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title: Berlin bündelt Folgen von Cyberangriff, EU-Regeln und Energieabhängigkeit
canonical: https://wirtschaft-ratgeber.de/berlin-buendelt-folgen-von-cyberangriff-eu-regeln-und-energieabhaengigkeit/
author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-09-06
updated: 2026-09-06
language: de
category: Nachrichten
description: Der Pressespiegel beleuchtet Berlins Umgang mit einem massiven Cyberangriff, EU-Verpackungsregeln, Bahnstreckensperrungen und die erneute Geschäftsführungssuche in Cottbus.
source: Provimedia GmbH
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# Berlin bündelt Folgen von Cyberangriff, EU-Regeln und Energieabhängigkeit

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-06

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel beleuchtet Berlins Umgang mit einem massiven Cyberangriff, EU-Verpackungsregeln, Bahnstreckensperrungen und die erneute Geschäftsführungssuche in Cottbus.

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Von der Aufarbeitung eines folgenreichen Cyberangriffs über neue EU-Verpackungsregeln bis zur Abhängigkeit von russischem Flüssigerdgas: Der Pressespiegel zeigt, wie eng Sicherheitsfragen, wirtschaftliche Interessen und politische Entscheidungen miteinander verknüpft sind.

## Berlin richtet nach Hackerangriff zentrale Steuerungseinheit ein

Nach dem Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung hat die Senatskanzlei eine zusätzliche Koordinierungsstelle eingerichtet. Die Leitung übernimmt der Staatssekretär für Digitalisierung, Florian Hauer, wie die Senatskanzlei mitteilte. Die Einheit soll die Sichtung und Bewertung der gestohlenen Daten koordinieren und die betroffenen Senatsverwaltungen bei der Information und Beratung von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen unterstützen.

Beteiligt sind neben dem Berliner Landeskriminalamt die betroffenen Senatsverwaltungen, die Landesdatenschutzbehörde, der Landesbevollmächtigte für Informationssicherheit und weitere Sicherheitsstellen. Betroffene sollen üblicherweise per Brief oder E-Mail kontaktiert werden; bei Beschäftigten gilt dies auch für Personen, die in deren Unterlagen genannt werden. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner erklärte, die betroffenen Beschäftigten sowie Berlinerinnen und Berliner sollten so schnell wie möglich informiert, beraten und unterstützt werden.

Am Freitag wurden nach Angaben der Senatskanzlei rund 1,44 Millionen Dateien mit einem Umfang von 5,8 Terabyte im Darknet veröffentlicht. Die Hackergruppe Rhysida hatte die Daten Mitte August unbemerkt abgezogen und ein Lösegeld von 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro, gefordert. Die forensischen Untersuchungen und Ermittlungen dauern an; welche konkreten Daten veröffentlicht wurden, nannte die Behörde nicht.

Der IT-Experte Manuel Atug warf dem Land Berlin vor, „grob fahrlässig“ gehandelt zu haben. Senatssprecherin Christine Richter erklärte, die Sicherheitsmaßnahmen seien nach dem Angriff erhöht worden. Welche weiteren strukturellen Konsequenzen erforderlich seien, werde sich nach der Bewältigung der aktuellen Lage zeigen. Quelle: SZ.de.

- Veröffentlichte Dateien: 1,44 Millionen

- Datenumfang: 5,8 Terabyte

- Gefordertes Lösegeld: 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro

**Zusammenfassung:** Berlin bündelt die Aufarbeitung des Cyberangriffs in einer neuen Koordinierungsstelle. Die Behörden prüfen die veröffentlichten Daten und wollen Betroffene gezielt per Brief oder E-Mail informieren.

## EGC in Cottbus sucht erneut Geschäftsführung

Die EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH sucht erneut eine Führungskraft für die Geschäftsführung. Das Unternehmen hat seine Räume im Gründungszentrum Startblock B2 in Cottbus. Dort könnte bald ein neuer Geschäftsführer auf dem Chefsessel des Wirtschaftsförderers sitzen.

Die Lausitzer Rundschau berichtet über die erneute Suche und den Anspruch, den die neue Führungskraft erfüllen soll. Weitere nutzbare Angaben zu den Anforderungen oder zum Verfahren enthält der vorliegende Inhalt nicht. Quelle: Lausitzer Rundschau.

