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title: Altersvorsorge, Wohnungsnot und Energiewende bestimmen den Pressespiegel
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author: Wirtschaft-Ratgeber Redaktion
published: 2026-09-28
updated: 2026-09-28
language: de
category: Nachrichten
description: Der Pressespiegel zeigt Chancen und Konflikte bei Altersvorsorge, Wohnungsmarkt und Energiewende sowie demografische Herausforderungen für Politik und Unternehmen.
source: Provimedia GmbH
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# Altersvorsorge, Wohnungsnot und Energiewende bestimmen den Pressespiegel

> **Autor:** Wirtschaft-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-28

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel zeigt Chancen und Konflikte bei Altersvorsorge, Wohnungsmarkt und Energiewende sowie demografische Herausforderungen für Politik und Unternehmen.

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Das Altersvorsorgedepot bringt Bewegung in den Finanzmarkt, während Wohnungsnot, Energiewende und demografischer Wandel Politik und Unternehmen gleichermaßen herausfordern. Der Pressespiegel zeigt, wo neue Chancen entstehen, welche Konflikte sich zuspitzen und worauf Unternehmer besonders achten sollten.

## Altersvorsorgedepot, Wohnungsnot und erneuerbare Energien prägen den Pressespiegel

## Deutsche Bank steigt in den Preiswettbewerb um das Altersvorsorgedepot ein

Ab 2027 sollen Sparerinnen und Sparer über ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot in Indexfonds, Aktienfonds und Anleihen für das Alter vorsorgen können. Die Deutsche Bank bereitet dafür mehrere Angebote vor und steigt damit in den Wettbewerb um möglichst attraktive Konditionen ein, berichtet **SZ.de** unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur.

Das Gesetz sieht eine Förderung von bis zu 540 Euro Zulage pro Jahr vor. Zusätzlich können pro Kind bis zu 300 Euro gewährt werden. Förderfähig sind Einzahlungen zwischen 120 Euro und 1.800 Euro pro Jahr; Kapitalerträge werden während der Ansparphase nicht besteuert. Wer bereits einen Riester-Vertrag besitzt, soll in das neue Fördersystem wechseln und angespartes Guthaben übertragen können.

Die Deutsche Bank will neben einem digital verfügbaren ETF-Depot auch kostenintensivere Lösungen mit Beratung anbieten. Das von der Fondstochter DWS entwickelte Standarddepot soll in den ersten zwei Jahren jährlich 0,1 Prozent und danach 0,28 Prozent kosten. Für ein erweitertes Vorsorgedepot mit Beratung ist ein jährliches Entgelt von 0,99 Prozent vorgesehen. Zusätzlich wurden zwei Versicherungsprodukte mit der Zurich-Versicherung entwickelt, eines mit und eines ohne Garantie.

Deutsche-Bank-Manager Raffael Gasser betonte, Lockvogelangebote seien nicht die Strategie des Instituts. Kunden sollten genau wissen, worauf sie sich einlassen, und nicht später negative Erfahrungen machen, weil die Spielregeln verändert würden.

> „Lockvogelangebote sind ganz klar nicht unsere Strategie“, sagte Deutsche-Bank-Manager Raffael Gasser laut SZ.de.

Der Preiswettbewerb war im August von Scalable Capital eröffnet worden. Nach Angaben des Berichts sollen dort beim Standarddepot weder Gebühren für die Depotführung noch für Sparpläne, Ein- und Auszahlungen sowie Käufe und Verkäufe anfallen; die laufenden Kosten sollen höchstens 0,15 Prozent pro Jahr betragen. Die Dekabank plant für ihr Standarddepot 0,1 Prozent Gebühren pro Jahr.

Nach Darstellung des Deutschen Aktieninstituts erzielte ein Sparplan auf einen Fonds, der den Dax abbildet, in den vergangenen 20 Jahren fast 9 Prozent Ertrag pro Jahr auf jeden angelegten Euro. Bei 50 Euro im Monat seien aus 12.000 Euro Investment gut 32.000 Euro geworden. Gleichzeitig zeigt eine Ipsos-Erhebung für die ING, dass mehr als ein Drittel der 1.000 Erwachsenen in Deutschland Anlegen mit Glücksspiel im Kasino vergleicht.

