelle: tagesschau.de**

## Deutschlands Wasserstraßen sind chronisch unterfinanziert

Der SPIEGEL berichtet über einen milliardenschweren Investitionsbedarf bei Deutschlands Wasserstraßen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Emscher und der Rhein-Herne-Kanal.

Der Beitrag beschreibt die Wasserstraßen als chronisch unterfinanziert und weist darauf hin, dass Deutschlands Wasserstraßen auch finanziell austrocknen. Der vollständige Artikel war in der bereitgestellten Quelle nicht mehr aufrufbar; der Zugriff war entweder älter als 30 Tage oder der Artikel bereits 10 Mal geöffnet worden.

**Zusammenfassung:** Deutschlands Wasserstraßen gelten laut SPIEGEL als chronisch unterfinanziert. Es besteht ein milliardenschwerer Investitionsbedarf.

**Quelle: Spiegel**

## 87 Prozent der Studierenden nutzen regelmäßig KI

Die große Mehrheit der Studierenden in Deutschland setzt auf künstliche Intelligenz. Nach einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY unter 2000 Studentinnen und Studenten nutzen 87 Prozent KI regelmäßig.

Besonders häufig kommt die Technologie bei angehenden Wirtschaftswissenschaftlern zum Einsatz: 93 Prozent der Befragten in dieser Fachrichtung nutzen KI mehrmals pro Woche. Gleichzeitig sank die Zustimmung dazu, dass KI im Studium erlaubt sein sollte, von 84 Prozent im Jahr 2024 auf nun 79 Prozent.

| Angabe | Wert | 

| Studierende mit regelmäßiger KI-Nutzung | 87 Prozent | 

| Befragte | 2000 Studentinnen und Studenten | 

| Wirtschaftswissenschaftler mit KI-Nutzung mehrmals pro Woche | 93 Prozent | 

| Zustimmung zur Erlaubnis von KI im Studium im Jahr 2024 | 84 Prozent | 

| Aktuelle Zustimmung zur Erlaubnis von KI im Studium | 79 Prozent | 

Weniger als ein Drittel der Befragten überprüft die von KI erstellten Inhalte und Antworten grundsätzlich. 29 Prozent gaben dies an. Frauen überprüfen die Ergebnisse mit 32 Prozent etwas häufiger als Männer mit 26 Prozent.

Am häufigsten überprüfen Studierende, die sich selbst als „exzellent“ einstufen, die KI-Informationen „immer“: Ihr Anteil liegt bei 36 Prozent. Auch zwischen den Fachrichtungen gibt es deutliche Unterschiede.

| Gruppe oder Fachrichtung | Anteil | 

| Frauen, die KI-Ergebnisse grundsätzlich überprüfen | 32 Prozent | 

| Männer, die KI-Ergebnisse grundsätzlich überprüfen | 26 Prozent | 

| Studierende mit Selbsteinstufung „exzellent“, die Informationen „immer“ überprüfen | 36 Prozent | 

| Kulturwissenschaften | 35 Prozent | 

| Sprach- und Literaturwissenschaften | 34 Prozent | 

| Wirtschaftswissenschaften | 24 Prozent | 

| Medizin | 25 Prozent | 

In den Kulturwissenschaften sowie in den Sprach- und Literaturwissenschaften wird KI besonders kritisch gesehen; zugleich überprüfen Studierende dieser Fachrichtungen die Ergebnisse am häufigsten grundsätzlich. In den Wirtschaftswissenschaften und der Medizin liegen die Anteile in dieser Kategorie dagegen bei 24 Prozent beziehungsweise 25 Prozent.

> „Die aktuelle Studierenden-Generation hat künstliche Intelligenz längst in ihr Leben integriert und sie nutzt diese Technologie inzwischen als selbstverständliches Werkzeug“, sagte EY-Experte Jan-Rainer Hinz.

Hinz bezeichnete den professionellen Einsatz als möglichen starken Vorteil im akademischen Alltag und als Vorbereitung auf das Arbeitsleben. EY-Partnerin Nicole Dietl warnte zugleich davor, Ergebnisse ungeprüft zu übernehmen, weil dadurch neben essenziellen Aufgaben schleichend auch das eigene Urteilsvermögen ausgelagert werde.

> „Die Fähigkeit, KI-Ergebnisse zu hinterfragen, einzuordnen und zu verantworten, entscheidet künftig darüber, ob jemand die Technologie beherrscht – oder von ihr beherrscht wird“, sagte Nicole Dietl.

Trotz der intensiven Nutzung erwarten viele Studierende für ihr eigenes Berufsleben keine oder nur eine unbedeutende Rolle der Technologie. 55 Prozent rechnen mit einer solchen Entwicklung.

Gleichzeitig sehen 37 Prozent der Befragten KI als Gefahr für ihren Job und ihre Karriere. 22 Prozent sehen keinerlei Gefahr. Mit Blick auf den gesamten Arbeitsmarkt ist die Skepsis größer: 53 Prozent gehen von einer Gefahr durch KI aus, während 27 Prozent glauben, dass die Technologie Arbeitsplätze schaffen wird.

| Erwartung oder Einschätzung | Anteil | 

| Keine oder unbedeutende Rolle von KI im eigenen Berufsleben | 55 Prozent | 

| KI als Gefahr für den eigenen Job und die eigene Karriere | 37 Prozent | 

| Keine Gefahr für den eigenen Job und die eigene Karriere | 22 Prozent | 

| KI als Gefahr für den gesamten Arbeitsmarkt | 53 Prozent | 

| KI schafft Arbeitsplätze | 27 Prozent | 

> „Die Technologie verändert Berufsbilder bereits heute spürbar und übernimmt gerade jene Routinetätigkeiten, über die viele junge Menschen bislang den Einstieg in ihr Berufsleben gefunden haben“, sagte EY-Experte Hinz.

