Energiepreise belasten Wirtschaft – Regionen setzen auf Entlastung und Recycling
Autor: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Hohe Energie- und Rohstoffpreise verteuern Pendeln, Transport, Heizung, Lebensmittel und Baumaterialien und setzen Unternehmen wie Verbraucher zunehmend unter Druck.
Hohe Energie- und Rohstoffpreise setzen Pendler, Unternehmen und Verbraucher zunehmend unter Druck. Der Pressespiegel zeigt, wie sich der Kostenschock auf Sprit, Heizung, Lebensmittel und Baumaterialien auswirkt – und welche Antworten von Tankrabatt bis Kreislaufwirtschaft diskutiert werden.
Hohe Energie- und Rohstoffpreise belasten Unternehmen und Verbraucher
Ölpreis erreicht Bremer Alltag: Kraftstoff, Heizung und Lebensmittel werden teurer
Seit dem Ausbruch des Irankriegs haben sich Rohöl und davon abhängige Produkte deutlich verteuert. Wie buten un binnen am 19. September 2026 berichtet, notierten die Weltmarktpreise für ein Fass Rohöl mit 159 Litern in der betreffenden Woche bei deutlich über 100 US-Dollar.
In Bremen trifft die Entwicklung insbesondere Pendler, Speditionen, Handwerksbetriebe und private Haushalte. Nach Angaben der Arbeitnehmerkammer betrifft der Kostenschock allein in Bremen einen Großteil der rund 132.500 Einpendler sowie weitere gut 20.000 Berufstätige, die nach Bremerhaven pendeln. Für Pendler mit längeren Strecken liegen die monatlichen Tankkosten mitunter mehr als 100 Euro über dem Niveau vor der Krise, als Benzin- und Dieselpreise noch um die Marke von 1,70 Euro lagen.
| Bereich | Angabe aus der Quelle |
|---|---|
| Rohöl | 159 Liter pro Fass; deutlich über 100 US-Dollar |
| Einpendler nach Bremen | rund 132.500 |
| Berufstätige mit Ziel Bremerhaven | gut 20.000 |
| Mehrkosten für längere Pendlerstrecken | mitunter mehr als 100 Euro monatlich |
Auch die Transportbranche steht unter Druck. Dejan Ilic, Geschäftsführer des Logistikers Weser-Trans in Groß Ippener, setzt rund 130 dieselbetriebene Sattelzüge ein, die ausschließlich Lebensmittel transportieren. Das Tankvolumen eines 40-Tonnen-Lkw liegt meist zwischen 800 und 1.500 Litern Diesel. Bei rund 70 Cent Mehrkosten pro Liter entstehen je Tankfüllung zusätzliche Kosten von rund 560 bis 1.050 Euro gegenüber dem Preisniveau vor der Blockade der Straße von Hormus.
„Die Preise, die wir derzeit haben, gehen mir durch den Kopf und ich habe auch Angst“, sagt Dejan Ilic laut buten un binnen.
Ilic rechnet damit, die gestiegenen Treibstoffkosten an seine Kunden weitergeben zu müssen. Das kann sich nach Darstellung des Berichts letztlich auch in steigenden Lebensmittelpreisen niederschlagen. Für einen Baubetrieb mit rund 100 Mitarbeitenden und etwa 50 Fahrzeugen hatte Handwerkskammer-Präsident Thomas Kurzke bereits im April monatliche Mehrkosten für Treibstoff von rund 4.000 bis 5.000 Euro geschätzt; seitdem sei die Situation durch die neuen Diesel-Rekordpreise eher schwieriger geworden.
Auch Gas und Heizöl verteuern sich. Neukunden zahlten Mitte September dem Vergleichsportal Verivox zufolge rund 12,4 Cent pro Kilowattstunde Gas. Vor Kriegsbeginn Ende Februar waren es 8,4 Cent, was laut Quelle einer Steigerung von fast 50 Prozent entspricht. Die Bremer SWB erhöhte den Erdgas-Verbrauchspreis Anfang Juli um 0,47 Cent je Kilowattstunde. Für einen Haushalt mit 18.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch bedeutet das nach Angaben des Unternehmens rund 85 Euro Mehrkosten im Jahr.