**Quelle: SZ.de**

**Zusammenfassung:** Das Altersvorsorgedepot soll ab 2027 staatlich gefördertes Investieren ermöglichen. Die Anbieter werben mit unterschiedlichen Kostenmodellen, während die Möglichkeit späterer Preiserhöhungen und die Skepsis vieler Menschen gegenüber Wertpapieren zentrale Streitpunkte bleiben.

## Proteste in Madrid nach Zwangsräumung einer 87-Jährigen

Die Zwangsräumung einer 87-jährigen Frau in Madrid hat in Spanien eine neue Protestwelle gegen hohe Mieten und mangelnden Mieterschutz ausgelöst. Tausende Menschen demonstrierten für bezahlbaren Wohnraum, nachdem Bilder der Seniorin Maricarmen Abascal bekannt geworden waren, die auf einer Trage aus ihrer Wohnung gebracht wurde, berichtet **ntv.de**.

Abascal hatte 70 Jahre lang in der Wohnung gelebt. Nachdem ein Investor die Immobilie erworben hatte, wurde die Miete um 275 Prozent auf 2650 Euro monatlich erhöht. Nach der Zwangsräumung wurde die 87-Jährige in ein Krankenhaus gebracht.

Auf den Demonstrationen waren Banner mit den Aufschriften „Du könntest die nächste Maricarmen sein“ und „Keine einzige Maricarmen mehr“ zu sehen. In einer vom Mieterschutzbund verbreiteten Videobotschaft rief Abascal dazu auf, für bezahlbaren Wohnraum und einen besseren Schutz vor Zwangsräumungen einzutreten.

> „Ich will, dass das, was mir passiert ist, dazu beiträgt, dass es keinen anderen mehr passiert“, sagte Maricarmen Abascal laut ntv.de.

Seit der Räumung gibt es in Spanien täglich Proteste. Regierungschef Pedro Sánchez steht unter Druck, nachdem er im vergangenen Jahr angekündigt hatte, die Wohnungsnot anzugehen. Das Kabinett will über ein Maßnahmenpaket beraten, das unter dem Namen „Maricarmen-Erlass“ bekannt geworden ist.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören eine automatische Verlängerung von Mietverträgen und strengere Regelungen für Zwangsräumungen. Kritiker machen unter anderem Immobilienfonds sowie Kurzzeitvermietungen über Plattformen wie Airbnb für steigende Preise und die Knappheit an verfügbarem Wohnraum verantwortlich.

**Quelle: ntv.de**

**Zusammenfassung:** Eine um 275 Prozent auf 2650 Euro erhöhte Miete führte zur Zwangsräumung einer 87-Jährigen, die 70 Jahre in ihrer Wohnung gelebt hatte. Der Fall verstärkt in Spanien die Forderungen nach Mieterschutz und Maßnahmen gegen die Wohnungsnot.

## WDR: Wirtschaftspolitische Themen im Talk mit Hendrik Wüst

Der WDR widmet sich in der Sendung „Talk Wirtschaft Wüst“ den wirtschaftspolitischen Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen. Die am 27.09.2026 veröffentlichte Sendung hat eine Länge von 09:43 Minuten und ist bis zum 27.09.2031 verfügbar.

Das Format steht im Zusammenhang mit weiteren Beiträgen zur politischen Lage der CDU, zum verlorenen Olympia-Rennen Nordrhein-Westfalens sowie zu Ganztagsplätzen in NRW. Der WDR führt „Was braucht die NRW-Wirtschaft?“ und „Talk Wirtschaft Wüst“ als eigene Videos innerhalb des Westpol-Angebots.

**Quelle: WDR**

**Zusammenfassung:** Der WDR behandelt in einem Talk mit Hendrik Wüst die wirtschaftliche Situation Nordrhein-Westfalens und ordnet sie in weitere landespolitische Themen ein.