**Zusammenfassung:** Bei der EGC Entwicklungsgesellschaft Cottbus mbH steht möglicherweise ein Wechsel an der Spitze bevor. Gesucht wird erneut eine Geschäftsführung für den Wirtschaftsförderer.

## Grüne fordern Verzicht auf Bußgelder bei neuen EU-Verpackungsregeln

In der Diskussion um die neuen EU-Vorschriften für Verpackungen fordert der Europaabgeordnete Erik Marquardt eine Klarstellung, ab wann Bußgelder verhängt werden können. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte er, es brauche eine gemeinsame Erklärung auf europäischer Ebene, dass bis Februar kein Staat bei Verstößen Sanktionen verhängt. Dafür müsse sich die Bundesregierung einsetzen und deutlich machen, dass Deutschland dies selbst bereits so entschieden habe.

Marquardt bezeichnete die langfristigen Ziele der Verpackungsverordnung als richtig. Dazu gehörten weniger Verpackungsmüll, Recyclingsysteme und Pfandsysteme in ganz Europa. Zugleich müssten die Vorgaben praktisch umsetzbar sein, ohne Unternehmen mit Bürokratie zu überfordern. Die Zeit bis Februar solle genutzt werden, um praktikable Regelungen zu finden. Die aktuelle Bürokratie sei für kleine Unternehmen „Gift und Mist“ und müsse sich ändern.

Im deutschen Gesetz ist festgehalten, dass bis 12. Februar 2027 keine Geldbußen verhängt werden, selbst wenn Unternehmen gegen die neuen Vorgaben verstoßen sollten. Unternehmen erhalten dadurch einige Monate Zeit für die Umstellung. Die Regeln gelten in der EU seit 12. August.

Wer Waren in mehrere Mitgliedstaaten verkaufen will, muss sich in jedem Land einzeln registrieren und einen Bevollmächtigten benennen. Mehrere kleine Händlerinnen und Händler äußerten in sozialen Netzwerken ihren Ärger und kündigten an, künftig in weniger Länder zu versenden. Die EU-Kommission hatte bereits im Dezember vorgeschlagen, die Verpflichtung zur Benennung von Bevollmächtigten für europäische Hersteller auszusetzen. Dafür ist noch die Zustimmung des Europäischen Parlaments und der Mitgliedstaaten erforderlich.

> „Es bräuchte eine gemeinsame Erklärung auf europäischer Ebene, dass bis Februar kein Staat bei Verstößen Sanktionen verhängt“, sagte Erik Marquardt der Deutschen Presse-Agentur.

EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall teilte im August mit, sie hoffe, dass es keine weitere Verzögerung gebe. Bis dahin sollten die nationalen Behörden auf Sanktionen gegen Unternehmen verzichten. Quelle: PZ-news.

| Angabe | Wert | 

| Geltungsbeginn der Regeln in der EU | 12. August | 

| Bußgeldverzicht in Deutschland bis | 12. Februar 2027 | 

**Zusammenfassung:** Erik Marquardt fordert einen europaweiten Verzicht auf Sanktionen bis Februar. In Deutschland sollen Unternehmen bis 12. Februar 2027 keine Geldbußen wegen Verstößen gegen die neuen Vorgaben erhalten.

## Unwetterschäden legen Bahnstrecken bei Cottbus lahm

Mehrere Bahnstrecken zwischen Cottbus und Sachsen sind nach dem Unwetter vom Freitag weiterhin gesperrt. Bäume fielen auf die Strecken Cottbus–Görlitz und Cottbus–Großenhain, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn mitteilte. Der Zugverkehr wurde an beiden Stellen wegen Aufräumarbeiten eingestellt.

Für die betroffenen Verbindungen wurde Schienenersatzverkehr eingerichtet. Fahrgäste müssen Ersatzbusse nutzen und sich auf deutlich verlängerte Fahrzeiten einstellen. Auf der eingleisigen Strecke besteht zusätzlich eine Teilsperrung wegen planmäßiger Bauarbeiten zwischen Görlitz und Weißwasser im Landkreis Görlitz.