Beim Heizöl fiel der Anstieg noch stärker aus. Für eine Bestellmenge von 3.000 Litern lagen die Preise in Bremen am 28. Februar bei 100,76 Euro je 100 Liter. Im März stieg der Preis auf bis zu 161,54 Euro, am 17. September wurden 176,34 Euro je 100 Liter fällig. Für eine 3.000-Liter-Lieferung ergeben sich damit derzeit rund 5.290 Euro und rund 2.270 Euro mehr als unmittelbar vor Kriegsbeginn.
| Produkt oder Kostenpunkt | Wert |
|---|---|
| Gas für Neukunden Mitte September | rund 12,4 Cent pro Kilowattstunde |
| Gas vor Kriegsbeginn | 8,4 Cent pro Kilowattstunde |
| SWB-Erhöhung | 0,47 Cent je Kilowattstunde |
| Mehrkosten bei 18.000 Kilowattstunden | rund 85 Euro im Jahr |
| Heizöl am 28. Februar | 100,76 Euro je 100 Liter |
| Heizöl im März | bis zu 161,54 Euro je 100 Liter |
| Heizöl am 17. September | 176,34 Euro je 100 Liter |
| 3.000-Liter-Lieferung am 17. September | rund 5.290 Euro |
| Mehrkosten gegenüber dem 28. Februar | rund 2.270 Euro |
Die höheren Energie- und Transportkosten erreichen auch die Lebensmittelproduktion. Die Bremer Bäckerei Büser verbraucht allein für ihren Öl-Ofen 10.000 Liter Heizöl im Jahr. Geschäftsführer Peter Büser musste bereits im April bei einer Bestellung von 3.500 Litern einen Preisaufschlag von rund 50 Prozent hinnehmen.
Nach Angaben des Bäckers sind die Preise für Zucker und Molkereiprodukte weiterhin hoch. Besonders stark verteuern sich Lebensmittel, die in der Bäckerei weiterverarbeitet werden und über die Straße angeliefert werden. Für Obstsorten, Kirschen und Rhabarber erwartet Büser weitere Preissteigerungen zwischen 15 und 20 Prozent. Nachdem die Preise im Mai um zehn Prozent angehoben wurden, könnten Brötchen und andere Produkte im Herbst erneut um zehn Prozent teurer werden.
„Und jedes Mal, wenn Sie erhöhen, fallen Ihnen Kunden weg“, sagt Peter Büser laut buten un binnen.
Bei Dünger hat sich die Lage gegenüber dem Frühjahr vorübergehend entspannt. Der Preis für international gehandelten Stickstoffdünger Urea stieg nach Beginn des Irankriegs von 472 US-Dollar pro Tonne im Februar auf 725,60 Dollar im März. Mitte September lag er wieder bei rund 460 Dollar pro Tonne und damit praktisch auf dem Niveau vor Kriegsbeginn. Seit Mitte August zieht der Preis jedoch wieder deutlich an, allein im vergangenen Monat um knapp 18 Prozent.
Im Bau- und Ausbaugewerbe sind vor allem energieintensive Materialien betroffen. Dachdeckermeister Sascha Apel berichtet, dass Bitumen-Schweißbahnen und Wärmedämmungen bei seinen großen Flachdächern bis zu 60 Prozent der Kosten ausmachen. Die Preise für Bitumen-Bahnen stiegen im März um zehn Prozent, im April um 15 Prozent und im Mai um weitere fünf Prozent. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang um zehn Prozent gehe es nun wieder um 10 bis 15 Prozent nach oben.
Ältere Angebote müssen laut Apel nachverhandelt werden, weil die ursprünglichen Budgets die höheren Materialkosten nicht mehr abdecken. Auch bei Tonziegeln erwartet der Dachdecker zeitversetzte Preissteigerungen, da sie mit Gas gebrannt werden. Im Straßenbau federn laufende Jahresverträge mit Preisbindung den Druck bislang ab. Das Bremer Amt für Straßen und Verkehr rechnet perspektivisch dennoch mit steigenden Preisen; Bitumen war im Mai 2026 gut 56 Prozent teurer als fünf Jahre zuvor.