## Studie: Unternehmen in Europa unterstützen höhere Investitionen in erneuerbare Energien

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmenschefs in Deutschland und neun weiteren EU-Ländern sprechen sich für höhere Investitionen in erneuerbare Energien aus. Das berichtet die **Pforzheimer Zeitung** unter Berufung auf eine Befragung für das Climate Opinion Research Exchange, eine Initiative einer internationalen Stiftung mit Sitz in Belgien.

Die Befragten verbinden mit einer stärkeren Nutzung erneuerbarer Energien vor allem niedrigere Energiekosten, eine geringere Abhängigkeit von Energieimporten und mehr Sicherheit. Bei den energiepolitischen Zielen zeigen sich laut Studie ähnliche Schwerpunkte bei Führungskräften und in der Bevölkerung.

Führungskräfte bewerten insbesondere den wirtschaftlichen Nutzen erneuerbarer Energien positiv. Sie stimmen der Aussage zu, dass Investitionen in erneuerbare Energien die Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit Europas stärken könnten. Außerdem könnten dadurch Energiepreisschocks verringert werden. Dieser Einschätzung stimmten etwa 74 Prozent der deutschen Führungskräfte zu.

Insgesamt liegt die Zustimmung zu Themen der Energiewende unter den befragten Führungskräften etwas höher als in der Bevölkerung. Die Energieminister der EU kommen an einem Montag und Dienstag in Dublin zusammen, um unter anderem über die Energiesicherheit der Staatengemeinschaft zu beraten.

| Aspekt | Angabe aus der Quelle | 

| Untersuchte Länder | Deutschland und neun andere EU-Länder | 

| Zustimmung deutscher Führungskräfte zur Verringerung von Energiepreisschocks | etwa 74 Prozent | 

**Quelle: Pforzheimer Zeitung**

**Zusammenfassung:** Die Studie weist auf breite Unterstützung für Investitionen in erneuerbare Energien hin. Etwa 74 Prozent der deutschen Führungskräfte sehen darin unter anderem einen Beitrag zur Verringerung von Energiepreisschocks.

## Demografische Unterschiede zwischen Ost und West

Der **Spiegel** thematisiert in einer Kolumne die demografische Entwicklung in Ost- und Westdeutschland sowie deren Folgen für die wirtschaftliche Dynamik. Als zentrale Aussage des zugänglichen Beitrags wird hervorgehoben, dass die Existenz von Ballungsräumen eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Dynamik sei.

Der vollständige Artikel war in den bereitgestellten Informationen nicht mehr aufrufbar. Weitere konkrete Zahlen, Daten oder Aussagen zur demografischen Entwicklung enthält die nutzbare Quelle daher nicht.

**Quelle: Spiegel**

**Zusammenfassung:** Der Beitrag stellt den Zusammenhang zwischen dünner Besiedlung, Ballungsräumen und wirtschaftlicher Dynamik in den Mittelpunkt. Konkrete weitere Inhalte waren aus dem bereitgestellten Artikel nicht verfügbar.

## Reinhold Würth rät jungen Unternehmern zu umfassender Vorbereitung und Einsatz

Reinhold Würth empfiehlt jungen Menschen, die Unternehmer werden möchten, zunächst ihre persönliche Bereitschaft zu prüfen. Sie sollten sich fragen, ob sie bereit seien, sich mit „Haut und Haaren“ für ein Projekt einzusetzen und für nichts anderes da zu sein als für das Unternehmen, berichtet die **Rhein-Neckar-Zeitung** unter Berufung auf das Portal „The Pioneer“.

Würth rät außerdem davon ab, blindlings zu starten. Interessierte sollten sich zunächst so weitgehend wie möglich informieren. Für die Finanzierung gebe es staatliche Förderprogramme, zugleich müsse gerade am Anfang gespart werden.

Der Unternehmer verwies dabei auf eigene Erfahrungen. Früher habe er sich Vesperbrote für drei Reisetage mitgenommen, um kein Geld für Mittagessen ausgeben zu müssen.

> „Ob der- oder diejenige bereit ist, sich mit Haut und Haaren für das Projekt zu engagieren und für nichts anderes da zu sein als für dieses Unternehmen, Tag und Nacht“, sagte Reinhold Würth laut Rhein-Neckar-Zeitung.