Auf der Strecke Cottbus–Görlitz stürzte am Freitagabend bei Bagenz im Landkreis Spree-Neiße ein Baum auf die Gleise. Ein Triebwagen der Odeg musste abrupt stoppen und wurde nach Angaben einer Odeg-Mitarbeiterin beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Auch der Ersatzverkehr verlief nicht ohne Probleme. Ein Gelenkbus fuhr sich am späten Abend in einem Wald bei Weißwasser fest, nachdem er beim Rückwärtsrangieren von der Fahrbahn abgekommen war und nicht mehr fahrbereit war. Die Fahrgäste wurden schließlich gegen 23 Uhr von einem Großraumtaxi abgeholt und erreichten ihr Ziel mit einigen Stunden Verspätung.

Auf der Strecke Cottbus–Großenhain war am Freitagabend bei Drebkau im Landkreis Spree-Neiße ein Baum auf die Gleise gekippt. Die Deutsche Bahn war am Samstagmorgen noch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Starker Regen und Sturm hatten im Grenzgebiet von Brandenburg und Sachsen für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Quelle: SZ.de.

- Betroffene Strecken: Cottbus–Görlitz und Cottbus–Großenhain

- Zusätzliche Teilsperrung: Görlitz–Weißwasser

- Abholung der Fahrgäste durch ein Großraumtaxi: gegen 23 Uhr

- Folge: Ankunft mit einigen Stunden Verspätung

**Zusammenfassung:** Umgestürzte Bäume und Aufräumarbeiten beeinträchtigen den Bahnverkehr rund um Cottbus. Reisende müssen Ersatzbusse und deutlich verlängerte Fahrzeiten einplanen; verletzt wurde niemand.

## Debatte um Polizei-Software „Hessendata“ nimmt wieder Fahrt auf

Die Lizenz für die umstrittene Polizei-Software „Hessendata“ aus den USA läuft laut der Gewerkschaft der Polizei wohl nächstes Jahr vorerst aus. Damit stellt sich in Hessen die Frage, ob der Vertrag mit dem US-Unternehmen Palantir nach zehnjähriger Laufzeit verlängert oder wie beim Bund auf eine europäische Lösung gesetzt werden soll.

Die Software kann in Sekundenschnelle riesige Datenbestände nach Zusammenhängen durchsuchen und bei der Suche nach Straftätern helfen. Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Jens Mohrherr, geht davon aus, dass an einer vorläufigen Vertragsverlängerung „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ kein Weg vorbeiführt. Eine vergleichbar leistungsstarke Alternative gebe es in Europa derzeit noch nicht.

Die Gewerkschaft ist nach eigenen Angaben grundsätzlich für eine europäische Lösung im Sinne digitaler Souveränität aufgeschlossen. Diese dürfe jedoch nicht dazu führen, dass Hessens Polizisten mit schlechteren Werkzeugen arbeiten müssten. Auch Hessens Innenminister Roman Poseck zeigt sich für eine europäische Lösung offen, sofern diese vergleichbare Fähigkeiten wie Palantir bietet. Das Sicherheitsniveau dürfe angesichts der aktuell hohen Bedrohungslage nicht sinken.

Hessen führte 2017 als erstes Bundesland Palantirs Analysetool „Gotham“ ein und nannte es „Hessendata“. Bislang haben sich nur wenige Bundesländer für die amerikanische Polizei-Software entschieden, darunter Baden-Württemberg. Dort stimmte bei einer internen Urabstimmung der mitregierenden Grünen eine große Mehrheit für einen schnellstmöglichen Stopp des Einsatzes der Palantir-Analysen. Im Koalitionsvertrag hatten sich Grüne und CDU in Stuttgart bereits auf eine europäische Lösung bis 2030 verständigt.

Kritiker sorgen sich angesichts der Spannungen mit den USA, dass politischer Druck künftig auch über gesperrte Zugänge zu Daten oder eine Fernabschaltung von US-Software ausgeübt werden könnte. Zudem wird befürchtet, Daten könnten in die Vereinigten Staaten abfließen. Nach Angaben des Landeskriminalamts befinden sich die Server für „Hessendata“ jedoch in der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung in Wiesbaden. Dort gebe es keine Ausleitungsmöglichkeiten; die Daten seien sicher.

Poseck verteidigte die frühere Entscheidung für „Hessendata“ auch aus heutiger Perspektive. Mit der Software habe etwa ein Terroranschlag verhindert werden können. Sie werde täglich eingesetzt, unter anderem bei der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern, bei der Aufklärung Organisierter Kriminalität, bei Auftragsmorden, Menschenhandel, schwersten Gewalttaten und komplexen Täter-Netzwerken.