- Hohe Kraftstoffpreise erhöhen die monatlichen Kosten vieler Pendler.
- Speditionen kalkulieren je Lkw-Tankfüllung zusätzliche Kosten von rund 560 bis 1.050 Euro.
- Gas, Heizöl und Lebensmittel werden durch Energie- und Transportkosten belastet.
- Bitumen, Wärmedämmungen und weitere energieintensive Baumaterialien verteuern sich.
- Bei Urea gab es Mitte September eine kurze Entspannung, zugleich stieg der Preis zuletzt wieder deutlich.
Zusammenfassung: buten un binnen beschreibt eine breite Wirkungskette vom Rohölpreis über Kraftstoff, Gas und Heizöl bis zu Lebensmitteln und Baumaterialien. Betriebe geben die höheren Kosten teilweise weiter, während Verbraucher und Auftraggeber mit steigenden Preisen und verschobenen Investitionen konfrontiert sind.
Dresdner Mittelstand fordert besseren Umgang der Verwaltung mit Unternehmen
Die Dresdner Wirtschaft bewertet die Haltung der Stadtverwaltung gegenüber Unternehmen kritisch. Wie die DNN – Dresdner Neueste Nachrichten berichtet, hat die Industrie- und Handelskammer Dresden nach zwölf Jahren erneut die Zufriedenheit der Wirtschaft mit dem Standort untersucht. Befragt wurden 184 Unternehmen, überwiegend aus dem Mittelstand.
Bei der „Haltung gegenüber Unternehmen“ erhielt die Landeshauptstadt im Durchschnitt die Schulnote 3,5. Über alle untersuchten Faktoren hinweg kam Dresden auf die Note 2,5. Kultur, Freizeit, öffentlicher Personennahverkehr und Bildung wurden vergleichsweise positiv bewertet; auch die Verfügbarkeit von Strom und schnellem Internet kam gut weg.
Besonders problematisch ist aus Sicht der Unternehmen die Dauer von Verwaltungsverfahren. IHK-Präsident Andreas Sperl verwies erneut darauf, dass Unternehmen bis zu drei Jahre auf eine Genehmigung warten könnten. Gleichzeitig sollen insgesamt 1.200 Stellen in der Verwaltung wegfallen, wodurch in der Wirtschaft die Sorge vor noch längeren Verfahren wächst.
„Der Mittelstand verdient denselben roten Teppich, der der Chipindustrie ausgerollt wurde“, lautet die zentrale Forderung im Kommentar der DNN.
Die Zeitung hebt hervor, dass Dresden nicht nur von der Chipindustrie geprägt ist. Angesichts von Inflation, Insolvenzen und Arbeitslosigkeit müsse die Stadt eine neue Einstellung gegenüber Unternehmen entwickeln. Kritisiert werden außerdem ein „überbordendes Kontrollverhalten“, hohe Kosten und eine Verwaltung, die noch weit von „digital only“ entfernt sei.
Infobox: Die IHK-Befragung umfasst 184 Unternehmen. Dresden erhielt für die „Haltung gegenüber Unternehmen“ die Note 3,5 und über alle Faktoren hinweg die Note 2,5. Die Verwaltung soll insgesamt 1.200 Stellen verlieren.
Dormagen setzt auf Aluminium-Recycling und Kreislaufwirtschaft
Beim dritten SWD-Unternehmensfrühstück des Jahres 2026 stand die Kreislaufwirtschaft im Mittelpunkt. Wie LokalKlick.eu berichtet, öffnete die 2023 gegründete AS Aluminium Support GmbH am 9. September in St. Peter ihre Türen für rund 50 Vertreterinnen und Vertreter der lokalen Wirtschaft.