Die Sorge der Studierenden sei laut Hinz weniger das Resultat einer Angst vor der Technologie als vielmehr Ausdruck der Unsicherheit darüber, wie stark sich die Spielregeln auf dem Arbeitsmarkt verändern. Damit verbindet die Umfrage eine hohe Nutzung von KI mit einer zurückhaltenden Einschätzung ihrer langfristigen Bedeutung für die eigene berufliche Zukunft.

**Zusammenfassung:** 87 Prozent der Studierenden nutzen KI regelmäßig, aber nur 29 Prozent überprüfen die Inhalte grundsätzlich. 37 Prozent sehen eine Gefahr für den eigenen Job und die eigene Karriere, für den gesamten Arbeitsmarkt erwarten 53 Prozent eine Gefahr.

**Quelle: SZ.de**

## Großinsolvenzen bleiben auf Rekordniveau

Die Zahl der Großinsolvenzen in Deutschland bleibt einer Studie zufolge trotz besserer Konjunktur auf Rekordniveau. Im ersten Halbjahr registrierte der Kreditversicherer Allianz Trade 33 Unternehmensinsolvenzen von Firmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz.

Das entspricht einem Anstieg von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Damit setzt sich der Negativtrend nach dem Rekordjahr 2025 fort.

| Angabe | Wert | 

| Großinsolvenzen im ersten Halbjahr | 33 | 

| Umsatzgrenze der erfassten Firmen | mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz | 

| Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum | zehn Prozent mehr | 

| Großinsolvenzen im Jahr 2025 | 94 | 

| Beginn der Auswertung | 2015 | 

Im Jahr 2025 hatte Allianz Trade insgesamt 94 Großinsolvenzen in Deutschland verzeichnet. Laut der Untersuchung war dies der bislang höchste Wert seit Beginn der Auswertung 2015.

Besonders besorgniserregend ist laut n-tv.de, dass mehrere klassische industrielle Kernbranchen betroffen sind. Die Entwicklung zeigt, dass sich die konjunkturelle Belebung bislang nicht in einem Rückgang der Großinsolvenzen widerspiegelt.

> „Es gibt auch 2026 keine Verschnaufpause bei den Großinsolvenzen“, sagte der CEO von Allianz Trade.

**Zusammenfassung:** Im ersten Halbjahr wurden 33 Großinsolvenzen registriert, zehn Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 2025 waren mit 94 Fällen so viele Großinsolvenzen wie nie zuvor seit 2015 verzeichnet worden.

**Quelle: n-tv.de**

## Einschätzung der Redaktion

Die zentrale Herausforderung liegt nicht in einzelnen Krisenmeldungen, sondern in ihrer Kumulation: Hohe Transformationskosten, strukturelle Finanzierungsdefizite und anhaltende Unternehmenskrisen erhöhen den Druck auf politische Prioritätensetzung und wirtschaftliche Anpassungsfähigkeit.

Besonders relevant ist die Diskrepanz zwischen technologischem Wandel und institutioneller Vorbereitung. Die intensive KI-Nutzung bei zugleich begrenzter Überprüfungskompetenz zeigt, dass Bildung und Arbeitsmarkt schneller reagieren müssen. Andernfalls drohen Produktivitätsgewinne durch neue Abhängigkeiten und Qualifikationslücken geschwächt zu werden.

Die Entwicklung bei den Großinsolvenzen unterstreicht zudem, dass konjunkturelle Stabilisierung allein nicht ausreicht. Entscheidend sind verlässliche Infrastruktur, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen und eine Energiewende, deren Ziele, Kosten und Umsetzung transparent zusammengeführt werden.

**Zusammenfassung:** Die Meldungen weisen auf ein strukturelles Anpassungsproblem hin: Deutschland muss Investitionen, Innovation und wirtschaftliche Resilienz deutlich besser miteinander verbinden.

Quellen:
- [McKinsey-Studie: Eine Billion Euro für die Energiewende – doch 9 von 15 Zielen drohen zu scheitern](https://www.welt.de/wirtschaft/plus6a982980c53a6557d48dd64b/mckinsey-studie-eine-billion-euro-fuer-die-energiewende-doch-9-von-15-zielen-drohen-zu-scheitern.html)
- [Die USA und ihre 40-Billionen-Staatsschulden für NDR-Wirtschaft](https://www.tagesschau.de/multimedia/audio/audio-3455168.html)
- [(S+) Deutschlands Wasserstraßen trocknen aus – Investitionsbedarf wächst](https://www.spiegel.de/wirtschaft/deutschlands-wasserstrassen-trocknen-aus-investitionsbedarf-waechst-a-a695a8a0-e295-4da3-b6a7-9c3f93def6cc)
- [Wie Studenten KI im Studium einsetzen - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/studierende-deutschland-ki-studium-li.3542153)
- ["Keine Verschnaufpause": Zahl der Insolvenzen großer Firmen bleibt auf Rekordniveau](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zahl-der-Insolvenzen-grosser-Firmen-bleibt-auf-Rekordniveau-id31268721.html)
- [Wirtschaft im Sinkflug: Sachsen-Anhalt zahlt den Preis für verschleppte Reformen](https://www.berliner-zeitung.de/article/wirtschaft-im-sinkflug-sachsen-anhalt-zahlt-den-preis-fuer-verschleppte-reformen-10355241)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [wirtschaft-ratgeber.de](https://wirtschaft-ratgeber.de/energiewende-us-schulden-und-grossinsolvenzen-praegen-den-pressespiegel/)*
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