> „Der Hersteller sei austauschbar, nicht aber die Qualität des Analyse-Tools“, sagte der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Jens Mohrherr.

Gleichzeitig gebe es laut Poseck inzwischen zahlreiche vielversprechende Entwicklungen auf nationaler und europäischer Ebene, die Palantir möglicherweise das Wasser reichen könnten. Der Bund hat Palantir-Analysesoftware aus datenschutzrechtlichen, politischen und konzeptionellen Gründen bisher nicht verwendet.

Poseck zufolge besteht auch in der Innenministerkonferenz Einigkeit darüber, dass Europa in der Sicherheitstechnik unabhängiger von außereuropäischen Staaten werden sollte. Die europäische Souveränität in Sicherheitsfragen habe heute eine größere Bedeutung als zur Einführung von „Hessendata“ im Jahr 2017. Zugleich warnte der Minister davor, Brücken in die USA vorschnell abzureißen; eine enge Kooperation im Sicherheitsbereich liege auch im eigenen Interesse.

Das Bundesverfassungsgericht hatte „Hessendata“ 2023 bereits eingeschränkt. Unschuldige Beteiligte an Autounfällen dürfen danach nicht mehr in die Analyse einbezogen werden. Andere Staaten wie Großbritannien lassen Palantir dagegen deutlich mehr Datenbestände durchsuchen. Quelle: SZ.de.

| Angabe | Wert | 

| Einführung von „Hessendata“ in Hessen | 2017 | 

| Vorgesehener Zeitraum der Lizenz | zehnjährige Laufzeit | 

| Geplante europäische Lösung in Baden-Württemberg | bis 2030 | 

| Einschränkung durch das Bundesverfassungsgericht | 2023 | 

**Zusammenfassung:** Hessen muss über die Zukunft von „Hessendata“ entscheiden, während eine vergleichbare europäische Alternative laut Gewerkschaft noch fehlt. Im Mittelpunkt stehen die Leistungsfähigkeit der Software, Datenschutz und die digitale Unabhängigkeit Europas.

## Europa bleibt bei Flüssigerdgas auf russische Lieferungen angewiesen

Europa hängt nach einem Bericht von n-tv.de weiterhin am russischen Flüssigerdgas. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, ob die Ukraine diese Lieferungen unterbrechen könnte und welche Verwundbarkeit daraus für die europäische Energieversorgung entsteht.

Weitere nutzbare Angaben zum Umfang der Lieferungen, zu konkreten Unternehmen, Preisen oder möglichen Folgen enthält der vorliegende Inhalt nicht. Quelle: n-tv.de.

**Zusammenfassung:** Im Mittelpunkt steht Europas fortbestehende Abhängigkeit von russischem LNG. Der Beitrag stellt dabei die mögliche Rolle der Ukraine und die Verwundbarkeit der russischen Gasflotte heraus.

## Einschätzung der Redaktion

Die Einrichtung ist als Krisenmaßnahme sinnvoll, reicht allein aber nicht aus. Entscheidend sind nun eine lückenlose Aufklärung, schnelle und verlässliche Information der Betroffenen sowie überprüfbare Konsequenzen für Sicherheitslücken. Der Vorfall dürfte das Vertrauen in die digitale Handlungsfähigkeit der Berliner Verwaltung nachhaltig belasten.

**Kernaussage:** Die zentrale Steuerung verbessert die Reaktion kurzfristig; ihre Glaubwürdigkeit hängt von Transparenz und konkreten Verbesserungen ab.

## Einschätzung der Redaktion

Die erneute Suche nach einer Geschäftsführung deutet auf fehlende personelle Kontinuität an einer für die regionale Wirtschaftsförderung wichtigen Stelle hin. Gerade in einer strukturell herausgeforderten Region braucht die EGC eine klare strategische Führung und ein transparentes Auswahlverfahren. Ein weiterer Wechsel könnte Projekte und Vertrauen bremsen.

**Kernaussage:** Die Besetzung sollte nicht nur kurzfristig erfolgen, sondern langfristige Stabilität und ein klares Profil sichern.