Das Unternehmen ist auf Aluminium-Recycling und Metall-Service spezialisiert. Geschäftsführer Gregor Kurth erläuterte, wie Aluminiumschrotte und Reststoffe sortiert, aufbereitet und wieder in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Im laufenden Jahr wurden am Standort in der Robert-Bosch-Straße bereits rund 45,4 Millionen Kilogramm Aluminiumschrotte umgeschlagen, überwiegend Dosenschrotte.
Kurth ordnete die Menge als mehr als 50 Prozent der jährlich in Deutschland konsumierten Getränkedosen ein. Bei einer Getränkedose könne das Aluminium bereits nach rund 60 Tagen wieder als neue Dose im Regal stehen.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Gründung der AS Aluminium Support GmbH | 2023 |
| Teilnehmende am Unternehmensfrühstück | rund 50 |
| Umschlagene Aluminiumschrotte im laufenden Jahr | rund 45,4 Millionen Kilogramm |
| Zeit bis Aluminium wieder als Getränkedose im Regal stehen kann | rund 60 Tage |
| Gewerblich-industrielle Fläche am Silbersee | rund 22 Hektar |
| Ehrenamtskarte mit Deutschlandticket | neun Euro im Monat |
Die gezielte Sortierung, Aufbereitung und Verdichtung schafft definierte Materialqualitäten und reduziert das Transportvolumen. Nach Angaben des Unternehmens kann dadurch der notwendige Lkw-Verkehr deutlich verringert werden. Das soll zugleich die Prozesse der Kunden verbessern, zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen und die B9 entlasten.
Bürgermeister Erik Lierenfeld sprach zusätzlich über persönliche Resilienz und Ehrenamt. Er empfahl, für 72 Stunden ausreichend Lebensmittel und Wasser für sich und die Familie zu Hause vorzuhalten. Außerdem verwies er auf die Ehrenamtskarte der Stadt, mit der ehrenamtlich Aktive seit Kurzem für neun Euro im Monat ein Deutschlandticket erhalten können.
Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen, stellte die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft für die Standortentwicklung heraus. Auf rund 22 Hektar gewerblich-industrieller Fläche am Silbersee sollen neue Unternehmen angesiedelt und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein Fördermittel-Beratungstag mit Fachleuten der NRW.BANK und von Energy4Climate ist für den 30. September angekündigt.
Die SWD bietet Unternehmen außerdem Unterstützung bei Fachkräftefragen, über themenspezifische Netzwerke und mit einem KI-Checkup an. Das nächste SWD-Unternehmensfrühstück findet am 4. November in der Pension Augenblick statt.
Zusammenfassung: Dormagen verbindet Recycling, Standortentwicklung und Unternehmensförderung. AS Aluminium Support meldet für das laufende Jahr rund 45,4 Millionen Kilogramm umgeschlagene Aluminiumschrotte; die Stadt will mit der Entwicklung des Silbersees auf rund 22 Hektar neue Unternehmen und Arbeitsplätze gewinnen.
Tankrabatt ab Oktober soll hohe Spritpreise abfedern
Die Spritpreise in Baden-Württemberg liegen nach einer Datenanalyse des SWR auf einem hohen Niveau. Am Samstag kostete Super-Benzin im Mittel 2,29 Euro pro Liter, E10 lag bei 2,23 Euro pro Liter und Diesel bei 2,44 Euro pro Liter.
Ab 1. Oktober soll ein Tankrabatt von 17 Cent pro Liter eingeführt werden. Nach den im Bericht genannten Plänen gilt die Entlastung bis Ende des Jahres; anschließend soll ein Preisdeckel kommen.
| Kraftstoff | Mittlerer Preis in Baden-Württemberg |
|---|---|
| Super-Benzin | 2,29 Euro pro Liter |
| E10 | 2,23 Euro pro Liter |
| Diesel | 2,44 Euro pro Liter |
| Geplanter Tankrabatt ab 1. Oktober | 17 Cent pro Liter |
Die Industrie- und Handelskammer in Stuttgart hält den Tankrabatt nicht für eine langfristige Lösung. IHK-Präsident Claus Paal begründet dies damit, dass fossile Energieträger immer knapper würden und deshalb auf Dauer teurer werden könnten.