Würth begann 1949 eine Lehre in der Schraubengroßhandlung seines Vaters. Nach dessen Tod fünf Jahre später übernahm der damals 19-Jährige den kleinen Betrieb. Unter seiner Führung expandierte das Unternehmen in den folgenden Jahrzehnten stark.

Das Unternehmen aus Künzelsau in Baden-Württemberg ist für Produkte im Montage- und Befestigungsbereich bekannt, darunter Schrauben und Dübel. Würth wurde dadurch zum Milliardär und zu einem der reichsten Deutschen. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats des Familienunternehmens.

**Quelle: Rhein-Neckar-Zeitung**

**Zusammenfassung:** Reinhold Würth rät angehenden Unternehmern zu gründlicher Information, Sparsamkeit und uneingeschränktem Einsatz. Seine eigene Laufbahn begann 1949 und führte ihn nach der Übernahme des väterlichen Betriebs im Alter von 19 Jahren zum Aufbau eines Milliardenkonzerns.

## Einschätzung der Redaktion

Die Themen zeigen einen gemeinsamen Kern: Langfristige Stabilität lässt sich weder beim Vermögensaufbau noch beim Wohnen, bei der Energieversorgung oder bei der Unternehmensgründung durch Einzelmaßnahmen sichern. Entscheidend sind verlässliche Rahmenbedingungen, transparente Kosten und die Fähigkeit, kurzfristige Belastungen zugunsten nachhaltiger Lösungen auszuhalten.

Besonders relevant ist, dass politische Entscheidungen zunehmend daran gemessen werden, ob sie Sicherheit praktisch vermitteln: beim Sparen durch faire Produkte, beim Wohnen durch wirksamen Schutz, bei Energie durch geringere Abhängigkeiten und in der Wirtschaft durch bessere Standortbedingungen. Wo dieser Nutzen nicht glaubwürdig erkennbar ist, dürfte gesellschaftlicher und politischer Druck weiter steigen.

**Kernaussage:** Die eigentliche Bewährungsprobe besteht nicht in Ankündigungen, sondern darin, ob langfristige Reformen für Bürger und Unternehmen spürbar, bezahlbar und verlässlich umgesetzt werden.

Quellen:
- [Staatliche Förderung ab 2027 - Preiskampf ums Altersvorsorgedepot nimmt Fahrt auf - Wirtschaft - SZ.de](https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/staatliche-foerderung-ab-2027-preiskampf-ums-altersvorsorgedepot-nimmt-fahrt-auf-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260928-930-754629)
- [Miete um 275 Prozent erhöht: Zwangsräumung einer 87-Jährigen bringt Tausende auf die Straße](https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zwangsraeumung-einer-87-Jaehrigen-bringt-Tausende-auf-die-Strasse-id31351666.html)
- [Talk Wirtschaft Wüst](https://www1.wdr.de/fernsehen/westpol/videos/talk-wirtschaft-wuest-100.html)
- [Studie: Europas Firmen für mehr Investitionen in Erneuerbare - Wirtschaft weltweit - Pforzheimer-Zeitung](https://www.pz-news.de/wirtschaft/wirtschaft-weltweit_artikel,-Studie-Europas-Firmen-fuer-mehr-Investitionen-in-Erneuerbare-_arid,2370528.html)
- [(S+) Meinung: Tag der Deutschen Einheit: Wie die Demografie Ost und West auseinandertreibt - Kolumne](https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/tag-der-deutschen-einheit-wie-die-demografie-ost-und-west-auseinandertreibt-a-0be15610-72b4-4848-80b6-d87621a3067b)
- [Tipps von Unternehmerlegende: Was Reinhold Würth jungen Menschen im Unternehmertum rät](https://www.rnz.de/politik/wirtschaft-regional_artikel,-Tipps-von-Unternehmerlegende-Was-Reinhold-Wuerth-jungen-Menschen-im-Unternehmertum-raet-_arid,2441040.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [wirtschaft-ratgeber.de](https://wirtschaft-ratgeber.de/altersvorsorge-wohnungsnot-und-energiewende-bestimmen-den-pressespiegel/)*
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