## Einschätzung der Redaktion

Ein einheitlicher Übergangszeitraum ist sachlich sinnvoll, weil Unternehmen grenzüberschreitend planen müssen. Dauerhafte Ausnahmen oder unterschiedliche nationale Praxis würden jedoch Rechtsunsicherheit schaffen. Die Verpackungsziele bleiben richtig, dürfen aber nicht durch unverhältnismäßige Melde- und Registrierungspflichten zulasten kleiner Unternehmen umgesetzt werden.

**Kernaussage:** Klare Übergangsregeln sind nötig; entscheidend ist eine europaweit einheitliche und praxistaugliche Umsetzung.

## Einschätzung der Redaktion

Die Störungen zeigen, wie verletzlich der regionale Bahnverkehr bei Extremwetter und eingleisigen Strecken ist. Ersatzverkehr kann kurzfristig helfen, ersetzt aber keine widerstandsfähige Infrastruktur und belastbare Notfallplanung. Für Pendler und den ländlichen Raum verschärfen solche Ausfälle die ohnehin begrenzte Verkehrsanbindung.

**Kernaussage:** Die unmittelbare Hilfe funktioniert nur begrenzt; langfristig braucht es mehr Resilienz und bessere Ausweichkonzepte.

## Einschätzung der Redaktion

Die Debatte darf nicht auf die Frage verkürzt werden, ob eine einzelne Software leistungsfähig ist. Für den Staat zählen ebenso Datenschutz, demokratische Kontrolle, technische Unabhängigkeit und die Möglichkeit, Anbieter jederzeit zu wechseln. Eine europäische Alternative sollte deshalb schnell entwickelt werden, darf aber nicht ohne belastbare Tests zulasten der Polizeiarbeit eingeführt werden.

**Kernaussage:** Kurzfristige Einsatzfähigkeit und langfristige digitale Souveränität müssen parallel gesichert werden.

## Einschätzung der Redaktion

Die fortbestehende Abhängigkeit von russischem Flüssigerdgas bleibt ein strategisches Risiko, selbst wenn die Versorgung aktuell nicht unmittelbar gefährdet ist. Energiepolitik wird dadurch auch zur Frage geopolitischer Handlungsfähigkeit: Je länger alternative Lieferketten und Einsparungen unzureichend bleiben, desto größer bleibt Europas Verwundbarkeit gegenüber politischen und logistischen Störungen.

**Kernaussage:** Die Abhängigkeit ist weniger ein akutes Versorgungsproblem als ein anhaltendes Sicherheits- und Souveränitätsrisiko.

Quellen:
- [Hackerangriff in Berlin - Senat richtet Steuerungseinheit für Cyberangriff ein - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hackerangriff-in-berlin-senat-richtet-steuerungseinheit-fuer-cyberangriff-ein-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260905-930-638650)
- [Wirtschaft in Cottbus: EGC sucht wieder einen Chef - diesen Anspruch soll er erfüllen](https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/wirtschaft-in-cottbus-egc-sucht-wieder-einen-chef-diesen-anspruch-soll-er-erfuellen-79433311.html)
- [Ärger um EU-Verpackungsregeln - Grüner will Bußgeld-Verzicht - Wirtschaft weltweit - Pforzheimer-Zeitung](https://www.pz-news.de/wirtschaft/wirtschaft-weltweit_artikel,-Aerger-um-EU-Verpackungsregeln-Gruener-will-Bussgeld-Verzicht-_arid,2367221.html)
- [Schienenersatzverkehr - Bahnstrecken bei Cottbus wegen Unwetterschäden gesperrt - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/schienenersatzverkehr-bahnstrecken-bei-cottbus-wegen-unwetterschaeden-gesperrt-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260905-930-637144)
- [Innere Sicherheit - Debatte über Polizei-Software „Hessendata“ wieder im Fokus - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/innere-sicherheit-debatte-ueber-polizei-software-hessendata-wieder-im-fokus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260905-930-636356)
- [Putins verwundbare Gasflotte: Europa hängt am russischen LNG-Hahn - dreht die Ukraine ihn ab?](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Europa-haengt-am-russischen-LNG-Hahn-dreht-die-Ukraine-ihn-ab-id31265765.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [wirtschaft-ratgeber.de](https://wirtschaft-ratgeber.de/berlin-buendelt-folgen-von-cyberangriff-eu-regeln-und-energieabhaengigkeit/)*
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