„Insgesamt müssen wir realisieren, dass fossile Energieträger immer knapper werden. Wir werden erpressbar dadurch und deshalb werden sie auf Dauer teurer werden“, sagt Claus Paal laut SWR.
Der Deutsche Bauernverband begrüßt dagegen die kurzfristige Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. Verbandspräsident Joachim Rukwied fordert zugleich eine langfristige Entlastung. Greenpeace kritisiert den Rabatt, weil er aus Sicht der Umweltorganisation die Abhängigkeit von Diesel und Benzin verlängere.
„Die Bundesregierung sollte aufhören, die Vergangenheit zu subventionieren. Sie braucht einen Plan, wie wir schnellstmöglich von Diesel und Benzin loskommen“, schreibt Greenpeace auf SWR-Anfrage.
- Entlastung: Ab 1. Oktober sind 17 Cent Ermäßigung pro Liter vorgesehen.
- Befristung: Der Tankrabatt soll bis Ende des Jahres gelten.
- Wirtschaftliche Kritik: Die IHK Stuttgart sieht darin keine langfristige Lösung.
- Landwirtschaft: Der Deutsche Bauernverband begrüßt die kurzfristige Entlastung und fordert eine langfristige Lösung.
- Klimaschutz: Greenpeace verlangt einen schnelleren Abschied von Diesel und Benzin.
Infobox: Der SWR nennt für Baden-Württemberg mittlere Preise von 2,29 Euro für Super-Benzin, 2,23 Euro für E10 und 2,44 Euro für Diesel. Der geplante Tankrabatt soll ab 1. Oktober 17 Cent pro Liter betragen.
Wirtschaftliche Themen im weiteren Pressespiegel
Die ARD Mediathek weist auf die Ausgabe „Update Wirtschaft vom 18.09.2026“ hin. Die Sendung wurde am 18. September 2026 um 09:00 Uhr mit Untertitel veröffentlicht.
Die MOZ.de berichtet unter dem Titel „Wirtschaft in Wriezen: Was den lokalen Unternehmern auf der Seele brennt“ über Gewerbetreibende aus Wriezen. Diese nutzten eine Gelegenheit zum geselligen Austausch und berichteten dabei, wo aus ihrer Sicht der wirtschaftliche Druck besonders spürbar ist.
Zusammenfassung: Der Pressespiegel zeigt regionale Wirtschaftsthemen aus Bremen, Dresden, Dormagen, Baden-Württemberg und Wriezen. Im Mittelpunkt stehen steigende Energie- und Materialkosten, der Umgang von Verwaltungen mit Unternehmen, Recycling als Standortchance sowie politische Antworten auf hohe Spritpreise.
Einschätzung der Redaktion
Der wirtschaftliche Druck wirkt nicht mehr punktuell, sondern systemisch: Energie verteuert Produktion, Transport und Wohnen zugleich. Kurzfristige Entlastungen können soziale Härten abfedern, lösen aber weder die Abhängigkeit von fossilen Energien noch die strukturellen Kostenprobleme der Unternehmen.
Besonders kritisch ist die Wechselwirkung aus steigenden Betriebskosten, sinkenden Margen und nachlassender Nachfrage. Unternehmen benötigen deshalb verlässliche Rahmenbedingungen, schnellere Genehmigungen und Investitionen in Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft statt immer neuer kurzfristiger Preisstützen.
Kernaussage: Die Entwicklung erhöht den Handlungsdruck auf Politik und Wirtschaft, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu stärken.
Quellen:
- Brötchen bis Baumaterial: So trifft der hohe Ölpreis Bremer im Alltag
- Wirtschaft: Dresdens Mittelstand verdient den roten Teppich der Chipindustrie
- Wirtschaft trifft Recycling: SWD-Unternehmensfrühstück zu Gast bei AS Aluminium Support
- Update Wirtschaft - Update Wirtschaft vom 18.09.2026 - hier anschauen
- Hohe Spritpreise: Tankrabatt soll ab Oktober entlasten - warum es auch Kritik gibt
- Wirtschaft in Wriezen: Was den lokalen Unternehmern auf der Seele brennt